In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Auch im Juli mehr Arbeitslose

    Die Corona-Krise lässt die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im Juli weiter steigen: Im Juli waren in Hessen 7.157 Menschen mehr ohne Arbeit, als noch im Vormonat. Insgesamt hatten damit rund 204.241 Menschen keinen Job, wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent.

    Die Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit seien nach Angaben der Geschäftsführerin der Regionaldirektion, Bettina Wolf, weiterhin in der Corona-Krise zu finden. Aber auch saisonale Effekte spielten eine Rolle. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Technische Probleme beim RKI

    Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagvormittag bestätigte, gibt es aktuell Server-Probleme bei der Angabe der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus und der Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen. Die veröffentlichten Zahlen des RKI für den 30. Juli hatten zuvor für Verwirrung gesorgt: So gibt das Dashboard des RKI an, dass es keine neuen Covid-19 Fälle oder Todesfälle in Hessen im Vergleich zum Vortag gegeben haben soll, doch die Gesamtzahlen stimmen nicht mit den Zahlen vom Mittwoch überein. Sobald die Probleme behoben seien, würden die korrekten Daten für Donnerstag veröffentlicht werden, erklärte das RKI. Wann die Probleme behoben werden können, ist noch nicht klar.

  • Frankfurter Wissenschaftler finden mögliche Schwachstelle des Virus

    Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Federführung der Goethe-Universität Frankfurt und des Universitätsklinikums Frankfurt hat einen möglichen Ansatzpunkt im Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus gefunden. Indem das PLpro-Protein des Virus durch Medikamente gehemmt wird, werde nicht nur die Virusvermehrung blockiert, sondern gleichzeitig auch die antivirale Immunantwort gestärkt.

    Hintergrund ist, dass das Virus, einmal in menschliche Zellen vorgedrungen, durch die menschliche Wirtszelle eigene PLpro -Proteine herstellen lässt. PLpro spiele laut der Mitteilung der Frankfurter Forscher eine essenzielle Rolle bei der Vermehrung und schnellen Ausbreitung des Virus. Es unterdrücke zudem die unspezifische Immunantwort des Körpers.

    Nachdem die Forscher den Wirkstoff GRL-0617 eingesetzt haben, konnten sie das PLpro-Protein blockieren. Die Vermehrung des SARS-CoV-2-Virus sei damit gehemmt und gleichzeitig die angeborene Immunantwort der menschlichen Zellen gestärkt worden. Professor Ivan Đikić vom Uniklinikum Frankfurt erklärt: "Die Weiterentwicklung PLpro-hemmender Substanzklassen zum Einsatz in klinischen Studien ist nun eine zentrale Herausforderung für diesen Therapieansatz."

  • Uni Gießen richtet Hilfsfonds für Studierende ein

    Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Studierende in finanziellen Schwierigkeiten zu unterstützen. "Der Anlass waren die zunehmenden Berichte über Notlagen von Studierenden - auch angesichts der zahlreichen Ablehnungen von Anträgen auf Zuschüsse", sagte JLU-Präsident Joybrato Mukherjee. Die von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Mittel hätten offenkundig nicht für die Notlagen aller Studierenden ausgereicht. Die eingehenden Spenden leitet die JLU an den Allgemeinen Studierendenausschus (AStA) weiter, der die Verteilung über den Förderverein für unschuldig in Not geratene Studierende (Solifonds der Hochschulen in Gießen) übernimmt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Universität.

