In Hessen sind bis zum Ende des Sommers 17 Menschen bei Badeunfällen ertrunken. Das seien vier weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 21 Badetoten, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mit.

Auch deutschlandweit gingen die Zahlen zurück: Bis zum 31. August 2021 ertranken der DLRG-Sommerbilanz zufolge 245 Menschen - im Vorjahr waren es noch 327 Fälle. Die starke Schwankung sei vor allem in den Sommermonaten auf den sonnenarmen und kühleren August zurückzuführen, sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Für diesen Monat zählt die DLRG-Statistik 40 Opfer, im heißen August 2020 waren es 117.

Im Geschlechtervergleich bleiben die Männer mit rund 79 Prozent die größte Risikogruppe. In Hessen ertranken die meisten Menschen im Juli (7). Die meisten verunglückten in Flüssen (9) oder in Seen und Teichen (7). Hauptgründe für das Ertrinken sind laut DLRG das Baden an unbewachten Abschnitten, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und der Einfluss von Alkohol.