In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Der Ticker vom 11. Juni zum Nachlesen.

Hier geht es zum aktuellen Ticker mit Corona-News aus Hessen.

Die wichtigsten Meldungen:

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 11. JUNI

+++ Erste Freibäder öffnen am Montag +++

22.13 Uhr: Freibäder dürfen hessenweit ab Montag wieder für jedermann öffnen, sofern dort wegen der Corona-Pandemie Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln eingehalten werden. Längst nicht alle Kommunen schaffen es allerdings, zum Stichtag alle Auflagen für ihre Bäder zu erfüllen oder die Vorbereitungen zu beenden. Welche Freibäder in den größten hessischen Städten wieder öffnen, haben wir in diesem Bericht zusammengefasst. Den Anfang machen am Montag Frankfurt und Darmstadt.

+++ Keine Verstöße gegen Corona-Regeln an Fronleichnam +++

17.25 Uhr: Die Polizei in Hessen hat an Fronleichnam keine Verstöße gegen die Corona-Regelungen registriert. Nach Angaben der Polizeipräsidien verlief der Feiertag bis Donnerstagnachmittag ruhig und ohne Vorkommnisse. Nach den jüngsten Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Hessen dürfen sich seit Donnerstag wieder bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen. Diese und andere Neuregelungen hatte die Landesregierung am Mittwoch in Wiesbaden vorgestellt.

+++ Zukunftsforscher Horx sieht in Corona-Krise große Chance +++

15.07 Uhr: Die Corona-Krise könnte vorantreiben, womit die Klimaschutzbewegung Fridays for Future bei der Masse bislang nicht durchdrang: dass Menschen ihr Konsum- und Reiseverhalten nachhaltig verändern. Dafür sieht Matthias Horx, Gründer des Zukunftsinstituts mit Sitz in Frankfurt und Wien, einige Hinweise. "Menschen werden einen Ekel entwickeln vor Exzessen mit vielen Leuten wie zum Beispiel Partys in Ischgl und am Ballermann", sagt Horx im Interview mit hr-iNFO. Viele fragten sich, ob sie billigen Massentourismus und Beschleunigung in allen Lebensbereichen wirklich brauchten.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel auf hr-inforadio.de Matthias Horx – Zukunftsforscher über die Welt nach Corona

Matthias Horx
Ende des Audiobeitrags

+++ Stadt Hanau: Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas gewaltige Aufgabe +++

14.33 Uhr: Die Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas stellt die Stadt Hanau vor eine Herausforderung. Nach der Entscheidung über die vollständige Öffnung der Einrichtungen schon ab 6. Juli "müssen wir unsere bisherigen Konzepte und Pläne überdenken", teilte Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) am Donnerstag mit. Der eingeschränkte Regelbetrieb war ursprünglich bis zum Ende der Sommerferien vorgesehen. Zu den "enormen Herausforderungen" zählt Weiss-Thiel, dass einerseits "rund 4.000 Kinder einen Anspruch auf Betreuung haben" und andererseits der Personaleinsatz wieder ganz neu geplant werden müsse.

+++ Linke-Chef kritisiert Bundesregierung wegen Lufthansa +++

12.19 Uhr: Nach Meldungen über tausende Stellen, die bei der Lufthansa auf der Kippe stehen, hat die Linke die geplanten Staatshilfen für das Unternehmen im Milliardenhöhe und den Verzicht auf Mitspracherechte scharf kritisiert. Dies sei ein einziger Skandal, schrieb Parteichef Bernd Riexinger am Donnerstag bei Twitter. "Wenn die Lufthansa 22.000 Arbeitsplätze streichen sollte, ist die Bundesregierung verantwortlich!"

Die #Staatshilfen der #Bundesregierung für die #Lufthansa sind ein einziger Skandal. 9 Milliarden für ein Unternehmen, dass 4 Milliarden wert ist und Verzicht auf jede Mitsprache. Wenn die #Lufthansa 22.000 Arbeitsplätze streichen sollte, ist die #Bundesregierung verantwortlich!

[zum Tweet]

+++ Viel Arbeit für Bundestagsabgeordneten +++

11.51 Uhr: Timon Gremmels sitzt für die SPD im Bundestag. Sein Wahlkreis: Kassel. Seine Aufgaben derzeit: seine Wähler über das Ausmaß der Corona-Pandemie und die Hilfsangebote des Staates sowie die Einschränkungen zur Eindämmung des Virus informieren. Letztere hat er als Teil der schwarz-roten Koalition im Bund selbst mitbeschlossen. Die Folgen für die Bürger bereiteten ihm manche schlaflose Nacht, wie er im Interview mit hessenschau.de-Redakteur Wolfgang Türk berichtet.

+++ Weniger Neuankömmlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen +++

11.23 Uhr: Wegen der geschlossenen Grenzen infolge der Corona-Pandemie kommen in den Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge deutlich weniger Asylsuchende an. Im Mai zählte das zuständige Regierungspräsidium (RP) Gießen 126 Menschen, im Vorjahresmonat waren es 998 Neuankömmlinge. Im April verzeichnete das RP 125 neue Asylsuchende - nach 1.157 im selben Zeitraum 2019. Im März kamen demnach 521 Flüchtlinge in die Unterkünfte, etwa halb so viele wie im März 2019.

+++ Treffen von zehn Menschen wieder erlaubt +++

8.47 Uhr: Von diesem Donnerstag an dürfen sich wieder zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen, unabhängig von der Zahl der Haushalte. Bislang durften nur Angehörige aus zwei Haushalten zusammen unterwegs sein. Sollten die Angehörigen von zwei Haushalten aus insgesamt mehr als zehn Menschen bestehen, ist eine Zusammenkunft auch erlaubt.

Diese und andere Neuregelungen stellte die Landesregierung am Mittwoch vor. So dürfen ab kommender Woche die Schwimmbäder für alle, sieben Tage später die Grundschulen für alle und Anfang Juli Kinderkrippen und -gärten für alle öffnen. Daran gibt es allerdings auch Kritik.

+++ 40 Neuinfektionen, vier weitere Todesfälle +++

7.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen - um 40 Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Donnerstag, 0 Uhr. Es gab vier weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 489 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.296 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.370 (91 Prozent) als genesen. Etwa 412 Menschen, also vier Prozent der Fälle, sind laut RKI derzeit infiziert.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 27,3 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Fulda mit 9,4. In Frankfurt liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 4,1. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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