In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Samstag, 27. Juni 2020.

Coronaviurs: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen vom 27. Juni:

+++ hr zeigt alternativen Sporttag +++

21.45 Uhr: Eigentlich hätte am morgigen Sonntag der Ironman Frankfurt stattfinden sollen. Doch der wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Im hr-fernsehen geht es ab 11 Uhr aber trotzdem sportlich zu. Ob Triathlon, Reiten oder Beachvolleyball - für jeden Geschmack ist ein Show-Wettkampf dabei. Neben Triathlon-Star Patrick Lange treten auch Schwimmerin Sarah Köhler, Radlegende Fabian Wegmann und Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause an.

Videobeitrag

Video

zum Video Großer Sporttag im hr

hessenschau vom 27.06.2020
Ende des Videobeitrags

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

18.52 Uhr: Während wir Sie über Nachrichten rund um das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kollegen von tagesschau.de das deutschland- und weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:

  • Im westfälischen Kreis Gütersloh sind bei rund 4.100 Tests in der Allgemeinbevölkerung neun Infektionen nachgewiesen worden. 
  • Die Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen muss Beschäftigte auf ihre Kosten künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gilt ab 1. Juli.
  • Nach mehr als drei Monaten haben in Ägypten erstmals wieder Cafés, Clubs, Theater und Fitnessstudios geöffnet.
  • In Indien ist die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages um 17.000 gestiegen. Insgesamt haben sich in dem Land bereits 500.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

+++ Übernachtungsverbot für Gütersloher gilt seit heute +++

15.26 Uhr: Seit dem heutigen Samstag gilt für Gäste aus Corona-Risikogebieten ein Übernachtungsverbot. Das Corona-Kabinett der Landesregierung hatte am Freitag eine entsprechende Verordnung geändert. Demnach dürfen Reisende aus Gebieten, in denen die Infektionsrate der vergangenen sieben Tage bei mehr als 50 Fällen je 100.000 Einwohnern liegt, nicht mehr in hessischen Hotels, Pensionen oder auf Campingplätzen übernachten. Derzeit betrifft das aus Deutschland lediglich den Kreis Gütersloh. Wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, der maximal zwei Tage alt ist, oder einen triftigen - beispielsweise beruflichen - Grund angeben kann, darf trotzdem einchecken.

+++ Schwalm-Eder-Kreis bietet Schlachthöfen Coronatests an +++

14.53 Uhr: Aufgrund der in Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gehäuft aufgetretenen Corona-Infektionen hat der Schwalm-Eder-Kreis Fleischbetrieben kostenlose Corona-Tests für ihre Mitarbeiter angeboten. Darüber berichtete die HNA. Demnach gilt das Angebot für Schlachtbetriebe in Gudensberg, Schwalmstadt und Melsungen sowie die fleischverarbeitenden Betriebe des Kreises.

Dabei handele es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte Landrat Winfried Becker (SPD) der Zeitung. Mit den Tests wolle sich der Kreis einen Überblick verschaffen und, sofern notwendig, weitere Maßnahmen veranlassen. Laut dem Bericht reagierten die Betriebe bisher jedoch verhalten: Der Geflügelschlachthof Plukon verwies auf eigene Corona-Testungen, weitere Reaktionen stünden noch aus.

+++ SPD will Gemeinwohlorientierung der Bahn stärken +++

14.24 Uhr: Der Marburger Bundestagsabgeordnete Sören Bartol plädiert dafür, der Deutschen Bahn "eine stärkere Gemeinwohlorientierung" in die Satzung zu schreiben. Es gehe um weniger Renditedruck und eine stärkere Ausrichtung auf den volkswirtschaftlichen Nutzen der Bahn. "Das spricht nicht gegen Profitabilität. Aber Gewinnmaximierung zu Lasten von Klimaschutz und Kundenorientierung darf es nicht geben", sagte der SPD-Fraktionsvize am Samstag.

Auch die Union will über ein "Update" für die Satzung reden und bringt Zielvorgaben ins Spiel. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag von 2018 vereinbart, in den Satzungen der Deutschen Bahn und der Konzerntöchter fürs Gleisnetz und die Bahnhöfe Ziele wie eine Steigerung des Marktanteils der Schiene festzuschreiben. Auch die Vorstände sollen auf die Erfüllung der Ziele verpflichtet werden.

Bartol betonte, die Satzungsänderung sei ein wichtiges verkehrspolitisches Ziel. Er denke, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) das auch so sehe und die Änderung in diesem Jahr beschlossen werden könne. Vor der Corona-Krise sagte der Bund der Bahn Mittel in Milliardenhöhe zu, um das Netz und die Zahl der Verbindungen auszubauen. Während der Pandemie blieben bis zu 90 Prozent der Fahrgäste aus. Viele Züge fuhren dennoch weiter und füllen sich nun wieder.

ICE bei der Einfahrt in den Frankfurter Hauptbahnhof

+++ Nach Zwangspause: Schauspieler André Eisermann freut sich auf die Bühne +++

9.18 Uhr: Endlich wieder auftreten: André Eisermann freut sich auf Bühnenpräsenz nach der Corona-Zwangspause. Der Schauspieler, der durch Filme wie "Kaspar Hauser" einst zum Star des deutschen Kinos wurde, ist am 25. Juli in Wetzlar mit einer Performance zu Goethes "Die Leiden des jungen Werther" zu sehen. Die Corona-Krise hat auch ihn getroffen: Der Kinostart des "Ostwind"-Films "Der große Orkan", in dem er einen Auftritt als Stallknecht hat, ist verschoben worden - genauso wie ein geplantes Casting für einen Kinofilm. Er freue sich aber, dass der Film "Isi & Ossi" während der Corona-Krise auf Platz 1 der deutschen Netflix-Charts geklettert sei. Eisermann spielt darin einen Box-Trainer.

Im Gepräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte er, Menschen und vor allem Staatsoberhäupter, die das Coronavirus nicht ernst nehmen würden, bereiteten ihm besonders Sorge. "Menschen, die sich - ohne den Mindestabstand einzuhalten - in großen Gruppen versammeln und scheinbar vergessen wollen, dass es das Virus gibt und dass es für Menschen tödlich sein kann." Wenn wir nicht vorsichtig genug seien, könne es gut möglich sein, dass weitere Lockdowns stattfinden werden, so der 52-Jährige.

Andre Eisermann

+++ 24 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++

7.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 24 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 506 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.731 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.900 als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Landkreise Hersfeld-Rotenburg mit rund 9,9 Fällen auf. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • in die Armbeuge niesen oder husten, wenn kein Taschentuch griffbereit ist,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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