Das Coronavirus verbreitet sich in Hessen. Unser Ticker vom 3. April zum Nachlesen.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung in den vergangenen Tagen bereits eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 3. APRIL

+++ Frankfurter Forscher entwickeln Antikörper-Therapie +++

22.22 Uhr: Bei der Behandlung von Corona könnten bald Menschen, die die Erkrankung schon überstanden haben, eine wichtige Rolle spielen - genauer gesagt die Antikörper in ihrem Blut. Ein Frankfurter Institut will herausfinden, ob es damit das Leben von Corona-Patienten retten kann. Noch stehen einige bürokratische Hürden aus, doch in zwei Wochen soll die Studie losgehen. Mehr erfahren Sie in unserem Artikel.

+++ Seniorenheim in Korbach unter Quarantäne +++

22.08 Uhr: Das Evangelische Altenzentrum in Korbach (Waldeck-Frankenberg) steht unter Quarantäne. Wie die Einrichtung am Freitag mitteilte, sei eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert. Von den Bewohnern würde derzeit aber niemand Symptome zeigen. Das Gesundheitsamt habe für die 93 Bewohner und 102 Mitarbeiter Quarantäne angeordnet.

Die Bewohner bleiben vorsorglich in ihren Zimmern, gemeinsame Aktivitäten seien schon vor einiger Zeit eingestellt worden. Die erkrankte Mitarbeiterin sei noch bis Mittwoch im Dienst gewesen und befinde sich nun in häuslicher Quarantäne. "Angehörige müssen sich keine übertriebenen Sorgen machen", sagte Heimleiter Marcus Jahn. "Unsere Hygieneschutz-Maßnahmen sind genau darauf ausgelegt, eine Infektion bei Bewohnern durch Mitarbeitende zu verhindern."

+++ Bad Homburg will Schutzmasken an Bürger verteilen +++

21.52 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (Hochtaunus) hat beschlossen, alle Bürgerinnen und Bürger mit Schutzmasken zu versorgen. Das teilte die Stadt auf ihrer Website mit. "Wir haben uns an der Einschätzung des Robert Koch-Instituts orientiert, das mittlerweile offiziell zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes rät", sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). Es handele sich um Mund- und Nasenmasken aus einem waschbaren Material – in Form eines Schals. "Davon erhoffen wir uns eine hohe Trageakzeptanz."

Die Verteilung der Masken soll nach und nach erfolgen: In einem ersten Schritt sollen Risikopatienten wie Bewohner von Altenheimen und Personen, die sich berufsbedingt viel im öffentlichen Raum aufhalten müssen, Masken erhalten. Die Kosten für die Versorgung der gesamten Bad Homburger Bevölkerung liegen nach Angaben der Stadt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Zudem bemühe sich die Stadtverwaltung, weitere Schutzmasken für den klinischen Einsatz zu besorgen. Am Freitag seien bereits 3.500 Schutzmasken an Hausärzte verteilt worden. Dabei handele es sich um eine Spende der chinesischen Gemeinde in Bad Homburg.

Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes (links) will Schutzmasken an alle Bürger verteilen lassen.

+++ Erntehelfer dürfen einreisen - aber nicht zu allen Landwirten +++

21.11 Uhr: Die Bundesregierung hat beschlossen, dass unter strengen Auflagen bis Ende Mai bis zu 80.000 Erntehelfer einreisen dürfen. Eigentlich eine gute Nachricht für die Landwirte - aber nicht für alle, wie ein Beispiel aus Ginsheim-Gustavsburg zeigt. Ein Beitrag aus der hessenschau.

Videobeitrag

Video

zum Video Erntehelfer dürfen einreisen – aber nicht zu allen

hs 03.04.2020
Ende des Videobeitrags

+++ "Lesen im Lockdown" mit John von Düffel +++

20.45 Uhr: In Teil 5 unserer Serie "Lesen im Lockdown" liest John von Düffel aus seinem Roman "Der brennende See". Weil die Buchhandlungen geschlossen haben und öffentliche Lesungen ausfallen, hat der Hessische Rundfunk Autorinnen und Autoren gebeten, ein Kapitel aus ihrem aktuellen Roman zu lesen und sich dabei selbst zu filmen.

+++ Beuth appelliert an Bürger +++

20.25 Uhr: Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) ist insgesamt zufrieden mit der Einhaltung der Kontakt-Beschränkungen, appelliert dennoch weiter an die Vernunft der Bürger. "Das Verständnis ist sehr, sehr groß. Trotzdem gibt es immer noch den einen oder anderen, der sich nicht an die Regeln hält", sagte Beuth im Corona-Update des hr. Am Wochenende werden deshalb Polizei und Ordnungsbehörden verstärkt kontrollieren und dabei auch ein besonderes Auge auf Motorradfahrer haben. "Ich bitte darum, die Saison locker und mit angemessener Geschwindigkeit angehen zu lassen", so Beuth. "Halten Sie das Risiko so gering wie möglich."

+++ Bistum Limburg gibt Tipps zur freien Zeit mit Kindern +++

19.56 Uhr: Das Bistum Limburg gibt auf einer Internetseite Eltern zahlreiche Tipps für die Freizeitgestaltung mit Kindern in Corona-Zeiten. Dort sind unter anderem Anleitungen zum Basteln oder Gärtnern, Backideen sowie Vorschläge zur Gestaltung der Kar- und Ostertage bis hin zu pädagogischen Ratgebern zu finden, wie die Diözese am Freitag mitteilte. Die Seite richte sich an alle Familien mit Kindern bis zwölf Jahren. "Unser Angebot richtet sich an alle Familien unabhängig ihrer Zugehörigkeit zum Bistum Limburg, zur katholischen Kirche oder einem religiösen Interesse", sagte Edwin Borg, Leiter der Fachstelle Familienpastoral in Hadamar.

+++ 15.000-Euro-Corona-Spende für Uni Frankfurt +++

19.33 Uhr: Die Sparda-Bank Hessen unterstützt die Corona-Forschungen der Frankfurter Goethe-Universität mit einer Spende von 15.000 Euro. Das gab das Finanzinstitut am Freitag bekannt. "Mit der Spende möchten wir die wichtigen Aktivitäten der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums im Kampf gegen Corona unterstützen", wird der Vorstandsvorsitzende Markus Müller in der Mitteilung zitiert. Universitäts-Präsidentin Brigitta Wolf hatte sich vor wenigen Tagen mit einem Appell an Freunde und Unterstützer gewandt und um finanzielle Hilfe gebeten.

