In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom Mittwoch, 17. Juni, zum Nachlesen.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ hr-Sinfonieorchester probt für Benefizkonzert +++

20.29 Uhr: Der Corona-Krise fällt auch das diesjährige Rheingau Musik Festival zum Opfer. Das hr-Sinfonieorchester unterstützt mit einem Benefizkonzert das beliebte Klassik-Festival. Am Mittwoch begannen im Kloster Eberbach in Eltville die Proben mit Stücken zu den Themen Licht, Freiheit und Hoffnung. Dirigent Andrés Orozco-Estrada sagte, man wolle "ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Festival zeigen". Das Konzert wird am 19. Juni ab 19 Uhr als Livestream auf der Website und in den Social-Media-Kanälen des Orchesters sowie auf hr2-kultur zu sehen oder zu hören sein. Das hr-fernsehen zeigt die Benefizgala am 28. Juni um 20.15 Uhr.

hr-Sinfonieorchester probt in der Basilika des Klosters Eberbach

+++ Frankfurter Gesundheitsdezernent erwartet mehr Arbeit +++

20.07 Uhr: Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) hofft, dass viele Bürger die Corona-Warn-App herunterladen. Und erwartet mehr Arbeit für die städtischen Mitarbeiter. "In dem Moment, wo eine Risikoeinschätzung durch die App vorliegt, beginnt die eigentliche Arbeit unseres Gesundheitsamtes. Wir rechnen damit, dass es aufgrund der neuen App zu einer Vielzahl von Fragen an und zu einem hohen Beratungsbedarf durch die Gesundheitsämter kommen wird", sagte Majer am Mittwoch. Frankfurt könne jedoch "jederzeit eine erfolgreiche Kontaktnachverfolgung sowie eine gute Beratung garantieren".

+++ AfD fordert Corona-Lockerungen für Landtag +++

19.39 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie gelten auch im Landtag Abstands- und Hgyieneregeln: Zahlreiche Stühle im Plenaarsaal bleiben an Sitzungstagen frei, die Besuchertribüne ist mit Abgeordneten besetzt, andere verfolgen die Debatten an Bildschirmen im Foyer. Der AfD-Fraktion reicht das nun. Sie forderte am Mittwoch, die übliche Sitzordnung wiederherzustellen. "Sollte dies derzeit noch nicht möglich sein, fordert die AfD-Fraktion, dass die Plenarsitzungen in Räume verlegt werden, die groß genug sind, um alle Teilnehmer unter Berücksichtigung der Abstandsregeln unterzubringen", heißt es in einer Mitteilung.

Die aktuellen Umstände stellten eine massive Beeinträchtigung des parlamentarischen Betriebes und der Ausübung der Mandatstätigkeit dar. Effektive Absprache und Koordination der Abgeordneten mit ihren Kollegen, die nicht persönlich an den Plenarsitzungen teilnehmen können, seien erheblich eingeschränkt.

+++ Bund-Länder-Runde einigt sich auf Corona-Regeln +++

18.18 Uhr: Die Schulen sollen spätestens nach den Sommerferien in allen Ländern in den Regelbetrieb zurückkehren. Dies gelte, falls sich die Infektionslage in der Corona-Krise weiterhin gleichbleibend gut entwickle. Das beschlossen Bund und Länder bei einem Treffen am Mittwoch in Berlin. Großveranstaltungen bleiben bis Ende Oktober grundsätzlich verboten. Der Mindestabstand von 1,50 Metern und das Tragen von Mund-Nase-Masken in bestimmten öffentlichen Bereichen sind weiter vorgeschrieben. Mehr dazu auf tagesschau.de.

+++ Eintracht-Saison endet im August +++

16.35 Uhr: Das wegen der Corona-Krise unterbrochene Europa-League-Achtelfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Basel wird in der ersten Augustwoche fortgesetzt. Wie die UEFA am Mittwoch mitteilte, steht aber noch nicht fest, ob das Rückspiel (das Hinspiel endete 0:3 aus Sicht der Hessen) in Basel stattfindet oder bereits Teil des Abschluss-Turniers ist. Dieses wird ab dem Viertelfinale in Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg) ausgetragen.

