In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Demo für Bordellöffnung

    Weil die Bordelle seit Monaten geschlossen bleiben müssen, blüht die illegale Straßenprostitution. Das ist nicht nur in Corona-Zeiten gefährlich. In Frankfurt haben deshalb 50 Prostituierte gegen die Schließung demonstriert.

  • Top-Thema

    Schule in Bensheim wegen Corona geschlossen

    Die Karl-Kübel-Schule in Bensheim (Bergstraße) ist aufgrund zweier Corona-Fälle vorsorglich geschlossen worden. Darauf hatten sich die Schulleitung und das zuständige Schulamt verständigt, teilte der Landkreis am Freitag mit. Die Schließung gilt vorerst bis einschließlich Montag, bereits am Freitag fiel der Unterricht aus.

    Nach Angaben des Kreises hat es an der berufsbildenden Schule zwei bestätigte Covid-19-Infektionen gegeben. Bei einer Person handele es sich um eine Lehrkraft, die andere wohne außerhalb des Kreises.

  • 7.500 Reise-Verfahren am Frankfurter Amtsgericht

    An den Amtsgerichten, in deren Zuständigkeit die zehn größten deutsche Flughäfen fallen, stapeln sich derzeit rund 45.000 Reise-Verfahren. In Frankfurt liegen aktuell mehr als 7.500 solcher Verfahren zur Bearbeitung, wie die Rheinische Post berichtet. Köln (9.500) und Düsseldorf (9.000) haben demnach sogar noch mehr zu tun. Das seien ungewöhnlich hohe Zahlen. Hintergrund ist, dass viele Fluglinien oder Reiseveranstalter die Kosten für stornierte Reisen vielfach noch immer nicht erstattet haben.

    Der Richterbund kritisiert die hohe Belastung für die Justiz. "Nach einem kurzen Rückgang während des Corona-Lockdowns steigen die Verfahrenszahlen bei den Gerichten wieder", sagte Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. Die Masse der Fälle sei eine extreme Belastung.

    Wartende Passagiere am Frankfurter Flughafen
  • Top-Thema

    Normalisierung des Krankenhausbetriebs

    Nach den Auslastungsproblemen durch die Corona-Pandemie füllen sich die Betten in Hessens Kliniken wieder. "Während der Hochphase der Pandemie von Mitte März bis Juni waren die Krankenhäuser tatsächlich leer, weil die nicht dringlichen Behandlungen verschoben worden sind", sagte Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen. Auch die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 hatte Patienten von Kliniken ferngehalten. Jetzt normalisiere sich die Lage.

    Die Auslastung der Krankenhäuser schätzt Schaffert auf 70 bis 80 Prozent. Das Land Hessen spricht von 85 Prozent bei den Normalpflegebetten und 81 Prozent im Intensivbereich. Die für diese Jahreszeit relativ hohe Auslastung sei aber auch auf die Corona-Beschränkungen zurückzuführen. Das bedeutet: Weil Abstände und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, stehen nicht alle Betten zur Verfügung.

    30.000 Normalbetten gibt es laut Ministerium aktuell, 5.000 seien frei. Hinzu kommen 2.400 Intensivbetten, von denen 1.730 belegt sind. Zuletzt lagen 251 Covid-19-Patienten in Hessen in Kliniken, davon 29 auf der Intensivstation.

  • Top-Thema

    174 Neuinfektionen, kein Todesfall

    In Hessen sind innerhalb der letzten 24 Stunden 174 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag um 0 Uhr mit. Die Gesamtzahl ist damit auf 17.516 gestiegen, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Weitere Todesfälle gab es nicht, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit weiter bei 543.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf, die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig. Die sogenannte Inzidenz liegt dort jetzt bei 21,9, am Vortag waren es noch 24,8. In Frankfurt ist die Inzidenz leicht von 16,6 auf 19,9 gestiegen. Es folgen der Main-Taunus-Kreis mit 17,7, die Stadt Offenbach mit 17,1 und Wiesbaden mit 16,2.

  • Reise-Anwalt gibt Tipps für die Herbstferien

    Verreisen ist in diesen Herbstferien nicht so einfach: Viele Länder und Regionen sind derzeit Corona-Risikogebiete. Welche Möglichkeiten es gibt und was bei Buchungen zu beachten ist, erklärt Reiserechtsanwalt Holger Hopperdietzel.

