Corona Coronavirus Sujet

Das Coronavirus hat Hessen erreicht. Unser Ticker-Meldungen zum Nachlesen vom 10. bis 12. März 2020.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 12. MÄRZ

+++ Mitarbeiter in der Bad Hersfelder Stadtverwaltung infiziert +++

Das Rathaus in Bad Hersfeld ist am Donnerstag geschlossen worden. Ein Mitarbeiter wurde nach Angaben der Stadt positiv auf das Coronavirus getestet. Er und weitere Kollegen, darunter Bürgermeister Thomas Fehling (FDP), wurden nach Hause geschickt.

+++ Verdachtsfall im Frankfurter Caricatura-Museum +++

Im Caricatura-Museum in Frankfurt gibt es nach Angaben von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) einen Corona-Verdachtsfall. Linke-Stadtverordneter Martin Kliehm twitterte, das Museum bleibe bis zur Abklärung geschlossen.

Außerdem sind in Frankfurt ab Freitag alle Veranstaltungen im Schauspiel und der Oper, in der Alte Oper und im Mousonturm abgesagt.

+++ Abiturienten vom Unterricht freigestellt +++

Schüler, die vor dem Abitur stehen, dürfen von Montag an bis zu den Osterferien ihre Schule nur noch zu den Prüfungen betreten. Ein Sprecher des Kultusministeriums bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Mitteilung des Landeselternbeirats. Demnach will man mit der Maßnahme die Prüflinge davor bewahren, falls eine Schule wegen eines Verdachtsfalls geschlossen wird, sich in Quarantäne begeben zu müssen. Die Prüfung könnten sie dann an einer anderen Schule mitschreiben.

+++ Mobile Pflegedienste auf rare Schutzkleidung angewiesen +++

Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sind momentan extrem gefragt. Das führt zu Beschaffungsproblemen und finanziellen Belastungen, warnten die Sozialverbände in Hessen. Vor allem mobile Pflegedienste seien besonders davon betroffen. Sie seien auf die Schutzkleidung angewiesen, "um die Ansteckung nicht von einem Haushalt in den anderen zu tragen", sagte eine Sprecherin der hessischen Diakonie.

+++ Basketball-Bundesliga stoppt Spielbetrieb +++

Die Basketball-Bundesliga setzt ihren Spielbetrieb vorerst aus - davon betroffen sind auch die beiden hessischen Erstligisten Fraport Skyliners und Gießen 46ers. Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke sagte am Donnerstag: "Das Aussetzen der Liga bis auf Weiteres bietet uns allen die bestmöglichen Voraussetzungen, um die Situation weiter zu beobachten und die richtigen Schlüsse zu ziehen."

+++ Alle Amateur-Fußballspiele bis Ostern abgesagt +++

Der Hessische Fußballverband verordnet eine landesweite und ligaübergreifende Zwangspause bis zum 10. April. Betroffen sind alle Spiele von der Hessenliga bis in die unterste Kreisliga. Selbst auf Trainingseinheiten soll verzichtet werden.

+++ Lufthansa fliegt weiter in die USA +++

Die Lufthansa fliegt trotz des Einreisestopps der USA gegenüber Europäern weiterhin Ziele in den Vereinigten Staaten nach einem Sonderflugplan an. So blieben Chicago, Newark (New York) und Washington von den Abflugorten Frankfurt, Zürich, Wien und Brüssel im Programm, teilte die Lufthansa am Donnerstag mit. Von den Drehkreuzen in den USA könnten Fluggäste über den Partner United Airlines weiterhin Ziele innerhalb der USA erreichen. Alle anderen US-Flüge der Lufthansa werden eingestellt. Ein Sonderflugplan für die USA werde zeitnah erstellt. Die Lufthansa ist nach Delta und United Airlines die dritte Airline, die am stärksten vom Einreisestopp gegenüber Bürgern aus Europa betroffen sind.

+++ Corona-Testcenter überfordert +++

Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, soll zuerst den Hausarzt oder das Gesundheitsamt anrufen. Besteht ein begründeter Verdacht, wird man anschließend zu einem der zehn Testcenter in Hessen geschickt. Doch dort ist man mit dem Ansturm zum Teil überfordert, wie Reporterin Melanie Taylor an der Uniklinik in Frankfurt feststellte. Corona-Verdachtsfälle wurden am Donnerstagnachmittag wieder heimgeschickt - ohne Test.

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zum Video Überfüllung im Corona-Testcenter

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+++ Kultusminister schließen flächendeckende Schulschließungen nicht aus +++

Die Kultusministerkonferenz schließt eine flächendeckende Schließung von Schulen in ganz Deutschland oder in einzelnen Regionen nicht mehr aus. Das sagte die Vorsitzende, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig, am Donnerstag. Zuvor hatten sich die Kultusminister aller Bundesländer zu möglichen Maßnahmen beraten.

Allerdings stellen sich die Minister auch auf das zweite mögliche Szenario ein, dass der Schulbetrieb während der Coronavirus-Krise weitergeführt wird. Er würde sich dann aber auf den Unterricht sowie Lehrer- und Schulkonferenzen beschränken. Auf Klassenfahrten ins Ausland und Ausflüge im Inland müsse dann grundsätzlich verzichtet werden.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) lehnt deutschlandweite Schließungen von Schulen und Kindergärten ab. "Ein Punkt ist doch: Wenn Kindergärten und Grundschulen schließen, wo kommen die Kinder dann hin? Zu Oma und Opa, zu genau der Gruppe, die am höchsten gefährdet ist", sagte er der Bild-Zeitung am Donnerstag.

+++ Hochheimer Schule: Corona-Verdacht nicht bestätigt +++

Entwarnung in Hochheim: Der Corona-Verdachtsfall in der Heinrich-von-Brentano-Schule hat sich nicht bestätigt. Die Schule könne am Freitag wieder öffnen, wie der Landrat des Main-Taunus-Kreises mitteilte. Der betroffene Schüler sei am Mittwoch getestet worden und bleibe vorerst mit einer Erkältung zu Hause.

