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Audioseite Ermittlungen nach Bombenfund

Die entschärfte Bombe aus Friedewald

Der Bombenfund im osthessischen Friedewald wirft nach der Entschärfung Rätsel auf. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann, in dessen Garten die Bombe entdeckt wurde.

Wieso lag die Weltkriegsbombe nicht mehr unter der Erde? Diese Frage treibt Polizei und Staatsanwaltschaft nach der Bombenentschärfung in Friedewald (Hersfeld-Rotenburg) in der vergangenen Woche um.

Ein Polizeisprecher bestätigte einen Bericht der HNA, wonach die Beamten gegen einen 58 Jahre alten Mann aus Friedewald ermitteln, in dessen Garten die Bombe gefunden wurde. Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei würden prüfen, ob der Mann gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen habe, sagte der Sprecher. "Wichtig war uns zuerst, dass die Gefahr, die von der Bombe ausging, gebannt ist. Jetzt gehen wir die Umstände an."

Bei Gartenarbeiten gefunden?

Die 45 Kilogramm schwere amerikanische Splitterbombe war am vergangenen Mittwoch auf dem Grundstück mitten im Ortskern entdeckt worden - bei Gartenarbeiten, wie es zunächst hieß.

Für die Entschärfung mussten im Umkreis von 300 Metern Wohnungen und Häuser evakuiert werden, in dem Bereich befand sich auch ein Alten- und Pflegeheim. 700 Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

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