In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Weiter Passagier-Flaute am Flughafen

    Wegen der Corona-Pandemie sind auch Mitte August deutlich weniger Menschen über den Frankfurter Flughafen gereist als im Vorjahr. Vom 10. bis 16. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 353.289 Fluggäste und damit 77,3 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche Mitte August 2019. Das waren rund 150 Passagiere weniger als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 77,5 Prozent betragen hatte.

    Die Zahl der Flugbewegungen sank nun im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 61,3 Prozent auf 4.029 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 13,7 Prozent auf 32.588 Tonnen, nachdem der Rückgang in der Vorwoche im Jahresvergleich 11,0 Prozent betragen hatte.

    Die Heckflosse einer Passagiermaschine der Lufthansa ragt in einer Lücke in der Lärmschutzwand auf dem Flughafen Frankfurt in die Höhe.
  • Top-Thema

    Hundesteuer bringt in Hanau mehr ein als Gewerbesteuer

    Bedingt durch die Corona-Pandemie und ihre massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft sind in Hanau die Gewerbesteuereinnahmen "erdrutschartig" eingebrochen. Waren es im ersten Quartal dieses Jahres noch rund 13,4 Millionen Euro, belief sich die Summe im zweiten Quartal auf nur noch 57.818 Euro, wie die Stadt am Montag mitteilte. Damit lag die Gewerbesteuer, die den wichtigsten Einnahmeposten darstellt, noch unter der Hundesteuer (rund 83.000 Euro).

    "Wenn die Hundesteuer mehr Geld in die Kasse spült als die Gewerbesteuer, denkt jeder sofort an einen Buchungsfehler", sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Er hoffe, "dass sich dieser historisch bisher einmalige Umstand nicht wiederholen wird". Hanau erhält den Angaben zufolge rund 32,1 Millionen Euro aus den Hilfspaketen zur Kompensation der Gewerbesteuerausfälle. Dennoch bleibe der Fehlbetrag enorm, sagte Kaminsky. Der Stadt stünden "finanzwirtschaftlich höchst schwierige Zeiten bevor".

  • 189 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle

    Weitere Hessen haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg binnen 24 Stunden um 189. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle. Damit sind 528 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben. Insgesamt wurden in Hessen bislang 13.675 Infektionen registriert. Etwa 11.900 Betroffene gelten als genesen.

    Bei der wichtigen Infektionskennziffer der Sieben-Tage-Inzidenz führt weiter die Stadt Offenbach die Liste an. Hier lag der Wert dem RKI zufolge bei 30,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Es folgen die Städte Wiesbaden (22,3), Kassel (21,8) und Frankfurt (21,6). Nach dem mehrstufigen Einsatzplan der Landesregierung sollen ab einer Zahl von 20 pro 100.000 Einwohner erste Schutzmaßnahmen greifen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen.

  • Top-Thema

    Einschulung unter Corona-Regeln

    Unter Corona-Regeln feiern am Dienstag die rund 55.600 Erstklässler in Hessen ihre Einschulung. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will in der Sonnenschule in Taunusstein mit dabei sein. Für alle übrigen knapp 705.000 Schülerinnen und Schüler ab der zweiten Klasse hatte der Unterricht landesweit schon am Montag wieder begonnen, die Sommerferien sind vorbei. In Hessen gilt auf dem Schulgelände bis zum Betreten des Klassenraums Maskenpflicht.

    Im Unterricht selbst muss der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden. Die 1,5-Meter-Abstand-Regel gilt zwischen Lehrern, Schülern und Betreuern innerhalb des Klassenverbandes nicht mehr. Der Mindestabstand soll jedoch beispielsweise bei Konferenzen oder Schulveranstaltungen nach wie vor eingehalten werden.

  • 24 Mitarbeiter in Erstaufnahmeeinrichtung infiziert

    In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im mittelhessischen Neustadt sind 24 Mitarbeiter sowie vier Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Beschäftigten befinden sich in häuslicher Quarantäne, die Bewohner und ihre Kontaktpersonen wurden in einem gesonderten Gebäudebereich isoliert, wie das zuständige Regierungspräsidium Gießen am Montag mitteilte.