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    hs 18.09.2020 um 19:30 Uhr Thumbnail
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  • Top-Thema

    Berufspendler müssen nicht in Quarantäne

    Wer aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland kommt, muss normalerweise ein negatives Testergebnis vorlegen und bis dahin in Quarantäne. In Hessen gilt ab dem morgigen Samstag eine Ausnahmeregelung: Berufspendler, Geschäftsreisende und Menschen, die wegen ihrer Ausbildung oder aus medizinischen Gründen einreisen, müssen nicht mehr in Quarantäne, sofern sie kürzer als 72 Stunden bleiben. Das gab die Staatskanzlei am Freitag bekannt.

  • Top-Thema

    Fünf kostenlose Tests für Pflegekräfte

    Mitarbeiter in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dürfen sich ab Oktober auch ohne konkreten Verdacht alle zwei Wochen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Wie die Staatskanzlei und die Grünen-Landtagsfraktion am Freitag mitteilten, sind maximal fünf freiwillige Tests pro Person möglich. Auf diese Weise sollen Ausbrüche in den Einrichtungen weniger wahrscheinlich werden. Organisiert werden die Tests von den Trägern der Einrichtungen. Das Land stellt für die Finanzierung acht Millionen Euro zur Verfügung.

    Eine Ärztin macht einen Coronatest
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Die Kollegen von tagesschau.de informieren in ihrem Ticker über die überregionalen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie. Hier ein Auszug aus den Meldungen von Freitag:

    • Die EU-Kommission empfiehlt, dass Corona-Tests von der ersten Anfrage bis zum Ergebnis maximal 24 Stunden dauern sollten, um Infektionsketten schnell einzudämmen. In Deutschland warten Getestete im Schnitt 36 Stunden auf ihr Ergebnis.
    • Die Vereinten Nationen warnen, dass die Corona-Krise die Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut auf der Welt zunichtezumachen drohe. Zum ersten Mal seit 1990 breite sich die Armut wieder global aus.
    • Im Kampf gegen die Corona-Krise will Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundeshaushalt 2021 rund 96 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. 
    • Der Bundestag hat angesichts der Corona-Krise eine milliardenschwere Entlastung der Kommunen beschlossen.
  • 15 bestätigte Coronafälle an Gießener Schule

    Die Zahl der bestätigten Coronafälle an der Liebigschule Gießen hat sich auf 15 erhöht. Wie der Landkreis am Freitag mitteilte, sei ein weiterer Fall aus einer sechsten Klasse hinzugekommen. Die Ansteckung sei nach derzeitigen Erkenntnissen jedoch nicht an der Schule, sondern im familiären Umfeld erfolgt.

    Der gesamte Jahrgang 9 der Liebigschule befindet sich demnach nun im Distanzunterricht, die Schülerinnen und Schüler werden über die digitale Lernplattform unterrichtet. Zwei neunte Klassen befinden sich in Quarantäne, ebenso Kurse, in denen es mehr als zwei positive Fälle gab.

    Für die Ostschule Gießen meldete der Kreis drei bestätigte Coronafälle. Quarantäne für ganze Klassen wurde hier nicht angeordnet, weil wegen einer bereits geltenden Maskenpflicht das Ansteckungsrisiko als gering eingeschätzt wurde. Landkreisweit gibt es derzeit 51 aktive Fälle, 25 davon in der Stadt Gießen.

  • Top-Thema

    Rund 1.000 Menschen in Main-Kinzig in Quarantäne

    Aktuell befinden sich im Main-Kinzig-Kreis über 1.000 Menschen in häuslicher Isolierung. Nach Angaben des Kreises stehen rund 400 der Quarantäne-Fälle in Zusammenhang mit einem Fußballverein in Gelnhausen, in dessen Umfeld 14 Menschen positiv getestet worden waren, sechs davon waren Fußballer. Auch weitere Fußballteams und Schulklassen, zu denen die Fußballspieler Kontakt hatten, wurden nach Angaben des Kreises vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    Die rund 600 weiteren Fälle vorsorglicher häuslicher Isolation stünden nicht in Zusammenhang mit dem Fußballverein, sagte ein Sprecher des Landkreises. In einem Fall seien wegen einer positiv getesteten Lehrkraft rund 250 Schüler und Lehrer unter Quarantäne gestellt worden. Es gebe im Kreis aktuell jedoch keine nachgewiesenen Fälle von Covid-19, die durch Ansteckungen an Schulen während der Unterrichtszeit entstanden seien. Bei den restlichen Fällen handele es sich um Ansteckungen in kleineren Kreisen ohne größeres Ausbruchgeschehen.

