Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom Montag, 11. Mai, zum Nachlesen.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Elternbeiräte fordern mehr Einfluss +++

20.14 Uhr: Mehrere Elternbeiräte in Hessen haben sich am Montag in einem offenen Brief an Kultusminister Alexander Lorz (CDU) gewandt und mehr Mitspracherecht bei den Corona-Regelungen an Schulen gefordert. Die Elternvertreter kritisierten die mangelnde Einbindung bei den Planungen und warfen der Politik einen unnötigen Alleingang vor. Zukünftig müsse es ein klares Konzept zur Kombination von Schul- und Heimunterricht sowie Rahmenbedingungen für Unterricht im Schichtbetrieb geben, hieß es. Durch die langen Schulschließungen seien viele Eltern an der Belastungsgrenze angekommen.

+++ Corona-Update zum Hören +++

19.46 Uhr: Zweimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand gibt das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus. Heute: Was tun bei bereits gebuchten Urlaubsreisen? Was bedeutet "Reisewarnung"? Und wie komme ich in Zeiten von Corona im Kino auf die Toilette? Spoiler: Es ist kompliziert.

Audiobeitrag

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 11. Mai, 16 Uhr

Coronavirus
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+++ FUSSBALL 2000 diskutiert über Bundesliga-Restart +++

19 Uhr: Bundesliga trotz Corona: Ist das großer Quatsch oder doch eher großes Glück für alle Fußball-Fans? Unser Eintracht-Videopodcast FUSSBALL 2000 hat sich wenige Tage vor dem Frankfurter Heim-Geisterspiel gegen Borussia Mönchengladbach genau diese Frage gestellt und diskutiert. Echte Einigkeit herrscht nicht. Zum Video geht es hier entlang:

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+++ Offener Brief der Kinobetreiber +++

18.36 Uhr: Die Betreiber der größten deutschen Kinomarke Cineplex haben in einem Schreiben an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die Ministerpräsidenten und die Kultusminister der Länder den kurzen Vorlauf und die Auflagen bei der Öffnung der hessischen Kinos kritisiert. "Gut gemeint, aber keineswegs hilfreich war die Entscheidung des Landes Hessen, den Kinos eine dreitägige Frist zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs einzuräumen", heißt es. Keine neue Filme, nicht genug Zeit zur Vorbereitung, dazu Auflagen, "die einen wirtschaftlichen Betrieb nahezu ausschließen". Dies alles führe dazu, dass die finanziellen Probleme in vielen Fällen größer sind als bei einer Schließung. Der Appell: eine bundesweite Wiedereröffnung am 4. Juni.

+++ Vereine arbeiten an Corona-Angebot +++

18.22 Uhr: Da geht es Sportstätten wie Kinos und Theatern: Sie dürfen wieder öffnen, müssen dabei aber strenge Regelungen beachten – und das stellt viele vor große Herausforderungen. "Sehr viel muss sehr kleinteilig überlegt werden", sagte Isabell Boger vom Landessportbund. Breitensport darf wieder stattfinden, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen stehen dabei aber über allem. "Wir gehen davon aus, dass alle derzeit an einem Wiederanstieg arbeiten. Die Vereine möchten ja wieder etwas anbieten", so Boger. Wie viele der rund 7.600 Vereine in Hessen den Sportbetrieb bereits wieder aufgenommen hab, ist derzeit noch nicht bekannt.

+++ Zahl der Corona-Fälle korrigiert +++

18.06 Uhr: Dem Sozialministerium ist beim Addieren der registrierten Corona-Fälle am Montag ein Fehler unterlaufen. Rechnet man die einzelnen Fälle aller Kreise zusammen, kommt man auf 9.013. Nicht auf 9.012, wie zunächst veröffentlicht. Wir haben unsere Zahlen dementsprechend angepasst, das Ministerium hat die Zahlen inzwischen auch bestätigt.

+++ Pokal-Halbfinale der Eintracht im Juni +++

17.20 Uhr: Alle Fans von Eintracht Frankfurt sollten sich den 9. und 10. Juni im Kalender vormerken. Denn wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mitteilte, sollen die beiden Halbfinal-Partien des DFB-Pokals an diesen beiden Tagen ausgetragen werden. Das Finale ist für den 4. Juli geplant. Voraussetzung sei die politische Erlaubnis, hieß es. Die Eintracht tritt beim FC Bayern an, im zweiten Semifinale stehen Regionalligist Saarbrücken und Bayer Leverkusen. Die genaue Terminierung folgt noch.

