In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Homeschooling-Testlauf erfolgreich verlaufen

    Eine Gesamtschule in Eschwege hat am Mittwoch den Ernstfall geprobt und alle 620 Schüler und Schülerinnen per Video-Konferenz unterrichtet. Nach technischen Anlaufschwierigkeiten funktionierte der Testlauf nach Angaben der Leiterin der Brüder-Grimm-Schule sehr gut. "Die Kommunikation über die kompletten sechs Schulstunden ist erstaunlich gut gelaufen", sagte Ute Walter am Nachmittag dem hr. Fast alle Schüler und Schülerinnen hätten an den Video-Konferenzen teilgenommen. Bei denen, die fehlten, wolle man die Gründe im Nachgang ermitteln.

    Die Brüder-Grimm-Schule entschloss sich zu dem Testlauf, um auf eine eventuelle Rückkehr zu Homeschooling vorbereitet zu sein. Die Lehrer hätten dafür in den zurückliegenden Wochen bereits trainiert. Bei dem hessenweit einzigartigen Test ginge es darum, Schwachstellen zu entdecken und dann auszubessern.

  • Von Freitag an Besuchsverbot in Licher Asklepios-Klinik

    Angesichts steigender Coronazahlen hat die Asklepios-Klinik in Lich (Kreis Gießen) bekannt gegeben, dass ab Freitag bis auf Weiteres ein Besuchsverbot für die Klinik gilt. Das sei aufgrund der aktuellen Infektionslage zum Schutz von Mitarbeiter und Patienten erforderlich. In Ausnahmefällen sei es aber gestattet, die Klinik zu betreten - für Angehörige der Patienten auf der Palliativstation und kritische Behandlungsfälle nach Absprache mit dem zuständigen Arzt. In der Geburtshilfe ist täglich einmal ein Besuch nur für den Kindsvater gestattet.

  • Gesundheitsamt-Mitarbeiter in Quarantäne

    Ausgerechnet mehrere Mitarbeiter des Offenbacher Gesundheitsamts befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Wie die Stadt mitteilte, wurden zwei Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet. Sieben weitere Kollegen, darunter die Amtsleitung, wurden daraufhin vorsorglich nach Hause geschickt. Alle seien bislang symptomfrei und gingen im Homeoffice ihren Aufgaben - etwa der Kontaktnachverfolgung infizierter Personen - nach.

    Nach aktuellen Zahlen wurden binnen 24 Stunden 32 neue Fälle in Hessens meistbetroffener Stadt gemeldet. 19 davon gingen auf Reiserückkehrer und deren Kontaktpersonen zurück. Bei 13 weiteren Infizierten sei die Quelle der Erkrankung unbekannt. Insgesamt liegt die Anzahl der aktiven Corona-Fälle in Offenbach damit am Mittwoch bei 235. Die 7-Tage-Inzidenz wird von der Stadt mit 128,2 angegeben.

  • Land gibt 10 Millionen Euro für Luftfilter

    Das Land Hessen unterstützt Schulträger bei der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten mit bis zu zehn Millionen Euro. Das habe das Corona-Kabinett der Landesregierung als Teil der Strategie zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bei einem Besuch der Helmholtzschule am Mittwoch in Frankfurt. Die Filter sollten das Lüften nicht ersetzen, sondern dort ergänzen, wo regelmäßiges Stoß- und Querlüften von Klassenräumen nicht ausreichend möglich sei, betonte Lorz. Daneben komme es weiterhin auf das verantwortungsbewusste Verhalten jedes Einzelnen an. Die kommenden Wochen seien entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs.

  • Virologin: Zwei Faktoren entscheiden, wie wir durch den Winter kommen

    Wie gut Deutschland in der Corona-Pandemie durch den Winter kommt, hängt nach Ansicht der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek vor allem von zwei Faktoren ab: "Das eine ist der öffentliche Gesundheitsdienst - wie klappt die Nachverfolgung", sagte sie am Dienstag im NDR-Podcast "Coronavirus-Update": "Wenn die Gesundheitsämter das nicht mehr schaffen, dann führt das zu diesem berühmten Kipppunkt und die Dynamik der Verbreitung würde sich schlagartig ändern können."