+++ Eintracht trainiert nach Quarantäne wieder +++

19.09 Uhr: Bei Eintracht Frankfurt wird es wieder sportlich - zumindest etwas: Nach dem Ende der Quarantäne ist der Fußball-Bundesligist in einen improvisierten Trainingsbetrieb zurückgekehrt. "In Kleingruppen und mit ausreichend Abstand zueinander" werde im Stadion gearbeitet, teilte der Club am Freitag mit. Bei der Eintracht hatte es insgesamt vier Coronavirus-Fälle gegeben, zwei innerhalb der Mannschaft sowie zwei im Staff. Anschließend hatten sich das Teams sowie der Betreuerstab in häusliche Quarantäne begeben.

In kleinen Gruppen, mit viel Sicherheitsabstand, aber mit einer großen Portion Freude: Die Adlerträger trainieren wieder - auch mit dem Ball ⚽️🙌 #SGE #inEINTRACHT

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+++ Corona bringt Schausteller in Not +++

18.49 Uhr: Die Corona-bedingte Zwangspause bringt auch Hessens Schausteller in große finanzielle Nöte. Wie Roger Simak, der Chef des hessischen Schaustellerverbands, am Freitag erklärte, ist die Lage bei vielen seiner Kollegen schon jetzt angespannt. Das Soforthilfeprogramm funktioniere zwar gut, für die Schausteller seien die Absagen von Großveranstaltungen aber zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt gekommen. "Im ersten Vierteljahr gibt es ohnehin kaum Einnahmen. Und genau als es losgehen sollte, haben sich die Ereignisse überschlagen", so Simak. Noch gebe es finanzielle Polster, schon bald könnten aber "einige umkippen".

+++ Klose erklärt Eisdielen-Schließungen +++

18.28 Uhr: Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat am Freitag die Schließung von Eisdielen verteidigt. Die Erfahrung habe gezeigt, dass sich Menschen bei der Abholung von Eis sehr nahe gekommen seien, sagte Klose im Corona-Update des hr. "Die Maßnahme dient dazu, persönliche Kontakte zu minimieren." Der entscheidende Unterschied zu Bäckereien, die ihre Waren weiter verkaufen dürfen, sei die Grundversorgung. Während Brot und Brötchen dazu gehören, tut dies Eiscreme eben nicht. "Deshalb sind Bäckereien weiter geöffnet", so Klose.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 3. April, 18 Uhr

Coronavirus
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+++ Wie Polizei und Kommunen jetzt Ausflügler auf Abstand halten +++

18.14 Uhr: Bis zu 20 Grad und Sonnenschein am Wochenende: Die aktuellen Vorhersagen versprechen frühlingshaftes Ausflugswetter. Doch in Corona-Zeiten gelten Kontaktverbot, Abstandsregeln und ein neuer Bußgeldkatalog. Einige Städte und Kommunen in Hessen haben nun schon präventiv Maßnahmen getroffen, um Tagestrips am Wochenende zu verhindern. Eine Zusammenfassung lesen Sie hier.

+++ Historisches Museum Frankfurt startet Corona-Sammlung +++

18.01 Uhr: Das Historische Museum sammelt Erinnerungen von Frankfurter Bürgern an das Leben mit dem Coronavirus. Um diese Zeit in der Stadtgeschichte festzuhalten, bittet das Museum um die Zusendung von Bildern, Texten, Audiostücken, Videos, Fotos, Objekten und Geschichten. "Wie werden wir uns in Frankfurt an die Corona-Pandemie erinnern? Was ist uns in Frankfurt wichtig gewesen in dieser Situation?", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Aufruf des Museums. "Vieles ist denkbar - auch Fotos des derzeitigen Familienlebens."

Digitales könne ab sofort per Mail an das Museum geschickt oder auf der Homepage hochgeladen werden - idealerweise zusammen mit der dazugehörigen Geschichte. Welche Objekte dauerhaft in die Museumssammlung aufgenommen werden würden, entscheide das Museum zu einem späteren Zeitpunkt. Mehr Infos dazu, wie Dateien online eingereicht werden können, gibt es hier.

Historisches Museum

+++ Tierschutzbund fordert, Hundezucht zu pausieren ++++

17.47 Uhr: Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes sollten Hundezüchter die Nachzucht der Tiere vorübergehend pausieren. Der Grund sei, dass auch Tierärzte durch mögliche Ausfälle von Mitarbeitern an ihre Grenzen kämen und nur noch Notfälle behandeln könnten, heißt es in einer Mitteilung. "Momentan ist es offen, wie lange die Tierärzte noch die Kapazitäten haben, um die Zucht abzunehmen und geborene Welpen zu untersuchen, zu impfen und mit einem Mikrochip zu kennzeichnen. Bei einer seriösen Zucht ist dies aber dringend notwendig", sagte Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund am Freitag. Erschwerend komme hinzu, dass gekaufte Welpen aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und dem Kontaktverbot eventuell gar nicht beim Züchter abgeholt werden dürften.

+++ Kein Otto-Logistikzentrum in Gießen +++

17.38 Uhr: Der Versandhaus-Riese Otto hat den lange geplanten Bau eines Logistikzentrums in Gießen abgesagt. Wie der Konzern und die Stadt am Freitag bestätigten, nutzte Otto kurz vor Fristende eine Rückzugsmöglichkeit und begründete den Rückzug mit veränderten Rahmenbedingungen und nicht mehr gegebener Wirtschaftlichkeit. Die Corona-Krise sei "der letzte Auslöser" gewesen, hieß es. Otto wollte insgesamt 300 Millionen Euro in das 340 Quadratmeter große Areal im US-Depot investieren und 1.800 Arbeitsplätze schaffen. Die Stadt Gießen reagierte schockiert und sucht bereits einen Nachfolger.

+++ Stadt Frankfurt erhält Spende +++

17.16 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat am Freitag eine Spende zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erhalten. Die Stadt bekam von Ming Yang, der in der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) und im hessischen Landesausländerbeirat aktiv ist, 200 Schutzmasken sowie 300 Flaschen Desinfektionsmittel. Beides sei "momentan ein knappes Gut", wie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in einer Mitteilung erklärte. "Ming Yangs Spende ist ein klares Zeichen der Solidarität - er unterstützt damit nicht nur unser hart arbeitendes Klinikpersonal, sondern die gesamte Stadt", so Feldmann weiter.

