In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    6,6 Milliarden Euro staatliche Unterstützung an hessische Unternehmen und Freiberufler

    In der Corona-Krise sind seit Anfang April rund 6,6 Milliarden Euro staatliche Unterstützung an hessische Unternehmen und Freiberufler geflossen. Dazu zählten steuerliche Erleichterungen, Zuschüsse, Kredite und Bürgschaften, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Mit den wirtschaftlichen Hilfen beziehungsweise Finanzhilfen des Landes und des Bundes konnten wir vielen hessischen Betrieben helfen, die bisherigen Folgen des Lockdowns zu verkraften." Die Stimmung in der hessischen Wirtschaft zeige einen vorsichtigen Aufwärtstrend, bilanzierten die Minister. Bei den Hilfen werde da ergänzt, wo das Land weiter Bedarf sehe, aber Lücken beständen. "Wir setzen das fort, was von der Wirtschaft stark nachgefragt wurde."

  • Commerzbank korrigiert Jahresprognose auf Verlust

    Die Commerzbank hat die Hoffnung, im laufenden Jahr einen Gewinn zu erzielen, aufgegeben. Wegen möglicher Umbaukosten und einem Anstieg der Belastungen aus faulen Krediten auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro rechnet das Institut nun mit einem Verlust. Zuletzt hatte die Bank noch einen Gewinn angepeilt, dieses Ziel aber angesichts des Umfelds und der Aufwendungen für die Neuausrichtung als "sehr ambitioniert" eingestuft. Allerdings hat sich die Bank im zweiten Quartal als robuster erwiesen als befürchtet. Statt in die roten Zahlen zu rutschen, erwirtschaftete sie ein positives operatives Ergebnis von 205 Millionen Euro.

    Ursprünglich wollte die Commerzbank am Mittwoch mit Vorstandschef Martin Zielke neue Sparziele vorstellen. Daraus wurde nichts wegen der Führungskrise, die mit den Rücktrittsankündigungen von Zielke und Ex-Chefaufseher Stefan Schmittmann Anfang Juli entstanden war. Investoren und Aufsichtsräte pochen auf einen geordneten Prozess: Erst soll die Konzernspitze neu besetzt werden.

    Arbeiter demontieren in Frankfurt den Schriftzug an einer Commerzbankfiliale.
  • Beamtenbund kritisiert Risikogebiet-Urlauber

    Der Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds Hessen (dbb), Heini Schmitt, hat am Mittwoch kritisiert, dass sich viele Hessen hinsichtlich ihres Urlaubs in der Corona-Pandemie unverantwortlich verhielten: "Offenbar gibt es eine ganze Reihe von Mitbürgern, die sich mit der Verantwortung für ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen schwertun", sagte Schmitt. Es sei wenig verständlich, dass es trotz der weltweit sich weiter ausbreitenden Pandemie viele Menschen gebe, sie sich einen Urlaub in einem Risikogebiet nicht verkneifen könnten.  

    Zudem nennt Schmitt es "nicht nachvollziehbar", dass ausgerechnet die, die ein erhöhtes Risiko in Kauf nähmen, am Ende damit belohnt würden, dass ihnen bei der Rückkehr der Coronatest auch noch bezahlt werde. "Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht derer, die sich aus Sicherheitserwägungen eine Reise verkniffen und sich auch sonst verantwortungsbewusst zeigten. Es ist eine völlig vermeidbare, zusätzliche Belastung für viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst, die sich um die Folgen solch verantwortungslosen Verhaltens kümmern müssen." Sollte es zu einem zweiten Lockdown kommen, wäre dieser "zu einem guten Stück hausgemacht", erklärte Schmitt.

  • 55 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 55 gestiegen. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um zwei auf 523.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Mittwoch der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 29,2. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 23,0 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke.

    Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden somit 12.254 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen.