    Der Behörde zufolge wurden alle Beschäftigten und Bewohner auf das Virus getestet, nachdem erste Fälle bekannt geworden waren. Die vier infizierten Bewohner zeigten demnach nur leichte oder keine Symptome. "Sie dürfen den Standort bis zur Genesung nicht mehr verlassen." Bei ihren ermittelten Kontakten sei der Corona-Test negativ ausgefallen. In Neustadt sind 324 Flüchtlinge untergebracht.

  • Top-Thema

    10.000 Rückkehrer am Wochenende am Flughafen getestet

    Am vergangenen Wochenende sind im Testzentrum auf dem Frankfurter Flughafen etwa 10.000 Rückkehrer aus Risikogebieten auf das Coronavirus getestet worden. Das waren etwa doppelt so viele wie bei der Eröffnung des Zentrums zwei Wochen zuvor, wie der Leiter des Testzentrums, Benedikt Hart, berichtete. Insgesamt seien seitdem rund 30.500 Menschen getestet worden, etwa 1,1 Prozent der Tests waren positiv ausgefallen.

    Zu der erhöhten Nachfrage dürfte auch die Entscheidung beigetragen haben, das spanische Festland und die Balearen als Risikogebiet einzustufen. Für die Laborbefunde und die Übermittlung der Ergebnisse sah Hart angesichts dieser Zahlen zunächst kein Problem: "Da hätten wir sogar noch Kapazitäten."

  • Verdi: Hilfskräfte sollten Kita-Erzieher unterstützen

    Die Gewerkschaft Verdi fordert zum Start ins neue Kitajahr den Einsatz von Hilfskräften, die die Erzieher bei Hygienefragen und bei der Aufsicht unterstützen. Diese Kräfte müssten zusätzlich zum bestehenden Personalschlüssel eingestellt und vom Land finanziert werden, forderte Gewerkschaftssekretärin Kristin Ideler am Montag in Frankfurt.

    Ideler begrüßte, dass alle Erzieher und Erzieherinnen kostenfrei alle 14 Tage einen Corona-Test machen dürfen. Allerdings sollte dieses Angebot des Landes unbefristet sein und nicht - wie geplant - am 8. Oktober enden. Verdi mache sich weiter für einen vom Land initiierten Kita-Gipfel stark, erklärte Ideler. Es sollten dann auch Beschäftigte und Eltern mit am Tisch sitzen, wenn über den Umgang mit der Pandemie in den Einrichtungen beraten werde.

  • Bad Hersfeld zufrieden mit Festspiele-Ersatz

    Nach der coronabedingten Absage der renommierten Bad Hersfelder Festspiele wurde ein Kontrastprogramm auf die Beine gestellt, das offenbar gut ankam. Das Ergebnis habe alle Erwartungen übertroffen, resümierten die Stadt und die Macher des Freilicht-Theaterfestivals am Montag. Etwa 15.000 Zuschauer seien an den fünf Wochenenden zu den rund 100 Terminen des Programms "Ein anderer Sommer" gekommen. Auch das Schutzkonzept habe sich bewährt.

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    Minister appelliert an Schüler: Schließungen vermeiden helfen

    Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat zum Start ins neue Schuljahr an die Vernunft der Schülerinnen und Schüler appelliert, die Corona-Regeln einzuhalten. Die Zeit vor den Sommerferien habe gezeigt, wie diszipliniert sich die überwältigende Zahl der Kinder und Jugendlichen verhalten habe, erklärte er bei einem Schulbesuch in Wiesbaden am Montag. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns auch im neuen Schuljahr auf sie verlassen und erneute Schulschließungen wie im März hoffentlich vermieden werden können."

    Hessen arbeite mit Hochdruck daran, die Schulen auf das digitale Lernen vorzubereiten, jedoch könne kein technisches Hilfsmittel den direkten Austausch in der Klasse vollständig ersetzen, betonte Lorz.