    "Der andere wichtige Baustein ist natürlich die Kontaktbeschränkung - also unser Verhalten", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, die sich in dem Podcast wochenweise mit dem Berliner Virologen Christian Drosten abwechselt. "Wir machen es dem Gesundheitsamt viel schwerer, wenn wir viele Kontaktpersonen haben." Wichtig findet es Ciesek auch, beim Testen nicht nachzulassen. "Wenn Sie nur noch die Symptomatischen testen, würde das schneller voranschreiten. Das halte ich für keine gute Idee."

    Virologin Sandra Ciesek
  • Höher Zulauf bei Caritas-Schuldnerberatung

    Die Corona-Pandemie verschärft nach Einschätzung des Caritasverbands die Verschuldung privater Haushalte. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Caritasverbands unter 90 Beratungsstellen habe ergeben, dass mehr als jede dritte Schuldnerberatung einen höheren Zulauf als im Herbst vergangenen Jahres verzeichne, teilte der Verband im Bistum Mainz am Mittwoch mit.

    "Auch in unseren sieben Beratungsstellen in Hessen und Rheinland-Pfalz beobachten wir einen erhöhten Andrang und neue Gruppen von Ratsuchenden", erklärte der Mainzer Caritas-Referent Georg Wörsdörfer. Auch Klein- und Solo-Selbstständige sowie Beschäftigte in Kurzarbeit gerieten in finanzielle Schwierigkeiten. "Wir gehen davon aus, dass sich die Situation 2021 noch verschärft."

  • Top-Thema

    Bad Homburg sagt Weihnachtsmarkt ab

    Vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen hat Bad Homburg den Weihnachtsmarkt und die dazugehörigen Attraktionen abgesagt. Das habe der Krisenstab entscheiden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. "Ich bedaure sehr, dass wir dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt in Bad Homburg haben werden", sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). Die Stadt habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber "Gesundheit steht an erster Stelle", so Hetjes.

    Auf weihnachtliches Flair müssten Besucher und Besucherinnen der Stadt aber dennoch nicht verzichten. Neben der traditionellen Weihnachtsbeleuchtung seien einzelne Aktionen, wie etwa ein Sternenpfad durch die Stadt oder ein Märchen-Wettbewerb stattfinden. Um die ausgefallenen Einnahmen für die Vereine zu kompensieren, denkt die Stadt zudem über eine Art Frühjahrsfest nach, sollte sich das Infektionsgeschehen beruhigt haben.

    weihnachtsmarkt-bad-homburg
  • Land und Verbände reden über neue Besuchs-Beschränkungen

    Die Landesregierung will am Mittwochnachmittag mit kommunalen Spitzenverbänden über eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen für Besuche in Alten- und Pflegeheimen sprechen.

    Die allgemeinen Beschränkungen für Besuche gelten seit dem 29. September nicht mehr. Die verbindlichen Vorgaben zur Dauer und Anzahl der Besuche wurden aufgehoben. Maßgeblich sind - Stand jetzt - die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen.

  • Top-Thema

    Bouffier schließt Ausgangssperre nicht aus

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schließt nicht aus, dass es auch in Hessen zu Ausgangsbeschränkungen wie im Berchtesgardener Land in Bayern kommen kann. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er, die Lage sei ernst, das Infektionsgeschehen "äußerst dynamisch". Deshalb sollten die Maßnahmen auch weiterhin lokal und nicht bundesweit beschlossen werden.

    Im Berchtesgadener Land liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 262,4 - der höchste Wert in ganz Deutschland. Deshalb greifen die Behörden dort zu drastischen Maßnahmen: Schulen und Kitas mussten schließen, ebenso Restaurants, Veranstaltungen sind komplett abgesagt und es gelten zwei Wochen lang Ausgangsbeschränkungen. Die eigene Wohnung darf nur noch zum Arbeiten, Einkaufen oder für Sport im Freien verlassen werden.