  • Top-Thema

    Kita-Kind in Offenbach erkrankt, weitere Maßnahmen

    In Offenbach ist ein Kind einer Kindertagesstätte an Covid19 erkrankt. Das vier Jahre alte Kind war zuletzt am vergangenen Mittwoch in der Kita. Alle Kontaktpersonen seien ermittelt, getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Es sei deshalb nicht notwendig, die Einrichtung zu schließen, teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse der Tests würden für den 6. August erwartet. In der Familie war zuerst die Mutter erkrankt. Laut Stadt zeigen alle Familienmitglieder, darunter ein acht Monate alter Säugling, Covid19-Symptome.

    Der Krisenstab der Stadt hat am Dienstag außerdem weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Hintergrund sind weiter steigende Infektionszahlen. Besuche bei Menschen in Alten- und Pflegeheimen sind nur noch im Freien oder in größeren Räumen erlaubt. Alle Besucher werden gebeten, mit Maske und sauberen Händen zu kommen und auf ausreichend Abstand zu achten, wie Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte.

  • Bewohnerin in Wettenberger Pflegeheim positiv getestet

    In einem Pflegeheim im Wettenberger Ortsteil Wißmar hat sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Landkreis Gießen am Dienstag mitgeteilt. In der vergangenen Woche war in dem Haus eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Daraufhin waren alle 17 Kontaktpersonen getestet worden, darunter 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims.

    Eine Bewohnerin habe sich angesteckt, alle übrigen Tests seien negativ. Die 14 negativ getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sollen in dieser Woche erneut untersucht werden. Das Besuchsverbot bleibe vorerst bestehen.

  • Kritik an Schutzmasken-Regelung zum Schulstart

    Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hat die Landesregierung dazu aufgefordert, zum Schulstart eine Pflicht zum Tragen einer Maske in Schulgebäuden einzuführen. Zumindest in den ersten Wochen nach den Sommerferien halte Weber eine Maskenpflicht in Gängen, Treppenhäusern, auf dem Schulhof und in sanitären Einrichtungen für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren für "unbedingt geboten".

    "Die Lehrkräfte könnten je nach Abstandssituation entscheiden, dass dann im Klassenraum die Maske wieder abgelegt werden kann", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag. Hessen fehle es insgesamt an einheitlichen Hygieneschutz-Vorgaben zum Schulstart

    In Hessen hatte die Landesregierung aus CDU und Grünen zuvor entschieden, dass die Schulleitung für die Zeiten außerhalb des Präsenzunterrichts das Tragen einer Schutzmaske im Schulgebäude anordnen könne. "Diese Regelung besteht nach wie vor", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Dienstag. Man beobachte allerdings das Infektionsgeschehen und den Umgang der anderen Bundesländer in der Maskenfrage sehr genau. Bis zum Schulstart am 17. August werde dann entschieden, ob die bisher geplante Regelung angepasst werden müsse.

  • Top-Thema

    FDP-Fraktion kritisiert Reiserückkehrer-Politik

    Yanki Pürsün, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, hat schwere Vorwürfe gegen die Informationspolitik der Bundes- und Landesregierung über Corona-Tests zu Reiserückkehrern erhoben. "Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger aus dem Urlaub zurückkehren, sich wegen eines Tests an ein Gesundheitsamt wenden und dann dort die Auskunft bekommen, man wisse von nichts."

    Das Sozialministerium und die Gesundheitsämter verwiesen lediglich jeweils aufeinander, erklärte Pürsün. Auch Informationen, die online zu finden seien, führten oft in die Irre, Telefon-Hotlines seien überlastet. "Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Ferien- und Reisezeit und der Tatsache, dass Tests innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr aus dem Urlaub erfolgen müssen, darf es nicht erst ein Hin und Her zwischen verschiedenen Behörden und Anlaufstellen geben."

    Durch die Reiserückkehrer würden Gesundheitsämter und Ärzte stärker belastet werden, doch die personellen Kapazitäten seien gleich geblieben. In einer Anfrage an die Landesregierung will der Oppositionspolitiker diese nun mit der Problematik konfrontieren.

    Corona-Test-Röhrchen
  • Top-Thema

    Rheingau-Taunus-Krisenstab appelliert zu Masken und Abstand

    Der Krisenstab im Rheingau-Taunus-Kreis hat dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht zu beachten. "Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung", sagte der stellvertretende Landrat Herbert Koch einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zufolge.

