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Audioseite Mehrere Patienten bei Brand in Gießener Uniklinik verletzt

Feuerwehrleute auf dem Gelände der Uniklinik

Auf einer Station der Uniklinik Gießen ist ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Patienten wurden verletzt. Der Brand richtete in dem Gebäude hohen Schaden an.

Großeinsatz für die Feuerwehr: Auf der chirurgischen Station der Uniklinik Gießen hat es in der Nacht zu Samstag gebrannt. Ein Polizeisprecher sagte, die Flammen seien um kurz nach Mitternacht aus einem Patientenzimmer gemeldet worden.

Feuerwehrleute brachten acht Patienten ins Freie. Die Evakuierung sei wegen ihres Gesundheitszustands nicht ganz einfach gewesen und habe sich deshalb in die Länge gezogen. Drei Patienten, ein Mitarbeiter und ein Feuerwehrmann atmeten bei der Rettungsaktion Rauchgas ein - die drei Patienten kamen vorübergehend auf die Intensivstation. Insgesamt rund 15 Menschen wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich untersucht. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund einer Million Euro.

Wieso das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt. Die betroffene Station und umliegende Bereiche sind nach Angaben der Uniklinik derzeit gesperrt und werden kriminaltechnisch untersucht. Das Klinikum sei infolge des Brandes kurzzeitig von der Notfallversorgung abgemeldet gewesen. Seit dem frühen Morgen können Notfälle aber wieder aufgenommen werden.

Anmerkung: Die Polizei meldete zunächst, das Feuer sei auf der Intensivstation ausgebrochen. Die Uniklinik berichtigte die Angaben.

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