+++ Hofheimer erfindet mobiles Home-Office +++

17.05 Uhr: Der Hofheimer Messebauer Artlife hat die auftragslose Zeit genutzt, um ein mobiles Home-Office zu entwickeln. Laut einer Mitteilung vom Freitag richtet sich das Angebot vor allem an Firmen, deren Mitarbeiter in den eigenen vier Wänden nicht ruhig und konzentriert arbeiten können. "Vielen Menschen fehlt dazu schlicht und ergreifend der passende Raum", erklärt Geschäftsführer Stephan Haida seine Idee. Die Lösung: ein acht Quadratmeter großer Raum aus Holz, der mit Büromöbeln, Strom, Fenstern und WLAN ausgestattet wird und per Anhänger transportiert werden kann. Der Produktionsstart ist für den 6. April geplant.

+++ Lorz: Corona-Ferien sind nicht entscheidend für Versetzung +++

16.55 Uhr: Zum ungewöhnlichen Start in die offiziellen hessischen Osterferien hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) die Eltern zu Gelassenheit aufgerufen. Die zurückliegenden Wochen ohne regulären Unterricht "werden nicht über Dinge wie Versetzung oder Nicht-Versetzung Ihres Kindes entscheiden", sagte er in einer am Freitag veröffentlichten Videobotschaft.  Die Aufgaben, die von den Lehrern an die Klassen geschickt werden, seien hauptsächlich ein Angebot, um die Schüler zuhause sinnvoll zu beschäftigen. Das Land erwarte nicht, dass die Eltern als Ersatzlehrer das nachholen, was die Schulen sonst im Unterricht leisteten, betonte Lorz.

An die Lehrer gerichtet sagte er: "Ich weiß, dass viele von Ihnen Neuland betreten was die Nutzung digitaler Unterrichtsmedien angeht." Aber er sei überzeugt davon, dass die Lehrer von den derzeitigen Erfahrungen erheblich profitieren könnten. 

Kultusminister Alexander Lorz (CDU)

+++ Kasseler Klinken versorgen sechs Corona-Patienten aus Frankreich +++

16.43 Uhr: Das Klinikum Kassel und die DRK-Kliniken Nordhessen in Kassel versorgen seit Freitag sechs Corona-Patienten aus Frankreich. Die Patienten kämen aus der französischen Partnerregion Mulhouse, seien schwer an Covid-19 erkrankt und würden in den Kliniken nun intensivmedizinisch behandelt werden, wie die Stadt am Freitag mitteilte. In die Region gebracht seien sie auf dem Luftweg über den Flughafen Kassel-Calden.

Die Stadt Kassel versicherte weiterhin, dass die Kliniken in der Region trotz der Hilfsaktion ausreichend Betten für weitere Corona-Erkrankte aus Deutschland haben würden. "Derzeit stehen im Klinikum und in den Krankenhäusern in der Region ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, um humanitäre Hilfe für die europäischen Partner anzubieten und gleichzeitig die Versorgung in Nordhessen sicherzustellen", so hieß es in der Mitteilung weiter.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

16.30 Uhr: Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre zweiwöchige Quarantäne beendet und ist seit heute wieder im Kanzleramt tätig.
  • Damit es bei werdenden Eltern durch aktuelle Einkommenseinbußen nicht zu Abstrichen beim Elterngeld kommt, will Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) die Berechnungsweise ändern.
  • Trauriger Rekord in den USA: Innerhalb von 24 Stunden sind dort 1.169 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das sind so viele Todesfälle wie noch nie zuvor in einem Land innerhalb eines Tages.

+++ 45.000 Schutzmasken für Pflegedienste im Wetteraukreis +++

16.00 Uhr: Der Wetteraukreis verteilt am Wochenende 45.000 chirurgische Schutzmasken an ambulante Pflegedienste. Sie stammen aus einer Lieferung von rund 2,3 Millionen Schutzmasken an das Land Hessen, wie der Kreis am Freitag mitteilte. Man habe sie unmittelbar nach der Information, dass sie angekommen waren, in Gießen abgeholt. Dort seien sie zentral unter polizeilicher Bewachung gelagert worden.

3.000 weitere chirurgische Schutzmasken sollen an die Rettungsdienste verteilt werden, deren Material ebenfalls zur Neige gehe, wie der Wetterauer Landrat Jan Weckler (CDU) sagte. Weitere Schutzmasken oder Schutzkleidung seien derzeit weder vom Bund noch vom Land angekündigt, "auch wenn auf allen Ebenen nach Lieferwegen gesucht wird", erklärte Weckler.

+++ "Hoffnung": Mitmach-Aktion der hr-Bigband +++

15.50 Uhr: Hobbymusiker aufgepasst: Die hr-Bigband ruft in einer Mitmach-Aktion zum Musizieren auf. Das Stück, um das es geht, heißt "Hoffnung" und wurde von einem Saxofonisten der Band komponiert. Ob alleine, im Duett oder mit der ganzen Familie – bei "Hoffnung" sei jede Form der Besetzung möglich, heißt es in der Mitteilung. Die Videos können anschließend auf der Facebook-Seite der Bigband hochgeladen oder per E-Mail eingereicht werden. Die Noten zum Stück und weitere Information finden Sie hier.

Videobeitrag

Video

zum hr-bigband.de Video Oliver Leicht, Saxofonist der hr-Bigband, spielt das von seinem Kollegen komponierte Stück "Hoffnung"

Mann spielt Klarinette
Ende des Videobeitrags

+++ Spezielle Zahnarztpraxen für Corona-Infizierte +++

15.46 Uhr: Mit einer Corona-Infektion in Quarantäne und dann auch noch Zahnschmerzen - um auch positiv getestete Patienten in einem solchen Fall versorgen zu können, wird in Hessen ein Netz aus Zahnarzt-Notfallpraxen aufgebaut. 45 Praxen im Land hätten sich bereiterklärt, solche Fälle zu übernehmen, 17 seien bereits tätig, wie der Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen, Michael Frank, berichtete. Sieben dieser Praxen seien in Krankenhäusern, bei zehn handle es sich um niedergelassene Praxen.