    Am Freitag meldete der Kreis drei neue Corona-Virus-Fälle. Keiner der Fälle stehe in Zusammenhang mit dem Fußballverein. Derzeit zählt der Main-Kinzig-Kreis laut Mitteilung 119 aktive Fälle.

  • "Vollständiger" Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden

    Alle Jahre wieder… - das gilt trotz Corona auch in der kommenden Weihnachtszeit für den Sternschnuppenmarkt von Wiesbaden. Unter besonderen Auflagen wird der Weihnachtsmarkt vom 24. November bis 23. Dezember geöffnet sein. Und zwar "vollständig". So hat es die Stadt am Freitag nach einem entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten mitgeteilt. Der Sternschnuppenmarkt wird sich laut Bürgermeister und Ordnungsdezernent Oliver Franz (CDU) diesmal auf bis zu vier Flächen verteilen: auf Luisenplatz, Kranzplatz, Schlossplatz und vor dem Kurhaus.

    Auch das Riesenrad auf dem Mauritiusplatz wird sich wieder drehen. Zu den neuen Regeln zählt, dass etwa auf dem Schlemmer-Markt maximal 250 Menschen gleichzeitig sein dürfen. Neben der Abstandsregel sind teilweise auch Maskenpflicht und Zugangskontrollen samt Erfassung der Kontaktdaten vorgesehen. Die Besucher erwarte trotz der Corona-Auflagen "ein attraktives Angebot in dieser schwierigen Zeit“, sagte Oliver Heiliger, Chef der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH.

    Weihnachtsmarkt Wiesbaden
  • Top-Thema

    Corona-Anstieg in Wetzlar durch private Feiern

    Der seit Tagen anhaltende Anstieg der Corona-Fallzahlen in Wetzlar ist nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes im Wesentlichen auf zwei private Feierlichkeiten zurückzuführen. 14 Erwachsene und sieben Kinder hätten sich dabei mit dem Corona-Virus infiziert. "Der dadurch entstandene Corona-Cluster stellt das Kreis-Gesundheitsamt aufgrund der hohen Anzahl involvierter Personen vor die umfangreichsten Ermittlungsarbeiten seit Beginn der Pandemie", hieß es in einer Pressemitteilung am Freitag.

    Insgesamt konnten im aktuellen Fall bis zum heutigen Tage, Freitag, 18. September 2020, rund 300 Kontaktpersonen ermittelt werden. Betroffen sind auch drei Schulen: Die Grundschule Dalheim sowie die Theodor-Heuss-Schule in Wetzlar bleiben dennoch vorerst geöffnet. Die August-Bebel-Schule hingegen wurde bis vorerst 22. September geschlossen.

  • Top-Thema

    Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime aufgehoben

    Hessen hebt die coronabedingten allgemeinen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen.

    Altenheimbewohnerin in ihrem Zimmer
  • Fresenius-Chef kritisiert Impfstoff-Alleingänge

    Fresenius-Chef Stephan Sturm hat nationale Alleingänge im Rennen um Corona-Impfstoffe kritisiert. "Was mir besonders große Sorgen macht, ist, dass angesichts des Wettlaufs vielerorts offenbar der Versuchung nicht widerstanden wird, Abkürzungen zu nehmen", sagte Sturm dem Handelsblatt (Freitag).

    Vielerorts würden Regeln gebogen, sagte der Manager des Bad Homburger Konzerns. So wurde in Russland der weltweit erste Corona-Impfstoff für die breite Bevölkerung zugelassen, obwohl wichtige Tests fehlten. Und US-Präsident Donald Trump hat davon gesprochen, dass es bereits rund um die Wahl am 3. November einen Impfstoff geben könnte. Eine reguläre Zulassung bis dahin ist de facto aber unmöglich.