  • Landtagsausschuss debattiert über Corona-Sondervermögen

    Der Haushaltsausschuss des Landtags hat am Mittwoch über ein erstes milliardenschweres Maßnahmenpaket aus dem kreditfinanzierten Corona-Sondervermögen debattiert. Das Gremium muss dem Vorhaben der Landesregierung zustimmen. Dazu reichen die Stimmen der Vertreter der schwarz-grünen Regierungskoalition. Das Paket umfasst knapp 1,2 Milliarden Euro für insgesamt 30 Vorhaben. Der größte Teil des Geldes soll zur Unterstützung der Kommunen eingesetzt werden, wie Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) angekündigt hatte. Dabei gehe es vorrangig darum, Einbußen bei der Gewerbesteuer aufzufangen. Das umstrittene Sondervermögen des Landes hat insgesamt ein Volumen von zwölf Milliarden Euro.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Landtagsausschuss diskutiert Sondervermögen

    hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 29.07.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Fahrgäste wegen Corona-Schutz kritisiert - Busfahrerin verletzt

    Nach mehrfacher Ermahnung einer Gruppe von Fahrgästen wegen mangelnden Corona-Schutzes ist eine Busfahrerin in Darmstadt geschlagen und verletzt worden. Eine noch unbekannte Frau habe auf die Fahrerin am Ende der Busfahrt mehrfach eingeschlagen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die 20 bis 30 Jahre alte Verdächtige sei zusammen mit drei Männern und einem Kind in den Bus eingestiegen. Alle hätten keinen Mund-Nase-Schutz getragen und seien daraufhin mehrfach ermahnt worden, dieser Pflicht nachzukommen. Statt eine Maske aufzusetzen, hätten sie die Fahrerin beleidigt. An der Endhaltestelle habe die Frau dann die Tür zur Fahrerin geöffnet und zugeschlagen. Die rabiaten Fahrgäste flüchteten anschließend. Die Polizei sucht Zeugen, die die Schlägerin oder ihre Begleiter gesehen haben.

  • Weiteres Testzentrum am Flughafen

    Am Frankfurter Flughafen soll in Kürze ein weiteres Corona-Testzentrum für Reisende entstehen. Im Unterschied zu der bereits bestehenden Einrichtung sollen die Tests dort für die Reisenden aus Risikogebieten kostenlos angeboten werden. Eine entsprechende Anordnung ist bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Vorbereitung. Am Mittwoch wollen sich Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Kai Klose über den Stand der Planungen informieren, wie ihre Ministerien mitteilten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll das neue Zentrum vom Deutschen Roten Kreuz betrieben werden. Als Standort ist eine öffentlich zugängliche Fläche in dem Übergangsbauwerk zwischen ICE-Bahnhof und Terminal 1 vorgesehen.

  • Main-Kinzig-Kreis: Meiste Neuinfektionen über Rückreisende

    Nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises sind dort die meisten aktuellen Neuinfektionen auf Menschen zurückzuführen, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Hier seien in den vergangenen zwei Wochen mehr als 40 Covid-Fälle hinzugekommen, schreibt der Kreis in einer Mitteilung. "Wir hatten in dieser Zeit in Gelnhausen ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen in Flüchtlingsunterkünften. Rechnet man das heraus, verbleiben noch rund 30 neue Covid-Fälle, von denen die meisten auf Einreisende zurückzuführen sind, und die wiederum kamen zum größten Teil aus Risikogebieten", erläuterte Landrat Thorsten Stolz.

    Positiv zu bewerten sei, dass sich Einzelne oder ganze Familien beim Gesundheitsamt meldeten, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückkommen. Landrat Thorsten Stolz erinnerte daran, dass im Main-Kinzig-Kreis auch diejenigen Personen in Quarantäne begeben oder einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, die nur mit einer Person in einem Hausstand leben, die in einem Risikogebiet unterwegs war. Voraussetzung ist, dass sie in einer Schule, Kita, einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus beschäftigt ist.

  • Lorz hofft auf Schulbeginn "so nah wie möglich am Regelbetrieb"

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hofft auf einen weitgehenden Normalbetrieb an Hessens Schulen nach den Sommerferien. "Wir haben die Hoffnung, dass wir das neue Jahr wenigstens so nah wie möglich am Regelbetrieb beginnen können", sagte Lorz am Mittwoch in der Frankfurter Liebfrauenschule. Dort informierte sich der Minister über die Sommercamps, in denen Schüler während der Schulschließung verpassten Stoff nachholen können. Was die hessenschau.de-Nutzer vom geplanten Regelbetrieb halten, lesen Sie hier.