Die Spezialpraxen würden nach Vorgabe des Robert-Koch-Instituts mit besonderer Schutzausrüstung wie im Krankenhaus ausgestattet. "Das Problem ist, dass wir nur eine überschaubare Anzahl davon bekommen können", sagte Frank. In dieser Woche sei eine Lieferung von FFP2-Masken für hessische Zahnärzte zugesagt gewesen – "aber die ging dann an Pflegeheime". Dadurch könne die Zahl der Notfallpraxen für Corona-Patienten nicht so schnell wachsen wie erhofft. Patienten, die nachweislich infiziert sind und einen Zahnarzt bräuchten, sollten sich zunächst an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, die Corona-Hotline oder ihren normalen Zahnarzt wenden.

+++ Corona-Krise verhindert Gedenkveranstaltung für Halit Yozgat +++

15.37 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise entfällt die am Montag (6. April) in Kassel geplante Gedenkveranstaltung zum 14. Todestag des NSU-Opfers Halit Yozgat. Als Zeichen der Anteilnahme und als Mahnung werde stattdessen am Gedenkstein auf dem Halitplatz ein Kranz niedergelegt, teilte die Stadt am Freitag mit. Halit Yozgat war am 6. April 2006 von der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) in seinem Internetcafé ermordet worden.

Verschoben werden muss zudem die ursprünglich für Mai geplante erstmalige Verleihung der Auszeichnung "Kasseler Demokratie-Impuls". Eingereicht wurden insgesamt 48 wissenschaftliche und journalistische Arbeiten, die sich insbesondere mit den Themen Rechtsextremismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in der Gesellschaft auseinandersetzen, erklärte die Stadt. Die Auszeichnung ist verbunden mit dem Gedenken an die Opfer des NSU und soll jährlich verliehen werden.

Internetcafé

+++ Psychologen bieten kostenlose Telefonberatung  +++

15.20 Uhr: Wie gehe ich mit meinen Ängsten jetzt in der Krise um? Wie strukturiere ich meinen Tag am besten? Was tue ich, wenn es mit dem Partner oder den Kindern zuhause Streit gibt? Oder was kann ich gegen die Einsamkeit tun? Die Corona-Krise krempelt den Alltag um - und wirft bei vielen Menschen Fragen und Sorgen auf. Die Solidaraktion #redenhilftjedem soll helfen: Ein Frankfurter Psychologenteam bietet nun montags bis freitags zwischen 16 und 18 Uhr kostenlose Beratungen unter der Telefonnummer 069/6698250 an. Es gehe dabei darum, den Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen, mit der Krise gut umzugehen und sich nicht von ihr seelisch erdrücken zu lassen, wie Initiator und Psychologe Uwe Böning erklärt.

+++ Vogelsbergkreis meldet ersten Todesfall +++

15.08 Uhr: Im Vogelsbergkreis ist ein Mann an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das meldete der Kreis am Freitag auf seiner Internetseite. Der 55-Jährige habe keine nennenswerten Vorerkrankungen gehabt. "Es ist sehr bedauerlich und traurig, dass nun auch bei uns im Landkreis ein erster Toter zu beklagen ist", wird der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak zitiert. Der Fall zeige, dass man es mit einer gefährlichen Erkrankung zu tun habe, die eben nicht nur die Risikogruppe betreffe. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen auf 39.

+++ Psychotherapeuten setzen auf Video-Sitzungen +++

14.59 Uhr: Die hessischen Psychotherapeuten bieten in Zeiten von Corona vermehrt Video-Sitzungen an. Laut einer Mitteilung der Psychotherapeutenkammer Hessen vom Freitag behandelt derzeit schon rund die Hälfte aller Praxen ihre Patienten per Videokonferenz. Die Nachfrage steige stetig, hieß es. Für Beschäftigte aus Medizin und Pflege, die aktuell unter besonders großem Druck stehen, gibt es zudem die Möglichkeit einer kostenlosen Telefon-Beratung. "In dieser außergewöhnlichen Lage kann es hilfreich sein, mit jemandem zu reden, der nicht aus dem Berufsumfeld, dem Familien- oder Freundeskreis stammt", erklärte Kammer-Präsidentin Heike Winter.

+++ Nachbesserungen im Frankfurter Nahverkehr +++

14.50 Uhr: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) bessert bei den Fahrplänen ihrer Busse, U- und Straßenbahnen noch einmal nach. Auf einigen Linien wird der Takt verstärkt, bei anderen der Betriebsbeginn nach vorne verlegt, wie die VGF auf ihrer Internetseite mitteilte. Außerdem werden die U-Bahnen einiger Linien mit zusätzlichen Wagen verlängert, Kleinbusse werden zum Teil durch größere Fahrzeuge ersetzt. Eine Zusammenfassung der Änderungen finden Sie hier.

+++ Anlassen zum Start der Motorrad-Saison abgesagt +++

14.42 Uhr: Das sogenannte Anlassen zum Start in die Motorradsaison fällt in diesem Jahr in Hessen aus. Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise und der Kontaktbeschränkungen wird die für den 26. April im Main-Kinzig-Kreis geplante Veranstaltung auf das nächste Jahr verschoben. "Wir werden dann im Jahr 2021 in Gründau und Gelnhausen wieder zusammenkommen", sagte Hessens Motorradpfarrer Thorsten Heinrich der Nachrichtenagentur dpa.

Pfarrer Heinrich sagte den Bikern mit Blick auf das erwartete  Frühlingswetter in den kommenden Tagen: Motorradfahren sei natürlich erlaubt. "Dabei kann man sich ja nicht anstecken. Mal ein Runde zu drehen, ist sicherlich entspannend, um auf andere Gedanken zu kommen." Zum Anlassen treffen sich jedes Jahr zehntausende Motorradfahrer und Veranstaltungsbesucher. Nach einem Gottesdienst in der Bergkirche in Niedergründau wird gewöhnlich ein Motorradkorso zum Festgelände nach Gelnhausen veranstaltet.

Pfarrer mit Motorrad in Kirche

+++ Kreis vermittelt Klinikum Hanau nach Quarantäne-Fall Ärzte +++

14.31 Uhr: Nachdem 70 Mitarbeiter des Klinikums Hanau am Dienstag vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt worden sind, hat der Main-Kinzig-Kreis das Klinikum nun bei der Personalrekrutierung unterstützt. Dem Klinikum seien sieben potenzielle Aushilfsärzte vorgeschlagen worden, die entweder nicht mehr oder nur noch in Teilzeit praktizierten, wie der Krisenstab am Freitag mitteilte. Trotz des Quarantäne-Falls sei das Klinikum aktuell voll handlungsfähig und verfüge über ausreichend Personal, wie der Krisenstab erläuterte.