+++ Frankfurt sagt alle städtischen Veranstaltungen ab +++

"Es ist uns nicht leichtgefallen, aber wir werden zentrale städtische Veranstaltungen im Kaisersaal, im Römer und in der Paulskirche bis einschließlich der Osterferien absagen", kündigte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Donnerstagnachmittag in einer Mitteilung an. Gesundheit gehe vor und man müsse im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus Zeit gewinnen. Die Entscheidung betrifft unter anderem einen Einbürgerungsempfang, den Festakt zum 40-jährigen Bestehen des English Theatre und zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. "Weitere ähnliche Schritte im Interesse von uns allen können leider nicht ausgeschlossen werden."

Auch die Veranstaltungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel sowie der Alten Oper und im Mousonturm werden abgesagt. Über das weitere Vorgehen, auch im Hinblick auf die städtischen Museen, werde in den nächsten Tagen informiert.

+++ Kassel schließt Theater und Kinos +++

Kassel reagiert mit drastischen Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus. Die Stadt informierte am Donnerstagmittag über die Schließungen zahlreicher Einrichtungen. Betroffen davon sind unter anderem Kinos, Diskotheken, das Staatstheater und die Ausstellung Körperwelten. In den städtischen Bädern werden die Saunabereiche geschlossen und personenbezogene Daten der Besucher abgefragt. Auch für Museen gelten verschärfte Regeln: Die Anzahl der Besucher wird limitiert und es werden ebenfalls Daten von ihnen erhoben. Außerdem werden alle städtischen Veranstaltungen bis zum 30. April abgesagt. Die Spiele des KSV und der MT Melsungen werden ohne Zuschauer stattfinden.

+++ Deutlicher Anstieg der bestätigten Infektionen auf 91 +++

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist bis Donnerstagnachmittag deutlich gestiegen. Bis 14 Uhr waren nach Angaben des Sozialministeriums 91 Sars-CoV-2-Fälle bestätigt. Bis Mittwochnachmittag waren es 48 Fälle gewesen.

So gab es sieben neue Fälle in Frankfurt, wo nun 15 Infektionen bestätigt sind. Der Main-Kinzig-Kreis meldete neun neue Infektionen. Laut Ministerium gab es zudem fünf neue Fälle in Wiesbaden und sechs im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, in dem zuvor noch keine Krankheitsfälle aufgetreten waren. "Alle erkrankten Personen weisen aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf", hieß es.

+++ EZB erleichtert Kredite für kleinere Unternehmen +++

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie erleichterte Kredite für kleine und mittlere Unternehmen beschlossen. Wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte, werden dafür die günstigen Langfristkredite für Geschäftsbanken ausgeweitet. Zudem stockt die EZB ihre Anleihekäufe bis Jahresende um 120 Milliarden Euro auf.

Die Leitzinsen dagegen lässt der EZB-Rat nach seinem Treffen in Frankfurt unverändert. Anders als von Analysten erwartet beträgt der Einlagezins somit für Banken bei der EZB weiterhin minus 0,5 Prozent. Auch der Leitzins bleibt auf seinem Rekordtief von 0,0 Prozent, bei kurzfristigen Kapitalspritzen und sogenannten Übernachtkrediten werden bislang 0,25 Prozent Zinsen fällig.

+++ Diese Sportveranstaltungen sind abgesagt +++

Die Kollegen des hr-Sport haben Sport-Events zusammengetragen, die abgesagt wurden oder ohne Zuschauer stattfinden müssen.

+++ Schulschließungen: Philologenverband fordert Entscheidung +++

In Halle bleiben ab morgen alle Schulen und Kindergärten für zwei Wochen geschlossen. In Hessen ist das bisher nicht geplant. Der Hessische Philologenverband fordert nun eine zeitnahe und hessenweite Entscheidung vom Kultusministerum. "Schulschließungen werden mit Härten für alle Beteiligten, also für Schüler, Eltern und Lehrkräfte, verbunden sein", hieß es in einer Stellungnahme des Verbands vom Donnerstag. "Wir brauchen jetzt aber gesamtgesellschaftliche, solidarische Anstrengungen im Kampf gegen eine Ausbreitung des Virus."

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte bestmögliche Unterstützung und Information der Bildungseinrichtungen in der Coronakrise. "Im Mittelpunkt aller Entscheidungen muss immer die Gesundheit der Kinder, Jugendlichen und Lehrenden stehen", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag. "Die Kultusministerien müssen in Kooperation mit den Gesundheitsämtern für Rechts- und Entscheidungssicherheit in den Bildungseinrichtungen sorgen. Dazu gehört beispielsweise, Schul- und Kitaschließungen – wenn nötig – anzuordnen."

+++ Veranstaltungstechniker: Insolvenzgefahr riesengroß +++

Die Coronavirus-Pandemie trifft die Branche der Veranstaltungstechnik in Deutschland hart. Für den kommenden Monat seien sämtliche Aufträge storniert worden und der Umsatz komplett weggebrochen, sagte Nico Ubenauf, der Chef des Anbieters Satis&Fy, am Donnerstag in Frankfurt.

Gemeinsam mit neun anderen Firmen appellierte er an die Bundesregierung, den Unternehmen mit direkten Finanzhilfen unter die Arme zu greifen. Die branchenweit eingeleiteten Möglichkeiten der Kurzarbeit reichten nicht aus, um die Fixkosten zu bewältigen. "Die Insolvenzgefahr ist riesengroß", sagte der Chef einer internationalen Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von 130 Millionen Euro und rund 500 Mitarbeitern in Deutschland. Auf den schlagartigen Komplettabbruch des Geschäfts sei kein Unternehmen der Branche vorbereitet. Eher habe man sich zu Jahresbeginn auf einen weiteren Ausbau der Kapazitäten vorbereitet.

Die von Bund und Ländern angekündigten Hilfen wie Kurzarbeit, Steuerstundungen und Bürgschaften gingen zwar in die richtige Richtung, reichten aber nicht aus. Die Unternehmen benötigten rückzahlbare Finanzspritzen in der Größenordnung von 3000 Euro pro Festangestelltem im Monat. Nur so könnten die Arbeitsplätze erhalten werden, sagte Ubenauf.

