Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Samstag, 23. Mai 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen vom 23. Mai:

+++ Bistum Limburg nach Corona-Fällen bei Baptisten ruhig +++

19.40 Uhr: Angesichts der zahlreichen Corona-Infektionen nach dem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt sieht das Bistum Limburg für die katholischen Gottesdienste derzeit keinen Grund zur Panik. "Wir sind nicht entspannt, bleiben aber ruhig", sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Seit zwei Wochen könnten in dem Bistum unter Hygiene- und Abstandsauflagen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Fälle wie die der Baptisten-Gemeinde seien bislang nicht bekannt.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

19.20 Uhr: Während wir Sie in unserem Ticker über die Entwicklung des Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog über das weltweite Geschehen. Hier ein kleiner Auszug, was am Samstag wichtig war:

  • Bei Kundgebungen in ganz Spanien gegen die Anti-Corona-Maßnahmen haben Demonstrierende den Rücktritt des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gefordert. In Madrid und vielen anderen Städten des Landes folgten die Protestierenden mehrheitlich in Privatfahrzeugen dem Aufruf der rechtspopulistischen Partei Vox.
  • Die Ergebnisse einer Studie aus den USA verstärken die Hoffnungen auf eine Therapie gegen das Coronavirus: Danach verkürzt das antivirale Mittel Remdesivir die Genesungsdauer von Covid-19-Patienten um rund 30 Prozent. An der Studie nahmen 1063 Covid-19-Patienten in den USA sowie in neun weiteren Ländern in Europa und Asien teil. Sie erhielten zehn Tage lang entweder Remdesivir, das ursprünglich gegen Ebola entwickelt wurde, oder ein Placebo.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich anlässlich des Verfassungstags zu den Einschränkungen von Grundrechten in der Corona-Krise geäußert - und diese erneut verteidigt. Das Virus sei "eine Zumutung für die Demokratie". Merkel betonte, dass die Regierung es sich mit den Beschränkungen von Grundrechten nicht einfach mache.

+++ Mehrere Proteste gegen Corona-Auflagen +++

17.00 Uhr: In mehreren Städten haben Menschen gegen die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie protestiert. Bei einer Demonstration in Frankfurt unter dem Motto "Hände weg vom Grundgesetz" zählte die Polizei mehrere hundert Teilnehmer. Es habe auch einen Protest gegen diese Veranstaltung gegeben.

Einige Teilnehmer hätten die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten und keine Gesichtsmaske getragen, berichtet eine Polizei-Sprecherin. Auch nach Hinweisen hätten sie dies nicht geändert. Die Beamten hätten die Personalien festgestellt, wegen der Verstöße würden Bußgeldverfahren eingeleitet. Nach Angaben der FAZ führten die Beamten am Ende mehrere Teilnehmer ab, die sich bis zuletzt weigerten, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

In Büdingen (Wetteraukreis) gingen laut Polizei rund 20 Menschen auf die Straße. Auch in Gießen und Marburg gab es Demonstrationen und Gegenproteste.

+++ Ramadan-Abschluss in Hanauer Stadion untersagt +++

15.30 Uhr: Der Corona-Ausbruch nach einem Gottesdienst in Frankfurt hat Folgen: Hanau und der Landkreis untersagen eine für Sonntag genehmigte muslimische Stadion-Großveranstaltung. Bis zu 1.000 Besucher waren erwartet worden.

+++ Schweigen für Corona-Opfer bei Fußballspielen +++

12.33 Uhr: Die Partie des Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden beim FC Heidenheim am Freitag begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Corona-Pandemie. Ebenso werden die heutigen Fußballpartien mit hessischer Beteiligung erst nach einer solchen Trauerbekundung angepfiffen: SV Darmstadt gegen FC St. Pauli (13.30 Uhr) in der Zweiten und Bayern München gegen Eintracht Frankfurt (18.30 Uhr) in der Ersten Bundesliga. Bekanntlich stehen die Ligaspiele derzeit, da sie ohne Zuschauer im Stadion ausgetragen werden, ohnehin ganz im Zeichen des Virus. Weitere Meldungen dazu im aktuellen Corona-Update des hr.