+++ Kinos und Theater kämpfen mit Hygieneregeln +++

17.09 Uhr: Offiziell dürfen hessische Kinos und Theater wieder öffnen, die Hygiene- und Abstandsregeln machen einen Betrieb jedoch fast unmöglich. Da der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit einzuhalten ist, können die vorhandenen Sitzplätze nur sehr beschränkt genutzt werden. Ein Toilettengang während der Vorstellung ist unmöglich. "Das heißt am Ende, dass in jeder Reihe nur zwei Personen sitzen können", erklärte Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Montag im Corona-Update des hr. Um diese Corona-bedingten Probleme durch bauliche Maßnahmen oder neue Formate zu umgehen, können ab sofort Soforthilfen beantragt werden. "Wir sehen die Problematik", so Dorn.  

+++ Werra-Meißner-Kreis öffnet Sporthallen +++

16.23 Uhr: Die Schulturnhallen des Werra-Meißner-Kreises werden ab dem 18. Mai wieder für den Vereinssport öffnen. Laut einer Mitteilung vom Montag müssten Vereine und Sportgruppen vor der Nutzung aber noch ein Hygienekonzept vorlegen, auch die Abstandsregeln sind weiterhin strikt einzuhalten. Die verschiedenen Sportarten müssen dementsprechend ohne Körperkontakt ausgeübt werden. Sportunterricht wird es vorerst weiterhin nicht geben.

+++ 9.013 Corona-Fälle, 412 Tote +++

15.51 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 9.013 gestiegen. Das sind 21 Fälle mehr als am Sonntag, wie das Sozialministerium am Montag bekanntgab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um einen auf 412. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher die meisten Todesfälle (55).

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Montag 9.012 Corona-Fälle (Stand: 8.05 Uhr), von denen inzwischen rund 7.600 (84 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

+++ hr-Orchester beenden Konzertsaison - "Stage@Seven"-Konzerte werden erweitert +++

15.40 Uhr: Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband haben ihre Konzertsaison für beendet erklärt. "Da Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in Hessen bis mindestens 31. August verboten sind, haben wir uns schweren Herzens entschieden, unsere kommenden Eigenveranstaltungen der beiden hr-Orchester abzusagen", sagte hr-Musikchef Michael Traub. Die Abstandsregeln könnten bei mehreren hundert bis 2.000 Menschen im Publikum nicht eingehalten werden.

Die Verantwortlichen freuen sich dafür umso mehr, dass die hr-Musiker ab Montag, 11. Mai, ihre täglichen Live-Konzerte "Stage@Seven" auch in größerer Ensemblestärke präsentieren können. Von Montag bis Freitag, jeweils um 19 Uhr, werden die Musiker für ihr virtuelles Publikum spielen. Verfolgen kann man die Livestreams auf den Websites und Social-Media-Kanälen des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband, sowie im Nachhinein dort als Video-on-Demand. Und auch die Radiohörer kommen in dieser Woche in den Genuss der Konzerte: Ab Montag, 11. Mai, wird auch hr2-kultur die Konzerte täglich live übertragen.

hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband

+++ Corona verhindert mBank-Verkauf +++

15.15 Uhr: Die Commerzbank bläst wegen der Corona-Krise den Verkauf ihrer polnischen Tochter mBank ab. Die mBank bleibe Teil des Commerzbank-Konzerns, teilte das Frankfurter Institut am Montag mit. "Es ist klar, dass wir ein so wertvolles Asset wie die mBank nur dann verkaufen, wenn die Bedingungen stimmen", begründete Finanzchefin Bettina Orlopp. "Das von der Corona-Krise geprägte Kapitalmarktumfeld ermöglicht es uns jedoch nicht, eine attraktive Bewertung zu erzielen, die dem tatsächlichen Wert der mBank entspricht." Darum behalte die Commerzbank die Mehrheitsbeteiligung von 69,3 Prozent an der Tochter und beende den Verkaufsprozess.

+++ GFL-Saison soll im September starten +++

15.04 Uhr: Die Footballer der Frankfurt Universe und der Marburg Mercenaries werden in diesem Jahr womöglich doch noch in den Genuss einer Saison kommen. Wie die German Football-League (GFL) am Montag mitteilte, soll die diesjährige Spielzeit im September starten und bis November andauern. Absteiger wird es keine geben. "Vereine und Ligen, insbesondere die GFL, werden alles daran setzen, dass die Spielerinnen und Spieler, die spielen wollen, dies dieses Jahr auch können", kommentierte ein GFL-Sprecher. Neben der höchsten Spielklasse soll der Spielbetrieb auch in der GFL2, den Damen-Bundesligen und im Jugendbereich wieder aufgenommen werden. Ursprünglich sollte die Saison im April beginnen.