    Reise-Rückkehrer sollten sich nach dem Urlaub auf jeden Fall testen lassen, so die Leiterin des Gesundheitsamts, Renate Wilhelm: "Eine Garantie, dass man sich in einem bestimmten Urlaubsland nicht anstecken kann, gibt es derzeit nicht."

    In den vergangenen Tagen lag der Kreis laut Robert-Koch-Institut bei 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, die eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

  • Fluggastzahlen steigen nur langsam - Fraport in den roten Zahlen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bewegen sich nur langsam aus dem Corona-Tief. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 22.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche. Im gesamten Juli lag die Zahl der Fluggäste nach vorläufigen Zahlen auf den Europastrecken 75 Prozent, im Interkontinentalbereich sogar 92 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

    Die Corona-Flaute im Flugverkehr schlägt sich naturgemäß auch in der Bilanz der Flughafenbetreiberin nieder. Im zweiten Quartal 2020 stürzt Fraport tief in die roten Zahlen. Unterm Strich stand ein Verlust von rund 182 Millionen Euro - nach 127 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit. Auch im Gesamtjahr dürfte unter dem Strich ein deutlicher Verlust stehen. Fraport will deshalb wie angekündigt 3.000 bis 4.000 Jobs in Frankfurt abbauen.

    Flugzeuge am Frankfurter Flughafen
  • 57 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. Im Hochtaunuskreis verstarb ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion. Damit sind in Hessen bislang insgesamt 521 Menschen einer Covid-19 Erkrankung zum Opfer gefallen.

    In Offenbach lag die Zahl der registrierten Infektionen bei 300 - fünf mehr als am Vortag. Der Magistrat der Stadt hatte am Montagabend verschärfte Corona-Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche auf über 35 geklettert war. Sie liegt am Dienstag bereits bei über 39. Der Rheingau-Taunus-Kreis vermeldete lediglich eine Neuinfektion. Hier hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 25 betragen - nun sank der Wert auf 22,4.

  • Top-Thema

    364 Millionen Euro für Corona-Schutzausrüstung

    Die Landesregierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie für mehr als 364 Millionen Euro brutto Schutzausrüstung gekauft. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor (Stand: 26. Mai).

    Demnach wurden allein rund 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken ausgegeben. Hinzu kommen nochmals 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken. Angeschafft wurden außerdem Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel. Für knapp 23 Millionen Euro wurden mehr als 130 Millionen Einweghandschuhe gekauft.

    Hände Klinik Hygiene Desinfektion Gesundheit Sujet
  • Top-Thema

    Offenbach verschärft Corona-Regeln weiter

    In der Stadt Offenbach gelten ab sofort strengere Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus: Öffentliches Grillen und Picknicken ist nun in der Öffentlichkeit verboten, Reiserückkehrer aus Risikoregionen müssen sich auf das Coronavirus testen lassen. Am Sonntag hatte die Stadt aufgrund der steigenden Neuinfektionen die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der Landesregierung erreicht. Mehr Informationen zu den Neuerungen finden Sie in unserem Artikel.

  • Top-Thema

    Tausende Risikogebiet-Rückkehrer am Frankfurter Flughafen

    Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport landen aktuell wöchentlich 16.000 Rückkehrer aus Risikogebieten am Frankfurter Flughafen. Diese müssen sich schon bald bei ihrer Rückkehr einem verpflichtenden Coronatest unterziehen.

    Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag bekräftigte, werde die Testpflicht für Reiserückkehrer noch im Laufe dieser Woche umgesetzt. Am Flughafen in Frankfurt gibt es derzeit drei Testzentren - das Fraport Medical Center, das kommerzielle Testzentrum der Firma Centogene und das Testzentrum vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Privates Sommerfest lässt Fallzahlen in Wiesbaden steigen

    Ein privates Sommerfest mit mindestens 100 Beteiligten hat für einen Anstieg der Fallzahlen in Wiesbaden gesorgt. Bis Montagvormittag wurden bereits 18 Neuinfektionen gemeldet, davon stammten 15 Personen aus dem Wiesbadener Stadtgebiet, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ein Großteil der Gäste sei bereits am Wochenende durch das Gesundheitsamt ermittelt, getestet und teilweise unter Quarantäne gestellt worden.

