Es ist nur eine Probe, doch sie soll die Menschen für den Ernstfall sensibilisieren: Am Donnerstag, dem ersten bundesweiten Warntag, heulen die Sirenen auch in Hessen - fast überall: Zwei Landkreise sind nicht dabei.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bundesweiter Warntag am 10. September

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Am Donnerstagvormittag wird es laut: Mit einem Sirenengeheul startet um 11 Uhr der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung.

Neben einem Warnton, der im Rhythmus von fünf Sekunden auf- und abschwillt, sollen vielerorts auch Lautsprecherdurchsagen ertönen. Auf digitalen Werbetafeln werden außerdem Warnhinweise angezeigt, Warn-Apps wie Nina oder Hessenwarn werden ihre Nutzer per Mitteilung informieren. Auch Radio- und Fernsehsender beteiligen sich und werden ihr Programm kurzzeitig unterbrechen oder Hinweise einblenden.

Sensibilisieren und Technik testen

Der umfangreiche Probealarm dient zum einem als Test für die Technik, vor allem aber soll er dazu beitragen, die Menschen für den möglichen Ernstfall zu sensibilisieren:

Bei einer Naturkatastrophe, einem Terroranschlag, einem Unfall in einem Chemiebetrieb oder ähnlichen gefährlichen Großlagen warnen die Behörden die Bevölkerung über diese Wege.

Mancherorts bleibt es ruhig

Mit einem einminütigem Dauerton soll um 11.20 Uhr Entwarnung gegeben werden. In zwei hessischen Landkreisen bleibt es am Donnerstag allerdings ruhig: Aus technischen Gründen sind Fulda und der Vogelsbergskreis vom Warntag ausgenommen.

Laut einem Beschluss der Innenministerkonferenz soll es künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September einen Warntag geben.