Szene aus der Partie Eintracht Frankfurt gegen FC Basel

+++ 281 Corona-Patienten im Krankenhaus +++

16.22 Uhr: Nach Angaben des Sozialministeriums vom Mittwoch befinden sich derzeit insgesamt 281 Covid-19-Patienten und - Patientinnen in Hessens Krankenhäusern. 39 davon sind beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Freie Betten gibt es derweil noch 8.737, 810 davon verfügen über Beatmungsgeräte.

+++ Kultursommer Südhessen in Corona-Form +++

15.58 Uhr: Unter erschwerten Bedingungen startet an diesem Samstag der 27. Kultursommer Südhessen. Trotz der Corona-Krise und der allseits bekannten Verhaltens-Regeln soll es zwar auch in diesem Jahr Kleinkunst, Theater, Zirkus, Musik und Lesungen geben. Vieles davon findet jedoch online oder vor deutlich begrenzter Zuschauerzahl statt. Statt der sonst üblichen 120 bis 150 Veranstaltungen sind es dieses Mal maximal 80. Der genaue Plan soll Anfang Juli feststehen, sagte Kultursommer-Geschäftsführerin Ulrike Schadeberg.

Internationales Straßentheaterfestival Gassensensationen 2016 vor dem Kirchplatz

+++ Stellenabbau bei Fraport +++

15:33 Uhr: Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport rechnet wegen der Corona-Krise mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze. "So hart es auch ist, wir werden etwa 3.000 bis 4.000 Menschen weniger beschäftigen können", sagte Vorstandschef Stefan Schulte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies seien die Perspektiven für die Jahre 2023 und 2024. Die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite sollten bald beginnen, sagte Schulte. Ende vergangenen Jahres hatte Fraport rund 22.500 Mitarbeiter beschäftigt. Schulte hofft, dass sich ein Großteil der Stellenstreichungen so regeln lässt, dass Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und nicht ersetzt werden. Andere könnten ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren.

+++ Neue Corona-Regeln am Donnerstag +++

15.27 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden am Donnerstag über neue Regelungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie informieren. Wie die Landesregierung am Mittwoch mitteilte, werden beide um 13.30 Uhr ein Statement abgeben. Alles Wissenswerte zu den Änderungen erfahren Sie wie immer bei hessenschau.de.

Bouffier und Klose tragen Mundschutz

+++ Kessler: Gesundheitssystem in öffentliche Hand +++

15.10 Uhr: Der hessische Bundestagsabgeordnete Achim Kessler (Linke) fordert eine Rücknahme der Privatisierung des Gesundheitssystems. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Zeit reif sei für einen Systemwechsel. Das Gesundheitswesen müsse wieder den Menschen über Profite stellen, teilte Kessler am Mittwoch mit. Er forderte zudem eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, dauerhaft 500 Euro mehr für alle Pflege-Beschäftigte und einen angemessenen Personalschlüssel. "Krankenhäuser gehören in die öffentliche Hand."

+++ Corona führt zu weniger Arzt-Besuchen +++

14.59 Uhr: Aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus meiden derzeit viele Patienten den Besuch beim Arzt oder schieben sogar Behandlungen im Krankenhaus auf. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichneten die niedergelassenen Ärzte in Hessen Rückgänge bei den Fallzahlen zwischen 25 und 30 Prozent, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Hessen am Mittwoch in Frankfurt mit. Erste Angaben aus dem zweiten Quartal zeigten einen ähnlichen Trend. Das gelte auch für die Krankenhäuser, erklärte die Hessische Krankenhausgesellschaft.