Kai Wullbrandt von der Frankfurt Universe

+++ Dehoga: Für viele Gaststätten lohnt sich Öffnung nicht +++

14.55 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Hessen hat zwar die geplanten Öffnungen in der Gastronomie begrüßt, sieht aber seine Branche wegen der vielen Auflagen weiterhin in Gefahr. Hauptgeschäftsführer Julius Wagner schätzt, dass jeder vierte bis fünfte Betrieb gar nicht aufmachen wird, sondern auf weitere Lockerungen wartet. Das lohne sich für sie nicht, meint er. "Besonders die Fünf-Quadratmeter-Regel halten wir für nicht glücklich." Durch die Beschränkungen könnten Gäste nicht annähernd so bewirtet werden wie normal.

Essen ausliefern oder abholen lassen war seit dem Lockdown erlaubt geblieben, ab diesem Freitag dürfen Restaurants, Cafés und Gaststätten in Hessen wieder für Publikum öffnen. Als Faustregel gilt dabei: ein Gast pro fünf Quadratmeter. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen.

+++ Frankfurt plant Fastnacht 2021  +++  

14.42 Uhr: Die Frankfurter Narren zeigen sich trotz der Corona-Krise optimistisch, in der nächsten Saison wieder Fastnacht feiern zu dürfen: "Ja – wir werden die neue Kampagne durchführen", sagte der Präsident des Großen Rates, Axel Heilmann, hinsichtlich der Saison 2020/2021.  "Wie genau das aussehen wird, können wir zwar heute noch nicht sagen. Aber wir werden unter Berücksichtigung der geltenden Regeln alles möglich machen, was geht." 

Nach Pfingsten soll es einen Termin geben, an dem sich der Große Rat mit den Vereinsvertretern austauschen will. Das erklärte Ziel: "Wenn wir alle zusammen halten und uns gegenseitig helfen, werden wir auch 2021 sagen können: Frankfurt feiert Fastnacht!" 

+++ Zugfahrt von Frankfurt nach Paris wieder möglich +++

14.22 Uhr: Gute Nachrichten für Verliebte und alle, die es werden wollen: Der grenzüberschreitende Zugverkehr nach Frankreich ist ab sofort wieder möglich. Wie ein Sprecher der Bahn mitteilte, wurde die Verbindung Frankfurt-Paris wieder in den Fahrplan aufgenommen. Seit Montag fährt wieder täglich ein ICE-Zugpaar von Frankfurt in die Stadt der Liebe - und zurück. Bon voyage!

Eine entscheidende Einschränkung gibt es aber: Eine Einreise nach Frankreich ist derzeit nur aus triftigen Gründen wie für die Arbeit oder den Schulbesuch möglich.

Paris

+++ Warnung vor Geldanlage-Betrügern +++

13.48 Uhr: Die hessische Verbraucherzentrale hat am Montag dazu aufgerufen, auch in Zeiten von Corona keine voreiligen Geldanlage-Entscheidungen zu treffen. Da derzeit viele Menschen zu Hause sitzen, bieten viele windige Anlageberater ihre Produkte telefonisch an. Dies sei aber verboten und für die potenziellen Kunden sehr riskant, teilte die Verbraucherzentrale mit. Auch während der Corona-Pandemie gelte deshalb, dass sich niemand unter Druck setzen lassen sollte.

+++ Schwanheimer Düne leidet unter Corona-Folgen +++

13.21 Uhr: Da Urlaub in fernen Gefilden derzeit nicht möglich ist, vergnügen sich immer mehr Ausflügler in den hessischen Wäldern und Wiesen. Und das hat Folgen: Laut dem Regierungspräsidium Darmstadt kommt es in Zeiten der Corona-Krise vermehrt zu Verstößen gegen den Naturschutz. In der knapp 60 Hektar großen Schwanheimer Düne bei Frankfurt seien immer wieder die empfindlichen Böden betreten, Picknicks veranstaltet, Gelege aus Nistkästen entfernt oder deren Einfluglöcher mit Stöcken verstopft worden, teilte die Behörde am Montag mit. Zudem seien dort in den vergangenen Wochen Eidechsen und Frösche oder Kaulquappen gefangen worden. Die Düne ist wegen der außergewöhnlichen Tier– und Pflanzenarten seit 1984 offiziell ein Naturschutzgebiet.

