Die seit über einem Jahr laufende Forschungsbohrung im hessischen Ried ist nach 323 Metern abgeschlossen worden.

Instabile Sande in der Tiefe hätten zu der Einstellung der Bohrung geführt, teilte das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Montag mit. Die Qualität des gewonnenen Materials lasse aber einen Blick in die Geschichte von fünf Millionen Jahren zu. Das Bohrteam werde nun das entstandene Loch verschließen. Mit der Bohrung wollen Wissenschaftler die geologischen und klimatischen Bedingungen der letzten Millionen Jahre erforschen.