In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Maskenverweigerer wirft 17-Kilo-Stein nach Sicherheitskräften

    Ein 20-Jähriger ist am Samstag vor dem Bahnhof in Gießen regelrecht ausgerastet, nachdem ihn zwei Sicherheitsmitarbeiter aufgefordert hatten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Mann wurde aggressiv, beleidigte die Mitarbeiter, warf einen Schuh und einen leeren Pizzakarton nach ihnen und schließlich einen 17 Kilo schweren Stein. Dieser habe die Sicherheitskräfte knapp verfehlt, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

    Der 20-Jährige flüchtete zunächst, kurze Zeit später konnten ihn Beamte der Bundespolizei ergreifen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung ermittelt.

  • Faustschlag nach Streit um Mindestabstand

    In einem Streit um die Abstandsregel in der Corona-Pandemie soll ein Unbekannter in Kassel einem 58-Jährigen mit der Faust ins Gesischt geschlagen haben. Das Opfer hatte am Samstag nach eigenen Angaben vor einer Bäckerei gewartet, als ein anderer Kunde beim Verlassen des Ladens auf ihn zugegangen sei und den Mindestabstand nicht eingehalten habe, wie die Polizei am Montag mitteilte.

    Bei dem darauffolgenden Streit soll der Kunde ihm so mit der Faust ins Gesicht und gegen die Brust geschlagen haben, dass er leichte Verletzungen erlitt. Der 58-Jährige soll sich laut Polizei noch mit einem Regenschirm gewehrt haben. Als ein Zeuge dazwischengegangen sei, sei der mutmaßliche Täter geflüchtet, hieß es. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

  • Top-Thema

    Frankfurt zahlt Taxifahrt zum Impfzentrum

    Frankfurt zahlt allen Bürgern und Bürgerinnen ab dem 80. Lebensjahr die Taxifahrt zum Impfzentrum in der Festhalle. Das teilte die Stadt am Montag mit. "Nicht jeder ältere Mensch hat Kinder oder Enkel, die ihn oder sie zum Impftermin begleiten können. Fahrten mit Bus und Bahn sind für Senioren unter den derzeitigen Bedingungen ein Risiko. Daraus soll keine Hürde werden, den Impftermin wahrzunehmen", begründet Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) diese Entscheidung.

    Den rund 30.000 berechtigten Menschen ständen je vier Taxigutscheine zu - zwei für den ersten und zwei für den zweiten Impftermin. Die Senioren und Seniorinnen würden in den kommenden Tagen per Post über den Ablauf informiert. Das Sozialdezernat zahlt die Fahrten nach eigenen Angaben mit Mitteln, die sonst für Fahrten für gehbehinderte Menschen bereit stehen, im vergangenen Jahr aber pandemiebedingt nur teilweise abgerufen wurden. Die Impfzentren in Hessen nehmen ab dem 19. Januar ihre Arbeit auf.

  • SPD fordert neues Konzept für Schulen

    Der Unterricht an Hessens Schulen sollte nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion angesichts der Corona-Pandemie anders organisiert werden. Die derzeitige Aufhebung der Präsenzpflicht sei das "denkbar schlechteste Modell", kritisierte der bildungspolitische Sprecher Christoph Degen am Montag in Wiesbaden. Damit habe das Land jegliche Steuerungsmöglichkeiten aufgegeben. Der Landesschulsprecher Paul Harder erklärte, er vermisse ein einheitliches Konzept der Landesregierung. Die Aufhebung der Präsenzpflicht sei zudem schlecht kommuniziert worden.

    Degen sagte, es gebe Grundschulklassen, bei denen bis zu 70 Prozent der Kinder zusammen im Unterricht säßen. Manche Eltern gingen davon aus, dass die Kinder in der Schule besser lernen - und schickten sie daher in die Klassen. Degen wiederholte die SPD-Forderung nach einem fest strukturierten Wechselunterricht, damit in den Schulen der Abstand eingehalten werden könne. Die Kinder bräuchten planbare, feste Präsenztage. Damit wäre ein regelmäßiger Austausch von Lernenden und Lehrenden sichergestellt.

