Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom 6. April zum Nachlesen.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung in den vergangenen Tagen bereits eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

+++ Warum unterschiedliche Zahlen kursieren +++

22.21 Uhr: Wie viele Menschen in Hessens Landkreisen sind an Covid-19 erkrankt? Dazu kursieren unterschiedliche Zahlen - etwa von Sozialministerium, Robert Koch-Institut und den einzelnen Landkreisen. Warum weder die einen noch die anderen Zahlen falsch sind, haben unsere Kollegen von hr-iNFO hier erklärt.

+++ Messebauer aus Taunusstein produziert Schutzmasken +++

21.30 Uhr: Einem Messebauer aus Taunusstein sind viele Aufträge durch die Corona-Krise weggebrochen. Jetzt stellen er und seine Mitarbeiter her, was so dringend gebraucht wird: Schutzmasken. Dass es weiter geht, verdankt der Betrieb auch der Corona-Soforthilfe – aber nicht alle Unternehmen haben solches Glück. Ein Beitrag aus der hessenschau.

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zum Video Corona-Soforthilfe - Die Krise als Chance

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+++ Pflegeheim in Fulda komplett getestet - 15 positive Ergebnisse +++

21.14 Uhr: Alle Bewohner und Mitarbeiter eines Pflegestifts in Fulda sind auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Der Kreis Fulda hatte die Tests angeordnet, nachdem eine Mitarbeiterin Ende März positiv getestet worden war. Von den 275 genommenen Proben seien 260 negativ und 15 positiv ausgefallen, teilte der Kreis am Montagabend mit. Unter den 15 positiv Getesteten seien sieben Mitarbeiter sowie acht Bewohner. Erkrankt seien ein Mitarbeiter und zwei Bewohner. Die Ergebnisse einiger Tests stehen noch aus. Um eine Ausbreitung der Infektionen zu verhindern, würden betroffene Bewohner in der Einrichtung "häuslich abgesondert", heißt es in der Mitteilung.

+++ 360 Rückholflüge für gestrandete Deutsche +++ 

20.52 Uhr: Um gestrandete Deutsche aus aller Welt zurück nach Hause zu bringen, stehen bei der Lufthansa-Gruppe aktuell 360 Flüge auf dem Plan. Die Reisebeschränkungen der einzelnen Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen die Fluggesellschaften dabei vor große Herausforderungen, sagte ein Sprecher der Lufthansa am Montag in Frankfurt. "Wir haben es mit stündlichen Änderungen weltweit zu tun." Wie viele Rückholflüge nach den bereits geplanten noch kommen, könne derzeit nicht eingeschätzt werden. Mehr als 200.000 im Ausland gestrandete Deutsche sind bereits wieder daheim. Etwa 40.000 warten immer noch auf die Rückreise, die meisten in Neuseeland, Südafrika und Peru. 

+++ Blumenhändler in Hanau dürfen öffnen +++

20.30 Uhr: In Hanau dürfen vor dem Osterfest die Blumenhändler wieder öffnen. Die Stadt war in diesem Punkt zunächst strenger vorgegangen als in der Landesverordnung vorgesehen. Diese restriktive Einschränkung könne man nun vorsichtig lockern, erklärte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). "Wir konnten beobachten, dass sich wirklich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen." Die Stadt Hanau hatte bereits Ende März eine Empfehlung zum Tragen von Masken gegeben - gerne auch selbstgenäht. Professionelle Schutzmasken sollten die Menschen nicht kaufen, diese würden dringend im Gesundheits- und Pflegebereich benötigt, betonte Kaminsky.

+++ Landessportbund bewilligt 472.000 Euro +++

20.15 Uhr: Der Landessportbund (lsb-h) hat eine sofortige Sportförderung in Höhe von 472.000 Euro angekündigt, um in der Corona-Krise ein positives Signal an die rund 7.600 hessischen Sportvereine zu senden. Mit dem Geld sollen Baumaßnahmen und die Anschaffung von Sportgeräten bezuschusst werden. "Der ruhende Sportbetrieb bringt viele unserer Vereine auch in finanzielle Not", sagte lsb-h-Präsident Rolf Müller. Die Zuschüsse aus dem Vereinsförderungsfonds für alle im dritten Quartal 2019 gestellten und bereits bewilligten Anträge sollen daher möglichst schnell ausgeschüttet werden. Zudem hat das Land ein Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Sportvereine in Ergänzung des Bund-Länder-Programms für Kleinbetriebe in Aussicht gestellt.

+++ Krisentelefon der Uni Frankfurt hilft bei Corona-Sorgen +++

19.57 Uhr: Das Corona-Krisentelefon der Universität Frankfurt hat nach einer Woche eine erste Bilanz gezogen. Der größte Teil der Anrufer empfand vor allem die Angst vor einer eigenen Infektion oder um Angehörige als besonders belastend, jeder zehnte Anrufer nannte aber auch Panikattacken oder Suizidgedanken. Das Institut für Psychologie hatte das Krisentelefon vor einer Woche eingerichtet, um auf die enormen psychischen Belastungen für manche Menschen durch die aktuelle Situation zu reagieren. Die Therapeuten beraten die Anruferinnen und Anrufer, um Ihnen einen besseren Umgang mit Ängsten und Sorgen im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu ermöglichen.