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    Groß-Gerau ordnet Maskenpflicht im Unterricht an

    In Teilen des Landkreises Groß-Gerau gilt ab sofort auch im Unterricht eine Maskenpflicht. Das bestätigte eine Kreissprecherin auf hr-Anfrage. Betroffen seien Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg. Die Maskenpflicht soll dort zunächst bis zum 30. August gelten. Für den südlichen Teil des Kreises gelte im selben Zeitraum lediglich die Empfehlung, auch im Unterricht eine Maske zu tragen. Außerdem darf in den fünf genannten Kommunen laut Verfügung des Landkreises kein Sportunterricht stattfinden.

    Groß-Gerau hatte am Wochenende die kritische Sieben-Tage-Inzidenz von 20 überschritten. Der Kreis führt das insbesondere auf Urlaubsrückkehrer zurück. Das Eskalationskonzept der Landesregierung sieht nun eine erhöhte Aufmerksamkeit sowie gegebenenfalls erste lokale Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vor. Neben der Einschränkungen an den Schulen seien aber vorerst keine weiteren Maßnahmen getroffen worden, sagte die Sprecherin.

  • Urteil: Volle Erstattung auch ohne Reisewarnung

    Wenn ein Kunde eine Reise wegen der Corona-Gefahr storniert, muss der Veranstalter unter Umständen auch ohne vorliegende Reisewarnung den vollen Preis erstatten. Das hat das Amtsgericht Frankfurt in einem am Montag veröffentlichten Urteil (32 C 2136/20) entschieden. Der Kläger hatte am 7. März dieses Jahres von sich aus eine für Mitte April geplante Reise in den Golf von Neapel storniert. Der Veranstalter hatte auf einen Teil des Reisepreises als Stornierungsgebühr bestanden, weil zu diesem Zeitpunkt noch keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorgelegen habe.

    Reisewarnungen für das Reisegebiet seien nicht zwingend erforderlich, entschied das Gericht. Es genüge bereits eine gewisse Wahrscheinlichkeit für eine gesundheitsgefährdende Ausbreitung des Virus. Dies sei zum Zeitpunkt der Stornierung bereits für ganz Italien der Fall gewesen. Das Urteil ist rechtskräftig.

  • 2.000 Studierende beantragen Soforthilfe

    Fast 2.000 Studierende in Hessen haben eine Finanzspritze aus dem Corona-Nothilfefonds des Landes für Hochschüler bekommen. Das geht aus der Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. In dem Fonds stehen 395.000 Euro für Studierende bereit, die in der Corona-Krise ihren Job verloren haben. Die Empfänger konnten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 200 Euro erhalten. Zurückzahlen müssen sie das Geld nicht.

    Von den insgesamt 2.624 eingegangenen Anträgen seien 649 abgelehnt worden, meistens wegen Unvollständigkeit, teilte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums mit. Ein Teil sei abgelehnt worden, weil die Mittel bereits verausgabt gewesen seien. "Die Tatsache, dass die einzelnen Fonds bei den Studentenwerken bereits nach wenigen Stunden überzeichnet waren, zeigte, wie groß die finanzielle Not bei den Studierenden ist", so Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne).

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    53 Neuinfektionen, keine weiteren Toten

    In Hessen sind innerhalb der letzten 24 Stunden 53 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Die Gesamtzahl der Infektionen stieg damit laut Robert-Koch-Institut auf 13.486 Fälle. Etwa 11.800 Betroffene gelten als genesen. Ein neuer Todesfall wurde nicht gemeldet. Insgesamt sind in Hessen bislang 526 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

    In Offenbach lag der Wert der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage am Sonntag bei 33,1. Damit nähert sich der Inzidenzwert wieder der Marke von 35, welche die dritte Eskalationsstufe des Einsatzplanes der Landesregierung einläutet. Es folgen der Landkreis Groß-Gerau (22,2) beziehungsweise die Stadt Wiesbaden (20,8).

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    Neues Schuljahr startet ohne Abstandsregeln

    Nach den Sommerferien beginnt für knapp 705.000 hessische Schülerinnen und Schüler am Montag der Unterricht wieder - angesichts der Corona-Seuche unter ganz besonderen Bedingungen. Am Dienstag kommen dann die 55.600 Erstklässler dazu.

    Das Land bleibt zwar vorerst bei seiner Linie, für die Klassenzimmer keine Maskenpflicht anzuordnen - allerdings muss generell auf dem Schulgelände bis zum Betreten des Klassenraums ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die 1,5-Meter-Abstandsregel gilt zwischen Lehrern, Schülern und Betreuern innerhalb des Klassenverbandes im Unterricht nicht mehr.