  • Bisher halb so viele Staustunden wie 2019 in Sommerferien

    In den erste drei Wochen der hessischen Sommerferien hat es im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Staus und Staustunden gegeben. Wegen der Corona-Pandemie sei die Hochphase der Reisezeit in diesem Jahr ausgeblieben, teilte der ADAC Hessen-Thüringen in Frankfurt am Mittwoch mit. "Obwohl dieses Jahr viele Hessen vermehrt mit dem Auto in den Urlaub fahren."

    Dieses Jahr wurden in der ersten Ferienhälfte 847 Staus gezählt, 551 weniger als im Jahr 2019. Auch die Gesamtlänge und die Wartezeit waren kürzer. 2020 waren es 1.164 Kilometer und 568 Staustunden im Gegensatz zu 2019 mit 2.588 Kilometern und 1.069 Stunden. Damit haben sich diese Zahlen sogar halbiert.

    Die aktuellen Top-Staustrecken in Hessen seien unter anderem die A7 im Dreieck Kassel-Süd in der Verbindung zur A44 Richtung Dortmund, die A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck oder die A66 an der Salzbachtalbrücke zwischen Schiersteiner Kreuz und Wiesbaden-Mainzer Straße.

    Der ADAC rät dazu diese "üblichen Verdächtigen" auch in der zweiten Ferienhälfte zu vermeiden.

  • Rund 7.000 Schüler in Sommercamps

    Mathe und Deutsch statt Schwimmbad und Eis: Rund 7.000 hessische Schüler wollen in Sommerferienlerncamps verpassten Stoff aus den Wochen der coronabedingten Schulschließungen nachholen. Unter dem Motto "Fit für die nächste Klasse" bieten mehr als 130 Schulen solche Kurse an, wie das Kultusministerium in Wiesbaden mitteilte. Obwohl in diesem Schuljahr niemand eine Klasse wiederholen müsse, beteiligten sich im Vergleich zu den Vorjahren viermal so viele Kinder und Jugendliche. Bestens ausgebucht sind auch die Ferienakademien mit 15.000 Teilnehmern.

  • Deutsche Bank trotz Corona-Krise in Gewinnzone

    Die Deutsche Bank hat sich im zweiten Quartal dank höherer Einnahmen und gesenkter Kosten in der Corona-Krise vor Steuern in der Gewinnzone gehalten. Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise stand vor Steuern ein Gewinn von 158 Millionen Euro, nachdem der teure Radikalumbau dem Institut ein Jahr zuvor einen Verlust von mehr als 946 Millionen Euro eingebrockt hatte. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre dennoch ein Verlust von 77 Millionen Euro nach einem Minus von 3,3 Milliarden ein Jahr zuvor, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dabei übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten.

    "Wir haben in einem schwierigen Umfeld unsere Erträge gesteigert und unsere Kosten weiter gesenkt und sind auf einem guten Weg, alle unsere Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Christian Sewing. Für drohende Kreditausfälle musste die Bank im zweiten Quartal allerdings 761 Millionen Euro zurücklegen, fast fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor.

  • 63 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 63 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.806 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.800 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Offenbach mit rund 16,6 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt von der Stadt Darmstadt mit 15,6. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Landesärztekammer zu Pflichttests: "Nur eine Momentaufnahme"

    Auch Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer, hält eine Ausweitung der Corona-Tests für grundsätzlich richtig. In der Diskussion um mögliche Pflichttests für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieteen mahnt er aber auch: "Jedes Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar." Ein Test zu einem frühen Zeitpunkt der Infektion könne diese noch gar nicht anzeigen. Ob Rückkehrer wirklich infiziert seien, lasse sich erst durch einen Test nach rund einer Woche feststellen. "Dagegen halte ich regelmäßige Testungen von Personal in Krankenhäusern, in Arztpraxen und in Altenheimen sowie von Lehrpersonal für sinnvoll", erklärte er. Am Dienstagmorgen hatte sich Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) für verpflichtende Corona-Tests bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen.