70 Mitarbeiter des Klinikums Hanau, darunter Ärzte und Pflegepersonal, wurden am Dienstag für 14 Tage nach Hause geschickt, weil sie Kontakt zu drei Patienten hatten, die später positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden. Einer der Infizierten war ein 82 Jahre alter Mann, der nach Angaben der Stadt am Mittwoch an der Lungenkrankheit gestorben war.

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+++ 4.097 Infizierte, 39 Todesfälle +++

14.12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 4.097 gestiegen. Das teilte das hessische Sozialministerium am Freitagmittag mit. Damit sind seit dem Vortag 215 Fälle hinzugekommen. Die Stadt Frankfurt meldete insgesamt die meisten Infizierten (504), gefolgt von den Landkreisen Groß-Gerau (225), Offenbach (218) und Darmstadt-Dieburg (215).

Die Zahl der Todesfälle stieg laut Ministerium um sechs auf 37. In der offiziellen Auflistung ist ein Toter aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, der bereits vergangene Woche verstarb, weiterhin nicht aufgeführt. Am Freitag meldete zudem der Vogelsbergkreis einen ersten Todesfall, der in der Statistik noch nicht genannt wurde.

+++ Eintracht startet Unterstützungsplattform für lokale Unternehmen +++

13.53 Uhr: Nach dem Lieferservice für Vereinsmitglieder startet Eintracht Frankfurt ein weiteres Angebot für von der aktuellen Corona-Krise unmittelbar betroffene Personen. Auf www.in-eintracht-helfen.de können sich Frankfurter Gastronomen und Betriebe anmelden, um nach dem Prinzip "Jetzt zahlen. Später essen / trinken / feiern" Unterstützung zu erhalten oder Spenden zu generieren. So sollen die finanziellen Verluste über einen längeren Zeitraum verteilt und die Auswirkungen gemildert werden. Die Eintracht tritt dabei als Vermittler auf, die Abwicklung erfolgt zwischen Unternehmen und Käufern. Betroffene können sich per E-Mail an helfen@eintracht-frankfurt.de wenden, um in die Plattform integriert zu werden.

+++ Gutschein statt Geld zurück rechtlich vertretbar +++

13.43 Uhr: Der Plan der Bundesregierung, Reise-, Sport- und Kulturveranstalter von der Geld-zurück-Garantie zu entbinden, wäre rechtlich vertretbar. Wie der Frankfurter Rechtswissenschaftler Peter Wedde am Freitag im Corona-Update des hr bestätigte, sind rückwirkende Gesetzes-Modifizierungen im Zivilrecht möglich. Viele Verbraucher müssten demnach Gutscheine annehmen und bekämen keine Erstattung mehr. "Vor allem bei großen Reiseveranstaltern wirkt das unmoralisch, das muss man kritisieren", sagte Wedde. Ob es bei Reisen wirklich so kommt, liegt in den Händen der EU. Bei Kultur- und Sportevents hat das Corona-Kabinett das Justizressort bereits aufgefordert, einen Gesetzesentwurf zu formulieren.

+++ EKHN-Präsident: Abstand halten ist Gebot der Nächstenliebe +++

13.32 Uhr: Die evangelischen Gemeinden in Hessen sollen sich auch in der Karwoche und an Ostern an die Regeln halten, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten. Das forderte der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, in einem Schreiben an alle 1.100 evangelischen Kirchengemeinden.

Er wandte sich darin auch gegen die Kritiker, die der Kirche vorgeworfen hatten, sich nicht deutlich genug gegen das Verbot von Gottesdiensten gewehrt zu haben: "Ich will deutlich sagen: Zurzeit geht es darum, die Ausbreitung einer hochgefährlichen Krankheit zu verlangsamen, um dadurch Menschenleben zu retten." Er halte es gerade im Namen der Gottes- und Nächstenliebe geboten, dass man voneinander Abstand halte, um sich gegenseitig zu schützen. "Es sollte deshalb nicht gefragt werden, welche Form der Zusammenkunft vielleicht doch irgendwie geht", so Jung.

+++ Große Mehrheit in Hessen hält sich an Corona-Regeln +++

13.18 Uhr: Das Fazit des hessischen Innenministeriums seit Inkrafttreten der strengeren Kontaktregeln am 23. März ist am Freitag positiv ausgefallen. "Die polizeiliche Bilanz für die letzten elf Tage zeigt, dass sich die Hessinnen und Hessen mit ganz großer Mehrheit an die Beschränkungen im Alltag halten." Rund 300 Fälle von Personengruppen mit mehr als zwei Menschen seien seitdem täglich landesweit von Hessens Polizei registriert worden. Fast alle hätten nach einer Ansprache durch die Polizei verständnisvoll reagiert und die Zusammenkünfte aufgelöst.

Nur 17 Personen hätten kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden müssen, weil sie etwa Widerstand gegen Anweisungen von Beamten geleistet hätten, erklärte das Innenministerium. Außerdem seien etwa 150 Verstöße gegen die Schließungen von Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen pro Tag festgestellt worden. Auch in diesen Fällen hätten nahezu alle Betroffenen sofort reagiert und seien den Anweisungen der Polizei gefolgt. Lediglich eine Person sei in Gewahrsam genommen worden.

+++ Tafeln im Landkreis Kassel vergeben Gutscheine aus Spenden +++

13.05 Uhr: Drei Tafeln im Landkreis Kassel haben trotz der Schließungen eine Lösung gefunden, ihre Kunden zumindest an Ostern weiter mit Lebensmitteln zu versorgen. Mithilfe von Spendengeldern sollen die Haushalte, die die Tafeln des Diakonischen Werks in Hofgeismar, Bad Karlshafen und Wolfhagen versorge, einen Gutschein für ein Lebensmittelgeschäft in der Region bekommen. Rund 11.000 Euro sind insgesamt gespendet worden, über 200 Bürger hätten sich beteiligt, wie es in einer Mitteilung der Tafeln des Diakonischen Werks in der Region Kassel heißt.

