Rund 1.300 Ermittlungsverfahren laufen in Hessen wegen mutmaßlich zu Unrecht erhaltener Corona-Soforthilfen.

In den meisten Fällen gehe es um Betrug, sagte ein Sprecher der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Chancen, Betrügern auf die Schliche zu kommen, stünden gut, da die Finanzämter mit im Boot seien. Um welche Summe es geht und wie lange die Verfahren noch dauern, könne man derzeit noch nicht sagen. Insgesamt wurden hessenweit 135.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt. Betrügern drohen bis zu fünf Jahre Haft.