Wenn Sie selbst Rat suchen, erreichen Sie das Telefon unter der Nummer 069/798 46666. Die Psychologen bieten folgende Beratungszeiten an:

Erwachsene:
Montag bis Freitag jeweils 15 bis 21 Uhr
Samstag und Sonntag jeweils 16 bis 20 Uhr

Kinder, Jugendliche und Eltern:
Montag bis Freitag jeweils 9 bis 15 Uhr
Samstag 16 bis 20 Uhr 

+++ Hessische Polizei fragt Corona-Daten nur in Einzelfällen ab +++

19.40 Uhr: Die Hessische Polizei fragt nur in begründeten Einzelfällen Daten über Corona-Infektionen ab. Das hat das Hessische Innenministerium am Monag auf hr-Anfrage mitgeteilt. Ein Ministeriumssprecher sagte, manchmal sei es wichtig zu wissen, ob eine Person das Coronavirus verbreiten könne. Etwa, wenn jemand Polizeibeamte bespucke. Dann frage die Polizei beim zuständigen Gesundheitsamt den Infektionsstatus der Person ab. Das geschehe auch bei dem Verdacht, dass ein Infizierter die Quarantäne-Auflagen nicht einhalte. Die Gesundheitsbehörden würden der Polizei Corona-Infektionen aber nicht regelhaft melden, so das Ministerium. In einigen Bundesländern wie etwa Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern haben die Gesundheitsämter der Polizei Medienberichten zufolge Listen mit den Daten infizierter Personen gegeben.

+++ Kein Kurzarbeiter-Geld für Werkstudenten +++

19.21 Uhr: Wer als Werkstudent gearbeitet hat und nun aufgrund der Corona-Pandemie ohne Job ist, erhält kein Kurzarbeitergeld. Das bestätigte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag im Corona-Update des hr. "Das Kurzarbeitergeld wird von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Und die wiederum finanziert sich aus Sozialversicherungsbeiträgen. Es ist also eine Versicherungsleistung. Da Werkstudenten aber von Versicherungsbeiträgen befreit sind, funktioniert das nicht", so Al-Wazir. Viele Studenten kommen ohne dieses Geld jedoch schnell in Liquiditätsprobleme, da sie, wenn sie immatrikuliert sind, kein Hartz IV beantragen dürfen. "Das stimmt. Das müssen wir bald mit dem Bund klären und dort nachsteuern und in einer begrenzten Zeit die Regeln vielleicht aussetzen", betonte Al-Wazir.

+++ 20.000 Masken aus Taizhou für Hanau +++

19.05 Uhr: Hanau hat im Kampf gegen Corona Unterstützung aus der chinesischen Partnerstadt Taizhou bekommen. 20.000 Atemschutzmasken sind am Montag an das Klinikum Hanau ausgeliefert worden. Weitere Sendungen sind angekündigt. Die Pakete mit dem Aufdruck  "United we shall overcome" hatten zuvor einige Tage beim Zoll gelegen. Die Lieferung aus China entspanne die Situation im Klinikum ein wenig, sagte Geschäftsführer Volkmar Bölke. Immerhin rund 1.500 dieser einfachen Masken werden jeden Tag im Klinikum benötigt. Im Februar, als die Corona-Krise noch hauptsächlich China betraf, hatte der Partnerschaftsverein Freundschaft mit Taizhou e.V. Spenden der Hanauer im Wert von 5.000 Euro gesammelt und nach Taizhou geschickt. Nun habe die Partnerstadt den Vorsitzenden des Vereins kontaktiert und ihre Hilfe angeboten.

Nasir Ibrahim nimmt im Lager im Klinikum Hanau die 20.000 Masken aus Taizhou entgegen.

+++ Corona-Update zum Hören +++

18.54 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

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+++ Frankfurt schickt mobiles Testzentrum zu Pflegeeinrichtungen +++

18.35 Uhr: Ein Linienbus, der zu einem mobilen Testzentrum umgebaut wurde, wird ab Dienstag in Frankfurt Alten-, Pflegeheime und andere Betreuungseinrichtungen anfahren. Mitarbeiter und Bewohner werden darin vor Ort getestet. Die Stadt arbeitet mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zusammen, das die Untersuchungen durchführen wird. Die Tests beginnen in den Häusern, in denen Corona-Fälle bekannt sind.

"Die Ergebnisse werden innerhalb von 24 bis 72 Stunden vorliegen", sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Der Bus ist barrierefrei zugänglich. Bettlägerige Patienten werden in ihren Zimmern getestet. "Wir gehen von 8.000 Beprobungen in rund 50 Einrichtungen aus. Die Heime können sich über eine neu eingerichtete Homepage anmelden," kündigte DRK-Geschäftsführer Dierk Dallwitz an.

+++ Sanitäranlagen sollen für Lkw-Fahrer öffnen +++

18.20 Uhr: Lkw-Fahrer halten die Versorgungsketten am Laufen, können auf ihren Touren aber nicht mal auf eine saubere Toilette hoffen, denn mancherorts wird ihnen die Nutzung der sanitären Einrichtungen verweigert. Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf (Grüne) fordert deshalb eine uneingeschränkte Nutzung von Sanitäranlagen für Lkw-Fahrer an allen Autobahn-Raststätten und in den belieferten Unternehmen. "Häufiges Händewaschen ist in der jetzigen Situation ein vorbeugender Schutz und muss für alle Fahrer gewährleistet sein", mahnt Deutschendorf. Die Lkw-Fahrer können sich bei Problemen an Rastanlagen an eine Brummi-Hotline (0800-9 555 777) wenden.

