Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom 12. Mai 2020.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Altenheimbetreiber: "Es hätten nicht so viele sterben müssen" +++

20.40 Uhr: Das Altenheim Eben-Ezer in Gudensberg (Schwalm-Eder) wurde von Corona schwer getroffen: 13 Bewohner starben, insgesamt waren rund 30 Bewohner infiziert. Von den 120 Pflegekräften stand fast die Hälfte zwischenzeitlich unter Quarantäne. Mittlerweile kann Leiter Walter Berle aufatmen, die Lage hat sich etwas normalisiert. Aber er erhebt schwere Vorwürfe: "Es hätten nicht so viele sterben müssen."

Mit flächendeckenden Tests hätte das Schlimmste verhindert werden können, meint Berle. Aber dieses Privileg hätten offenbar nur Fußballer in Deutschland. Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

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zum Video Nach Pflegenotstand: Lage in Gudensberger Seniorenheim

hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 12.05.2020
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+++ Reisebüro-Inhaber demonstrieren am Mittwoch +++

19.40 Uhr: Inhaber von Reisebüros und Reiseveranstalter demonstrieren am Mittwoch in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise. Aufgerufen dazu hat die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen unter dem Motto: "Rettet die Reisebüros - Rettet die Reisebranche". Mit anderen Verbänden fordert sie einen Sonderfonds des Bundes, um Rückzahlungen für die zahlreichen stornierten Reisen abzuwickeln. Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Es finden Demonstrationen in ganz Deutschland statt: Hier finden Sie die Liste.

+++ Staatstheater Wiesbaden öffnet am Montag wieder +++

18.40 Uhr: Das Staatstheater Wiesbaden beginnt am kommenden Montag mit einem Liederabend sein Sonderprogramm. Dieses wird bis zum 6. Juni gespielt und beinhaltet Specials aus dem Programm der Internationalen Maifestspiele 2020. Die Publikumszahl wird stark eingeschränkt, wie das Staatstheater am Dienstag mitteilte. Abstandsregeln und Mundschutz seien Pflicht.

+++ Feuerwehr besorgt Schutzausrüstung in großem Stil +++

Bildkombo: Desinfektionsmittelspender, Feuerwehrfahrzuge, Materiallager

18.30 Uhr: Die Feuerwehr besorgt in der Corona-Krise Unmengen an Schutzausrüstungen: Zwei Millionen Schutz-Masken werden alleine in Frankfurt gebraucht - pro Monat. Berufsfeuermann Sebastian Opper ist Abteilungsleiter für Logistik und verantwortlich dafür, dass es wegen der Corona-Vorschriften zum Beispiel in Altenheimen, Schulen, Kitas und Pflegediensten ausreichend Materialien gibt. Der Einkauf ist gar nicht so einfach, denn es sind viele Fälschungen im Umlauf. Im Zweifelsfall zieht Opper Prüfdienste wie den TÜV zu Rate. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel.

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zum Video Feuerwehr kümmert sich um Schutzausrüstung

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+++ Museumsbesuch: Mundschutz anlegen und Kontaktdaten abgeben +++

17.40 Uhr: Nachdem Hessens Museen wegen der Corona-Pandemie lange Zeit geschlossen waren, dürfen sie nach den Lockerungen nun unter strengen Auflagen öffnen. Die hessenschau zeigt, wie der Museumsbesuch in diesen Zeiten aussieht.

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zum Video Wie sieht ein Museumsbesuch während Corona aus?

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+++ Amerikaner versucht Einreise als Müllmann - und wird zurück geschickt +++

17.10 Uhr: Aus Sehnsucht nach seiner Freundin hat ein junger US-Amerikaner am Frankfurter Flughafen versucht, trotz Corona-Beschränkungen nach Deutschland einzureisen. Der 20-Jährige verkleidete sich nach seiner Ankunft aus Washington als Müllmann, um so die Kontrollstelle zu umgehen. Der Trick fiel jedoch einer Sicherheitsmitarbeiterin auf. Die Bundespolizei nahm den Mann mit zur Wache und schickten ihn am nächsten Tag wieder in seine Heimat zurück, wie die Beamten am Dienstag berichteten. Bei seiner Befragung sagte der 20-Jährige am Sonntag, er habe keine Möglichkeit der legalen Einreise gesehen. Den ganzen Artikel dazu lesen Sie hier.