+++ Update zu Corona-Fällen im Shopping-Center +++

13.36 Uhr: Nach der Meldung zu insgesamt acht Corona-Fällen im "Fashion Center Frankfurt" in Dreieich-Sprendlingen (Offenbach) folgt an dieser Stelle ein Update: Laut einer Sprecherin des Landkreises sind die Infektionen nicht auf einen Besuch dort zurückzuführen, vielmehr arbeiten alle acht Betroffenen in insgesamt drei in diesem Shopping-Center ansässigen Geschäften. Die genaue Infektionskette muss noch nachvollzogen werden.

+++ Fraport bereit für mehr Passagiere +++

13.01 Uhr: Keine offenen Speisen an Bord, Abstands- und Hygieneregeln am Check-in-Schalter: Wenige Wochen vor Beginn der Sommerferien sehen sich der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, Lufthansa und Bundespolizei für den ansteigenden Reisebetrieb auch in Corona-Zeiten gerüstet. Die Gesundheit der Passagiere habe höchste Priorität, betonte Fraport-Chef Stefan Schulte am Mittwoch in Frankfurt. Schon beim Betreten der Flughafenterminals wird daher mit Plakaten, Durchsagen und Bodenmarkierungen auf die Corona-Regeln hingewiesen. "Wir sehen, dass die Menschen wieder fliegen wollen", sagte Klaus Froese, CEO des Lufthansa Hub Frankfurt, zur Entwicklung der Buchungsanfragen. In den hessischen Sommerferien werde die Lufthansa gut 100 Ziele alleine ab Frankfurt wieder anfliegen.

Fraport-Mitarbeiterin verteilt Schutzmasken an Passagiere am Flughafen Frankfurt

+++ Kurzarbeit steigt weiter an +++

12.40 Uhr: Die Zahl der Kurzarbeiter im Bezirk Mitte der IG Metall ist nochmals gestiegen. Im Mai und Juni führten nach Angaben der Gewerkschaft vom Mittwoch weitere Betriebe Kurzarbeit ein. Im Gewerkschaftsbezirk Mitte, der die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen umfasst, sind einer Umfrage zufolge inzwischen mehr als 70 Prozent der Unternehmen betroffen. In über 40 Prozent der Betriebe trifft es fast die komplette Belegschaft. In der Erhebung gaben 655 von 934 Betrieben an, aktuell das Instrument Kurzarbeit zu nutzen. Aktuelle Zahlen, wie viele Beschäftigte insgesamt betroffen sind, nannte die Gewerkschaft nicht.

+++ Frankfurter Oktoberfest abgesagt +++

12.10 Uhr: Nach dem Münchner Original fällt nun auch die Frankfurter Version des Oktoberfests aus. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten, wurde die ursprünglich für die Tage zwischen dem 17. September und dem 11. Oktober geplante Gaudi aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Noch ist zwar nicht endgültig über die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen entschieden, die Abstands- und Hygieneregeln lassen sich mit fröhlichem Schunkeln aber wohl nicht vereinbaren. "Unser Fest lebt von Nähe und Geselligkeit. Das ist in diesem Jahr einfach nicht möglich", erklärte der Veranstalter. Lederhosen und Dirndl müssen also im Schrank bleiben.

Mickie Krause auf dem Oktoberfest in Frankfurt

+++ Zulassung für zweite Impfstoff-Studie +++

12.01 Uhr: Das Tübinger Unternehmen CureVac darf mit der klinischen Prüfung seines Impfstoffkandidaten gegen Corona beginnen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen (Offenbach) erteilte dem Unternehmen die Zulassung, den Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen, wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel am Mittwoch mitteilte. Ende April hatte bereits das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung erhalten, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen.