+++ Darmstadt startet Kreativ-Wettbewerb auf Instagram +++

18.03 Uhr: Viel Zeit daheim, kein Schulunterricht, keine Treffen mit Freunden: Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sind durch die Corona-Pandemie in einer völlig neuen Situation. Was tun mit so viel Zeit? In Südhessen versucht man es mit Kreativität. Wie die Stadt Darmstadt am Montag verkündete, veranstaltet die dortige Kinder- und Jugendförderung zwei Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche auf Instagram, die die ganzen Osterferien andauern und die potentielle Langeweile überwinden sollen. "Wir wollen die Kreativität der Kinder und Jugendlichen fördern, und gleichzeitig die Eltern bei den durch die Corona-Pandemie auferlegten neuen Herausforderungen unterstützen", erklärt Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz (Grüne). Ein Wettbewerb ist dabei für Kinder von 6 bis 13 Jahren, der andere für Jugendliche ab 14 Jahren.

+++ Ironman Frankfurt wegen Corona abgesagt +++

17.49 Uhr: Die Ironman-Europameisterschaft wird wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant Ende Juni in Frankfurt stattfinden. Nun wird nach einem Ersatztermin für das Triathlon-Highlight gesucht.

+++ Kein Diesel-Fahrverbot dank Corona? +++

17.45 Uhr: Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hofft aufgrund der Corona-Krise, Diesel-Fahrverbote in der Stadt zumindest teilweise vermeiden zu können. Oesterling verwies auf gesunkene Stickoxid-Werte an einer viel befahrenen Ausfallstraße. Laut Oesterling wurde an der Friedberger Landstraße im ersten Quartal dieses Jahres erstmals der Grenzwert für Stickstoffdioxid eingehalten. Er führt das auf den geringeren Verkehr in der Corona-Krise zurück. Der SPD-Politiker geht davon aus, dass zumindest an dieser Stelle drohende Diesel-Fahrverbote vom Tisch sind. Für die anderen Verkehrsschwerpunkte der Stadt könne er das noch nicht sagen, dort lägen noch keine aktuellen Messwerte vor. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hatte dem Land Hessen auferlegt, dass ab kommendem Jahr die Stickoxid-Grenzwerte in Frankfurt eingehalten werden - notfalls mit Fahrverboten für Diesel-Autos.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

17.30 Uhr: Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug:

  • Kanzlerin Merkel hat dazu aufgerufen, die Europäische Union in der Corona-Krise entschlossen zu verteidigen. Die Europäische Union stehe durch die Virus-Krise vor der größten Bewährungsprobe seit ihrer Gründung.
  • Die thüringische Stadt Jena hat eine Mund- und Nasenschutz-Pflicht eingeführt. Die Auflage gilt in Geschäften, Bussen und Bahnen.
  • Wer aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt, soll künftig offenbar für 14 Tage in Quarantäne geschickt werden - unabhängig von einem konkreten Corona-Verdacht.

+++ Jetzt amtlich: Picknicken quasi verboten +++

17.15 Uhr: Es bleibt kompliziert: Nach dem Hickhack um das öffentliche Picknicken und Sonnenbaden hat das Innenministerium nun erneut Stellung bezogen. Fazit: Sonnen ist erlaubt, eine Mahlzeit im Grünen wird in Corona-Zeiten zur Einzelfall-Prüfung. Was Sie im Park noch dürfen und ob Sie einen Verpflegungskorb mitnehmen können, erfahren Sie hier.

+++ Hessen hat noch 13.272 freie Betten +++

17.05 Uhr: Für schwer an Covid-19 erkrankte Patienten gibt es laut Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) in Hessens Krankenhäusern noch 13.272 freie Betten, 755 davon mit Beatmungsmöglichkeiten. Wie der Grünen-Politiker am Montag weiter ausführte, werden landesweit derzeit 951 Corona-Patienten stationär behandelt, 250 davon beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Zehn Patienten kämen aus besonders betroffenen Gebieten in Frankreich, eine Hilfsanfrage aus Italien bestehe nicht mehr.

+++ Klopapier-Spenden für Altenheime +++

16.50 Uhr: Ein Online-Spendenaufruf für Toilettenpapier hat mehreren Altenheimen aus der Klemme geholfen. Das derzeit sehr gefragte Hygieneprodukt drohte in vier Einrichtungen in Lahntal, Wetter, Romrod und Rosenthal über Ostern auszugehen, weil der Großhändler erst in einigen Tagen liefern konnte. Der St. Elisabeth Verein in Marburg postete einen Hilferuf bei Facebook und die Resonanz war enorm. Für die 170 Bewohnerinnen und Bewohner wurden so viele Rollen Klopapier gespendet, dass man nun über die Feiertage komme, berichtete die Oberhessische Presse. Es sei nicht infrage gekommen, das Klopapier im Supermarkt zu kaufen, sagte ein Sprecher des St. Elisabeth Vereins. Angesichts der aktuellen Hamsterkäufe und der benötigten großen Menge wäre das anderen Verbrauchern gegenüber unfair gewesen.