    Eine Maske liegt auf dem Schultisch neben dem Schreibmäppchen
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    Pendler im Homeoffice - trotzdem Staugefahr

    Mit Beginn der Schule nach den Sommerferien müssen sich Pendler von Montag an wieder auf mehr Verkehr auf den Straßen sowie vollere Busse und Bahnen einstellen. Trotz der Corona-Pandemie sei auch der eine oder andere Stau nicht auszuschließen, sagte der ADAC-Sprecher für Hessen-Thüringen, Oliver Reidegeld. Grund seien die vielen Baustellen auf den hessischen Autobahnen, etwa am Wiesbadener Kreuz und auf der A5 bei Alsfeld. "Wenn hier noch ein Auffahrunfall dazu kommt, kann schnell ein Stau entstehen", sagte Reidegeld.

  • Kita-Kinder in Offenbach dürfen zurückkehren

    Die Anfang August unter Quarantäne gestellten Gruppen einer Kindertagesstätte in Offenbach können in die Einrichtung zurückkehren. Sie mussten als Kontaktpersonen eines mit dem Coronavirus infizierten Kindes vorsorglich zu Hause bleiben. Es kam jedoch zu keiner Ansteckung, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. Alle Kontaktpersonen seien getestet worden.

    Das vier Jahre alte Kind hatte sich wohl bei seiner Mutter angesteckt. Alle Familienmitglieder zeigten daraufhin Covid-19-Symptome.

  • Kreis Groß-Gerau erreicht erste Warnstufe

    Im Kreis Groß-Gerau ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle weiter angestiegen. Am Samstag wurde dort zum ersten Mal die kritische Schwelle von 20 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Am Sonntag lag der Wert bei 22,1.

    Ab 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern müssen die Städte und Kreise erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Das war zuvor in der Stadt Offenbach der Fall gewesen. Bis zum 26. August ist dort zum Beispiel das Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum verboten. Außerdem ist auch die Teilnahme an Volkshochschulen oder Musikschulen nur noch eingeschränkt möglich. Welche Maßnahmen Groß-Gerau ergreifen will, ist noch nicht bekannt.

  • Top-Thema

    Brief zum Umgang mit Symptomen in Kitas und Schulen

    In einem Elternbrief hat die Landesregierung den Umgang mit Krankheitssymptomen präzisiert. Demnach ist ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen genauso wenig ein Grund, ein Kind vom Unterricht auszuschließen wie leichter Husten oder Halskratzen. Hinzukommen müssten Symptome wie Fieber, trockener Husten und eine Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns. In diesem Fall sollten Eltern Kontakt mit dem Kinder- oder Hausarzt aufnehmen und das weitere Vorgehen und einen eventuell nötigen Corona-Test besprechen.

  • 200 Partygästen in Bad Soden droht Bußgeld

    Eine Privatparty mit rund 200 Teilnehmern aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Bad Soden (Main-Taunus) die Polizei auf den Plan gerufen. Einsatzkräfte aus mehreren Kreisen und dem benachbarten Frankfurt mussten anrücken, um die Feier in einem Ferienhaus aufzulösen, wie die Polizei am Sonntag berichtet. Vereinzelt sei es dabei zu Pöbeleien gekommen. Da die Partygäste sich anschließend in kleinen Gruppen weiter in der Stadt aufhielten, reagierte die Polizei mit Kontrollen und Platzverweisen.

    Erst in den frühen Morgenstunden sei der Einsatz beendet worden. Den Veranstaltern der Privatparty droht wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnungen laut Polizei ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Die Gäste müssen mit Strafen von 200 Euro rechnen.

  • Lorz empfiehlt Erstklässlern und Eltern Gelassenheit

    Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) rät Erstklässlern und deren Eltern trotz der Einschulung in Corona-Zeiten zur Gelassenheit. "Wenn die Eltern die Ruhe nicht bewahren, überträgt sich das auch auf die Kinder", sagte Lorz der Nachrichtenagentur dpa. "Und es ist ganz wichtig, den Kindern Stabilität und Geborgenheit gerade bei diesem Schritt in die Schule hinein zu geben."

