Für mehr als das Dreifache des genannten Startpreises wechselten vier Exemplare des berühmten "Sachsen Dreiers" bei einer Versteigerung im Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden am Samstag den Besitzer.

Der Startpreis für die erste Briefmarke des Königreichs Sachsen lag bei 80.000 Euro - am Ende kam die Rarität für 260.000 Euro unter den Hammer. Ein anonymer Bieter im Saal und ein Bieter am Telefon hätten sich ein Gefecht um die Marken geliefert, teilte eine Sprecherin des Auktionshauses am Samstagnachmittag mit.

Die Briefmarken stammten aus der Sammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Karl-Erivan Haub, der nach seinem mysteriösen Verschwinden im vergangenen Jahr für tot erklärt wurde. Auch ein Brief aus Baden wechselte bei der Versteigerung am Samstag für 210.000 Euro den Besitzer.