+++ Al-Wazir: Kein "Windhund-Prinzip" bei der Soforthilfe +++

16.37 Uhr: Hessische Unternehmen, die erst im Laufe des nächsten Monats in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können noch bis Ende Mai Soforthilfe beantragen. Sorgen, dass dann möglicherweise kein Geld mehr vorhanden sein könnte, hat Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag im Corona-Update des hr beiseite gewischt. "Das läuft nicht nach dem Windhund-Prinzip, sprich, die Ersten bekommen Geld und die anderen haben Pech. Das gilt ausdrücklich für alle", betonte Al-Wazir. Anträge seien noch bis zu 31. Mai möglich, so der Grünen-Politiker. "Wer mit seinem Unternehmen ein Problem Ende April oder Anfang Mai bekommt, kann dann noch seinen Antrag stellen."

+++ Völler kauft 100 OFC-Geistertickets +++

16.20 Uhr: Rudi Völler hat bei seinem Ex-Club Kickers Offenbach 100 so genannte "Geistertickets" gekauft. Der gebürtige Hanauer, der von 1975 bis 1980 beim OFC spielte, unterstützt damit die Aktion "Völle Hütte" des Regionalligisten. Bislang haben die Kickers nach Angaben vom Montag 3.977 Karten in unterschiedlichen Preiskategorien abgesetzt. Mit dem Erlös der virtuellen Eintrittskarten für die bereits abgesagten Heimspiele sollen die entstandenen und weiter entstehenden Einnahmeausfälle kompensiert werden.

+++ Etwa 4.000 Corona-Tests pro Tag +++ 

16.07 Uhr: In Hessen werden nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums rund 4.000 Tests auf das Coronavirus pro Tag durchgeführt. Auf diese Zahl komme man, wenn man davon ausgehe, dass im Durchschnitt 200 neue Infektionen pro Tag nachgewiesen werden und zugrunde lege, dass zwischen drei und zehn Prozent der Testergebnisse positiv seien. Tests werden in Hessen in der Virologie der Universität Marburg, der Virologie der Universitätsklinik Frankfurt sowie im Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen vorgenommen. Außerdem testen private Anbieter auch in Laboren außerhalb in anderen Bundesländern für hessische Praxen und Abstrichstellen. "Ein Gesamtüberblick über die Fallzahl der Tests pro Tag liegt uns daher nicht vor", sagte Klose am Montag.

+++ Polizei registriert 315 Corona-Verstöße +++

15.59 Uhr: Die hessische Polizei hat von Freitag bis Sonntagmittag insgesamt 315 Personengruppen registriert, die sich nicht an das Corona-bedingte Kontaktverbot hielten. Laut einer Mitteilung des Innenministeriums vom Montag hielt sich seit Einführung des Bußgeldkatalogs zwar die große Mehrheit an die Regeln zur Eindämmung des Virus, es wurden aber auch 22 Verstöße gegen die Schließung von Restaurants, Bars oder Sport- und Freizeiteinrichtungen festgestellt. Diese müssten nun mit einem Verfahren rechnen, hieß es aus Wiesbaden.

+++ EKHN verschickt zu Ostern eine Million "Hoffnungsbriefe" +++

15.45 Uhr: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) schickt allen evangelischen Haushalten im Kirchengebiet zu Ostern einen "Hoffnungsbrief". Insgesamt sollen ab Mittwoch rund eine Million der himmelblauen Schreiben versendet werden, wie die EKHN am Montag in Darmstadt mitteilte. Mit der Aktion "Gottkontakt" will die Kirche angesichts der Corona-Krise auf die "tröstende Kraftquelle des Gebets" hinweisen. Außerdem erhalten die Gläubigen Anregungen und Impulse für die kommenden Feiertage. Ab Donnerstag soll zusätzlich in den Tageszeitungen des Kirchengebiets eine Beilage mit einem markanten Kreuz aus Blumenblüten auf der ersten Seite erscheinen. Das Gebiet der EKHN erstreckt sich auch auf Teile von Rheinland-Pfalz.

Osteraktion der EKHN

+++ FDP kritisiert Demo-Auflösung +++

15.32 Uhr: Die Frankfurter FDP-Fraktion hat am Montag die Auflösung der Demonstration für die Aufnahme von Flüchtlingen am Sonntag in Frankfurt kritisiert. Zwar habe der Infektionsschutz im Moment Priorität und deshalb sei die Versammlungsfreiheit eingeschränkt, erklärte der rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Uwe Schulz. Wenn aber, wie bei der Demonstration des "Seebrücke"-Bündnisses, die Demonstranten Mundschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten würden, sei ein Demonstrationsverbot problematisch. Es dürfe auch in schwierigen Zeiten nicht zu einer völligen Aufhebung der Versammlungsfreiheit kommen.

+++ Frankfurter Uni erhält 1,35 Millionen Euro +++

15.22 Uhr: Das Spendenkonto der Frankfurter Goethe-Universität ist auf 1,35 Millionen Euro angestiegen. Laut einer Mitteilung vom Montag gingen in der vergangenen Woche insgesamt knapp 600 Einzelspenden ein. Die kleinste: zwei Cent in Form von Payback-Punkten. Die größte: Die Finanzierung eines Pipettier-Roboters im Wert von über 100.000 Euro. Das Geld fließt vor allem in die Corona-Forschung und die Ausstattung der virologischen und intensivmedizinischen Abteilung.