  • Nordhessische Schule probt bereits für Homeschooling

    Die Infektionszahlen steigen weiter, doch noch findet in den hessischen Schulen Präsenzunterricht statt. Eine nordhessische Gesamtschule bereitet sich jedoch bereits wieder auf Homeschooling vor: Alle 620 Schüler der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege bleiben heute zu Hause und werden von ihren Lehrern per Video-Konferenz unterrichtet.

    Sollte der Unterricht in den Klassenräumen irgendwann nicht mehr möglich sein, will man in Eschwege vorbereitet sein. Die Lehrer haben dafür in den zurückliegenden Wochen bereits trainiert. Heute müsse aber noch nicht alles perfekt laufen, sagte die Schulleitung. Bei diesem hessenweit einzigartigen Test ginge es auch darum, Schwachstellen zu entdecken und dann auszubessern.

    Symbolbilder - Coronavirus - 29.03.2020 Schule / Lernen / Homeschooling / Hausaufgaben
  • Top-Thema

    749 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Hessen auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden wurden 749 Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch mit Stand 0 Uhr mitteilte. Zudem wurden sechs weitere Todesfälle gezählt. Insgesamt sind damit 590 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen liegt jetzt bei 27.307, wovon rund 20.500 als genesen gelten.

    In Offenbach ist die Inzidenz auf aktuell 129,0 gestiegen. Damit weist die Stadt unter den Kreisen und kreisfreien Städten die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Auch in Frankfurt ist der Wert mit 124,4 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Es folgen die Stadt Kassel (107,8) und der Kreis Groß-Gerau (99,7). Insgesamt gilt in sieben Kreisen oder kreisfreien Städte die höchste Warnstufe, die bei einem Wert von 75 in Kraft tritt. Das Pandemie-Konzept des Landes sieht dann vor, dass das Sozialministerium die Kontrolle über die Maßnahmen in den betroffenen Gebieten übernimmt. Hier finden Sie einen Überblick über die Verbreitung des Virus in Hessen.

  • Kritik an Corona-Warn-App

    Neben den Hygiene- und Abstandsregeln wird auch empfohlen, die Corona-App zu benutzen. Doch an der App gibt es Kritik. Ein Nutzer berichtet, dass er sein positivem Testergebnis nicht eintragen konnte. Wissenschaftler kritisieren zudem, dass gar nicht klar sei, wie effektiv die App sei.

  • Top-Thema

    Lufthansa meldet Milliarden-Verlust

    Der Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat der Lufthansa auch im Sommer einen Milliardenverlust eingebrockt. Trotz der Ausweitung des Flugangebots im Juli und August belief sich der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern im dritten Quartal auf 1,26 Milliarden Euro, wie der in der Krise vom Staat gerettete Konzern überraschend am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Im zweiten Quartal hatte sich das Minus allerdings noch auf 1,7 Milliarden Euro belaufen.

    Dank der Staatshilfen zeigte sich das Management zuversichtlich, dass der Lufthansa-Konzern auch weiteren Belastungen durch die Corona-Pandemie standhalten kann. Ende September verfügte der Konzern den Angaben zufolge über flüssige Mittel von 10,1 Milliarden Euro.

    Drei Lufthansa-Maschinen
  • Maskenpflicht und Bordelle beschäftigen Gerichte

    Hessens Verwaltungsrichter haben wegen der Corona-Pandemie weiterhin viel zu tun. Insgesamt 16 Verfahren sind allein vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel anhängig, die mit der Pandemie und den daraus resultierenden Beschränkungen zusammenhängen. "Die Eilanträge richten sich im Wesentlichen gegen die sogenannte Maskenpflicht und die Schließung der Bordelle", sagte ein VGH-Sprecher.

    Die meisten Fälle bearbeite der für das Infektionsschutzrecht zuständige Senat. Dort seien zwölf Eilverfahren anhängig, die meisten mit Bezug auf die Maskenpflicht und Bordelle. Der für das Gaststättenrecht zuständige Senat bearbeite drei Beschwerdeverfahren aus Frankfurt und Gießen, in denen es um coronabedingte Sperrzeitverlängerungen gehen. Beim Versammlungsrecht gab es zu Beginn der Pandemie einige Eilverfahren. Aktuell wird hier weniger gestritten: Es sei ein Verfahren anhängig, bei dem Corona-Auflagen zudem nur eine Nebenrolle spielten.

