Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen einen Studenten aufgehoben, der wegen einer tödlichen Messerattacke zu einer Haftstrafe von mehr als elf Jahren verurteilt worden war.

Laut Staatsanwaltschaft soll der 25-Jährige einen 19-Jährigen in der Wiesbadener Innenstadt mit einem Messerstich ins Herz getötet haben. Dafür hatte ihn das Landgericht Wiesbaden zu mehr als elf Jahren verurteilt. Der BGH erklärte am Montag, er sehe den im Urteil des Gerichts aufgeführten Tötungsvorsatz nicht ausreichend belegt. Zwei jeweils 23 Jahre alten Mittäter hatten Bewährungsstrafen erhalten.