  • Opel-Chef sieht Krise nicht überwunden

    Opel-Chef Michael Lohscheller sieht die Corona-Krise für die Autobranche und sein Unternehmen noch nicht überwunden. Eine nachhaltige Erholung der zwischenzeitlich eingebrochenen Märkte sei unsicher, erklärte der Manager am Dienstag anlässlich der Vorstellung der Halbjahreszahlen des Mutterkonzerns PSA. Ein zweiter möglicher Lockdown könnte den nächsten empfindlichen Nachfrageeinbruch bringen und zu Unterbrechungen der Lieferketten führen.

    Opel hatte gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall in den ersten sechs Monaten 2020 trotz Corona gut 110 Millionen Euro operativen Gewinn beigetragen. Allerdings wurden in dem Halbjahr nur noch gut 266.000 Autos der beiden Marken verkauft, der Absatzrückgang von 53,1 Prozent fiel deutlich stärker aus als bei den anderen Konzernmarken.

  • Klose für Corona-Pflichttests für Reisende aus Risikogebieten

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat sich für verpflichtende Corona-Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag eine entsprechende Testpflicht angekündigt. Ob der Beschluss rechtssicher sei, müssten die Gerichte noch prüfen, sagte Klose im Deutschlandfunk. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein, sagte Spahn in verschiedenen Medien.

    Klose betonte, der weitere Weg durch die Pandemie hänge davon ab, dass Einzelne ihre Eigenverantwortung für sich und die Gemeinschaft wahrnähmen. Entsprechend habe er zwar Verständnis, wenn gefordert werde, Reisende aus Risikogebieten sollten die Kosten für einen Corona-Test zumindest teilweise selbst übernehmen. "Auf der anderen Seite steht unser gemeinschaftliches Interesse, möglichst keine Infektionsherde neu im Land zu haben."

  • Frankfurter Flughafen weiter im Corona-Tief

    Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat sich in der vergangenen Woche weiter nur langsam aus dem Corona-Tief bewegt. Vom 20. bis 26. Juli zählte der Flughafenbetreiber Fraport dort 321.746 Fluggäste und damit 79,7 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag mitteilte. Das waren jedoch gut 14.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 80,5 Prozent betragen hatte. Im gesamten Juni hatte die Zahl der Fluggäste noch fast 91 Prozent niedriger gelegen als ein Jahr zuvor.

    Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit dem Wochenende sorgen allerdings neue Quarantäne-Bestimmungen Großbritanniens für Spanien-Urlauber wieder für Verunsicherung. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreicht.

  • 58 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 58 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.743 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.800 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 15,6 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt vom Schwalm-Eder-Kreis mit 12,8. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Lullusfest in Bad Hersfeld abgesagt

    Das traditionsreiche Lullusfest kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das Gesundheitsamt habe es als nicht genehmigungsfähiges Volksfest eingestuft, teilte die Stadt mit. "Unser gemeinsames Ziel war es immer, unser Stadtfest nicht verfrüht abzusagen, sondern Alternativen ernsthaft zu prüfen, solange dazu die Chance bestand", sagte Bürgermeister Thomas Fehling. Das wäre demnach aber nur möglich gewesen, falls die Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung gelockert worden wäre.

    Dessen ungeachtet überlegt die Stadt, das "Fierche" - so der Name des Lullusfeuers - auch in diesem Jahr am Leben zu erhalten. "Natürlich gelten auch hier die Corona-Abstandsregeln - deswegen werden wir hier ganz neue Wege gehen müssen", hieß es in der Mitteilung. Das Lullusfest wird seit dem Jahr 852 gefeiert und gilt als Deutschlands ältestes Volksfest. Es lockt regelmäßig Hunderttausende Besucher an. Es sollte dieses Jahr vom 12. bis 19. Oktober stattfinden.