  • FDP verlangt mehr Beteiligung des Landtags

    Übertreibt es die Regierung mit dem Durchregieren in der Corona-Pandemie? Die Kritik wird gerade nicht nur im Bundestag laut. Die FDP im Landtag fordert auch von der Landesregierung mehr Transparenz und eine stärkere Beteiligung des Parlaments bei Entscheidungen zur Corona-Krise. Der Landtag müsse "über den besten Weg zur Eindämmung der Pandemie diskutieren", sagte Fraktionschef René Rock. Nur das schaffe auch die nötige Akzeptanz in der Bevölkerung. Rock kündigte einen entsprechenden Gesetzesentwurf an, für den man auf die anderen Fraktionen zugehen wolle.

  • Neue Verordnung bereits in Kraft

    Die am Montag von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) verkündeten Änderungen der Corona-Bestimmungen in Hessen, darunter die Aufhebung des Beherbergungsverbots, sind bereits mit Beginn der Woche in Kraft getreten. Das teilte die Staatskanzlei auf Nachfrage mit. Bouffier hatte auf der Pressekonferenz keinen konkreten Zeitpunkt genannt.

  • Top-Thema

    Al-Wazir und Klose negativ getestet

    Die Corona-Tests der beiden Minister Tarek Al-Wazir und Kai Klose (beide Grüne) sind negativ ausgefallen. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag auf Nachfrage des hr mit. Beide befänden sich aber vorerst noch in häuslicher Isolation, weil sie Kontakt mit der positiv getesteten Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) hatten. Nach Aussage des Regierungssprechers Michael Bußer dauert diese Isolation noch bis kommenden Montag. In der Zwischenzeit würden die Minister aus dem Homeoffice weiterarbeiten. Alle öffentlichen Termine seien in dieser Woche abgesagt worden. Der Verlauf von Dorns Erkrankung ist den Angaben zufolge milde.

  • Top-Thema

    Hinz: Klopapier-Versorgung in Hessen gesichert

    Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hat Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) am Dienstag appelliert, Klopapier nicht für drei Monate zu bunkern. "Es gibt genügend Klopapier für alle und jeden - und das an jedem Tag", sagte sie im Gespräch mit hr3. Die Lager seien voll. "Es ist auch den Läden möglich, digital sofort nachzubestellen, die Lieferkette steht, die Grenzen sind offen."

    Es drohe "überhaupt keine Gefahr", betonte Hinz. Das Problem sei eher ein psychologisches. "Viele Leute hören, die Infiziertenzahlen steigen, aber es macht überhaupt keinen Sinn, jetzt loszulaufen und Hefe oder Nudeln oder Mehl im Übermaß zu kaufen." Sobald eine Lücke im Regal sei, habe das Wirkung auf jeden anderen, der einkaufen geht, sagte die Ministerin. Sie appellierte an die Verbraucher, normal einzukaufen.

  • Top-Thema

    782 Neuinfektionen, acht Todesfälle

    Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat in Hessen wieder deutlich zugelegt. Binnen 24 Stunden wurden 782 Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut am Dienstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Mit acht weiteren Todesfällen wurde zudem der höchste Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 584. Seit Beginn der Pandemie wurden 26.558 bestätigte Fälle in Hessen erfasst. Davon gelten rund 20.200 als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin die Stadt Offenbach die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz beträgt dort 127,4. Auch in Frankfurt stieg der Wert erneut auf 122,0. Kassel (107,8) und Groß-Gerau (82,0) liegen ebenfalls deutlich über der fünften und letzten Warnstufe von 75 Fällen. Elf weitere Kreise und Städten liegen über der 50er-Marke. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Bald 60 Soldaten im Frankfurter Gesundheitsamt

    Insgesamt 60 Bundeswehrsoldaten sollen in Frankfurt das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten unterstützen. Die Zahl der Helfer soll am Donnerstag erreicht sein, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ab Freitag soll dann ein Zwei-Schicht-Betrieb anlaufen.

    Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsamtsleiter René Gottschalk lobten die Unterstützung. Man gehe auch davon aus, dass die Bundeswehr über das vorläufig geplante Einsatzende Mitte November hinaus in Frankfurt bleibe. Am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt bei 117,9.

  • Überlastete Gesundheitsämter: Kontrollverlust mit Ansage

    Noch immer setzen RKI und die Behörden auf Kontaktnachverfolgung als wichtigste Waffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch nicht nur in Hessen stoßen die Gesundheitsämter an ihre Grenzen, in fast allen Bundesländern können viele Fälle nicht mehr ausreichend bearbeitet werden. An vielen Stellen helfen schon Soldaten aus. Experten fordern deshalb einen Strategiewechsel. Mehr erfahren Sie im Beitrag auf tagesschau.de.

    Soldaten der Bundeswehr helfen in Hannover bei der Kontaktnachverfolgung.
  • Top-Thema

    Lorz verteidigt Präsenzunterricht

    Auf der Pressekonferenz am Montag haben Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) einstimmig betont, dass es in Hessen oberste Priorität habe, dass Schulen und Kitas offen bleiben. "Wir wollen den Präsenzunterricht soweit wie möglich aufrecht erhalten", sagte Bouffier am Montag.

    Die Schulen seien nach den Sommerferien nicht zu Hotspots geworden, betonte Lorz. Sie seien keine Treiber der Pandemie. Lorz verteidigte dabei auch die Strategie des Stoßlüftens, sie sei auch nach Meinung von Experten der Königsweg. Das Land bleibe zudem bei der Strategie, Entscheidungen in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheistämtern zu treffen und somit vor Ort auf auftretende Infektionen reagieren zu können. Eine Maskenpflicht für Grundschüler stehe nicht zur Debatte.

  • Top-Thema

    Hessen verschärft die Regeln für Feiern und Veranstaltungen

    In einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag über die neuen Corona-Regeln informiert, die zum großen Teil aus den Ergebnissen der Gespräche der Länder mit der Bundeskanzlerin resultieren. Wie bereits zuvor bekannt, hat Hessen das Beherbergungsverbot aufgehoben. "Es hat sich nicht als zielführend erwiesen", sagte Bouffier. Etwas komplizierter wird es bei den Einschränkungen des alltäglichen Lebens abhängig von den Inzidenzen. Folgende Änderungen wurden beschlossen:

    • Unter einer Inzidenz von 35 gelten weiterhin die alten hessischen Regeln. Bei Veranstaltungen sind bis zu 250 Teilnehmer zugelassen, bei privaten Feiern bis zu 50.
    • Ab einer Inzidenz von 35 verschärfen sich die Vorgaben: Bei öffentlichen Veranstaltungen sind dann nur noch 150 Teilnehmer zugelassen, bei privaten Feiern noch 25 Personen. Dringend empfohlen wird jedoch eine Höchstzahl von 15.
    • Ab einer Inzidenz von 50 dürfen maximal 100 Personen an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, an privaten Feiern noch 10. Zudem gilt dann eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens, ebenso ein Ausschankverbot für Alkohol.

    Das Land gibt diese Regelungen als Handlungsempfehlung an die Kommunen heraus, die dann für die Umsetzung zuständig sind. Die Kommunen dürfen die Regeln verschärfen, jedoch nicht abschwächen.

  • Ministerin Dorn mit Coronavirus infiziert

    Die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn (Grüne), hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose (Grüne) befinden sich derzeit als Kontaktpersonen in einer selbstverordneten Quarantäne. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag bei einer Pressekonferenz mit.

  • Coronatest statt Pressekonferenz für Ministerin

    Sicher ist sicher: Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn (Grüne), hat sich am Montagvormittag bei der Pressekonferenz zur Neueröffnung des Jüdischen Museums in Frankfurt entschuldigen lassen. Wegen Erkältungssymptomen blieb Dorn der Veranstaltung lieber fern. Sie wartet nun das Ergebnis eines Coronatests ab, wie ein Sprecher sagte. Das Museum wird am Mittwoch nach fünfjähriger Umbauzeit wiedereröffnet.