+++ Informationen zu abgesagten hr-Veranstaltungen +++

Ein Hinweis in eigener Sache: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus muss auch der Hessische Rundfunk zahlreiche Veranstaltungen absagen oder verschieben. Eine Übersicht mit aktuellen Informationen dazu, welche Veranstaltungen betroffen sind, finden Sie hier. Wer Karten für abgesagte Eigenveranstaltungen des hr-Sinfonieorchesters, der hr-Bigband oder des hr2-Kulturlunches gekauft hat, erhält sein Geld zurück. Informationen zum Ablauf der Erstattung haben die Kollegen hier für Sie zusammengestellt.

+++ Großdemonstration in Frankfurt abgesagt +++

Die für Samstag in Frankfurt geplante Großdemonstration anlässlich des Anschlags von Hanau fällt aus. Rund 10.000 Menschen wollten unter dem Motto "Frankfurt ist bunt: All we need is love – kein Platz für Hass und Gewalt" auf die Straße gehen, wie die Stadt mitteilte. Wegen des Coronavirus habe der Initiatorenkreis die Demo am Donnerstagabend abgesagt. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte: "Ich halte den Entschluss der Initiatoren für richtig, nun erstmal die weitere Entwicklung der Pandemie abzuwarten."

Welche weiteren Veranstaltungen im Einzelnen von der neuen Anordnung betroffen sein werden, ist derzeit noch offen. Mögliche Auswirkungen hat das Verbot auch auf kleinere Märkte und Stadtfeste. Informationen erteilen die jeweiligen Veranstalter.

+++ Zahl der Fälle auf 73 gestiegen +++

Die Zahl der Corona-Infizierten in Hessen ist auf 73 angestiegen. Das teilte Sozialminister Klose am Donnerstagmittag in Wiesbaden mit. Bei den Zahlen der Neuinfektionen sei ein deutlicher Anstieg der Kurve erkennbar. Am Mittwochmittag berichtete das Ministerium von 48 Infizierten.

+++ Absage von Großveranstaltungen bis 10. April +++

Hessen wird wegen des Coronavirus die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern anordnen. Die neue Anweisung gelte bis zum 10. April, kündigte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag an. Sie betrifft vor allem Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Messen und Hauptversammlungen von Unternehmen. Es werde dabei nicht zwischen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel unterschieden, sagte der Minister in Wiesbaden.

Klose begründete den Schritt mit neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Umgang mit dem Coronavirus. Zudem habe es in Hessen kein einheitliches Vorgehen der auf kommunaler Ebene zuständigen Gesundheitsbehörden gegeben. Schulen und Hochschulen in Hessen sollen aber geöffnet bleiben.

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zum Video Absage von Großveranstaltungen offiziell

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+++ Deutsche-Bank-Chef zuversichtlich +++

Die Deutsche Bank sieht sich in Zeiten der Coronavirus-Pandemie gut gerüstet. "Bei aller Vorsicht bin ich überzeugt davon, dass wir diese Situation alle gemeinsam gut meistern werden. Wir haben durchdachte Krisenpläne, wir haben die Disziplin, wir haben die Finanzkraft, um in diesen Zeiten zu bestehen", schrieb Vorstandschef Christian Sewing am Donnerstag in einer Mail an die Mitarbeiter.

Die Bank selbst hat nach eigenen Angaben mehrere Corona-Fälle in der Belegschaft, allen Betroffenen gehe es bisher "relativ betrachtet gut". Dienstreisen hat die Bank auf ein Minimum reduziert, größere Veranstaltungen wie der Festakt zum 150. Jubiläum wurden abgesagt. "Gleichzeitig wollen wir natürlich, dass unser Betrieb so reibungslos wie möglich weiterläuft", schrieb Sewing. Kunden bräuchten gerade in der aktuellen Lage den Rat und die Lösungen der Bank, um finanzielle Herausforderungen kurzfristig meistern zu können.

+++ Luminale abgesagt +++

Die Luminale, die heute in Frankfurt und Offenbach starten sollte, ist abgesagt. Das teilte die Stadt Frankfurt am Donnerstagmittag mit. "Aufgrund der aktuellen Auflagen der Gesundheitsbehörden, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu untersagen, hat sich die Messe Frankfurt als Veranstalterin der Luminale kurzfristig entschieden, das Lichtfestival abzusagen", hieß es in einer Mitteilung. Die dynamische Verbreitung des Erregers in Verbindung mit der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, auch Veranstaltungen deutlich unter 1.000 Teilnehmern kritisch zu sehen, hätten zu dieser neuen Bewertung geführt.

Die Luminale findet alle zwei Jahre statt. An mehr als 100 Orten sollten nach Einbruch der Dunkelheit bis zum Sonntag Lichtkunstwerke erstrahlen.

+++ Bombenentschärfung in Darmstadt: Corona-Gefahr im Blick +++

Morgen soll auf dem Messplatz in Darmstadt eine Weltkriegsbombe entschärft werden, rund 9.000 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. Wegen des Coronavirus haben die Behörden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, wie ein Sprecher der Stadt am Donnerstag mitteilte. Zunächst einmal sollten alle Betroffenen sich eigenständig Ausweichmöglichkeiten bei Freunden oder Verwandten suchen.

In den beiden geplanten Ausweichquartieren würden insgesamt noch rund 800 bis 900 Menschen erwartet. Hier sollen Mitarbeiter des Roten Kreuzes kurze Medizinchecks durchführen, auch Möglichkeiten zur Desinfektion würden bereitgestellt. Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollen separat untergebracht werden.

+++ Kommentar zu Eintracht-Fanauschluss: Mehr Helmut Schmidt wagen +++

Was hat der verstorbene Ex-Kanzler Helmut Schmidt mit der Corona-Krise zu tun? Eigentlich nicht viel, könnte man meinen. Doch er hatte das, was in diesen Zeiten so notwendig wäre: Führungsstärke. Genau die fehlt dem hessischen Sozialminister und dem Frankfurter Gesundheitsdezernenten, resumiert hr-Reporter Tobias Lübben nach dem Hin und Her um den Fanauschluss beim heutigen Eintracht-Spiel.

"Ob der Kettenraucher Schmidt der richtige Mann für die Bekämpfung einer Lungenkrankheit gewesen wäre, werden wir nicht mehr erfahren. Aber den Majers, Kloses und Spahns sei dennoch geraten: Ein bisschen mehr Schmidt wagen und Prioritäten setzen. Jetzt geht es um Gesundheitsschutz, und den muss man auch gegen Widerstände durchsetzen." Den gesamten Kommentar lesen Sie hier.