Schwanheimer Düne

+++ K+S-Chef in Quarantäne +++

12.57 Uhr: Der Vorstandsvorsitzende des Kasseler Kaliproduzenten K+S hat sich mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. "Mir geht es gut. Bis auf Weiteres werde ich im Homeoffice arbeiten", erklärte Burkhard Lohr am Montag in Kassel. Die Infektion weise einen milden Verlauf auf. Laut eines Unternehmenssprechers seien alle unmittelbaren Kontaktpersonen des Vorstandschefs auf Corona getestet worden, Hinweise auf weitere Erkrankungen gebe es nicht. Eine Testergebnisse stünden aber noch aus.

Abraumhalde eines Kalisalz-Bergwerkes in Heringen

+++ Oberlandesgericht fährt hoch +++

12.53 Uhr: Am Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt wird es ab dieser Woche wieder mehr Verhandlungen und Anhörungen geben. Wie OLG-Präsident Roman Poseck am Montag mitteilte, wurde ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. "Genauso wie in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist das Hochfahren in der Justiz ein schrittweiser Prozess in Richtung Normalität", so Poseck. Für diese Woche seien rund 60 mündliche Verhandlungen an den Standorten in Frankfurt, Kassel und Darmstadt geplant.

+++ Demo gegen Corona-Regeln - Polizei wollte Eskalation vermeiden +++

11.50 Uhr: Die Frankfurter Polizei hat ihr Vorgehen während der Demonstration gegen Corona-Auflagen am Wochenende verteidigt. "Aufgrund der Verhältnismäßigkeit und um eine Eskalation zu vermeiden, wurde die Demonstration nicht aufgelöst", sagte ein Sprecher am Montag. Am Samstag waren um die 500 Demonstranten durch die Frankfurter Innenstadt gezogen und hatten dabei Abstandsregeln missachtet.

Laut Polizei war die Veranstaltung nicht angemeldet gewesen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern sei zum Teil unterschritten worden. Viele Teilnehmer trugen keine Schutzmasken. Die Demonstration an sich sei aber friedlich und störungsfrei verlaufen, sagte der Sprecher.

+++ Dorn: Rettungsschirm, Stipendien und Fonds für Kulturbranche +++

11.05 Uhr: Mit einem zusätzlichen Hilfspaket über 50 Millionen Euro will Hessen den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise unterstützen. Das sagte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) bei einer Pressekonferenz am Montag. Hier finden Sie den Artikel dazu.

Das Konzept "Hessen kulturell neu eröffnen" hat laut Dorn folgende Bestandteile:

  • Rettungsschirm für Festivalbetreiber: Veranstalter von Festivals haben es besonders schwer, da bis Ende August alle Großveranstaltungen abgesagt worden sind. Ein Rettungsschirm soll ihnen helfen, wenn es trotz Landeshilfen noch zu Liquiditätsengpässen kommt. Der Höchstbetrag, den ein Kulturfestival erwarten kann, sind nach Angaben von Dorn 500.000 Euro. Anträge könnten ab Juni gestellt werden.
  • Stipendien für freie Künstler: Hessen unterstützt laut Dorn freie Künstler mit Arbeitsstipendien von je 2.000 Euro. Es steht allen in Hessen lebenden und in der Künstlersozialkasse versicherten Kulturschaffenden offen. Vergeben werden die Stipendien durch die Hessische Kulturstiftung.
  • Fonds "innovativ neu eröffnen": Der Fonds soll Kultureinrichtungen den Übergang in die Neueröffnung erleichtern. Kinos, Konzertsäle und weitere kulturelle Spielstätten können für die Entwicklung neuer Formate oder für Baumaßnahmen Unterstützung mit einem Pauschalbetrag von je 18.000 Euro erhalten. 500 Fonds-Pakete werden vergeben.
  • Projektstipendien für freie Gruppen und Einzelkünstler: Für die Zeit nach Corona stellt Hessen weitere Hilfsmittel bereit, davon könnte auch freie Gruppen und Einzelkünstler profitieren. Es stehen Mittel für 250 Gruppen in Höhe von je 18.000 Euro sowie für 1.000 Künstler in Höhe von je 5.000 Euro zur Verfügung.

+++ Al-Wazir: Kunden gehen gezielter einkaufen +++

10.30 Uhr:  Eine Frage, die zur Zeit viele umtreibt, ist: Wieviele Unternehmen, Geschäfte und Restaurants werden überleben? Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) kommt es nun darauf an, ob "die Leute sich weiterhin vernünftig verhalten". "Wenn wir dafür sorgen können, dass die Infektionszahlen nicht drastisch nach oben gehen, dann muss die Freiheiten nicht wieder zurück drehen." So könne der Shutdown überwunden werden.