  • Handelskammer: Unternehmen brauchen Perspektiven

    Hessens Wirtschaft warnt vor einer bloßen Verlängerung oder Verschärfung des Corona-Lockdowns für Unternehmen. "Es steht für uns außer Frage, dass Gesundheit vorgeht. Die Corona-Mutationen bereiten auch uns Sorge", erklärte der Präsident des hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), Eberhard Flammer, am Montag in Wiesbaden. Es dürften aber nicht "panisch und vermeidbar" tausende wirtschaftliche Existenzen mit Maßnahmen wie pauschalen Geschäftsschließungen aufs Spiel gesetzt werden.

    "Wir wollen nicht entweder Gesundheit oder Wirtschaft", betonte der Präsident. "Wir sind überzeugt, dass mit Disziplin beides geht." Die bloße Verlängerung pauschaler Corona-Maßnahmen gefährde dagegen zusehends die Akzeptanz in den Unternehmen und der Mitarbeiterschaft. Die betroffenen Unternehmen bräuchten dringend Perspektiven. Als mögliche Maßnahmen nannte Flammer die niederschwellige und häufige Anwendung von Schnelltests. Lösungen sehe der HIHK auch in einer FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel.

  • Top-Thema

    "Nicht plausibel": RKI-Zahlen offenbar fehlerhaft

    Die Übermittlung der aktuellen Fallzahlen für Hessen durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ist offenbar fehlerhaft. "Die Überprüfung der Zahlen läuft, sie sind in Teilen in der Tat nicht plausibel", teilte ein Sprecherin des RKI dem hr auf Anfrage mit.

    Für fünf Landkreise meldet das RKI am Montag zum Beispiel null Neuinfektionen binnen 24 Stunden (Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Wetterau, Marburg-Biedenkopf). Noch am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen in den genannten Kreisen zwischen 50 und 169. Für Hessen hatte das RKI am Montag zunächst 422 Neuinfektionen und 28 Todesfälle gemeldet. Unklar ist, ob auch bei der Zahl der Todesfälle Unregelmäßigkeiten vorliegen.

  • Bücher-Tüte to go in Hünfelder Bibliothek

    Die Stadtbibliothek in Hünfeld (Fulda) bietet ihren Kunden während der Corona-Pandemie einen kontaktlosen Abholservice an. Damit soll man potenziellen Infektionsrisiken von vornherein aus dem Weg gehen können. Die Mitarbeiter packen die ausgewählten Bücher oder Hörbücher in eine Papiertüte, die dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt abgeholt werden kann.

  • Sollten sich Lehrkräfte öfter oder gleich selbst testen?

    Lehrer dürfen sich alle zwei Wochen auf das Coronavirus testen lassen. Wären ein dichterer Takt und Selbsttests sinnvoll? Oder sollten sich Lehrkräfte am besten gleich selbst testen. Über 700 Lehrkräfte haben an einer Studie unter der Leitung der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek teilgenommen und sich sieben Wochen lang jeden zweiten Tag selbst getestet. Das Feedback der Teilnehmenden fällt fast durchweg positiv aus. Dennoch sieht das Land derzeit keinen Bedarf, die Teststrategie zu ändern. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

  • Flughafen: 2020 so viele Passagiere wie 1984

    Die Corona-Pandemie hat das Passagiergeschäft am Frankfurter Flughafen um Jahrzehnte zurückgeworfen. Wie der Flughafenbetreiber Fraport am Montag mitteilte, lag das Passagieraufkommen 2020 mit knapp 18,8 Millionen Fluggästen 73,4 Prozent niedriger als im Rekordjahr 2019 und entsprach dem Niveau des Jahres 1984. Im Dezember zählte Deutschlands größter Flughafen rund 892.000 Passagiere und damit 81,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Deutlich besser, aber ebenfalls rückläufig verlief das Cargo-Geschäft.