    Kinder müssten schon am ersten Tag ein Gefühl vermittelt bekommen, dass Schule etwas Schönes sei. Wichtig sei aber auch, die Gelassenheit nicht mit Sorglosigkeit zu verwechseln. Am kommenden Dienstag werden rund 55.600 Erstklässler in Hessen eingeschult.

  • Top-Thema

    43 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden um 43 gestiegen. Die Gesamtzahl stieg damit zum Sonntag laut Robert-Koch-Institut auf 13.433 Fälle, rund 11.700 Betroffene gelten als genesen. Ein neuer Todesfall wurde nicht gemeldet. Insgesamt sind in Hessen 526 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Die Stadt Offenbach verzeichnet weiterhin die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die Inzidenz ist auf 28,4 gestiegen. Es folgen der Kreis Groß-Gerau mit 22,1 und die Stadt Kassel mit 17,8. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte und Kreise erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Top-Thema

    500 Teilnehmer auf Querdenken-Demo in Frankfurt

    In der Frankfurter Innenstadt haben laut Polizei am Samstag etwa 500 Menschen gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Die Beamten mussten die Teilnehmer auffordern, Abstand zu halten und Mund und Nase zu bedecken.

    Nach mehreren Lautsprecherdurchsagen hätten sich die meisten Teilnehmer aber an die Hygiene-Regeln gehalten, sagte ein Polizei-Sprecher dem hr. Insgesamt verlief die Demo auf dem Rossmarkt friedlich. Sie war Teil der Initiative "Querdenken", deren Ziel es ist, das die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden.

  • Studierende helfen auf Corona-Stationen

    Als die Infektionszahlen im März in die Höhe schnellten, richteten die Kliniken landesweit binnen weniger Tage Corona-Stationen ein. Studierende sprangen ein, als Pflegekräfte oder im Labor. Drei von ihnen erzählen von ihren Erfahrungen: Stephanie Steffes etwa, die Patienten in Vollzeit gepflegt und nebenbei noch studiert hat.

  • Top-Thema

    Gesundheitsdezernent appelliert an Reiserückkehrer

    Weil im Kreis Groß-Gerau die Zahl der Corona-Neuinfektionen stark gestiegen ist, hat der erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer (Grüne) in einem Videobeitrag Reiserückkehrer dazu aufgerufen, sich im Corona-Drive-In in Groß Gerau kostenfrei auf das Virus testen zu lassen. Zudem sei es wichtig, Abstand zu halten, Hygienemaßnahmen zu beachten und Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wo dies notwendig sei, sagte Astheimer. In den vergangenen sieben Tagen wurden vom Gesundheitsamt 61 neue Fälle registriert. Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 22,1 weist der Kreis - nach Offenbach (29,9) - die zweithöchste Infektionsrate in Hessen auf. Damit ist auch hier die erste Warnstufe nach dem Eskalationskonzept der Landesregierung erreicht worden.

  • Grüne fordern Qualitätsoffensive für Schlachthöfe

    Die Grünen machen sich für eine dezentrale Struktur bei Schlachthöfen mit vielen kleinen und mittelgroßen Betrieben stark. Auch angesichts von Corona-Ausbrüchen in industriellen Schlachthöfen sollte dies in Zukunft eine Alternative zum Schlachten im Akkord sein, erklärte der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion in Wiesbaden, Hans-Jürgen Müller. Er ist Mitunterzeichner eines bundesweiten Positionspapiers der Grünen mit der Überschrift "Fair, tiergerecht und krisenfest - Die Zukunft der Schlachthöfe neu gestalten". Müller forderte eine Qualitätsoffensive für Schlachthöfe, die mit der Agrarwende, besserer Tierhaltung sowie einer deutlichen Reduzierung der Fleischproduktion Hand in Hand gehen müsse. Hessen sei mit zahlreichen dezentralen Schlachtereien vergleichsweise gut aufgestellt, das führt auch zu kürzeren Transportwegen. Landesweit gebe es rund 490 Betriebe, darunter viele Metzgereien mit eigener Schlachtung.