Bundespolizei am Flughafen in Frankfurt

+++ Titanic-Mitarbeiter vor der DFL-Tür: Fußball mit Haarnetzhülle +++

17.00 Uhr: Das Satiremagazin Titanic hat der DFL vor den geplanten Bundesliga-Geisterspielen am Wochenende ein "Torona-Konzept" präsentiert - stand aber vor verschlossenen Türen. Bei der Aktion vor der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt hatte die Delegation des Magazins am Dienstag einen Geschenkkorb und Handzettel mit den "11+11-Regeln für einen sicheren Spielbetrieb" mitgebracht. Die DFL empfing die Titanic-Abordnung um Chefredakteur Moritz Hürtgen aber nicht.

In den 11+11-Regeln sind unter anderem Torwarthandschuhe für alle 22 Spieler auf dem Platz, Rote Karten für die Profis, die ausspucken, und - nach dem Motto "Einlaufkinder statt Kitas" - drei Kinder pro Spieler beim Einlaufen vorgesehen. Trainer sollen zudem - systemrelevant - nur mit Einser-Ketten spielen. Desinfektionsmittel soll über den Rasensprenger versprüht werden.

"Titanic"-Redakteure haben der DFL in Frankfurt am Dienstag einen Besuch abgestattet.

+++ Nachfrage nach Haushaltsmehl riesig +++

16.00 Uhr: Die Zeit des großen Hamsterns ist vorbei, dennoch gibt es noch Lücken in den Backwaren-Regalen im Supermarkt. Warum ist das so? "Aufgrund der Corona-Krise wurden wir mit einer überaus großen Nachfrage nach Haushaltsmehlen überrascht", sagte Karl-Friedrich Brenner von Hessens größter Mühle im Frankfurter Osthafen im Corona-Update des hr. Der Schwerpunkt der Produktion wurde laut Brenner deshalb auf das klassische 405-Haushaltsmehl verlagert, um die Versorgung zu garantieren. "Um das erreichen zu können, haben wir sämtliche Randprodukte, wie Dinkelmehl oder Roggenmehl, nicht oder nur in geringer Stückzahl produziert", so Brenner. Die Randprodukte seien deshalb nach wie vor kaum verfügbar und das werde sicher noch rund zwei Wochen so sein.

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+++ #leerelokale: Initiative will Kneipen am Freitag geschlossen halten +++

15.40 Uhr: Aus Protest gegen Corona-Auflagen hat die Initiative Gastronomie Frankfurt e.V. (IGF) dazu aufgerufen, Restaurants und Gaststätten zur erlaubten Wiedereröffnung am Freitag noch geschlossen zu lassen. "Mit den aktuellen Vorschriften verspielt die Politik die Chance, der Gastronomie mit einem tragfähigen Konzept einen wirtschaftlich vertretbaren Restart zu ermöglichen", sagte der IGF-Vorsitzende Madjid Djamegari am Dienstag.

Mit der Aktion #leerelokale sollten deshalb viele Frankfurter Betriebe aus Solidarität ihr Restaurant zumindest an diesem Tag nicht öffnen. Hauptsächlich stören sich die Gastronomen an der in Hessen vorgesehenen Fünf-Quadratmeter-Regel, zudem fordern sie einen Rettungsschirm für die Branche. Die Initiative erwägt, einen Eilantrag gegen die Regel zu stellen, die ihrer Meinung nach "willkürlich und unsinnig" ist.

+++ Mieterbund: Umzug in Corona-Zeiten lieber aufschieben +++

15.32 Uhr: Der Mieterbund in Hessen rät aktuell wegen der Auswirkungen der Corona-Krise von Umzügen ab. "Gerade im Rhein-Main-Gebiet ist es noch schwieriger, eine adäquate Wohnung zu finden, es wird noch weniger frei als sonst", erklärte Verbandsdirektorin Eva-Maria Winckelmann. Denn wer im Moment nicht umziehen müsse, lege dieses Vorhaben erstmal auf Eis. Dadurch sei die Fluktuation der Mieter geringer als vor der Krise. Unter den Vermietern seien gerade kommunale Wohnungsunternehmen bei solchen Problemen recht entgegenkommend: Wenn es machbar sei, versuchten diese eine Verschiebung des Umzugs zu ermöglichen.

+++ Immobilienverband rechnet mit stabilen Preisen +++

15.16 Uhr: Der Immobilienverband IVD Mitte rechnet trotz der Corona-Krise mit stabilen Preisen in Hessen. Es sei zwar ein Rückgang an Nachfragen gerade bei Familien zu verzeichnen, sagte Verbandssprecher Frank Alexander am Dienstag in einer Videoschalte in Frankfurt. Bei Anlegern als krisenfeste Zielgruppe gehe die Nachfrage dagegen punktuell nach oben, so dass es bei einem "soliden Grundrauschen" bleibe. Sobald die Corona-Pandemie überwunden ist, wird es nach seiner Einschätzungen zu Nachholeffekten kommen. Dadurch könne die Nachfrage nach Immobilien zum Jahresende sogar steigen.