    Für 2021 rechnet Fraport zwar mit einer Erholung des Passagierverkehrs, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt dürfte das Fluggastaufkommen aber nur 35 bis 45 Prozent im Vergleich mit 2019 erreichen.

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  • Top-Thema

    Bouffier: Virus-Mutation im Fokus von Bund-Länder-Treffen

    Die Bund-Länder-Beratung zur Corona-Situation wurde bekanntlich von der letzten Januar-Woche auf diesen Dienstag (19. Januar) vorgezogen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte am Sonntagabend in der ARD-Talkshow "Anne Will" zur Frage, warum die Beratung so kurzfristig angesetzt wurde und warum die Lage so dränge: "Was wir gar nicht einschätzen können, ist das britische Virus. Das ist der Grund, warum wir jetzt tagen."

    Vor dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag gebe es wieder eine sehr ausführliche Diskussion der Bund- und Länderspitzen mit Wissenschaftlern, so Bouffier. Auch Wissenschaftler aus Großbritannien seien dabei, die über deren Erkenntnisse berichten. In Großbritannien hat sich eine wohl deutlich ansteckendere Mutation des Coronavirus stark verbreitet, die inzwischen auch in Deutschland und in Hessen nachgewiesen wurde. In Südafrika ist eine vergleichbare Variante aufgetaucht, die ebenfalls bereits in Hessen nachgewiesen wurde.

  • Corona-Vereinshilfen: Überwiegend Anträge vom Fußball

    In Hessen sind bislang keine Auflösungen von Sportvereinen wegen der Corona-Pandemie bekannt. Um das abschließend zu bewerten, müsse man jedoch die Erhebung zur Mitgliederentwicklung des Landessportbunds abwarten, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hin mit. Belastbare Zahlen zu den Vereinen und ihren Mitgliedern dürften ab Ende des ersten Quartals vorliegen.

    Im Rahmen der Corona-Vereinshilfe des Landes stellten demnach bis Ende November 540 Sportvereine einen Antrag auf Soforthilfe. Davon wurden 279 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro bewilligt und 110 Anträge abgelehnt. Die meisten Bitten (über 52 Prozent) kamen von Fußballmannschaften oder Vereinen, die neben anderen Sportarten wie Gymnastik vor allem Fußball betreiben.

  • Zahl der Asylsuchenden rückläufig

    Im Coronajahr 2020 sind erneut weniger Asylsuchende nach Hessen gekommen als im Vorjahr. Insgesamt seien 6.653 Menschen über das Quotensystem des Bundes verteilt und registriert worden, teilte das Sozialministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Davon habe man 1.054 in andere Bundesländer weitergeleitet. Im Vorjahr registrierte das Land 9.177 Asylsuchende.

    Als Ursache für den Rückgang sieht das Ministerium die Auswirkungen der Pandemie. So seien insbesondere in den Monaten März, April, Mai und Juni deutlich weniger Asylsuchende gekommen als sonst. Es sei davon auszugehen, dass sich der europaweite Lockdown auf die Flüchtlingsströme ausgewirkt habe.

  • Top-Thema

    422 Neuinfektionen, 28 Todesfälle

    Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 422 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Montag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 28 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.964. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 158.968 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang knapp 70.000 Menschen.

    Der Landkreis Fulda liegt mit einer Inzidenz von 271,6 als einziger Kreis weiter über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Dahinter folgen die Stadt Offenbach (188,8), der Landkreis Offenbach (186,3) sowie die Landkreise Hersfeld-Rotenburg (183,1), Vogelsberg (167,5) und Limburg-Weilburg (162,3). Landesweit liegt die Inzidenz bei 129,3. Die Infografiken finden Sie hier.

    Hinweis: Die genannten Zahlen sind offenbar fehlerhaft durch das RKI übermittelt worden. Eine Klärung steht noch aus.