"Wir sind überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft und möchten Danke sagen", so die Koordinatorinnen der Tafeln, Sandra Lüning und Anke Schäfer. "Nun können wir noch vor Ostern allen Kundinnen und Kunden einen Gutschein zukommen lassen." Zwar könnten die Tafeln vorerst nicht geöffnet werden, das Team überlege jedoch, wie die Kunden auch weiterhin unterstützt werden könnten. Das Spendenkonto bleibe bestehen. Die drei Tafeln des Diakonischen Werks versorgen nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 450 Haushalte im Landkreis.

+++ Corona-Update zum Hören +++

12.53 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

Audiobeitrag

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 3. April, 12 Uhr

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+++ Schreibwettbewerb als Frust-Ventil für Jugendliche +++

12.48 Uhr: Ihr Kind schreibt gerne Geschichten oder Gedichte – und hat bedingt durch die Corona-Krise viel Freizeit? Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) hat Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren dazu aufgerufen, beim landesweiten Schreibwettbewerb "Ohne Punkt und Komma" mitzumachen. Jugendliche könnten so ihrem Frust, ihren Sorgen und ihren Einschränkungen durch die aktuelle Situation ein Ventil geben, wie Dorn schreibt.

Eingereicht werden könnten Geschichten oder Gedichte, ein vorgegebenes Thema gebe es nicht. Die Texte würden nach den Ideen bewerten werden - nicht nach Rechtschreib- und Grammatikfehlern, heißt es in der Mitteilung der Ministerin. Der Einsendeschluss ist am 6. Juli. Schülerinnen und Schüler könnten alleine oder als Schulklasse an dem Wettbewerb teilnehmen. Die besten Schreiberlinge erhalten Geldpreise, für die beste hessische Schulklasse gebe es einen Sonderpreis.

+++ Boddenberg als Finanzminister vereidigt +++

12.42 Uhr: Nur knapp eine Woche nach dem Tod von Thomas Schäfer ist Michael Boddenberg (CDU) als neuer hessischer Finanzminister vereidigt worden. Der 60-Jährige legte vor Ministerpräsident Volker Bouffier den Amtseid ab, nachdem der Landtag mit der Mehrheit von Schwarz-Grün dem neuen Kabinett das Vertrauen ausgesprochen hatte.

Zuvor hatte der Landtag Thomas Schäfers gedacht. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) sprach von "tragischen Umständen", unter denen Schäfer zu Tode gekommen sei. Die Ermittler gehen von Suizid aus. Bouffier deutete vergangen Sonntag in einem Statement an, dass Schäfer sehr unter der Krise gelitten und sich gesorgt habe. "Große Sorgen vor allen Dingen darum, ob es gelingen könne, die riesigen Erwartungen in der Bevölkerung, insbesondere der finanziellen Hilfen, zu erfüllen. Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben."

+++ Kommunen hoffen auf Hilfe bei Bewältigung der Corona-Krise +++

12.21 Uhr: Die Folgen der Corona-Krise stellen die hessischen Kommunen vor große Herausforderungen. Der hessische Städte- und Gemeindebund fordert abgestimmte Maßnahmen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Die Folgen der Krise müssten gemeinsam geschultert werden, "jeder nach seinen Möglichkeiten und Vermögen", sagte der Sprecher Karl-Christian Schelzke.

Den Kommunen entfallen nach Angaben des Verbandes erhebliche Einnahmen aus der Gewerbesteuer, von öffentlichen Einrichtungen, wie Schwimmbädern, sowie Einkommensteueranteile. Sozialausgaben, um Einrichtungen wie Kindergärten zu unterstützen, leisteten Kommunen trotzdem. Die ohnehin problematische finanzielle Lage vieler Städte und Gemeinden werde sich dadurch weiter verschlechtern. "Insgesamt ist es eine schwierige Situation", resümierte Schelzke. Welche Folgen die Corona-Krise für die Kommunen wirklich haben werde, darüber könne derzeit nur spekuliert werden.

Schwimmbad wegen Corona-Krise geschlossen

+++ 42 Prozent mehr Krankschreibungen +++

12.13 Uhr: Laut der hessischen Landesvertretung der Barmer-Krankenkasse ist die Zahl der Krankschreibungen in den vergangenen zwei Wochen drastisch angestiegen. Laut einer Mitteilung vom Freitag meldeten sich insgesamt 230.000 von rund neun Millionen Versicherten wegen Atemwegs-Problemen arbeitsunfähig. Das entspreche einem Anstieg von 42 Prozent. "In den kommenden Wochen dürfte die Zahl noch deutlich zunehmen", kommentierte Landesgeschäftsführer Martin Till.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

+++ Frankfurter Flughafen saniert in der Krise die Südbahn +++

12.05 Uhr: Der Frankfurter Flughafen nutzt die Corona-Flaute zu einer grundlegenden Sanierung seiner südlichen Start- und Landebahn. Mit Sperrung der Piste ab Montag (6. April) stehen am größten deutschen Flughafen nur noch zwei statt der sonst üblichen vier Bahnen zur Verfügung. Die Nordwest-Landebahn ist in der Krise bereits zum Abstellplatz für Lufthansa-Flugzeuge umfunktioniert worden. Wegen ausbleibender Fluggäste wird zudem ab Dienstag das kleinere der beiden Passagier-Terminals gesperrt.

Die Bauarbeiten an der Südbahn sollen tagsüber in einem Zeitraum von rund drei Wochen stattfinden, wie der Betreiber Fraport am Freitag mitteilte. Insgesamt werden rund 192.000 Quadratmeter saniert, eine Fläche so groß wie 27 Fußballfelder.

+++ Expertin beruhigt: Keine Angst vorm Obstkauf +++ 

11.55 Uhr: Ernährungsberaterin Anja Later sieht keine Gefahr darin, Obst und Gemüse auch in Corona-Zeiten im Supermarkt zu kaufen. Wie die Ökotrophologin aus Kassel am Freitag im Gespräch mit hr4 erklärte, reichen "die allgemeinen Küchenregeln" aus, um sich gegen eine Infektion zu schützen. "Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich unter fließendem Wasser", lautet ihr Ratschlag. Selbst wenn das Obst vorher von anderen Personen berührt worden sei, seien Lebensmittel kein bekannter Übertragungsweg des Coronavirus.