+++ Kommunen werben für Milliarden-Hilfpaket +++

11.42 Uhr: Hessens Kommunen haben die Pläne der Landesregierung für ein milliardenschweres Corona-Hilfspaket begrüßt. Die Städte, Kreise und Gemeinden dürften in der wirtschaftlichen Krise nicht als Investoren ausfallen, sagte der Vizepräsident des hessischen Landkreistages, Wolfgang Schuster (SPD), am Mittwoch bei einer Anhörung im Landtag. Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie plant die Landesregierung ein kreditfinanziertes Sondervermögen in Höhe von zwölf Milliarden Euro. Aus diesem Coronafonds sollen gebündelt bis Ende 2023 vor allem Steuerverluste ausgeglichen werden. Vertreter der Opposition im Landtag sind dagegen und plädieren dafür, die Konjunkturhilfen in einem Nachtragshaushalt zu verankern.

+++ Wiesbaden öffnet Freibäder +++

11.22 Uhr: In der Landeshauptstadt darf wieder geplanscht werden. Wie die Stadt Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, öffnen das Opelbad, das Kleinfeldchen und das Kallebad bereits am Freitag wieder ihre Tore, das Thermalbad Aukammtal (23. Juni) und die Maaraue (27. Juni) ziehen in den kommenden Tagen nach. Von der Kasse bis zu den Umkleiden oder der Liegeweise bestehe Masken-Pflicht, danach nicht mehr, heißt es in der Meldung. Die Duschen können teilweise genutzt werden, Sportfelder bleiben vorerst abgesperrt.

Junger Mann springt vom Sprungturm im Schwimmbad ins Wasser

+++ Lufthansa warnt vor Scheitern des Rettungspakets +++

11.01 Uhr: Und da ist auch schon die Reaktion der Lufthansa: Die Airline hat nach den Äußerungen von Großaktionär Heinz Hermann Thiele vor einem Scheitern des milliardenschweren Rettungspaketes gewarnt. "Dies würde bedeuten, dass die Deutsche Lufthansa AG möglicherweise ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren beantragen müsste", teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch mit. Angesichts der Kritik Thieles halte es der Vorstand für möglich, "dass das Stabilisierungspaket die in diesem Fall erforderliche Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen verfehlen könnte." Die Entscheidung soll bei der Hauptversammlung am 25. Juni fallen.

+++ Lufthansa-Großaktionär kritisiert Rettungspaket +++

10.42 Uhr: Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele hat seinen Anteil vor der entscheidenden außerordentlichen Hauptversammlung zum Staatseinstieg auf über 15 Prozent aufgestockt und das Corona-Rettungspaket kritisiert. Der Münchner Milliardär ließ zwar offen, wie er auf der virtuellen HV abstimmen werde. Er forderte aber, den Rettungsplan noch einmal nachzuverhandeln. "Ich schätze Herrn Spohr, aber mir reicht die Aussage von ihm nicht, es sei alles geprüft worden und eigene Vorstellungen seien nicht durchsetzbar gewesen. Ich glaube, man hätte intensiver verhandeln können."

+++ Volksfest-Verbot bis Ende Oktober? +++

10.12 Uhr: Das sind wohl keine guten Nachrichten für Freunde von Volksfesten: Laut eines Berichts von RTL und ntv sollen Großveranstaltungen wie Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bis mindestens Ende Oktober verboten bleiben. Das gehe aus einem Papier der Länder hervor und sei einer von mehreren Beschlüssen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder gefasst hätten. Wenn das Infektionsgeschehen sich weiter wie aktuell entwickle, strebten die Länder eine Rückkehr zum schulischen Regelbetrieb spätestens nach den Sommerferien an. Eine Bestätigung gibt es noch nicht.

Fahrgeschäfte auf der Dippemess Frankfurt

+++ Wiesbaden muss Grundschüler nach Hause schicken +++

9.49 Uhr: Trotz Wiederaufnahme der regulären Fünf-Tage-Unterrichtswoche für Grundschüler ab kommendem Montag wird die Stadt Wiesbaden nicht alle Schüler und Schülerinnen bis in den Nachmittag hinein betreuen können. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch ist dies aufgrund "der Vorgaben des Landes Hessen nicht umsetzbar". Konkret heißt das: Während im Unterricht die Regeln zu Abstand und Gruppengröße aufgehoben wurden, gelten diese weiterhin bei der Betreuung. Ein Gegensatz, der die Rückkehr zum vollumfänglichen Normalbetrieb unmöglich macht, wie Sozialdezernent Christoph Manjura betonte. Die nachschulische Betreuung ist nun nur unter bestimmten Vorraussetzungen (beide Elternteile berufstätig, berufstätige Alleinerziehende etc.) möglich. Die betroffenen Familien werden noch informiert.