+++ Simple Minds sagen Deutschlandkonzerte ab +++

Die Simple Minds haben wegen des Coronavirus alle Konzerte in Deutschland abgesagt. Auch ihr Konzert in Offenbach, das für den 23. März geplant war und von hr1 präsentiert werden sollte, fällt somit aus. Einen Ersatztermin gibt es noch nicht, die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++ Klose: Absage von Großveranstaltungen +++

Gestern gab es deutliche Kritik vom Frankfurter Gesundheitsdezernenten wegen unklarer Regelungen, jetzt ist die Entscheidung da: Auf Twitter kündigte Sozialminister Kai Klose (Grüne) an, er werde heute anweisen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abzusagen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Aufgrund der neuen @rki_de -Empfehlungen zum Umgang mit Großveranstaltungen und dem uneinheitlichen Umgang mit den bestehenden Empfehlungen in den Kommunen werde ich heute anweisen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen abzusagen. #coronavirus @SozialHessen @RegHessen

[zum Tweet]

+++ Corona-Krise trifft hessische Kleinunternehmer +++

Reisen werden storniert, Restaurants gemieden, Großveranstaltungen abgesagt: Für viele hessische Unternehmer entwickelt sich die Corona-Krise inzwischen zur Bedrohung. So auch für Messebauer Randolph Maurer, der in Mörfelden-Walldorf einen kleinen Betrieb mit rund 30 Mitarbeitern leitet. Er berichtet von einem Auftragsverlust von 100 Prozent - zwölf Messen sind ihm allein in den vergangenen Tagen weggebrochen. Radioreporter Lars Hofmann hat ihn getroffen und sich außerdem in einem Frankfurter Reisebüro umgehört, das sich auf Reisen nach Asien spezialisiert hat.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wie das Coronavirus hessische Unternehmer trifft

Collage: Flugzeug in der Luft, Mikroskopaufnahme des Corona-Virus, Messe Light and Building
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+++ Passagierrückgang am Frankfurter Flughafen +++

Das Coronavirus hat am Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Februar für weitere Rückgänge gesorgt. Insgesamt zählte das Unternehmen an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz rund 4,4 Millionen Fluggäste und damit vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Fraport am Donnerstag mitteilte. Besonders gegen Monatsende habe die Virus-Epidemie stark auf die Nachfrage gedrückt. Zudem hatten Airlines wie die Lufthansa schon den ganzen Monat über Flüge nach China gestoppt. Anfang Februar hatte auch Orkan Sabine für Flugausfälle gesorgt.

Noch stärker als das Passagieraufkommen ging die Menge an Luftfracht zurück. Mit gut 146.100 Tonnen lag das Cargo-Volumen acht Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der zusätzliche Tag im Schaltjahr habe die Virus-Folgen bei Weitem nicht ausgleichen können, hieß es.

Nun kommt erschwerend hinzu, dass US-Präsident Donald Trump als Maßnahme gegen das Coronavirus einen Einreisestopp für Reisende aus Europa erlassen hat. Weitere Details dazu finden Sie in unserem Artikel.

Wenige Menschen in einer Flughafenhalle

+++ Schulausfälle wegen Corona-Verdachtsfällen +++

Wegen Corona-Verdachtsfällen bleiben am Donnerstag mehrere Schulen in Hessen vorsichtshalber geschlossen: die Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim (Main-Taunus), die Grundschule Dutenhofen in Wetzlar und die Friedrich-von-Schiller-Schule in Wiesbaden.

Die Schulschließung in Wiesbaden steht in Zusammenhang mit einem fünfjährigen Kind, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde. Dessen Kita "Schlangenbader Straße" wurde vorsorglich geschlossen. Laut Schulamt hatten die Kinder dieser Kita an einer Theateraufführung in der Wiesbadener Friedrich-von-Schiller-Schule teilgenommen, darunter war auch das infizierte Kind.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 11. MÄRZ

+++ Lichtkunstfestival Luminale: Nur Programme mit unter 1.000 Besuchern +++

Beim Lichtkunstfestival Luminale in Frankfurt und Offenbach könnten wegen des Coronavirus zwischen Donnerstag und Sonntag Programmpunkte mit hohem Besucher-Interesse abgesagt werden. Darauf wies die Stadt Frankfurt am Mittwoch hin. Gesundheitsamtsleiter René Gottschalk sagte, es könne nicht sein, dass sich etwa auf dem Römerberg gleichzeitig mehrere tausend Menschen versammelten. "Wenn das nicht realisiert werden kann, kann das auch nicht stattfinden." Für Programmpunkte mit gleichzeitig unter 1.000 Besuchern sehe man weiter kein Problem. Über die Umsetzung solch einer Besucherbeschränkung sagte die Stadt zunächst nichts.

+++ Gesundheitsdezernent beklagt unklare Regelungen +++

Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) hat sich bei der Pressekonferenz am Mittwochabend für die Kehrtwende der Stadt bezüglich des Fußballspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Basel entschuldigt. Gleichzeitig beklagte er, dass es länderübergreifend keine einheitliche Haltung zur Absage von Großveranstaltungen wegen des Corona-Virus gebe. Von der am Donnerstag in Berlin stattfindenden Ministerpräsidentenkonferenz erwarte er, dass sich die Länder auf eine einheitliche Linie einigten.

+++ Eintracht-Basel ohne Zuschauer wegen Corona-Entwicklungen in Schweiz und Frankreich +++

Den Zuschauerausschluss beim Europa-League-Spiel der Frankfurter Eintracht gegen den FC Basel haben Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) und das Gesundheitsamt mit einer neuen Risikobewertung begründet. Im Osten Frankreichs und in der Schweiz sei die Zahl der Corona-Infektionen innerhalb kurzer Zeit stark angestiegen. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, keine Zuschauer zum Basel-Spiel zuzulassen. Das erklärten Majer und Vertreter des Gesundheitsamts am Mittwochabend auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz.

+++ Weltgesundheitsorganisation: Coronavirus ist Pandemie +++

Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Die Zahl der Fälle außerhalb Chinas sei in den vergangenen beiden Wochen um das 13-Fache angestiegen, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus zur Begründung. Unter Pandemie wird eine mehrere Länder erfassende Seuche verstanden.

