In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Binnen 24 Stunden gab es hessenweit 20 Neuinfektionen und keinen weiteren Todesfall.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Gießener Serien-Festival startet online +++

11.12 Uhr: Couch statt Kino: Wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter der "Seriale" das Gießener Serien-Festival in diesem Jahr ins Internet verlegt. Über 70 einzelne Folgen und Pilotepisoden von Filmemachern aus 18 Ländern stehen vom heutigen Mittwoch an online zur Auswahl. Das Festival läuft bis zum 8. Juni.  

+++ Reisewarnung für europäische Länder soll am 15. Juni fallen +++

10.26 Uhr: Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 30 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Danach soll die Mitte März pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Mehr dazu erfahren Sie bei tagesschau.de.

+++ Arbeitslosenquote steigt weiter an +++

10.01 Uhr: Immer mehr Menschen verlieren in der Corona-Krise ihren Job. Schon im April war die Arbeitslosenquote von zuvor 4,5 auf 5,2 Prozent geklettert, im Mai stieg der Wert weiter an – auf 5,6 Prozent. Laut der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit waren im vergangenen Monat insgesamt gut 192.000 Menschen ohne Arbeit. Ein Ende des Negativtrends der letzten Monate ist nach Erwartungen der Arbeitsagentur nicht in Sicht.

+++ Kultursommer in Nordhessen beginnt - maximal 80 Besucher +++

9.25 Uhr: Am heutigen Mittwoch startet der Kultursommer in Nordhessen mit gleich zwei Konzerten in Baunatal. Wegen der Corona-Pandemie fällt die Veranstaltungsreihe allerdings deutlich anders aus als in den vergangenen Jahren: Alle Konzerte finden draußen statt, Pausen und Catering gibt es nicht. Die Besucher müssen ihre Stühle selbst mitbringen und mit ausreichend Sicherheitsabstand zueinander aufstellen. Je nach Veranstaltungsort ist die Besucherzahl auf maximal 80 Menschen begrenzt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kultursommer in Nordhessen startet unter besonderen Bedigungen

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+++ Lufthansa mit Milliardenverlust - Umbau geplant +++

07.46 Uhr: Die Lufthansa bereitet ihre Mitarbeiter trotz ihrer geplanten Rettung durch den Staat in der Corona-Krise auf herbe Einschnitte vor. "Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müssen wir nun mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern", sagte Vorstandschef Carsten Spohr bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal am Mittwoch in Frankfurt. Im ersten Quartal brockte die Corona-Krise dem Konzern einen Milliardenverlust ein. Unter dem Strich stand ein Minus von 2,1 Milliarden Euro nach einem saisontypischen Minus von 342 Millionen ein Jahr zuvor.

Während zuletzt fast 700 der 763 Flugzeuge des Konzerns am Boden standen, dürften auch im kommenden Jahr noch 300 und im Jahr 2022 noch 200 Maschinen nicht fliegen, schätzt das Management. Für 2023 erwartet der Vorstand weiterhin eine um 100 Flugzeuge verkleinerte Flotte. Die Lufthansa stemmt sich mit Kostensenkungen gegen das Desaster - das wird auch das Personal treffen. Von den knapp 137.000 Beschäftigten sind 87.000 in Kurzarbeit. Es gebe einen "Personalüberhang" von bis zu 20.000 Mitarbeitern, hieß es in Konzernkreisen. Mit den Gewerkschaften soll eine Lösung gefunden werden, möglichst viele von ihnen über mehr Teilzeit und Gehaltsverzicht an Bord zu halten.

+++ 20 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

06.29 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 20 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Weitere Todesfälle gab es im selben Zeitraum nicht, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 480 bleibt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.080 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.100 (rund 90 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben von Montag bei 14,1 Fällen im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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