Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found ADAC warnt vor Staus auf den Straßen

Stau auf der A5

Die Sommerferien starten. Und trotz Corona wollen viele Hessen verreisen. Veränderte Urlaubspläne könnten sich laut ADAC auf den Straßen bemerkbar machen.

An diesem Freitag gibt es nicht nur Zeugnisse, sondern auch den Start der Sommerferien. Auch mit Corona sehnen sich viele Hessen nach einem Tapetenwechsel und wollen wegfahren. Das heißt aber auch: Auf den Autobahnen muss wieder mit Stau gerechnet werden. Besonders betroffen sind laut ADAC die Fernstrecken, also A3, A5 und A7 sowie große Ballungsräume wie das Rhein-Main-Gebiet. Der ADAC rechnet bereits am Freitagnachmittag mit den ersten Staus. 

Die Corona-Krise könnte beim Thema Verkehr auf den Straßen zudem einen unschönen Nebeneffekt haben: weil viele ihre Flugreisen storniert haben und stattdessen mit dem Auto verreisen. Dadurch könnte es passieren, dass eher untypische Strecken verstopft werden, weil die Menschen Tagesausflüge machen – beispielsweise aus dem Rhein-Main-Gebiet in den Rheingau oder in die Rhön fahren. Die Verkehrsexperten glauben aber, dass die Straßen trotzdem weniger voll sein werden als sonst in den Sommerferien. 

Antizyklisch starten

Grundsätzlich rät der ADAC dazu, antizyklisch in die Ferien zu starten: also etwa Samstag ganz früh oder am Abend. "Wer möglichst entspannt in den Urlaub starten möchte, fährt besser immer unter der Woche los", so Thomas Kramer, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. "Ansonsten ist es immer gut, vorab einen Blick auf die Karte – digital oder analog – zu werfen, um alternative Routen zu kennen."

Es bringe allerdings nur selten einen Vorteil, bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, so der ADAC. Denn auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung mache es Sinn, von der Autobahn abzufahren.

Sendung: hr 3, 03.07.2020, 9.30 Uhr