+++ Städtische Sportanlagen in Kassel öffnen wieder +++

14.50 Uhr: Mitglieder in Kasseler Sportvereinen können ab diesem Mittwoch wieder trainieren. Kassel öffnet seine städtischen Sportanlagen im Freien sowie seine Sport- und Turnhallen wieder, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Was Sportler beachten müssen: Es gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern, Sportgeräte müssen desinfiziert werden und Wettkampfsport bleibt weiterhin verboten. Zudem bleiben Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume sowie Gemeinschaftsräume geschlossen - ausgenommen sind Toiletten.

+++ Schutzvorkehrungen am Flughafen erhöht +++

Am Frankfurter Flughafen gelten besondere Schutzmaßnahmen.

14.34 Uhr: Mit Spendern für Desinfektionsmittel, Abstandsmarkierungen am Boden, abgesperrten Sitzen und Plexiglasscheiben an den Schaltern bereitet sich der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport auf wachsende Passagierzahlen in der Corona-Krise vor. Das Infektionsrisiko solle so gering wie möglich gehalten werden, sagte der Leiter Flug- und Terminalbetrieb und Unternehmenssicherheit bei Fraport, Alexander Laukenmann, am Dienstag.

Auch bei den Sicherheitskontrollen sei der Wartebereich so gestaltet worden, dass die Passagiere mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander halten könnten, das Personal trage Schutzmasken. Gleiches gilt an den Gepäckbändern. Passagiere müssen in Bussen und Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung tragen. Zu Beginn der Corona-Krise hatte es Kritik von ankommenden Passagieren gegeben, dass in Bussen vom Flugzeug zu den Terminals wie auch vor den Gepäckbändern Gedrängel herrsche.

Der Flugverkehr ist in der Corona-Krise stark eingeschränkt. Einen Normalbetrieb erwartet der Flughabenbetreiber Fraport erst wieder 2023.

+++ 9.031 Corona-Fälle, 415 Tote +++

14.12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Dienstag auf 9.031 gestiegen. Das sind 18 Fälle mehr als am Montag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg im gleichen Zeitraum um drei auf 415.

Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.363) vor dem Main-Kinzig-Kreis (680) und dem Landkreis Offenbach (532). Die meisten Todesfälle verzeichnet der Odenwaldkreis (55).

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Dienstag ebenfalls 9.031 Corona-Fälle (Stand: 14 Uhr), von denen inzwischen rund 85 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

+++ Hessische Urlauber hängen immer noch in Marokko fest +++

13.52 Uhr: Ein Kurztrip nach Marokko - das war der Plan. Neun Wochen später ist Carsten Majer aus Usingen (Hochtaunus) wegen der Corona-Krise immer noch nicht zu Hause. Majer, der sich in Agadir befindet, ist nicht der einzige Zwangsurlauber, der sich im Stich gelassen fühlt, wie sie in unserem Artikel nachlesen können.

+++ Schutzmasken für Altenheime +++

13.35 Uhr: Im Rheingau-Taunus-Kreis wurden erneut rund 30.000 Schutzmasken an Altenheime, Pflegedienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe verteilt. Das berichtete Landrat Frank Kilian (parteilos) am Dienstag. "Da nach den von Bund und Land beschlossenen Lockerungen die Bewohner in den Altenpflegeeinrichtungen glücklicherweise nun wieder Besuch von Familienangehörigen erhalten dürfen, gab es für deren Gäste noch ein kleines Präsent", sagte Kilian. Besuche sollen nicht an einer vergessenen Schutzmaske scheitern. Verteilt wurden die Masken vom Malteser Hilfsdienst Rheingau sowie vom Deutschen Roten Kreuz Untertaunus.

Es werden wieder Schutzmasken im Rheingau-Taunus-Kreis verteilt.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

12.55 Uhr: Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug der Meldungen vom Dienstag:

  • In einem Schlachthof in Birkenfeld bei Pforzheim sind weitere 82 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf rund 400. Die Belegschaft besteht insgesamt aus 1.100 Mitarbeitern.
  • "Trump-Todesuhr": Eine neue Installation am New Yorker Times Square zeigt die Zahl der Corona-Toten an, für die US-Präsident Donald Trump durch eine verfehlte Politik verantwortlich sein soll. Die Leuchttafel ist ein Projekt des Filmemachers Eugene Jareck.
  • Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist um 933 auf 170.508 gestiegen, wie Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen. Die Zahl der Todesopfer stieg binnen 24 Stunden um 116 auf 7.533.

