Italienischer Covid-Patient Sachsen

Hessen nimmt 14 schwerkranke Covid-19-Patienten aus Italien und Frankreich auf. Sie sollen landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt werden.

Auf Bitten von italienischer und französischer Seite nimmt Hessen 14 schwerkranke Corona-Patienten auf. Zehn Kranke stammen aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna in Italien und vier aus der französischen Region Grand Est, wie die Staatskanzlei am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

"In der Krise stehen wir zusammen", erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). "In diesen schweren Zeiten zeigt sich wahre Freundschaft." Die Patienten sollen landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt und dort notmedizinisch behandelt werden. Mit der Emilia-Romagna verbinde Hessen eine jahrzehntelange Partnerschaft und auch die Beziehungen zwischen Hessen und Frankreich seien sehr eng, erklärte die Staatskanzlei.

Auch andere Bundesländer helfen

Die Emilia-Romagna ist nach der Lombardei die italienische Region, die von der Pandemie am stärksten betroffen ist. Zum Zeitpunkt der Kabinettsentscheidung am 24. März waren dort 9.254 Menschen an Corona erkrankt. Die Zahl der Toten belief sich auf 985.

Andere Bundesländer wie Sachsen haben bereits Patienten aus Italien aufgenommen. Unter anderem Bayern, Berlin und Brandenburg planen eine Aufnahme. Französische Patienten werden in Krankenhäusern unter anderem im Saarland behandelt.

Sendung: hr-iNFO, 26.03.2020, 13 Uhr