Mehr bundes- und weltweite Corona-News im tagesschau.de-Liveblog.

+++ Marburg-Biedenkopf untersagt alle Großveranstaltungen +++

Nachdem die Zahl der Corona-Infizierten in der Region von drei auf sieben gestiegen ist, hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf reagiert: Alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern werden pauschal abgesagt. Möglich ist das dank einer Allgemeinverfügung, die der Kreisverwaltung dieses Recht einräumt. Bisher lag die Verantwortung immer noch bei dem Veranstalter.

Außerdem empfiehlt das Gesundheitsamt des Kreises, auch Veranstaltungen mit weniger Besuchern ausfallen zu lassen oder zu verschieben. Eigene Veranstaltungen sagte der Kreis ebenfalls bis auf Weiteres ab. Man wolle eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich verlangsamen, heißt es in einer Pressemeldung. Auch der Lahn-Dill-Kreis arbeite aktuell an einer Allgemeinverfügung.

+++ Eintracht gegen Basel doch ohne Zuschauer +++

Das Europa-League-Hinspiel von Eintracht Frankfurt gegen Basel findet nun doch vor leeren Rängen statt. Das bestätigte die Stadt Frankfurt am Mittwoch. Noch am Morgen war verkündet worden, dass Zuschauer unter Auflagen zum Spiel zugelassen sein würden. Diese Entscheidung wurde nun "nach einer Neubewertung der infektiologischen Lage" revidiert. Stadt und Land informieren ab 18.30 Uhr in einer Pressekonferenz über die Kehrtwende (hessenschau.de überträgt live).

Das Gesundheitsamt hatte die Eintracht zuvor über eine neue Infektionslage des Coronavirus, insbesondere im Kanton Basel und dem angrenzenden französischen Elsass, informiert. Auf dieser Basis habe das Gesundheitsamt verfügt, dass die Partie unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden muss. Das geht aus einer Mitteilung des Clubs hervor.

+++ Zwei Fälle in öffentlichen Einrichtungen +++

Ein Mann, der als Pfleger im Frankfurter Krankenhaus Nordwest arbeitet, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie eine Sprecherin sagte, befinde er sich in häuslicher Quarantäne. Sein Gesundheitszustand sei unproblematisch. Der Regelbetrieb im Krankenhaus laufe ungestört weiter, für alle Patienten sei eine optimale Versorgung gewährleistet.

Auch in einem Kindergarten in Wiesbaden gibt es einen Corona-Fall. Wie die Stadt  mitteilte, sei bei einem der Kinder das Virus festgestellt worden. Die Einrichtung werde deswegen vorsorglich ab Donnerstag bis zum 20. März geschlossen. Das Gesundheitsamt werde Kontakt zu allen Familien und Mitarbeitern aufnehmen und die weiteren erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten.

+++ Bouffier: Einheitlich handeln +++

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wünscht sich eine bundesweit einheitliche Linie im Umgang mit Großveranstaltungen. Gleich gelagerte Sachverhalte müssten auch gleich behandelt werden, sonst verliere die Bevölkerung die Übersicht und Vertrauen werde zerstört, so Bouffier. "Deshalb werde ich morgen bei der Ministerpräsidenten-Konferenz sehr darauf drängen, dass wir in bestimmten Dingen einheitlich handeln." Das gelte dann auch für Fußballspiele. Die Empfehlung des hessischen Gesundheitsministeriums, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen, halte er für richtig.

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Corona Coronavirus Sujet
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+++ Lufthansa streicht 23.000 Flüge +++

Der Lufthansa-Konzern hat seine Ankündigungen wahr gemacht und in der Zeit bis zum 24. April 23.000 Flüge gestrichen. Weitere Annullierungen seien sowohl für diese Wochen als auch für einen späteren Zeitraum zu erwarten, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt. Die Kapazitätsanpassungen betreffen hauptsächlich Europa, Asien und den Nahen Osten. Bei den Streichungen werde darauf geachtet, sämtliche Ziele mit mindestens einer Gruppen-Airline erreichbar zu halten.

+++ Weitere Messe in Frankfurt abgesagt +++

Die Liste der wegen des Coronavirus abgesagten oder verschobenen Messen in Frankfurt wird immer länger. Nun trifft es die Touristik-Messe IMEX. Der Veranstalter sagte die für Mitte Mai geplante Fachmesse ab, nachdem das Land Hessen sich gegen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern ausgesprochen hatte. Zu der Fachmessen waren 3.400 Aussteller und 5.100 Besucher erwartet worden.

Am Dienstag war die Landwirtschaftsmesse Land und Genuss ins kommende Jahr verschoben worden. Auch die Messe Light + Building, die in diesen Tagen zusammen mit der Luminale stattfinden sollte, wurde verlegt.

+++ Hessen lockert das Sonntagsfahrverbot für Lkw +++

Um die Versorgung mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln sicherzustellen, können Lastwagen in Hessen nun auch an Sonn- und Feiertagen unterwegs sein. Der Einzelhandel spüre die Unsicherheit der Bürger wegen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus, erklärte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden. Die Regelung gelte zunächst bis Ende Juni.

Gerade haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl oder Reis, aber auch Toilettenpapier seien besonders gefragt. "Es gibt zwar genügend Waren dieser Art, aber die Nachlieferungen zu den einzelnen Supermärkten sind teilweise nicht schnell genug, um die Regale wieder aufzufüllen." Das könne dazu führen, dass Verbraucher noch mehr Vorräte anhäuften, sagte Al-Wazir. Es komme also darauf an, die Waren aus den Zentrallagern möglichst schnell zu den Supermärkten zu bekommen.

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Lkw auf der Autobahn
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+++ 48 Corona-Fälle in Hessen +++

In Hessen haben sich insgesamt 48 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium am Mittwochnachmittag mit. Darunter seien 14 neue Fälle: vier in Frankfurt, drei im Kreis Fulda, zwei im Kreis Waldeck-Frankenberg und jeweils einer in den Kreisen Bergstraße, Kassel, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg. Alle Erkrankten weisen demnach aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf.