+++ Fraport vor jahrelanger Durststrecke und Stellenabbau +++

12.12 Uhr: Der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport stellt sich infolge der Corona-Krise auf eine jahrelange Durststrecke im Passagierverkehr ein. Möglicherweise werde 2023 ein "Jahr Null" mit einer neuen Normalität erreicht, sagte Stefan Schulte am Montagabend in einer Videokonferenz mit dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Dann werde es aber wohl immer noch 15 bis 20 Prozent weniger Fluggäste geben als im Jahr 2019. Den Bau des dritten Passagierterminals im Süden des Airports will der Vorstandsvorsitzende aber nicht drosseln. Um einen Stellenabbau kommt der MDax-Konzern aus seiner Sicht aber nicht herum. Hier finden Sie den Aritikel dazu.

+++ Parkplatz an der Jahrhunderthalle wird zur Drive-in-Bühne +++

11.52 Uhr: Der Parkplatz vor der Frankfurter Jahrhunderthalle wird zur Drive-in-Bühne für Veranstaltungen. Da aufgrund der Corona-Pandemie beinahe alle Kultur-Events abgesagt wurden, sollen nun dort wieder Live-Shows angeboten werden. Das Programm auf der Stage Drive Kulturbühne startet ab dem 22. Mai. Rund 300 Autos sollen auf dem Parkplatz dann Einlass finden. Die Bühne wird dabei umrahmt von zwei LED-Bildschirmen.

+++ Wegen Corona: Bensheim verhängt Haushaltssperre +++

11.19 Uhr: Die Stadt Bensheim hat aufgrund der Corona-Krise ihren Liquiditätsrahmen von bisher zwölf auf jetzt 50 Millionen erhöhen müssen. Sonst hätte spätenstens Ende Mai nach Berechnungen der Verwaltung die Zahlungsunfähigkeit gedroht. Der Grund: Die Gewerbesteuereinnahme, die für Bensheim besonders wichtig ist, geht voraussichtlich um die Hälfte zurück - damit fehlen rund 22 Millionen Euro in der Stadtkasse. Zudem fehlen auch Einnahmen aus der Einkommenssteuer sowie aus der Spielapparate- und Wettbürosteuer.

+++ Pauschalreisen können zurückerstattet werden +++

11.04 Uhr: Können Reisende, die bereits einen Sommerurlaub gebucht haben, ihre Kosten vom Anbieter zurückfordern, wenn sie ihre Reise nicht antreten können? Ja, sagt Anwalt Kai Motzkus im Corona-Update des hr. Besonders dann, wenn es sich um eine Pauschalreise handelt. "Dann kann die Reise storniert werden, wenn ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt", so Motzkus. Bei Leistungen, die einzeln gebucht wurden, "wird es aber ein bisschen schwierig". Generell gilt laut Motzkus: "Wenn Reiseziele nicht angefahren werden können, besteht der Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises."

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+++ City Biathlon in Wiesbaden verschoben +++

10.37 Uhr: Der City Biathlon in Wiesbaden muss verschoben werden. Wie der Veranstalter am Dienstag mitteilte, wird das Event, das eigentlich für den 16. August geplant war, aufgrund der Corona-Pandemie auf den 27. September verlegt. Hintergrund der Verschiebung: Bis zum 31. August dürfen keine Großveranstaltungen stattfinden. Der City-Biathlon kann daher Ende September nur stattfinden, wenn dieses Verbot nicht verlängert wird.

+++ Merck spendet 60.000 FFP-2-Masken an Caritas Hessen +++

10.20 Uhr: Der Pharma- und Chemiekonzern Merck aus Darmstadt hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie der Caritas in Hessen 60.000 FFP-2 Mund-Nasen-Schutzmasken gespendet. Das gab die Caritas am Dienstag bekannt. Die Verteilung der Masken soll zentral über die Hessen-Caritas an die Diözesancaritasverbände Fulda, Limburg und Mainz erfolgen. "Die Beschaffung von Schutzmasken und Schutzkleidung hat sich zu einer der größten Herausforderungen für unsere Einrichtungen entwickelt - die Spende von Merck ist daher ein wahrer Segen für unsere Einrichtungen und schafft zumindest kurzfristig Erleichterung", sagte Markus Juch, Vorsitzender der Hessen-Caritas.