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+++ Mehrere Infektionen bei Baptisten-Gottesdienst +++

11.02 Uhr: Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt-Rödelheim haben sich mehr als 40 Besucher mit dem Coronavirus infiziert. "Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, am Samstag und bestätigte einen Bericht der Frankfurter Rundschau.

Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen, sagte Pritzkau. Die Zahl der Betroffenen könne er nicht nennen. Die meisten seien zu Hause, sechs befänden sich in Krankenhäusern. Der Main-Kinzig-Kreis meldete am Freitagabend, sein Gesundheitsamt könne aktuell 16 Corona-Infektionen "einer Veranstaltung in Frankfurt" zuordnen, womit offenbar der Baptisten-Gottesdienst gemeint ist. Seit 1. Mai sind Gottesdienste unter Auflagen wieder erlaubt.

+++ Läuft beim Apfelweinmuseum - trotz Verzögerung +++

10.07 Uhr: Corona lässt den Zeitplan für die Eröffnung des ersten hessischen Apfelweinmuseums ins Stocken geraten. "Die Corona-Beschränkungen setzen uns stark zu. Ich hoffe, dass wir im Jahresverlauf öffnen können", sagte Jörg Stier, Vorsitzender des Vereins Apfelwein-Centrum Hessen, den Nachrichtenagentur dpa.

Eigentlich sollte das 50 Quadratmeter große Mini-Museum neben einem Feinkostladen in Hanau demnächst aufmachen. Bei freiem Eintritt sollen Besucher sich dort über das Keltern des Stöffche informieren können und den weltgrößten Bembel (Fassungsvermögen 700 Liter) und ein Riesen-Geripptes bestaunen, in das 84 Liter Apfelwein passen.

Immerhin sei die Finanzierung nun gesichert, sagte Stier. Die nötigen 90.000 Euro kommen demnach vom Main-Kinzig-Kreis, der Stadt Hanau, dem Regionalverband und dem Verein zur Förderung der Standortentwicklung FrankfurtRheinMain. Geld verdienen will das Museum mit Eintrittskarten zu Veranstaltungen - die Corona-bedingt derzeit kaum möglich wären.

+++ Wieder Demonstrationen gegen Corona-Auflagen +++

8.55 Uhr: Auch an diesem Samstag wollen Menschen gegen die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und weiterer Grundrechte im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf die Straße gehen. Eine Demonstration mit 500 Teilnehmern soll es etwa am Nachmittag an der Weseler Werft in Frankfurt geben. Weitere Kundgebungen sind in Frankfurt am Opernplatz und am Paulsplatz angemeldet, dazu eine in Büdingen (Wetterau). Weitere aktuelle Nachrichten zur Corona-Situation in Hessen können Sie im aktuellen Corona-Update des hr hören.

+++ 14 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall +++

7.32 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 14 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Samstag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um einen auf 458. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.670 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 15,4 Fällen in Frankfurt und 10,4 in der Stadt Wiesbaden. Die niedrigsten Werte haben der Vogelsbergkreis mit 0 und der Lahn-Dill-Kreis mit 0,4. Eine Übersicht mit allen hessischen Landkreisen finden Sie hier.

Hinweis: Bislang haben wir in unserem Ticker die aktuellen Zahlen vermeldet, die das Sozialministerium täglich um 14 Uhr veröffentlicht. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht Zahlen für alle hessischen Landkreise und greift dabei auf dieselbe Datenbank zurück - allerdings bereits um 0 Uhr. Zusätzlich schätzt das RKI die tägliche Zahl der Genesenen. Da wir auf diese Schätzung in der Vergangenheit sowieso bereits zurückgegriffen haben, werden wir aus Gründen der Einheitlichkeit ab sofort jeden Morgen die Zahlen des RKI melden.

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Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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