Anders als in den vergangenen Tagen nannte das Sozialministerium keine weiteren Details wie Alter oder Geschlecht der Corona-Patienten. Anfangs haben wir auch Angaben einzelner hessischer Kreise zu neuen Fällen aufgenommen. Weil die Angaben seit dem 11. März nicht mehr vergleichbar sind, stützen wir uns als Redaktion fortan nur auf die Zahlen des Sozialministeriums.

+++ IHK-Jahresempfang mit Merkel in Kassel abgesagt +++

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat ihren Jahresempfang "schweren Herzens" abgesagt. "Durch diese Entscheidung lässt sich die Gefahr einer Ansteckung und möglicher Quarantänemaßnahmen von unseren Gästen abwenden", sagte IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz. Zuvor habe das Bundeskanzleramt mitgeteilt, dass Kanzlerin Merkel an der Veranstaltung am 17. März in Kassel nicht teilnehmen werde. Zum Jahresempfang waren etwa 800 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erwartet worden. Die Kammer habe "vollstes Verständnis dafür, dass sich das Bundeskanzleramt nach Abwägung und Bewertung aller Risiken für diese präventive Maßnahme entschieden hat", sagte IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan.

+++ FDP: Gesundheitsminister "eiert rum" +++

Die Fraktion der FDP im Landtag übt scharfe Kritik am Umgang der hessischen Regierung mit der sich ausbreitenden Corona-Krankheit. "Der zuständige Minister Kai Klose eiert herum", heißt es in einer Mitteilung der Abgeordneten Stefan Naas und Yanki Pürsün. Es verunsichere die Bevölkerung, wenn Klose erst Einzelfallentschiedungen bei der Absage von Großveranstaltungen befürworte und dann eine generelle Absage. Und nun solle das Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Basel doch mit Publikum stattfinden. Es müsse klare und widerspruchsfreie Ansagen des Ministers oder des Ministerpräsidenten geben. Das Land dürfe die Verantwortung dafür nicht bei Landräten oder Bürgermeistern abladen.

+++ Hamsterkäufe auch bei Großkunden +++

Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken: Bei einer Marburger Firma gibt es die heißbegehrten Mangelwaren noch. Pharmaserv stellt die Produkte nicht selbst her, beliefert damit aber Großkunden auf der ganzen Welt. Das Unternehmen bekommt die hohe Nachfrage im Moment deutlich zu spüren und berichtet sogar von unmoralischen Angeboten.

Warum Geschäftsführer Martin Egger nun vor allem die Produktion von lebensrettenden Medikamenten in Gefahr sieht, erfahren Sie in unserem Artikel.

+++ Zweiter Infizierter im Vogelsbergkreis +++

Der Vogelsbergkreis meldet einen zweiten Coronafall: Ein 38-Jähriger sei am Dienstagabend positiv getestet worden. Dem Mann gehe es gut, er zeige keinerlei Symptome. Er befinde sich derzeit in häuslicher Quarantäne, ebenso wie seine Familie.

+++ Schutzmaßnahmen bei Eintracht-Spiel gegen Basel +++

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann forderte erkältete Fans und Risikopatienten auf, am Donnerstag nicht ins Stadion zu kommen und stellte eine Erstattung in Aussicht. "Wer aus welchen Gründen auch immer nicht zu dem Spiel kommen will, gerade auch mit dem subjektiven Gefühls, dass das Coronavirus auslöst, dem werden die Kosten des Nichtkommens erstattet", sagte er auf einer Pressekonferenz.

Weitere Maßnahmen für das Spiel gegen Basel nannte Antoni Walczok vom Frankfurter Gesundheitsamt:

  • Das Dach des Stadions bleibt geöffnet, dadurch sei das Infektionsrisiko kleiner.
  • Bei den Einlasskontrollen soll medizinisch geschultes Personal einen Blick darauf haben, ob jemand fiebrig wirkt oder starken Husten hat. Diese Fans sollen noch einmal gesondert untersucht werden - den Eintritt ins Stadion kann man ihnen allerdings nicht verbieten.
  • Es soll mehr medizinische Stationen geben, an denen Sanitäter und Ärzte vor und während des Spiels bereitstehen.

Weitere Details dazu und zum Geisterspiel gegen Gladbach finden Sie in unserem Artikel.

+++ Keine Fans beim Eintracht-Spiel gegen Mönchengladbach +++

Das Spiel der Eintracht gegen Mönchengladbach am Sonntag wird ohne Fans stattfinden. Das teilte der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. Ein Spiel gegen Mönchengladbach sei fachlich anders einzuschätzen als das Spiel gegen Basel am Donnerstag, sagte Majer. Er begründete das mit der Nähe von Mönchengladbach zu Heinsberg. Dort waren vemehrt Corona-Fälle aufgetreten. Gleichzeitig forderte Majer eine entschiedenere Linie der Politik zu Großveranstaltungen: "Meine Erwartung ist, dass es Anfang nächster Woche eine generelle Entscheidung gibt, zumindest mal für den Fußball."

+++ Livestream: Pressekonferenz zu den Auflagen beim Eintracht-Spiel +++

Zum Europa-League-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Basel am Donnerstag dürfen die Fans in Stadion - allerdings unter bestimmten Auflagen. Auf welche Maßnahmen sie sich einstellen müssen, teilen der Club und das städtische Gesundheitsamt heute um 9.30 Uhr mit.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 10. MÄRZ

+++ Drei weitere Infizierte im Rheingau-Taunus-Kreis +++

Im Rheingau-Taunus-Kreis wurden am Dienstagabend drei weitere Coronafälle bekannt. Nach Angaben des Landkreises haben sich alle drei Personen in Südtirol angesteckt. Es handelt sich um einen 54-Jährigen, der leichte grippale Symptome aufweise, und ein Ehepaar, das ebenfalls leicht erkrankt sei.

+++ Engpässe bei Hessens Tafeln +++

Hamsterkäufe sorgen für einen Engpass bei den Tafeln in Hessen - dort gehen weniger Lebensmittelspenden ein. "Viele Tafeln haben das ganz klar gemerkt", sagte Erich Lindner, stellvertretender Vorsitzender der Tafel Hessen. In den vergangenen zwei Wochen haben demnach vor allem Einrichtungen in Nordhessen weniger Lebensmittelspenden erhalten.

