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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gasaustritt in Industriepark

Einsatz am Industriepark Höchst

Salzsäure-Nebel und Sirenenalarm in Frankfurt-Höchst: Auslöser des Gasaustritts im Industriepark war ein defektes Rohr. Es wurde inzwischen ausgetauscht.

Nach dem Austritt von Chlorwasserstoff im Industriepark Frankfurt-Höchst ist die Ursache klar: Eine Rohrleitung war defekt, wie eine Sprecherin des betroffenen Unternehmens Nouryon am Mittwoch erklärte. Die Leitung sei ausgetauscht worden. Sicherheitshalber würden auch andere Leitungsrohre der gleichen Bauart ersetzt.

Gaswolke mit Nebel bekämpft

Das ausgetretene Gas hatte am Montagabend einen Nebel aus feinen Salzsäuretröpfchen gebildet. Die Werksfeuerwehr war mit rund 100 Kräften im Einsatz und bekämpfte die Gaswolke mit Wassersprühnebel. Auch Feuerwehren aus Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis waren vor Ort.

Die Anwohner in der Umgebung wurden mit Sirenen und auch über die App Katwarn gewarnt. Die Polizei gab auf Twitter eine Warnung für die Stadtteile Höchst, Unterliederbach und Sindlingen heraus. Die Menschen wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Entwarnung am späten Montagabend

Gegen 21.15 Uhr gab es dann Entwarnung. Es bestehe keine Gefahr mehr, teilte die Polizei am Montagabend mit. Alle Vorsichtsmaßnahmen könnten zurückgenommen werden. Die Feuerwehr erklärte, der Austritt sei gestoppt worden. Außerhalb des Industrieparks seien keine Schadstoffe in der Luft gemessen worden.

E N T W A R N U N G Die Vorsichtsmaßnahmen können zurückgenommen werden. Es besteht keine anhaltende Gefahr mehr. Wir danken für Ihre umsichtige Reaktion. // #Höchst #Unterliederbach #Sindlingen https://t.co/bd5XBm078M

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Sendung: hr-iNFO, 21.12.2020, 22 Uhr