+++ Seligenstadt sagt mit Luftballons Danke +++

15.10 Uhr: Um sich bei Betrieben und Unternehmen zu bedanken, die während der Corona-Krise weiter geöffnet haben und die Allgemeinheit mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen, werden in Seligenstadt an diesem Montag 40 Betriebe mit Luftballons beschenkt. "Wir überraschen sie mit Dankes-Ballons mit den Aufschriften 'Danke' und 'Gemeinsam sind wir stark' und hängen sie am Montag an ihren Verkaufsstellen auf", erklärt Monika Weber vom Stadtmarketing.

+++ 20-Jähriger zieht bei Corona-Kontrolle Schreckschusswaffe +++

15 Uhr: Zwei Leute dürfen gemäß der Corona-Vorschriften draußen gemeinsam unterwegs sein. Das haben eine 17-Jährige und ein 20-Jähriger in Dautphetal (Marburg-Biedenkopf) am Freitag richtig gemacht, doch alles andere war komplett daneben. Als eine Frau im Auftrag des Landkreises die beiden aufforderte, den Spielplatz einer Schule zu verlassen, wurde der 20-Jährige zunächst ausfallend und zog dann noch eine Schreckschusswaffe. Das Paar flüchtete anschließend vor der Polizei, konnte aber gefasst werden. Bei der 17-Jährigen fanden die Beamten geringe Mengen Marihuana. Gegen den 20-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen diverser Diebstahlsdelikte vor. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

+++ Eintracht berät über Gehaltsverzicht +++

14.45 Uhr: Eintracht-Trainer Adi Hütter würde in der derzeitigen Corona-Krise auf Teile seines Gehalts verzichten. "Das ganz große Thema ist Solidarität. Deswegen bin ich auch ein Befürworter des Verzichts", sagte der Österreicher bei einer Video-Pressekonferenz am Montag. Weil sich die Hessen zuletzt zwei Wochen in Quarantäne befanden, gab es bisher noch keine konkreten Gespräche über so eine Option. "Unser Vorstand wird sich sicher Gedanken machen, wie wir Eintracht Frankfurt so bestücken können, dass wir Mitarbeiter mit unserem Verzicht erhalten können. Da ist jeder Profi von uns", fügte Hütter an. Er glaube, "dass wir alle bereit sind". Bei vielen Bundesligisten ist ein Gehaltsverzicht von Profis schon beschlossene Sache. 

Eintracht-Trainer Adi Hütter

+++ Läden an Gründonnerstag länger geöffnet +++ 

14.28 Uhr: Das Kabinett hat die Ladenöffnungszeiten für Gründonnerstag gelockert. Normalerweise müssen Geschäfte an Gründonnerstag bereits um 20 Uhr schließen. Wegen der Corona-Pandemie dürfen Läden ausnahmsweise bis 22 Uhr geöffnet haben. Das soll bei den Ostereinkäufen für eine Entzerrung in den Supermärkten sorgen, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Montag.

+++ Klose: Wirkung ja, Beruhigung nein +++

14.20 Uhr: Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat noch einmal vor zu frühen Lockerungen der Kontaktsperren gewarnt. Die nicht mehr ganz so steil ansteigende Zahl der Corona-Infektionen und Toten zeige zwar, dass die Maßnahmen eine Wirkung erzielten, sagte Klose am Montag. "Wir sind aber noch nicht in dem Bereich, der uns beruhigen könnte. Die Dinge, die wir veranlasst haben, müssen fortgesetzt werden." Schon in einer Woche, das betonte Klose, könne man aber womöglich weitreichendere Schlussfolgerungen ziehen. "Rund um Ostern werden wir sehen, inwieweit unsere Maßnahmen gegriffen haben." Am 14. April wollen Bundes- und Landesregierung über die weiteren Schritte beraten.

+++ Netzwerk zur Patientenversorgung sieht sich gut gerüstet +++ 

14.19 Uhr: Der Ärztliche Direktor der Frankfurter Universitätsklinik, Jürgen Graf, sieht das hessische Gesundheitswesen gut gerüstet für die Vesorgung aller Patientinnen und Patienten in Hessen, nicht nur der Corona-Patienten.  In den vergangenen Wochen sei ein Netzwerk zur Patienten-Versorgung entstanden. Darin kooperieren unter anderem Krankenhäuser, Rettungsdienste, öffentlicher Gesundheitsdienst, Alten- und Krankenpflegeeinrichtungen sowie der Katastrophenschutz. Zwar müsse abgewartet werden, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, doch "wir sind gut gerüstet für das, was vermutlich auf uns zukommt", erklärte Graf am Montag.

+++ 4.668 Infizierte, 65 Tote +++

14.06 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist auf 4.668 gestiegen. Wie Gesundheitsminister Kai Klose am Montag auf einer Pressekonferenz mitteilte, sind damit 101 Neuinfektionen hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle, die auf den Erreger Sars-CoV-2 zurückgeführt werden, hat sich im Vergleich zum Sonntag um fünf auf 65 erhöht. Ein bereits seit vergangener Woche bestätigter Fall aus dem Kreis Limburg-Weilburg wird in der Ministeriums-Statistik noch nicht aufgeführt.