    Man wisse längst nicht alles über das Virus und nichts über Spätfolgen, schon gar nicht von Impfstoffen, sagte Sturm. "In so einem Fall halte ich es für höchst fragwürdig, Abstand von erprobten Regelungen zu nehmen, wenn es um die Zulassung von Impfstoffen und Medikamenten geht - Pandemie hin oder her."

  • Corona-Fälle an zwei Schulen in Bad Schwalbach

    Nach zwei nachgewiesenen Corona-Infektionen bei zwei Schülerinnen in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus) müssen mehrere Kinder und Lehrer in Quarantäne. Wie das Kreisgesundheitsamt am Freitag mitteilte, wurden die Schulleitungen sowie alle Eltern der betroffenen Klasse der Wiedbach- und der Nikolaus-August-Otto-Schule bereits informiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet. Die Klassen werden auf das Coronavirus getestet, die Kontaktpersonen müssen 14 Tage in Quarantäne.

  • In Hessen werden wieder Filme gedreht

    Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Filmproduktion in Hessen stark gebremst. "Obwohl in Hessen kein generelles Drehverbot ausgesprochen wurde, konnten Dreharbeiten im Frühjahr und Sommer stark eingeschränkt sein oder gar nicht stattfinden", sagte eine Sprecherin der Hessenfilm und Medien GmbH, der hessischen Filmförderung. Seit die Maßnahmen gelockert wurden, hätten einige Filmteams eigenverantwortlich in Bezug auf die Umsetzung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen im Sommer gedreht.

    Unter anderem habe der hessische Regisseur und Produzent Christian Schäfer seinen Debütfilm "Trübe Wolken" mit Devid Striesow in der Hauptrolle abgedreht. Hessenfilm habe Filmschaffende in den vergangenen Monaten unter anderem in Form von Kursen unterstützt, darunter eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten, und mit einer Internetdiskussion zum Thema "Sicheres Drehen in der Pandemie".

  • Top-Thema

    109 Neuinfektionen, ein Todesfall

    Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.342, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Es gab einen weiteren Todesfall, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 543.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 24,8. Es folgen Offenbach und Frankfurt mit jeweils 18,6 und der Hochtaunuskreis mit 17,3.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Donnerstags:

    • Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat erneut die Schwelle von 2.000 übersprungen und den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2.194 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut meldete.
    • England schränkt Kneipenbesuche im Nordosten des Landes ein. Unter anderem dürften die beliebten Pubs in der Städte wie Newcastle und Sunderland umfassenden Region nur noch bis 22 Uhr öffnen, kündigte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock im Parlament an.
    • Die Tourismus-Branche in Wien erwartet nach der deutschen Einstufung zum Risikogebiet riesige Verluste. Auch für den Tourismus in Österreich insgesamt verdüstern sich demnach die Aussichten.
    • Indien will den umstrittenen russischen Impfstoff Sputnik V ausprobieren. Die indische Pharma-Firma Dr. Reddy's aus Hyderabad und der russische Staatsfonds haben eine entsprechende Zusammenarbeit vereinbart.
  • Lufthansa fliegt wieder öfter nach Afrika

    Die Lufthansa bereitet sich nach weitgehenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder auf mehr Flüge in afrikanische Länder vor. "Wir stehen in den Startlöchern", sagte der für den Kontinent zuständige Lufthansa-Manager André Schulz am Donnerstag der dpa. Seit August sei die Zahl der Flüge nach Kenia wieder auf vier pro Woche hochgefahren, ab kommendem Samstag ist auch die Route von Frankfurt nach Windhuk (Namibia) wieder Teil des Flugplans. Am Jahresende könnte zudem auch Mauritius wieder angesteuert werden, schon im Oktober will Schulz "den Kranich wieder nach Johannesburg (Südafrika) holen". "Das Reiseverhalten und die Nachfragestrukturen werden sich verändern - wir sind aber sehr zuversichtlich beim Blick auf den Markt", sagte Schulz. Ein wichtiger Mosaikstein sei die am Vorabend in Südafrika verkündete Grenzöffnung nach sechsmonatiger Luftraumsperre.