  • Shutdown wirkt nicht wie erhofft

    Der Shutdown wirkt bisher nicht wie erhofft, die Zahl der Neuinfektionen sinkt nach den Feiertagen nur langsam. In den Krankenhäusern entspannt sich die Situation zwar, doch Mediziner und Politiker trauen dem nicht.

  • Besuch einer Intensivstation in Kassel

    Wer sich auf einer Intensivstation um Covid 19-Patienten kümmert, macht einen Knochenjob. Denn nicht nur körperlich ist die Arbeit anstrengend, sondern sie zerrt auch an den Nerven der Ärzte und Pflegekräfte. Immer wieder stoßen sie bei der künstlichen Beatmung an Grenzen - und können nicht alle Patienten retten. Ein Besuch in Kassel.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Knochenjob Intensivpflege

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    Ende des Videobeitrags
  • Corona-Newsletter für Hessen

    Neue Infektionszahlen, Gesetzesänderungen, Notlagen: Täglich überschlagen sich in der Corona-Krise die Ereignisse. Wir beobachten für Sie alles, was in Hessen und darüber hinaus passiert und bereiten die wichtigsten Ereignisse in einem Newsletter für Sie auf. Um den Newsletter zu abonnieren, müssen Sie nur Ihre E-Mailadresse eintragen und eine Bestätigungsmail anklicken.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Entwicklung der Corona-Pandemie aus hessischer Sicht auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen von Sonntag:

    • Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Vorstoß von Außenminister Heiko Maas (SPD) zurückgewiesen, geimpften Menschen Ausnahmen von Corona-Beschränkungen zu ermöglichen. 
    • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plant offenbar Veränderungen bei der Überbrückungshilfe für Unternehmen. Firmen sollen demnach eine Förderung für jeden Monat erhalten können, in dem sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent nachweisen können.
    • In einem Altenheim in Belgien sind zwei Drittel der Bewohner mit dem zuerst in England entdeckten mutierten Coronavirus infiziert worden. 
    • Österreich hat seinen Corona-Lockdown bis zum 7. Februar verlängert. Danach sollen Handel und Museen wieder öffnen dürfen.
  • Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Otzberg

    In einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Otzberg (Darmstadt-Dieburg) hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Angaben des Kreises zufolge wurden 16 der 55 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Sieben von ihnen seien bereits seit ein paar Tagen in Quarantäne, weitere neun positive Testergebnisse lägen seit Sonntag vor.

    In der Unterkunft leben demnach vor allem Familien in separaten Apartments. Da sich aber kaum nachverfolgen lasse, wer mit wem Kontakt hatte und es auch Räume gebe, die von allen Bewohnern gemeinsam genutzt würden, habe das Gesundheitsamt die gesamte Einrichtung für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.

    "Die Menschen haben verständnisvoll auf die Situation reagiert“, sagte die Sozial- und Jugenddezernentin des Kreises Rosemarie Lück (SPD). "Die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln wird sichergestellt und wir tun unserer Bestes, um die Menschen dort so gut es geht durch diese Zeit zu bringen." In der Einrichtung galt bereits seit Längerem ein Besuchsverbot.

  • Top-Thema

    Erste Hessen erhalten zweite Impfung

    Drei Wochen nach dem Impfstart haben die ersten Hessen ihre Folge-Impfung erhalten. Damit sollen sie für die nächsten Monate vollständig gegen das Coronavirus geschützt sein. Unter den ersten Geimpften war die ambulante Krankenschwester Gaby Sewe aus Modautal-Asbach (Darmstadt-Dieburg). Sie erhielt am Sonntag auch als eine der ersten Hessinnen ihre zweite Dosis.