+++ Warnung vor antisemitischer Corona-Hetze +++

13.50 Uhr: Hessen warnt vor einer gefährlichen Ausbreitung antisemitischer Hassbotschaften und Verschwörungstheorien angesichts der Corona-Krise. In sozialen Netzwerken würden Juden und der Staat Israel immer häufiger für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht, erklärte der Beauftragte der Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, am Montag in Wiesbaden. "In klassischen antisemitischen Bildern werden ihnen zudem in einer so skizzierten 'jüdischen Weltverschwörung' wirtschaftliche Absichten in der Verbreitung des Virus unterstellt", teilte Becker mit. "In Zeiten von Corona verbreitet sich auch das Virus des Antisemitismus und sorgt für ein Klima von Hass und Hetze." Becker bat die Bevölkerung, wachsam gegenüber antisemitischer Corona-Hetze zu sein und diese zu melden.

+++ Klose zur aktuellen Lage - Pressekonferenz im Livestream +++

13.30 Uhr: Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) wird ab 14 Uhr über die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie in Hessen berichten. Bei der Videopressekonferenz wird auch der Ärztliche Direktor der Frankfurter Universitätsklinik, Prof. Jürgen Graf, sprechen. Zu den wichtigsten Fragen zählt unter anderem, wie die Experten die jüngsten Zahlen zu Infizierten in Hessen beurteilen. Erwartet wird auch, dass sich der Minister zu den aktuellen Krankenhauskapazitäten äußert. Die Pressekonferenz können Sie ab 14 Uhr bei uns im Livestream oder im hr-fernsehen verfolgen.

+++ Corona-Update zum Hören +++

13.10 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

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+++ Klose erklärt Lage der Testcenter in Hessen +++

13.00 Uhr: 15 Corona-Testcenter gibt es in Hessen und das bei insgesamt 21 Landkreisen und fünf kreisfreien Städten. Das bedeutet, nicht überall gibt es in Hessen die Möglichkeit, sich schnell auf COVID-19 untersuchen zu lassen. "Es war nicht möglich, in jedem Kreis ein Testcenter zu eröffnen", erklärte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Montag im Corona-Update des hr. Die Lage der Testmöglichkeiten sei dennoch nicht willkürlich getroffen worden. "Jeder in Hessen kann in einem Radius von 30 Kilometern zu einem Testcenter kommen“, so Klose weiter. Wer beispielsweise aus dem Hochtanuskreis - einem Landkreis ohne Testcenter - käme, könnte sich in Frankfurt untersuchen lassen.

+++ Keine Schutzmasken für Müllmänner +++

12.50 Uhr: Die Mitarbeiter des Frankfurter Entsorgungsbetriebs FES fühlen sich zu wenig vor der Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt. Sie arbeiten ohne Schutzmasken, dabei liegen in den Mülltonnen häufig gebrauchte Taschentücher offen herum, an denen man sich anstecken könnte. Wie die FES auf die Kritik reagiert, erfahren Sie hier.

+++ OFC beklagt unterschiedliche Corona-Regeln +++

12.36 Uhr: Die Offenbacher Kickers haben sich über die vermeintliche Bevorteilung von Eintracht Frankfurt bei der Auslegung der Corona-Regeln beschwert. Während der hessische Bundesligist seit vergangenem Freitag wieder in Kleingruppen auf dem Rasen trainiert, ist jegliche Art von Training beim viertklassigen OFC weiter verboten. Eine Behandlung, die Offenbachs Geschäftsführer Thomas Sobotzik nicht nachvollziehen kann: "Ich finde es unglaublich, dass innerhalb eines Bundeslandes unterschiedliche Regelungen möglich sind", sagte der Ex-Frankfurter der Offenbach Post. Auf der einen Mainseite dürfe trainiert werden, auf der anderen nicht. "Die Eintracht hatte sogar zwei Corona-Fälle in der Mannschaft", so Sobotzik.

+++ Virtuelle Stadtführungen durch Frankfurt +++

12.32 Uhr: In der Corona-Krise ist Kreativität gefragt – auch, was Stadtführungen betrifft. Große Menschenmengen, die dicht aneinander gedrängt durch Frankfurt ziehen, sind gerade nicht möglich, daher werden nun von den Frankfurter Stadtevents virtuelle Stadtführungen angeboten. Die gut 20 Minuten langen Video stehen kostenlos zur Verfügung, auf der Internetseite können aber Spenden getätigt werden. Diese gehen zu einem Drittel an die virtuellen Stadtführer, zu einem Drittel an die Frankfurter Stadtevents und zu einem Drittel an ein Obdachlosen-Projekt.

+++ Quarantäne nach Auslandsaufenthalten +++

12.11 Uhr: Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern. Heißt: Nach jeder Grenzüberschreitung aus Deutschland hinaus und anschließender Rückreise geht es ab sofort 14 Tage in die Corona-Isolation.