Insgesamt spendet Merck zwei Millionen Atemschutzmasken. Diese gehen auch an Gesundheitsorganisationen im Rest Deutschlands, in den USA und in Frankreich. Merck trägt die Kosten für Einkauf und Transport der Schutzausrüstung selbst. Der Konzern aus Darmstadt zählt mit der Spende zu einer Reihe großer Unternehmen, die sich in der Corona-Pandemie engagieren. So hat auch die Deutsche Bank Atemschutzmasken unter anderem an die Stadt Frankfurt gespendet. Der Chemiekonzern BASF und der Kosmetikhersteller Beiersdorf haben ferner Desinfektionsmittel vorrangig für Klinken und Ärzte bereitgestellt.

+++ Corona-Krise trifft Aareal Bank härter als befürchtet +++

9.45 Uhr: Die Corona-Krise hat den Immobilienfinanzierer Aareal Bank im ersten Quartal etwas härter getroffen als von Experten befürchtet. Das Betriebsergebnis sei im Vergleich zum Vorjahr um rund 82 Prozent auf elf Millionen Euro gefallen, teilte die Bank am Dienstag in Wiesbaden mit. Experten hatten mit einem Gewinnrückgang auf 15 Millionen Euro gerechnet. Grund für das deutlich niedrigere operative Ergebnis ist eine von 5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 58 Millionen Euro aufgestockte Risikovorsorge.

Für 2020 rechnet die Aareal Bank derzeit mit einem deutlich positiven Betriebsergebnis. Die Prognose sei aber mit Blick auf die schwer abschätzbare Intensität und Dauer der Corona-Krise mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Die im MDax notierte Aktie hat in den vergangenen Wochen stark unter dem Corona-Crash gelitten. Mit einem Minus von mehr als 50 Prozent gehört sie zu den größten Verlierern unter den Standardwerten in den vergangenen Wochen.

+++ SV Darmstadt 98 simuliert Geisterspiele +++

8.58 Uhr: Um sich auf die anstehenden Geisterspiele aufgrund der Cornona-Pandemie vorzubereiten, hat Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 die neue Situation schon vorab im Training simuliert. "Wir hatten ein Testspiel elf gegen elf im eigenen Stadion", berichtete Lilien-Verteidiger Patrick Herrmann im hr-heimspiel! am Montagabend: "Wir haben versucht, die Situation so gut es geht nachzustellen - auch mit Anreise, Umziehen und Aufwärmen." Dennoch sei es laut Herrmann nicht möglich die Situation ganz nachzustellen. "Aber zumindest haben wir so etwas von der Atmosphäre mitbekommen. Eben den Umstand, dass keine Stimmung da sein wird", so der Verteidiger der Darmstädter.

+++ Erste Drive-in-Disco in Hessen startet +++

8.36 Uhr: Seit ein paar Tagen sind in Hessen nun mehrere Lockerungen in Kraft, längst ist aber noch nicht alles offen. Discotheken sind beispielsweise immer noch geschlossen. Da heißt es: kreativ werden. In Marburg gibt es daher nun die erste Drive-in-Disco in Hessen. Im Autokino legen dort an diesem Mittwoch ab 17 Uhr erst drei DJs auf, anschließend läuft dann der Film "Berlin Calling". Und: Die Idee scheint anzukommen. Tickets für das Event gibt es laut Veranstalter nur noch wenige.

+++ Landkreise kritisieren starre Vorgaben +++

8.15 Uhr: Die mit der Bekämpfung des Coronavirus vor Ort betrauten Landkreise wehren sich gegen zu starre Vorgaben. "Schematisches Handeln wäre falsch", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), der Rheinischen Post. Er kritisierte vor allem die Auflage, die Lockerungen in einem gesamten Landkreis zurückfahren zu müssen, sobald die Schwelle von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten ist. "Wenn beispielsweise eine hohe Zahl an Neuinfizierten nur in einem Altenheim, einem Schlachthof oder einer einzelnen Gemeinde auftritt, sollte man darauf nicht mit Maßnahmen für die Allgemeinheit im gesamten Landkreis reagieren. Das wäre überzogen", unterstrich Sager.

+++ Grimmwelt in Kassel öffnet mit Einschränkungen +++

6.10 Uhr: Nach einer coronabedingten Zwangspause öffnet am Dienstag wieder die Grimmwelt in Kassel. "Maximal 50 Besucher dürfen ins Haus und für die gilt dann auch eine Maskenpflicht", sagte eine Sprecherin des Ausstellungshauses. Man rechne aber nicht mit einer Schlangenbildung vor dem Museum, eine Voranmeldung sei nicht nötig. In der Grimmwelt selbst könnten sich die Besucher frei bewegen. Das Ausstellungshaus ist dem Schaffen der Brüder Grimm als Sprachforscher und Sammler fantastischer Märchen gewidmet. In Hessen dürfen seit Montag vergangener Woche Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen und Zoos wieder öffnen.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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