Obwohl die Geschäfte wieder offen haben, hat sich das Shoppingverhalten durch die Corona-Krise geändert. "In aller Regel will man jetzt nicht so einen Einkaufsbummel mit Maske machen. Das sagen die Einzelhändler auch", meinte Al-Wazir im Corona-Update des hr. Die Kundenfrequenz sei zwar geringer. Der einzelne Kunde, der kommt, gibt laut Al-Wazir aber mehr aus als früher. "Das zeigt, dass Leute sehr gezielt losgehen, wenn sie etwas brauchen."

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+++ Bund plant offenbar Milliardenhilfen für die Bahn +++

10.15 Uhr: Der Bund will die Bahn in der Corona-Krise offenbar mit milliardenschweren Maßnahmen unterstützen. Das berichtete die Funke Mediengruppe und beruft sich dabei auf ein Konzept, das die Bahn mit dem Finanzministerium und dem Verkehrsministerium ausgearbeitet habe. Geplant sei eine Eigenkapitalerhöhung und die Erhöhung der Verschuldungsgrenze des bundeseigenen Konzerns. Im Gegenzug sage die Bahn massive Einsparungen bei Personal- und Sachkosten zu. Mehr dazu finden Sie im Corona-Liveblog von tagesschau.de.

In der Corona-Krise bleiben viele Plätze in den Zügen leer.

+++ Apple misst jetzt auch Fieber +++

9.20 Uhr: Der Tech-Gigant Apple hat neben Smartphones, Tablets und Musikstreaming noch ein weiteres Betätigungsfeld erschlossen: Fiebermessen. Zumindest gehört dieser Service seit diesem Montag zu den Apple-Stores in deutschen Städten. Hintergrund: Apple öffnet wieder seine Geschäfte und verstärkt die Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus. Bei Kunden soll am Eingang die Temperatur gemessen werden und sie müssen Gesichtsmasken tragen, wie boerse.ARD.de berichtet. Kunden, die keine Alltagsmaske dabei haben, sollen eine gestellt bekommen.

Der Frankfurter Apple Store informiert am Eingang darüber, dass derzeit Fieber bei den Kunden gemessen wird.

+++ Mehr planbare Operationen in Hessens Kliniken möglich +++

8.40 Uhr: In Hessens Kliniken müssen nur noch 25 Prozent der Intensivbetten für Corona-Patienten bereitgehalten werden. Damit sind wieder mehr planbare Operationen möglich. In Offenbach wartet ein Patient zum Beispiel schon seit zwei Monaten auf seinen Eingriff. Seine Galle muss raus. Jetzt ist er froh, endlich operiert werden zu können. Den ganzen Beitrag sehen Sie in der hessenschau.

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zum Video Endlich wieder mehr Operationen

hs
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+++ Dorn stellt Hilfen für Kulturschaffende vor +++

7.37 Uhr: Die Corona-Krise trifft die Kulturbranche besonders hart: Großveranstaltungen sind noch bis mindestens August abgesagt. Theater, Museen und Kinos dürfen zwar seit ein paar Tagen wieder öffnen - allerdings unter strengen Abstands- und Hygieneregeln. Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) hat nun ein Hilfspaket für die Kunst- und Kulturbranche angekündigt. Festival-Veranstalter, freiberufliche Künstler sowie Kulturschaffende sollen für den Übergang in den noch eingeschränkten Neustart insgesamt 50 Millionen Euro erhalten. Die Details wird die Ministerin am Vormittag in Wiesbaden vorstellen.

+++ Notbetreuung gilt für weitere Berufsgruppen +++

6.59 Uhr: Wegen der Corona-Lockerungen dürfen ab Montag mehr Kinder in die sogenannte Notbetreuung. Die Landesregierung hat eine entsprechende Liste der Berufsgruppen um einige erweitert. Nun gilt die Regelung auch für Rechtsanwälte, Pfarrer, Seelsorger und Bestatter, deren Kinder in die Kita oder die erste bis sechste Schulklasse gehen. Damit haben in Hessen mittlerweile 24 Berufsgruppen einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder. Die vollständige Liste der Berufsgruppen ist auf der Website des Sozialministeriums zu finden. Seit Samstag dürfen sich außerdem bis zu drei Familien zusammentun und die Betreuung ihrer Kinder aufteilen.

Kindergartenkinder stehen in einer Reihe eng zusammen

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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