Videobeitrag

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zum Video Engpässe bei Hessens Tafeln

hessenschau vom 10.03.2020
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+++ Konzertabsagen von hr-Sinfonieorchester und hr2-kultur +++

Aufgrund der Empfehlungen und der neuen Lagebewertung durch das Hessische Sozialministerium sagt der Hessische Rundfunk die beiden hr-Sinfoniekonzerte am 12. und 13. März in der Alten Oper Frankfurt ab. Ebenso fällt der hr2-Kulturlunch am 15. März im hr-Sendesaal aus.

Die Karten für die beiden ausgefallenen Veranstaltungen werden ungültig und dort erstattet, wo sie gekauft wurden. Stattdessen spielt das hr-Sinfonieorchester am Donnerstag, 12. März, ab 20 Uhr im Livestream auf YouTube und unter www.hr-sinfonieorchester.de.

Das hr-Bigband-Konzertprojekt "Echoes of Ellington" wird auf Mitte September verschoben. Die bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Wer am neuen Termin verhindert ist, kann die Karten an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgeben.

+++ Eintracht-Spiel gegen Basel mit Zuschauern +++

Das Europa-League-Hinspiel von Eintracht Frankfurt gegen den FC Basel am Donnerstag findet mit Zuschauern statt. Das bestätigte Stefan Majer, Gesundheitsdezernent der Stadt Frankfurt, dem hr am Dienstag. Allerdings gibt es Auflagen für das Spiel. Ob die Bundesliga-Partie der Eintracht am Sonntag gegen Mönchengladbach ein Geisterspiel wird, ist noch unklar. Darüber will das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Mittwoch um 9.30 Uhr in einer Pressekonferenz informieren, die hessenschau.de in einem Livestream zeigt.

Fans von Eintracht Frankfurt zeigen ihre schwarz-weißen Schals bei der Europacup-Partie gegen den FC Salzburg.

+++ Dritter Corona-Infizierter in Marburg-Biedenkopf +++

Die Zahl der Infizierten in Hessen ist auf 35 gestiegen. Wie der Landkreis Marburg-Biedenkopf am Dienstagabend mitteilte, sei ein 54 Jahre alter Mann ebenfalls positiv getestet worden. Er habe sich zuvor in Südtirol aufgehalten und zeige leichte Symptome. Derzeit sei er - ebenso wie seine Kontaktpersonen - zuhause isoliert.

+++ Eishockey-Liga vorzeitig beendet +++

Das Coronavirus hat für den ersten Saisonabbruch im deutschen Profisport gesorgt. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) erklärte ihre Saison am Dienstag für vorzeitig beendet. Das gilt für die erste und die zweite Liga. In der zweiten Liga spielen die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies. Grund für die Absage seien die Empfehlungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern abzusagen.

Eishockey-Torwart

+++ Börse hebt Präsenzpflicht auf +++

Die Deutsche Börse hebt wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Präsenzpflicht für die im Frankfurter Börsensaal tätigen Spezialisten bis auf weiteres auf. Es handele sich um eine Vorsorgemaßnahme, der Handel an der Börse Frankfurt laufe uneingeschränkt weiter, teilt die Börse mit. Die Spezialisten könnten bei Bedarf auch an einem anderen Ort arbeiten.

+++ Neue Risikobewertung: Hessen empfiehlt, Großveranstaltungen abzusagen +++

In Hessen sollen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern wegen der Ausbreitung des Coronavirus grundsätzlich abgesagt werden. Das ist die neue Einschätzung von Landesregierung und Sozialministerium. Die Gefahr einer Virusübertragung bei großen Menschenansammlungen, insbesondere in geschlossenen Räumen, sei nicht sicher zu beurteilen. Grund für die neue Risikobewertung ist die verhängte Ein- und Ausreisesperre der italienischen Regierung und die Schließung der dortigen Skigebiete. Auf Bundesebene hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereits vor Tagen empfohlen, Großveranstaltungen abzusagen.

Spiele vor leeren Rängen drohen nicht nur bei Eintracht Frankfurt.

+++ Bouffier verspricht Unternehmen Unterstützung +++

Die Landesregierung hat mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Gewerkschaften über die Auswirkungen des Coronavirus gesprochen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sicherte Unternehmen und Beschäftigten schnelle und unbürokratische Unterstützung zu. Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) verwiesen auf den hessischen Bürgschaftsrahmen. Der sei mit 1,5 Milliarden Euro gut gefüllt und könne bei Liquiditätsengpässen helfen.

Auch bestünde für von Corona betroffene Unternehmen die Möglichkeit, beim Finanzamt Steuerzahlungen zu stunden und Steuervorauszahlungen anzupassen, so Finanzminister Schäfer. Wirtschaftsminister Al-Wazir appellierte an die Unternehmer, die Hilfen des Landes in Anspruch zu nehmen. Man nehme die Sorgen der Wirtschaft und ihrer Beschäftigten ernst.

+++ Acht neue Fälle in Hessen +++

In Hessen haben sich insgesamt 34 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium am Dienstagmittag mit. Das Ministerium registrierte acht neue Fälle. Alle Erkrankten weisen demnach aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf.

  • Ein Mensch aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sich beim Urlaub im Zillertal angesteckt und befindet sich nun mit milden Symptomen in häuslicher Isolation.
  • Im Kreis Gießen gibt es einen weiteren Fall des Coronavirus Sars-CoV-2. Eine 1983 geborene Frau, die am Sonntag aus Österreich zurückgekehrt war, ist infiziert, wie der Kreis am Dienstag mitteilte. Die Frau weise Krankheitsanzeichen mit Fieber auf, befinde sich in häuslicher Isolierung und werde vom Gesundheitsamt betreut. Ebenfalls isoliert sei Familie der Frau. Damit ist die Zahl der Infizierten im Kreis Gießen auf vier gestiegen.
  • Im Hochtaunuskreis ist ein Mensch positiv auf das Virus getestet worden. Davor bestand Kontakt zu einer positiv getesteten Person aus dem Hochtaunuskreis, die dem Cluster Bergamo-Reise angehört.
  • Auch im Main-Taunus-Kreis gibt es jetzt zwei bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Zwei Menschen in Eschborn und Bad Soden sind erkrankt, wie der Landkreis mitteilte. Eine Frau aus Eschborn und ein Mann aus Bad Soden wurden positiv getestet und befinden sich nun jeweils in häuslicher Quarantäne. Die Frau sei nur leicht erkrankt, der Mann stärker, aber er könne Zuhause bleiben. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit mögliche Kontaktpersonen. Den Angaben zufolge war der Mann aus dem Skiurlaub im Risikogebiet Südtirol zurückgekehrt; die Frau hatte Kontakt zu einem infizierten Menschen aus einem anderen Landkreis.
  • Nach dem positiven Test auf das Coronavirus bei einer 50 Jahre alten Frau aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf hat die Nachuntersuchung auch bei ihrem gleichaltrigen Ehemann eine Infektion bestätigt. Das Paar hatte sich in Südtirol aufgehalten und war am Wochenende mit dem Auto zurückgekehrt. Kontakte zu anderen hatten die Betroffen seit ihrer Rückkehr nicht, wie der Kreis mitteilte. Sie sollen voraussichtlich zwei Wochen isoliert bleiben. Voraussetzung für eine Aufhebung der Isolierung ist Kreis-Angaben zufolge, dass die Betroffenen keine Beschwerden mehr haben und zwei Tests negativ verlaufen.
  • Eine Person aus der Stadt Offenbach ist nach einem Aufenthalt in Österreich erkrankt. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