    Da seit der Feierlichkeit jedoch einige Tage vergangen seien und die Gäste zum Teil bereits Urlaubsreisen angetreten hätten, gestalte sich die Ermittlung der Personen "enorm aufwändig", wie die Stadt erklärte. In diesen Fällen sei es nötig, die Gesundheitsämter anderer Regionen zu informieren, um alle Lücken zu schließen. Zusätzlich werde derzeit überprüft, ob seitens des Veranstalters des Sommerfests ein schlüssiges Hygienekonzept vorlag und auch korrekt umgesetzt wurde.

  • Top-Thema

    Ausbruch in Seniorenheim "unter Kontrolle"

    Nachdem am vergangenen Freitag 27 Bewohner sowie Mitarbeiter eines Seniorenheims in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat sich der Krisenstab am Montag zufrieden mit der aktuellen Situation in der Einrichtung gezeigt.

    "Da der Ausbruch von SARS-CoV-2 in diesem Fall in einer Einrichtung passierte, es sich somit um ein lokal begrenztes Ereignis handelt, konnten wir die Maßnahmen zügig umsetzen", betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Renate Wilhelm. Die Ermittlung von Kontaktpersonen sei schnell und reibungslos verlaufen. "Wir haben das Ereignis unter Kontrolle", betonte Kreisbeigeordneter Herbert Koch. Am Mittwoch solle eine weitere Testung erfolgen.

    Am Samstag hatte der Kreis noch mitgeteilt, dass sich insgesamt 28 Personen im Seniorenheim mit dem Virus infiziert hätten. Wie der Kreis am Montag klar stellte, sei es zu einem Dokumentationsfehler gekommen.

  • Keine Neuinfektionen in Offenbach

    Nach dem Anstieg der Corona-Zahlen in Offenbach ist seit Sonntag kein weiterer Fall hinzugekommen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Am Sonntag hatte die Stadt 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert und somit die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. Offenbachs Krisenstab will sich am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen in der Stadt beraten. Um 17 Uhr soll dazu eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung stattfinden. Das hr-fernsehen überträgt die Pressekonferenz live, auf hessenschau.de können Sie den Livestream verfolgen.

  • Pedelec-Unfälle nehmen im Corona-Frühjahr zu

    Pedelecs sind derzeit so beliebt wie nie: Die Fahrräder mit Motor-Unterstützung bieten vielen Hessen gerade zu Corona-Zeiten einen willkommenen und bequemen Zeitvertreib. Während entspannt in die Pedale getreten werden kann, unterstützt der Akkumotor die Fahrt mit bis zu 25 Stundenkilometern. Doch mit der erhöhten Nachfrage steigt auch die Zahl der Unfälle, wie die vorläufige Unfallstatistik des Hessischen Landesamtes für die Monate Januar bis einschließlich Mai zeigt. So hat es im Corona-Frühjahr 50 Prozent mehr Unfälle mit Pedelecs gegeben als noch im Vorjahr. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Zahl der beantragten Insolvenzverfahren steigt weiter an

    Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der bei hessischen Gerichten beantragten Insolvenzverfahren gestiegen. Im Monat Mai haben nach Angaben den Statistischen Landesamtes weitere 135 Unternehmen in Hessen ein Insolvenzverfahren beantragt. Das sei eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber April 2020. Der Anstieg sei dabei im Vergleich zum Vormonat jedoch geringer, wie das Landesamt mitteilte. Im Vergleich zu den im Mai 2019 beantragten Insolvenzverfahren stellte das Landesamt einen Anstieg von 9,8 Prozent fest. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich im Mai 2020 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Seit Mitte März besteht für Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie geschädigt wurden, keine Pflicht mehr zur Insolvenzantragsstellung.