  • Impfgegner demonstrieren in Frankfurt

    In Frankfurt haben am Sonntagnachmittag dutzende Menschen gegen die Corona-Impfungen demonstriert. Ein Polizeisprecher sagte, seit 14 Uhr sei ein Korso mit 60 bis 70 Autos mit Lautsprecherdurchsagen in mehreren Stadtteilen unterwegs. Die Demonstration sei angemeldet und von der Stadt genehmigt worden. Zwischenfälle habe es zunächst nicht gegeben. Die Demonstration soll noch bis 17 Uhr dauern.

  • Frankfurt will Kitagebühren erstatten

    Die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) will Eltern die Kitagebühren und Essensbeiträge zurückzahlen, sofern ein Kind nicht in die Kita gebracht wird. Sie reagiere damit auf die Ankündigung des Landes 50 Prozent der Beiträge, die in Kitas für Betreuung und Verköstigung entrichtet werden müssen, zu erstatten. "Wenn das Land sich an seine Ankündigungen hält, können wir alle Familien vom Elterngeld und Essensgeld freistellen", so Weber in einer Mitteilung am Sonntag. Mit den Trägern habe sie vereinbart, den Beitragseinzug auszusetzen, so lange bis die genauen Details mit dem Land geklärt seien. Bereits eingezogene oder von den Eltern überwiesene Beiträge würden zurückerstattet.

  • Kein Ansturm auf Schneegebiete

    Durchatmen in den Wintersportgebieten: Am Samstag hat sich der Besucherandrang in Grenzen gehalten. Der Gersfelder Bürgermeister Steffen Korell (CDU), dessen Gemeinde unmittelbar an der Wasserkuppe liegt, zeigte sich erleichtert - aber auch traurig darüber, dass Tourismus und Gastronomie in diesem Winter nicht von den guten Wetterbedingungen profitieren können.

  • Top-Thema

    1.288 Neuinfektionen, 29 Todesfälle

    Die Zahl der in Hessen registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.288 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (Stand Sonntag, 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 29 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 3.936. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 158.544 Corona-Fälle registriert. Geimpft wurden in Hessen bislang knapp 70.000 Menschen.

    Der Landkreis Fulda liegt mit einer Inzidenz von 275,2 als einziger Kreis weiter über der kritischen Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Dahinter folgen der Landkreis Offenbach (189,4), die Stadt Offenbach (188,8) sowie die Landkreise Limburg-Weilburg (168,1), Vogelsberg (166,6) und Hersfeld-Rotenburg (166,5). Landesweit liegt die Inzidenz bei 129,8. Die Infografiken finden Sie hier.

    Hinweis: Üblicherweise melden wir bereits am frühen Morgen die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Corona-Neuinfektionen und den hinzugekommenen Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19. Am Sonntag waren die Zahlen erst verspätet abrufbar.

  • Frankfurter Finanzdezernent will Sparkurs zu Haushaltskonsolidierung

    Der Frankfurter Finanzdezernent Uwe Becker (CDU) hofft auf den Sparwillen seiner Magistratskollegen: "Aus meiner Sicht sind es zwischen 100 und 150 Millionen, die in diesem Jahr im Haushalt eingespart werden sollten", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Zwar sei Frankfurt eine wirtschaftlich starke Stadt. "Insofern gibt es keine grundsätzliche Sorge vor der Zukunft, aber wir müssen Sorge dafür tragen, dass wir wirtschaftlich und finanziell handlungsfähig bleiben", betonte Becker mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

    "Wir haben im vergangenen Jahr knapp 500 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer eingenommen als im Jahr 2019", sagte Becker. Gleichzeitig sei der Haushalt des vergangenen Jahres mit mehr Einnahmen für die Stadt geplant gewesen. Die Lücke betrage daher mehr als 600 Millionen Euro. Davon sei dank der Landeshilfen zwar ein Betrag von 440 Millionen Euro ersetzt worden. "Aber es bleibt eine deutliche Lücke zu dem, was wir eigentlich einnehmen wollten." Auch für dieses Jahr müsse man davon ausgehen, dass neben der niedrigeren Gewerbesteuer auch bei der Messe wieder kein Gewinn entstehen werde.