+++ Antworten auf häufige Fragen zum Coronavirus +++

Arztpraxen haben derzeit viel zu tun: Erkältungen, Grippen und jetzt auch noch das Coronavirus. Die in Praxen am häufigsten gestellten Fragen zum neuartigen Virus und die dazugehörigen Antworten haben wir deshalb zusammengestellt.

Videobeitrag

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zum Video Corona-Stress in Arztpraxen

hessenschau kompakt von 16:45 vom 10.03.2020
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+++ Kindergarten empfiehlt zwei Wochen Quarantäne +++

Im Kreis Bergstraße wurden 14 enge Kontaktpersonen einer mit Sars-CoV-2 infizierten Frau unter Quarantäne gestellt. Die Frau habe sich in Berlin angesteckt, erklärte der Kreis. Wegen des Falls sei ein Kindergarten am Montag für einen Tag geschlossen und die Empfehlung ausgesprochen worden, dass dies vorsorglich für zwei Wochen geschehen solle und die Kinder 14 Tage Zuhause bleiben. Auch drei Schüler befänden sich in Quarantäne. Da sie nach Kontakt mit der Patientin nicht mehr in der Schule gewesen seien, müsse diese nicht geschlossen werden.

+++ Land-und-Genuss-Messe verschoben +++

Auf dem Frankfurter Messegelände ist die nächste Ausstellung verschoben worden. Die vom 20. bis zum 22. März geplante Landwirtschaftsmesse Land und Genuss soll nun erst im März 2021 stattfinden, wie die Agra Veranstaltungs GmbH am Dienstag mitteilte. Die Besucher hätten vor ihrem Messebesuch gesundheitlich überprüft werden müssen, ob sie an Covid-19 erkrankt sind. Dies könne vom Veranstalter nicht umgesetzt werden, deswegen hat man sich zur Verschiebung entschlossen habe.

+++ Corona und Sport im Ticker +++

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus macht sich auch im Sport bemerkbar: Spiele ohne Zuschauer, Diskussionen über die Verlegung kompletter Spieltage, dazu die fast aussichtslose Suche nach freien Terminen in prall gefüllten Kalendern: Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie hat den Sport fest im Griff. Die neusten Nachrichten zum Sport gibt es hier im Ticker.

+++ Oper- und Schauspiel-Vorstellungen finden statt +++

Die Vorstellungen von Oper und Schauspiel Frankfurt finden bis auf Weiteres wie geplant statt. Wie die Stadt mitteilte, wird täglich eine neue Risikoabschätzung mit den zuständigen Behörden getätigt und die Lage neu beurteilt. Außerdem wurden Maßnahmen ergriffen, um Zuschauer und Mitarbeiter zu schützen und einer Verbreitung von Infektionen vorzubeugen. Alle Kontaktflächen werden regelmäßig gereinigt, zusätzliche Desinfektionsmittel-Spender wurden installiert. Trotzdem sollten Menschen mit Grippe- und Erkältungssymptomen sowie jene, die einer besonders gefährdeten Gruppe angehören, die Vorstellungen lieber nicht besuchen. Sollte Zuschauern der Besuch einer Vorstellung nicht möglich sein, können Karten für Vorstellungen bis zum 9. April zurückgeben werden.

+++ Deutsche Bank auch betroffen +++

Auch bei der Deutschen Bank in Frankfurt hat sich ein Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Der betroffene Mitarbeiter sei zu Hause in Quarantäne, wie das Geldhaus mitteilte. Kollegen, die direkten Kontakt hatten, arbeiten von zu Hause aus, während die Räume desinfiziert werden. Die anderen betroffenen Teams wurden auf unterschiedliche Gebäude und Standorte aufgeteilt oder bleiben im Homeoffice. Das soll mindestens bis Ende März so laufen. Betroffen davon sind derzeit knapp 100 Beschäftigte.

Videobeitrag

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zum Video Corona-Fälle bei EZB und Deutscher Bank

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+++ 100 EZB-Beschäftigte im Homeoffice +++

Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall: Ein Frankfurter Teammitglied sei positiv auf den neuartigen Erreger getestet worden, teilte die Bank mit. Etwa 100 Kollegen, die in der Nähe des Infizierten tätig waren, sollen nun vorübergehend von zu Hause aus arbeiten. Währenddessen will die EZB alle potenziell betroffenen Räume gründlich reinigen lassen. Der Betroffene arbeitet nach hr-Informationen in der Abteilung Marktinfrastruktur und Zahlungssysteme und war damit im Hauptgebäude der EZB untergebracht. Es ist offenbar keine Führungskraft.

MTK-Pressestelle Corona Abstrich

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (6. März bis 9. März 2020):
+++ Arzt-Praxis unter Quarantäne +++ Deutsche Bank sagt 150-Jahrfeier ab +++ Blutreserven halten 2,2 Tage +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (28. Februar bis 5. März 2020):
+++ 99 Schüler in Quarantäne +++ Lufthansa streicht Israel-Flüge +++ 1.000 Anrufe bei Hotline +++

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • Abstand halten beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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