An der A66 bei Hofheim hat die Feuerwehr rund 1.000 brennende Strohballen gelöscht. Zunächst hatte sie sie kontrolliert herunterbrennen lassen. Das Feuer hatte für Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr gesorgt.

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Feuer aus in Hofheim (Main-Taunus). Etwa 1.000 große Strohballen, die dort am Montagabend auf einem Feld nahe der A66 in Brand geraten waren, sind gelöscht. "Die Feuerwehr ist nicht mehr vor Ort", bestätigte ein Sprecher der Einsatzleitstelle am Dienstagbend dem hr.

Mit dem Löschen hatte die Feuerwehr erst am Dienstagnachmittag begonnen. Zuvor waren Löschversuche von den Einsatzkräften als nicht sinnvoll erachtet worden. Stattdessen ließ man das Stroh kontrolliert abbrennen. Die meterhohen Flammen waren von der Autobahn sowie von einer benachbarten Kreisstraße zu sehen.

Wie Pellets in einem Kamin

"Die Strohballen wirken wie Pellets in einem Kamin. Wir müssten das gepresste Stroh auseinander ziehen, dabei würden unendliche viele Glutnester entstehen", sagte Andreas Schrell von der Feuerwehr Hofheim. Deshalb habe man sich zunächst darauf beschränkt, die Umgebung zu schützen. Eine Brandwache blieb vor Ort.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Stadtbrandinspektor Andreas Schrell: "Ein Löschen war nicht sinnvoll"

Feuerwehr beobachtet die abbrennenden Strohballen
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Wegen der starken Rauchentwicklung musste ein Abschnitt der angrenzenden ICE-Strecke Frankfurt-Köln für eine Stunde gesperrt werden. Es kam zu Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr.

Am Dienstagnachmitttag sei das Stroh dann so weit herunter gebrannt, dass das Löschen Erfolg verspreche, hieß es. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Die Ermittler schließen Brandstiftung nicht aus. Es entstand ein Sachschaden im höheren vierstelligen Bereich.

Sendung: hessenschau, 30.7.2019, 13.00 Uhr