+++ Jeder fünfte Corona-Patient muss ins Krankenhaus +++

11.45 Uhr: Nach Angaben des Kasseler Intensivmediziners Ralf Müllenbach verläuft Covid-19 bei 80 Prozent aller Patienten nicht schwer. Wie der Mediziner am Freitag im Corona-Update des hr betonte, muss jeder fünfte Corona-Infizierte zur Behandlung ins Krankenhaus. "Ein Großteil davon kommt auf die Normalstation", so Müllenbach. Bei einem "ganz kritischen Verlauf" funktioniere die Lunge für einige Zeit nicht mehr, die Betroffenen müssen beatmet werden, erklärte der Mediziner. Nach einer längeren Phase der Beatmung könne es zudem passieren, dass sich die Lunge nicht mehr vollständig erholt.

+++ BUND ruft dazu auf, auch lokal online zu bestellen +++

11.35 Uhr: Um Läden und die Gastronomie vor Ort zu unterstützen, hat der Landesverband BUND Hessen daran appelliert, auch im Online-Geschäft die regionale Wirtschaft zu stärken. Gerade in Krisenzeiten solle man nicht bei den bekannten Online-Lieferdiensten und Online-Versandhändlern bestellen. "Lokal einkaufen hilft den Kleinunternehmen, sichert Arbeitsplätze vor Ort und vermeidet Verkehr. Jeder Einkauf ist dabei auch ein Zeichen der Solidarität mit dem Einzelhandel, der Gastronomie oder dem Marktstand auf dem Wochenmarkt", sagte der Landesvorsitzende Jörg Nitsch in einer Mitteilung am Freitag.

Auch viele kleinere Läden, die bislang nicht über ein Onlineangebot verfügten, hätten jetzt neue Angebote etabliert. Das aktuelle Kaufverhalten habe nachhaltige Folgen für die Zukunft. "Wer lebenswerte Städte und Ortskerne erhalten will, muss die Geschäftstreibenden vor Ort unterstützen. Nur so kann eine Verödung verhindert und die Nahversorgung dauerhaft gesichert werden", so Nitsch.

+++ Städte appellieren: Besonders beliebte Orte meiden  +++

11.25 Uhr: Klaus Zapp (parteilos) will erst einmal keine Touristen im Rheingau sehen. Wie der Rüdesheimer Bürgermeister am Freitag bei hr3 betonte, kämpft die beliebte Ausflugsregion mit Sperrungen und Verboten gegen die in Corona-Zeiten wenig hilfreichen Wochenend-Urlauber. "Wir lieben den Tourismus, aber was ich am vergangenen Samstag gesehen habe, hat mich schockiert", so Zapp. Rund um das Niederwalddenkmal hätten Menschen auf den Wiesen gelegen und gepicknickt, der Parkplatz sei komplett voll gewesen. "Als ob nichts wäre in der Welt." Damit sich solche Massenansammlungen nicht wiederholen, sind die Wege zu beliebten Sehenswürdigkeiten und das Rheinufer nun gesperrt. "Kommen Sie wieder, wenn die Sache vorbei ist. Dann begrüße ich Sie mit einem Lächeln", so Zapp.

Auch die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) zeigte sich besorgt über die Menschenmengen, die sich am vergangenen Wochenende an mehreren Orten der Stadt tummelten. Eng geworden sei es zum Beispiel am Mainufer, an der Nidda und auf dem Lohrberg. Deswegen appellierte sie, das Mainufer und Parks zu meiden.

Lohrberg Lohrpark Skyline Frankfurt

+++ Lieferungen an Supermärkte auch nachts möglich +++

11.10 Uhr: Supermärkte in Hessen können nun auch nachts mit Waren beliefert werden, um leere Regale in Zeiten der Corona-Krise zu vermeiden. Wie das Hessische Verbraucherschutzministerium am Freitag mitteilte, wird das Verbot der Nachtanlieferung, das eigentlich besonders in Wohngebieten dem Lärmschutz dient, bis zum 30. April aufgehoben. Bei Bedarf könne die Regelung auch verlängert werden, hieß es. Hintergrund ist laut Ministerium die in der Corona-Krise "erhöhte Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln sowie einzelnen Hygieneartikeln". Spediteure und Fahrer sind demnach insbesondere in Wohngebieten angehalten, die Nachtruhe der Anwohner so wenig wie möglich zu stören und zum Beispiel den Motor während der Entladung nicht unnötig laufen zu lassen.

+++ Keine Tourismusflüge am Kassel Airport bis Ende April +++

11.00 Uhr: Wegen der Corona-Krise hat auch der Kassel Airport seinen Betrieb deutlich zurückgefahren. Die dort aktive Fluggesellschaft Sundair habe die touristischen Flüge bis 30. April komplett ausgesetzt, sagt eine Flughafensprecherin: "Das Passagierterminal ist für die Öffentlichkeit geschlossen und unsere Mieter haben gastronomische Einrichtungen und Reisebüros für den Publikumsverkehr geschlossen und betreuen ihre Kunden telefonisch oder per E-Mail."

Auch die Allgemeine Luftfahrt - gewerbliche und private Flüge - sei beeinträchtigt, weil grenzüberschreitende Flüge zunehmend reglementiert oder untersagt seien. Wegen der Entwicklung hat der Airport mit 170 Mitarbeitern in einigen Bereichen Kurzarbeit angemeldet. Der Flughafen in Calden bei Kassel ist aufgrund seines jährlichen Defizits von zuletzt knapp sechs Millionen Euro umstritten.

Flughafen Kassel in Calden

+++ So verläuft eine Covid-19-Erkrankung +++ 

10.53 Uhr: Der Kasseler Intensivmediziner Ralf Müllenbach hat im Corona-Update des hr am Freitag noch einmal den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung erklärt. Zu dem bei über 90 Prozent aller Patienten auftretenden Symptom Fieber klagten viele Corona-Infizierte über grippeähnliche Auswirkungen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, so Müllenbach. "Bei den besonders schweren Fällen kommt es zu Atemnot, hin und wieder beobachten wir auch Magen-Darm-Beschwerden." Auffallend sei außerdem der vorübergehende Geschmacks- und Geruchsverlust vieler Betroffener.