  • Spahn will Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten angekündigt. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Montag mitteilte, teilte Spahn sein Vorhaben den Gesundheitsministern der Länder mit. "Wir müssen verhindern, dass Rückkehrer unbemerkt andere anstecken und neue Infektionsketten auslösen", so der Minister.

    Eine entsprechende Verordnung soll kommende Woche in Kraft treten. Die Pflichttest sollen für die Reisenden laut Ministerium kostenfrei sein.

  • Blut wegen Corona und Sommerloch knapp

    Der DRK-Blutspendedienst hat am Montag zu Spenden aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie und der Urlaubssaison würden die Blutreserven knapp und es drohe ein akuter Versorgungsengpass. "Unfälle, Krebs- und Herzerkrankungen sowie Komplikationen bei Operationen machen leider keinen Urlaub", heißt es in einer Mitteilung. Von der Knappheit betroffen sind demnach alle Blutgruppen. Bei den Blutspendeterminen gelten die Abstandsregeln, eine Maske ist Pflicht. Spender und Spendeninteressierte können sich an die kostenlose Hotline unter 0800 11 949 11 wenden oder online einen Termin vereinbaren.

  • Wiesbaden verschiebt City Biathlon

    Der City Biathlon in Wiesbaden ist auf den 27. September verschoben worden. Das teilte der Veranstalter am Montag mit. Ursprünglich war der Wettkampf für den 16. August angedacht. Beim City Biathlon sind die Athletinnen und Athleten auf Skirollern auf einer 1,8 Kilometer langen Strecke unterwegs, im Kurpark wird ein Schießstand aufgebaut. Wegen der Corona-Pandemie können deutlich weniger Zuschauer als ursprünglich geplant live vor Ort dabei sein. Athleten aus zehn Nationen treffen sich in Wiesbaden zum einzigen größeren Sommerwettkampf dieser Sportart.

  • Virologe warnt vor Sorglosigkeit im Alltag

    Nicht nur Urlaubsrückkehrer tragen offenbar dazu bei, dass die Corona-Infektionen wieder zunehmen. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer will zwar noch nicht von einer zweiten Welle sprechen, er warnt aber im Interview vor wachsender Sorglosigkeit im Alltag.

    Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten empfiehlt er eine Kombination aus Corona-Test und Quarantäne. Sinnvoll wäre es demnach, zu testen, dann in eine Kurzquarantäne von fünf Tagen zu gehen und an deren Ende noch einmal zu testen.

    Mit dem Schulstart im Regelbetrieb im August befürchtet der Virologe zudem steigende Infektionszahlen. Da, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne, sollte über eine Maskenpflicht auch im Unterricht nachgedacht werden.

  • Noch keine kostenlosen Corona-Tests am Frankfurter Flughafen

    Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wird es zunächst noch keine kostenlosen Corona-Tests für Auslandsurlauber geben. Der Flughafenbetreiber Fraport verwies am Montag erneut auf ungeklärte Fragen etwa zur Trägerschaft und Kostenübernahme. Man befinde sich in enger Abstimmung mit den Behörden, sagte ein Unternehmenssprecher. Das zuständige Sozialministerium äußerte sich zunächst nicht zu konkreten Planungen für den Flughafen.

    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten in der vergangenen Woche beschlossen, dass sich alle Reisenden aus Risikogebieten nach ihrer Rückkehr in Deutschland künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Das ist an verschiedenen Flughäfen insbesondere in Bayern und Nordrhein-Westfalen bereits möglich. Wer keinen negativen Test hat, muss wie bisher für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Auch über verpflichtende Tests wird nachgedacht.

  • Fünf Neuinfektionen, keine neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um fünf gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.685 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.700 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 14,4 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt von der Stadt Offenbach mit rund 11,5. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.