In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Sonntag, 28. Juni 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen vom 28. Juni:

+++ Erstes Flughafen-Corona-Testzentrum öffnet in Frankfurt +++

19.34 Uhr: Auch wenn Reisebeschränkungen bereits gefallen sind, muss gerade auf internationalen Strecken in Drittländer häufig ein negativer Coronatest kurz vor dem geplanten Abflug nachgewiesen werden. Am Frankfurter Flughafen öffnet nun das erste Corona-Testzentrum an einem Flughafen in Deutschland. Das Biotechnologie-Unternehmen Centogene startet das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport und Lufthansa. Das Testzentrum wird am Montag vorgestellt. Dabei wird erläutert, wie die "Walk-through-Tests" funktionieren, die zur "neuen Normalität" bei Flugreisen in Zeiten der Corona-Pandemie beitragen sollen.

+++ Doppelt so viele Heimbesucher +++

10.17 Uhr: Seit einer Woche dürfen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen wieder mehr Besuch bekommen. Für viele Bewohner ist das ein Segen, doch die Heimleitungen haben zwiespältige Gefühle, wie der Paritätische und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege berichteten. Schon in der ersten Woche seien etwa doppelt so viele Besucher gekommen, sagt Michael Schmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege, Senioren in der Liga der Freien Wohlfahrtspflege. "Wir gehen davon aus, dass das in den nächsten Wochen so weitergeht."

Für die Einrichtungen bedeute das "eine massive Mehrbelastung der Mitarbeiter", sagte Walter Berle, Sprecher der Altenhilfeeinrichtungen des Paritätischen in Hessen. "Pro Besucher ist das rund eine halbe Stunde Aufwand. Das entzieht Personal der Pflege." Zudem fordern die Verbände mehr Corona-Tests in Altenheimen. "Bevor die nächste Lockerung bei den Besuchsregeln kommt, müssen die Tests verbindlich geregelt werden", sagt Schmidt.

+++ Thiele rechnet mit "schmerzhaften" Jahren für Lufthansa +++

9.43 Uhr: Der Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele geht davon aus, dass die Sanierung der angeschlagenen Fluglinie länger dauern wird. Er rechne mit fünf bis sechs schmerzhaften Jahren für alle Beteiligten, sagte Thiele der Bild am Sonntag. Wegen der umfangreichen Kredite reiche es nicht aus, bei Personal und Sachkosten zu sparen. Alles, "was nicht für den absoluten Kernbetrieb für die nächsten Jahre erforderlich ist", müsse auf den Prüfstand, sagte der Großaktionär. Dazu gehöre auch das Catering-Geschäft in Europa oder Teile der Lufthansa-Technik.

Die Lufthansa stand wegen der Corona-Krise kurz vor der Pleite und konnte nur mit einem staatlichen Hilfspaket gerettet werden, dem die Aktionäre am Donnerstag zugestimmt haben. Das Hilfspaket hat ein Volumen von neun Milliarden Euro.

+++ 30 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

7.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 30 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiter bei 506 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.761 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 10,9 Fällen auf. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • in die Armbeuge niesen oder husten, wenn kein Taschentuch griffbereit ist,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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