+++ Entscheidung über Schulöffnung fällt an Ostern +++

10.44 Uhr: Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) kann noch nicht mit Sicherheit sagen, wie es nach den Osterferien an den Schulen weitergeht. "Das werden wir relativ kurzfristig rund um die Osterfeiertage entscheiden. Ich wage da keine Prognose", sagte der CDU-Politiker am Freitag im Corona-Update des hr. Entscheidend seien letztlich die Infektionslage und die Ratschläge der Epidemiologen. "Es gibt zwei Möglichkeiten: Wir machen auf oder wir lassen zu." Ausgang derzeit: komplett offen.

+++ dpa: Bundesregierung in Gesprächen mit Lufthansa über Staatsbeteiligung +++

10.34 Uhr: Die Bundesregierung ist in der Corona-Krise mit der Lufthansa in Gesprächen über eine mögliche Beteiligung des Staates an dem Unternehmen. Die Gespräche seien auf einem "guten Weg", wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr. Es solle nun zügig entschieden werden.

Der Flugverkehr ist weltweit fast zum Erliegen gekommen. Der Lufthansa-Konzern bietet nur noch rund fünf Prozent seiner üblichen Verkehrsleistung an und hat angekündigt, rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken zu wollen. Bundestag und Bundesrat hatten einen Stabilisierungsfonds beschlossen, der im Notfall auch eine vorübergehende Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen vorsieht.

+++ Münster bittet: Briefwahlumschläge nicht ablecken +++

10.25 Uhr: Knapp 50 Städte in Hessen haben ihre Bürgermeisterwahlen auf frühestens 1. November verschoben. Münster hält an seiner Abstimmung zum geplanten Termin am 26. April fest - allerdings kann nur per Brief gewählt werden. Die Stadt bittet wegen einer möglichen Infektionsgefahr darum, die Briefwahlumschläge nicht abzulecken. "Dieser Hinweis dient als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, um die Ehrenamtlichen vor einer Infektion zu schützen. Darüber hinaus wird ihnen Schutzmaterial und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt, zudem wird bei der Auszählung auf Abstand geachtet", heißt es in einer Mitteilung.

+++ Frankfurter "Tatort"-Dreh wird verschoben +++

10.14 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch die TV-Ermittler: Die Dreharbeiten für einen neuen Frankfurter "Tatort" des Hessischen Rundfunks, die ursprünglich für Mai geplant waren, sind vorsorglich auf das nächste Jahr verschoben worden. Auf das Frankfurter Tatort-Duo Brix und Janneke, gespielt von Wolfram Koch und Margarita Broich, müssen die Zuschauer dennoch nicht verzichten: Die Episode "Die Guten und die Bösen" wird wie geplant am 19. April ausgestrahlt.

Tatort Team Frankfurt

+++ Corona-Update zum Hören +++

9.30 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 3. April, 9 Uhr

Coronavirus
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+++ Waldeck-Frankenberg verbietet Nutzung von Zweitwohnungen +++

9.15 Uhr: Schlechte Nachricht für alle, die eine Ferienwohnung in Waldeck-Frankenberg besitzen: Der Landkreis verbietet die Nutzung von Zweitwohnungen, auch Dauercamper sind von diesem Verbot betroffen. Wie der Landkreis mitteilte, gelte die Verfügung zunächst bis zum 19. April. "Der Erlass dieser Maßnahme ist uns zwar schwergefallen, aber wir haben in der jetzigen Situation keine Alternative dazu gesehen, um den Schutz der heimischen Bevölkerung sicherzustellen und verantwortungsvoll mit den vorhandenen Behandlungskapazitäten umzugehen", erklärte Gesundheitsdezernent Karl Frese (CDU).

Ausnahmen gebe es für Menschen, die aus beruflichen Gründen auf die Übernachtung in der Zweitwohnung angewiesen sind. Auch wenn der Partner seinen Erstwohnsitz in der Nähe hat oder ein pflegebedürftiger Angehöriger dort wohnt, sei man von der Regelung ausgenommen. Nach Angaben des Kreises gibt es rund 4.000 Zweitwohnungen, allein 960 davon in Willingen.

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zum Video Nutzung von Zweitwohnungen untersagt

hs 03.04.2020
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+++ Corona-Bußgeldkatalog gilt ab heute +++

8.55 Uhr: Wer gegen die Verordnungen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus verstößt, kann ab dem heutigen Freitag zur Kasse gebeten werden. Die Bußgelder reichen von 200 bis hin zu 5.000 Euro. Mehr dazu in unserem Beitrag.

+++ Corona-Engpässe bei der Verkehrspolizei +++

8.40 Uhr: Falsch parken und trotzdem ohne Knöllchen davonkommen – in Frankfurt haben sich die Chancen dafür aufgrund der Corona-Krise erhöht. Denn auch bei der städtischen Verkehrspolizei gibt es Engpässe, wie die Frankfurter Rundschau (FR) berichtet. "Das Personal ist nur eingeschränkt verfügbar", sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) der FR. Das liege am erhöhten Krankenstand und daran, dass die Mitarbeiter zum Teil ihre Kinder betreuen müssten. Die Priorität liege derzeit darauf, Rettungswege, Feuerwehrzufahrten und Einfahrten vor Kliniken freizuhalten, so Oesterling.

+++ Mehr Anrufe bei Telefonseelsorge +++

8.15 Uhr: Die Corona-Krise hat zu einer erhöhten Nachfrage bei den Telefonseelsorgen geführt. "Es besteht großer Bedarf", sagt die Leiterin der Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar, Martina Schmidt. Die Zahl der Anrufe sei deutlich gestiegen. Eine Statistik lag dazu aber noch nicht vor. In Fulda wurde ein Zuwachs von rund 15 Prozent verzeichnet. "Bei der Hälfte aller Telefonate wird das Thema Corona angesprochen", sagt Hermann Held von der dortigen Telefonseelsorge. "Die Menschen machen sich große Sorgen. Wie soll das alles noch werden?"

Nach Angaben des Bundesverbands verzeichnen die Telefonseelsorgestellen in ganz Deutschland deutlich mehr Anfragen per Telefon, Mail oder Chat als vor Beginn der Corona-Krise. In der vergangenen Woche wurden im Schnitt rund 4.000 Telefonate pro Tag mit Hilfesuchenden geführt. Der tägliche Durchschnitt im vergangenen Jahr lag deutschlandweit dagegen bei 3.300 Telefonaten, wie eine Sprecherin mitteilte.

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • Abstand halten beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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