Schule in Corona-Zeiten

+++ Protest am Flughafen geplant +++

9.25 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitagmittag einen Protest am Frankfurter Flughafen angekündigt. Beschäftigte der Luftfahrt-Branche wollen gegen möglichen Personalabbau im Zuge der Corona-Krise mobilmachen. "Es ist ein Unding, dass Unternehmen Staatshilfen aus Steuermitteln beziehen und gleichzeitig mit Arbeitsplatzabbau drohen", sagte Gewerkschaftssekretär Uwe Schramm. Ähnliche Aktionen soll es - unter Einhaltung der Corona-Regeln - auch an anderen deutschen Flughäfen geben.

Streikende Verdi-Mitglieder im Terminal

+++ Mehrere Corona-Fälle in Shopping-Center +++

8.57 Uhr: Im Kreis Offenbach hat es in den vergangenen Tagen acht neue Corona-Infizierte gegeben, die laut einer Sprecherin alle im selben Shopping-Center arbeiten. Nach Angaben des Gesundheitsamtes handelt es sich dabei um das "Fashion Center Frankfurt" in Dreieich-Sprendlingen. Die Anzahl der Kontaktpersonen, die noch nicht alle ermittelt sind, liege im höheren zweistelligen Bereich, teilte die Behörde mit. Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt machten sich am Dienstag vor Ort ein Bild und informierten die Betroffenen. Wie und wo sich die Betroffenen angesteckt haben, wird noch ermittelt.

Update 13.32 Uhr: In einer vorherigen Version dieses Tickereintrags hieß es, dass die Infektionen auf einen Besuch in dem Shopping-Center zurückzuführen sei. Das ist aber noch nicht geklärt. Fest steht, dass alle acht Infizierten dort ins insgesamt drei Läden angestellt sind.

+++ Überfall mit Corona-Maske +++

8.44 Uhr: Dafür sind die Corona-Masken nicht gedacht: Zwei mit einem Mund-Nasen-Schutz maskierte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch einen Lebensmittelmarkt in Kassel überfallen. Wie die Polizei mitteilte, erbeutete das kriminelle Duo, das mit einer Schusswaffe und einem Elektroschocker bewaffnet war, Geld in unbekannter Höhe. Eine Spur gibt es bislang noch nicht.

+++ Kampagne: keine Angst vorm Arztbesuch +++

7.46 Uhr: Eine Kampagne soll Patienten die Sorge vor dem Betreten einer Arztpraxis oder Klinik in der Corona-Pandemie nehmen. Die Aufklärungsaktion der Hessischen Krankenhausgesellschaft und Kassenärztlichen Vereinigung steht unter der Überschrift "Sicher für Sie da - Ihre Arztpraxen und Krankenhäuser in Hessen". Sie soll Ende Juni beginnen und heute in Frankfurt vorgestellt werden.

Viele Patientinnen und Patienten hätten Sorge, wieder in die Praxen oder Kliniken zu gehen, um sich dort behandeln zu lassen. Es sei höchste Zeit, ihnen "die Angst vor einer Infektion zu nehmen und mit allen notwendigen Hygiene- und Abstandsgeboten die Regelversorgung wieder aufzunehmen", erklärten die Verbände. Schirmherr der Kampagne ist Gesundheits- und Sozialminister Kai Klose (Grüne).

+++ 15 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++

7.16 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 15 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 496 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.386 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.600 (93 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den mit Abstand höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 10,8 Fällen auf. In Frankfurt liegt die Zahl bei 3,7. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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