+++ Corona verbessert die Luft +++

12.01 Uhr: Es gibt sie noch, die positiven Nachrichten: Aufgrund der Corona-Krise und der damit einhergehenden Verringerung des Verkehrs hat sich die Luftqualität in Hessen deutlich verbessert. Wie das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie am Montag mitteilte, hat sich die Konzentration des schädlichen Stickstoffdioxids genau wie die Belastung durch Ultrafeinstaub um 40 Prozent gesenkt. Klar sei allerdings auch, so die Experten, dass dieser Corona-Effekt nur temporär sei. Sobald der Verkehr, der derzeit auf der Straße um 50 bis 60 Prozent und am Frankfurter Flughafen sogar um 80 Prozent zurückgegangen ist, wieder wie vorher laufe, würden sich die Werte wieder verschlechtern.

+++ Offenbacher wegen Corona-Verstößen in Haft +++

11.44 Uhr: Wenn Platzverweise nicht mehr helfen: Die Offenbacher Polizei hat einen jungen Mann in Gewahrsam genommen, weil er dreimal hintereinander gegen das Corona-Kontaktverbot verstoßen hat. Wie ein Sprecher am Montag bestätigte, kam der Mann zwölf Stunden in eine Arrestzelle. Ein Richter habe die Unterbringung am Freitag verfügt. Der Offenbacher hatte sich mit unterschiedlichen Gruppen auf der Straße getroffen und war dabei jeweils von einer Streife erwischt worden. Ihm droht den Angaben zufolge neben einem Bußgeld nun auch eine Strafanzeige.

+++ Keine Corona-Daten in einzelnen Orten +++

11.37 Uhr: Genaue Corona-Daten in Elchzell, Lindenfels oder Korbach? Das wird es auch weiterhin nicht geben. Ob es COVID-19-Fälle in kleineren Gemeinden gibt, und wenn ja, wie viele, kann nicht ermittelt werden.  "Wir können es auf Kreise und kreisfreie Städte herunterbrechen, weil sich dort die Gesundheitsämter befinden, die die Daten erheben", erklärte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Montag im Corona-Update des hr. Er fügte aber auch hinzu: "Bei der jetzigen Verbreitung müssen Sie davon ausgehen, dass Sie in jeder Gebietskörperschaft einzelne Fälle haben."

+++ Korrekturen verlangsamen Soforthilfe-Prozess +++

11.15 Uhr: Nachdem am vergangenen Montag die Soforthilfe in Hessen online gegangen ist, haben zahlreiche Unternehmer das Programm genutzt – mit mehr oder weniger Hindernissen bei der Durchführung. Ein Problem dabei: Korrekturen bei Fehlern werden kaum oder gar nicht übernommen. Martin Prober von der IHK Darmstadt rät im Corona-Update des hr am Montag: "Wenn Sie den Antrag hochgeladen haben und die Bestätigung erhalten, bekommen Sie ein Aktenzeichen, eine Mail-Adresse und eine Fax-Nummer. Dorthin können Sie die Korrekturen schicken." Schreiber betonte jedoch auch: "Jede Korrektur verlangsamt den Prozess."

+++ Touristen halten sich an Rheingau-Verbot +++

10.45 Uhr: Die zahlreichen Sperrungen rund um beliebte Ausflugsziele im Rheingau haben Wirkung gezeigt. Wie eine Polizeisprecherin dem hr am Montag bestätigte, verlief das vergangene Wochenende trotz des guten Wetters deutlich ruhiger als in den Wochen zuvor. Es habe keine großen Menschen-Ansammlungen geblieben, die meisten Ausflugs-Touristen seien dem Rheingau wie gewünscht ferngeblieben, sagte sie. Lediglich mit ein paar Fahrradfahrern hätten aufklärende Gespräche geführt werden müssen. Viele Orte im Rheingau hatten in der vergangenen Woche das Rheinufer und Zufahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Niederwalddenkmal gesperrt, um die Corona-Maßnahmen der Landesregierung zu unterstützen und Touristen fernzuhalten.

Das Niederwalddenkmal mit der Statue der Germania

+++ Sommersemester startet digital +++

10.24 Uhr: Die hessischen Hochschulen werden trotz der anhaltenden Corona-Krise am 20. April mit den Lehrveranstaltungen des Sommersemesters starten. Wie Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Montag mitteilte, wird es jedoch eine flexible Gestaltung und veränderte Rahmenbedingungen geben. So besteht der Lehrplan zunächst rein aus digitalen Angeboten, das Ende der Vorlesungszeit kann unter Berücksichtigung notwendiger Erholungszeiten nach hinten geschoben werden. Studenten, die wegen Corona bestimmte Leistungen nicht erbringen können, wird kein Nachteil entstehen. "Unser gemeinsames Ziel ist, dass möglichst alle, die das Semester absolvieren wollen, dies auch können", hieß es.

+++ Oster-Gottesdienste im Livestream +++

9.52 Uhr: Die Evangelische Kirchengemeinde in Wiesbaden bietet rund um das kommende Oster-Wochenende Gottesdienste, Predigten und Andachten im Livestream oder als Video an. Laut einer Mitteilung vom Montag werden einzelne Ansprachen zum Nachlesen auch per Post oder Email verschickt. Eine Übersicht über die zahlreichen Online-Angebote gibt es auf der Webseite des Dekanats.

