Der Machtkampf im deutschen PEN-Zentrum in Darmstadt tobt unvermindert weiter. Über 30 Mitglieder wenden sich gegen Yücel.

Eine Gruppe von 36 Mitgliedern der Schriftstellervereinigung PEN hat am Montag ihre Unzufriedenheit mit Teilen des Präsidiums um den im Oktober zum PEN-Präsidenten gewählten Journalisten Deniz Yücel öffentlich gemacht. "Was dieser Mann sagt und tut, das sagt und tut er nicht in unserem Namen!", heißt es zum Abschluss des Papiers. Nach heftigen Auseinandersetzungen soll das komplette Präsidium im PEN-Zentrum in Darmstadt seinen Posten räumen. Über den entsprechenden Abwahlantrag soll auf einer Mitgliederversammlung im Mai entschieden werden.