  • Krisensitzung auch im Rheingau-Taunus-Kreis

    Auch im Rheingau-Taunus-Kreis ist für den heutigen Montag eine Sitzung eines Corona-Krisenstabs geplant. Der Landkreis reagiert damit auf die steigende Zahl von Neu-Infektionen. Diese lagen laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen 7 Tagen 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

    Neben dem Rheingau-Tanus-Kreis war zuletzt vor allem die Stadt Offenbach von hohen Neu-Infektionszahlen betroffen. Dort wurde mittlerweile Stufe 3 des Einsatzplanes erreicht. Die hohe Zahl der Neuansteckungen geht nach Angaben der Stadt vor allem auf Reiserückkehrer zurück.

  • Top-Thema

    Testpflicht für Reise-Rückkehrer ab dieser Woche

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gegenüber dem ARD-Morgenmagazin bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin konnte er allerdings noch nicht nennen. "Wir haben erste Entwürfe", sagte der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen."

    Spahn rechnet mit einer Zunahme der Tests, neben Reiserückkehrern auch etwa von Lehrern und Erziehern: "Wir werden sehen - da bin ich sehr sicher - in den nächsten Wochen, dass deutlich mehr getestet werden wird."

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • 25 Neuinfektionen, keine neuen Toten

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 25 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Neue Todesfälle wurden nicht verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl, der in Hessen infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Pandemie haben registrierten die Behörden somit 12.142 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.000 Betroffene gelten mittlerweile als geheilt.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Montag der Grenzwert von 35 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Dort berät heute ein Krisenstab über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

  • Offenbacher Krisenstab tritt zusammen

    Nachdem in der Stadt Offenbach am Sonntag die Schwelle von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wurde, soll am heutigen Montag ein Krisenstab zusammentreten und über weitere Maßnahmen beraten. Das Gremium soll in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden. "Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten", hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag angekündigt.

    Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht ab einem Wert von 35 neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Der starke Anstieg der Fallzahlen in der vergangenen Woche wurde vor allem mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht. Wann genau der Krisenstab zusammentritt, ist noch nicht bekannt.

  • Stadt Offenbach will keine drastischen Maßnahmen

    Die Stadt Offenbach hat weiterhin mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurde eine neue Warnstufe überschritten. Auf drastische Maßnahmen will die Stadt aber wohl vorerst verzichten: Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte am Sonntag dem hr, dass die zu erwartenden Maßnahmen keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben sollen: "Wir werden keine Betriebe oder Unternehmen schließen." Er nehme die Situation jedoch sehr ernst. Es gelte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die angemessen seien. Wie diese genau aussehen werden, konnte Schwenke noch nicht sagen. Der Krisenstab der Stadt wird in Abstimmung mit dem Land am Montag über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden.

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden am Sonntag in der Stadt Offenbach 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Damit hat Offenbach die zweite Warnstufe überschritten und die Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht.

  • Frankfurt Opernplatz leert sich bereits vor Sperrstunde

    Zwei Wochen nach den Ausschreitungen in Frankfurt ist es auch in der Nacht zu Sonntag auf dem Opernplatz ruhig geblieben. Auch ein unangemeldeter Demonstrationszug gegen Rassismus mit 120 Menschen verlief friedlich, wie die Polizei mitteilte. Dieser hielt auf dem Weg vom Kaisersack zur Konstablerwache nur kurz am Opernplatz und löste sich bereits vor Mitternacht komplett auf. Der Opernplatz habe sich ohne Zwischenfälle geleert, schrieb die Polizei bei Twitter. Insgesamt sei die Zahl der feiernden Menschen vor der Oper zurückgegangen.

    Vor zwei Wochen hatten Krawalle auf dem Opernplatz in Frankfurt für Aufsehen gesorgt, seitdem gilt an Wochenenden ab Mitternacht ein Betretungsverbot für den Opernplatz. Polizisten waren aus der Menge der Feiernden heraus mit Flaschen angegriffen worden. Mindestens fünf Beamte wurden nach Polizeieingaben verletzt, mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Der Opernplatz hatte sich in den vergangenen Monaten auch angesichts der coronabedingten Schließung von Clubs und Diskotheken zur Freiluft-Partyzone entwickelt.