Schneeflöckchen und bunte Ostereier an eunem Strauch

+++ Lesungen aus der Küche, dem Garten oder vom Balkon +++

9.45 Uhr: "Lesung im Lockdown" heißt unsere tägliche Serie. Autorinnen und Autoren haben dafür ihr Smartphone in die Hand genommen und sich selbst gefilmt. Ingo Schulze, Dörte Hansen, Saša Stanišić und andere Lieblingsautoren und -autorinnen lesen aus ihren neuen Romanen - vom Balkon, aus dem Garten, aus ihrem Arbeitszimmer oder wie Leif Randt auf den Wiesen von Maintal. Täglich eine Lesung!

Videobeitrag

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zum Video Mareike Fallwickl liest aus "Das Licht ist hier viel heller"

Lesen im Lockdown: Mareike Fallwickl
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+++ Pendeln mit vollem Auto weiter erlaubt +++

9.35 Uhr: Berufspendler können auf dem Weg zur Arbeit auch in Zeiten von Corona mehr als einen Kollegen im Auto mitnehmen. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag im Corona-Update des hr erklärte, dürfen berufliche und dienstliche Fahrten weiter "mit mehr als zwei Personen stattfinden". Um die Wahrscheinlichkeit einer Verbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten, sei es zwar klug, möglichst wenige Personen in ein Auto zu quetschen. Probleme bei einer möglichen Polizeikontrolle müssten Pendler – unabhängig von der Anzahl der Beifahrer – jedoch nicht befürchten, so Beuth.

+++ Aareal Bank zahlt keine Dividende aus +++

8.51 Uhr: Der Immobilien-Finanzierer Aareal Bank folgt erwartungsgemäß der EZB-Aufforderung und zahlt wegen der Corona-Pandemie vorerst keine Dividende mehr aus. Wie die im MDax notierte Bank am Sonntagabend in Wiesbaden mitteilte, soll der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 zunächst nicht zur Ausschüttung verwendet werden. Sobald die Auswirkung der Covid-19-Pandemie sicherer bewertet werden kann und die Marktsituation dies zulässt, könne jedoch über "einen neuen Gewinnverwendungs-Vorschlag" diskutiert werden, hieß es.

+++ Feuerwehr bildet Corona-WGs +++

8.43 Uhr: Die Feuerwehr in Schwalbach am Taunus hat auf die Corona-Krise mit einer besonders kreativen Idee reagiert und zwei Pandemie-WGs gegründet. Nach einer Idee von Stadtbrandinspektor Marco Richter wohnen seit nun mehr drei Wochen jeweils vier Feuerwehrleute komplett in der Feuerwache und vier im Bauhof. Die Duschen wurden selbst gebaut, geschlafen auf Feldbetten, nach Hause geht es nicht mehr. Hintergrund der Maßnahme: Sollte sich in einer der Gruppen jemand mit dem Coronavirus infizieren, wäre der Brandschutz der Stadt immer noch gesichert. Risikopatienten oder Angehörige von Risikopatienten wurden freigestellt.

+++ Online-Gedenken an Yozgat +++

8.28 Uhr: 14 Jahre nach dem NSU-Mord an Halit Yozgat können die Gedenk-Veranstaltungen am heutigen Montag aufgrund der Coronakrise nicht in der gewohnten Form stattfinden. Laut einer Mitteilung der "Initiative 6. April" ist der Halitplatz in Kassel zwar weiter der zentrale Ort des Gedenkens, aufgrund des Verbots von Menschansammlungen soll jedoch hauptsächlich online auf der Webseite der Organisatoren getrauert werden. "Wir kommen digital zusammen und zeigen, dass wir gemeinsam Halit gedenken können und Halit nicht vergessen haben", heißt es in einer Mitteilung.

+++ Lockerung bei Medizinprüfungen +++

07.38 Uhr: Das Land kommt Studierenden in Gesundheitsberufen entgegen, die ihre Prüfungen nicht wie geplant absolvieren. Das Fehlen bei einer der staatlichen Prüfungen aus psychischen und physischen Gründen aufgrund der Corona-Pandemie werde als "nicht unternommen" gewertet, teilt das Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) mit.

Dies gelte für akademische Gesundheitsberufe und Prüfungstermine in diesem Frühjahr. Der Rücktritt erfolge durch eine formlose schriftliche Erklärung, die vor der Prüfung abgegeben werden muss. "Ein Attest ist nicht erforderlich", hieß es. Das Gesundheitsministerium plant, dass wichtige Prüfungen für angehende Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten stattfinden. Der mündlich-praktische Teil des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung sei verschoben, einen Nachholtermin gebe es noch nicht.

+++ Al-Wazir erwartet starken Konjunktureinbruch +++

06.50 Uhr: Die Corona-Krise könnte die Konjunktur nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir deutlich härter treffen als bislang gedacht. "Wovor ich Sorge habe, ist, dass die Tiefe des Einschnitts, den wir gerade erleben, noch nicht verstanden wurde", sagte der Grünen-Politiker der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Nach seiner Einschätzung könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um bis zu zehn Prozent einbrechen. Das hieße für Hessen, dass von den 300 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung dieses Jahr 30 Milliarden Euro fehlten. Ein solcher Einbruch könne durch kein staatliches Programm kompensiert, sondern nur Schritt für Schritt überwunden werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erwartet einen Konjunktureinbruch, der mindestens so stark ist wie in der Finanzkrise 2009. Damals ging das BIP um 5,7 Prozent zurück.

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • Abstand halten beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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