  • Kassel verzichtet auf mobile Luftfilter

    In Kasseler Schulen wird es auch zukünftig keine mobilen Luftfiltergeräte geben. Laut einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstag teilen Stadtbaurat Christof Nolda und Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote (Grüne) die Auffassung der Gesundheitsämter, dass mechanisches Lüften den besten Schutz gegen die Übertragung des Coronavirus biete. Eine Anschaffung der Filteranlagen sei deshalb "aus fachlichen Gründen" nicht nötig. Die wirksamste Methode gegen die Verbreitung von virushaltigen Aerosolen sei eine möglichst hohe Zufuhr an Frischluft.

  • Top-Thema

    Rund 400 Menschen in Gelnhausen in Quarantäne

    Rund 400 Personen in Gelnhausen befinden sich in häuslicher Quarantäne, nachdem einige Covid-Fälle unter anderem im Umfeld eines Fußballvereins aufgetreten sind. 14 Menschen aus Gelnhausen, Hanau, Maintal und Freigericht wurden nach Auskunft des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises positiv auf Covid-19 getestet.

    Die Behörde geht davon aus, dass sich Fußballspieler vor zwei Wochen untereinander im Mannschaftskreis infizierten. Danach gab es wohl Ansteckungen im Familien- und Freundeskreis, am Arbeitsplatz, bei einem Tanzschultraining, bei privaten Feiern und in einer Fahrgemeinschaft von Schülern, wie Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sagt: "Wir können noch lange nicht davon sprechen, den Ausbruch gestoppt zu haben." Frühestens in der kommenden Woche lasse sich die Lage besser einschätzen. Unter den Kontaktpersonen, für die am Mittwoch eine Isolierung angeordnet wurde, sind Schüler aus drei Schulen.

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    Extra lange Züge für Eintracht-Fans

    Um die Fans von Eintracht Frankfurt auch in Corona-Zeiten sicher zum Stadion und nach Hause zu befördern, setzt der RMV am Samstag auf Züge im XXL-Format. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund am Donnerstag mitteilte, wird es rund um das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr) sogenannte Langzüge geben. Demnach verkehren die S-Bahn-Linien S8 und S9 sowie die Straßenbahnlinie 20 mit zusätzlichen Waggons. Zudem werde die Taktung der Straßenbahnen erhöht und zusätzliche Busse eingesetzt. Die Eintracht wird am Samstag erstmals seit Beginn der Coronakrise wieder vor Zuschauern spielen, insgesamt dürfen 6.500 Fans ins Stadion.

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    Biontech will Impfstoff in Marburg produzieren

    Für die Herstellung eines möglichen Corona-Impfstoffs will das Mainzer Unternehmen Biontech von dem Schweizer Pharmakonzern Novartis dessen Produktionsstätte in Marburg übernehmen. Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Biontech plant unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, in dem Werk bereits im ersten Halbjahr bis zu 250 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffs herstellen zu können. In dem Werk in Marburg sind den Angaben zufolge rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Über den Kaufpreis wurden zunächst keine Angaben gemacht.

    Das Mainzer Biopharma-Unternehmen und sein US-Partner Pfizer wollen im Falle eines Erfolgs der aktuell laufenden klinischen Studie zu ihrem möglichen Corona-Impfstoff im Oktober den Antrag auf Marktzulassung stellen. Beide Unternehmen hatten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem möglichen Impfstoff mit derzeit 29.000 Probanden gestartet.

  • Gastgewerbe zieht "katastrophale Bilanz"

    Ein halbes Jahr nach dem Lockdown und den massiven Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise ist die Lage für viele hessische Gaststätten und Hotels laut Dehoga immer noch prekär. "Die Bilanz ist katastrophal. Das sind die größten Umsatzeinbrüche, die wir seit dem Zweiten Weltkrieg im Gastgewerbe verzeichnet haben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Hessen, Julius Wagner. Seit Angang März hätten die Betriebe im Vorjahresvergleich Einbußen von 60 Prozent verkraften müssen.

    Trotz des schönen Sommers und obwohl viele Menschen Urlaub in Deutschland gemacht haben, verzeichneten die Hotels den Angaben zufolge im Juli ein Minus von 50 Prozent. Hessen sei ein starker Messe- und Kongressstandort - und dieser Bereich sei total eingebrochen, sagte Wagner. Erfreulich sei, dass sich die Kommunen flexibel zeigten und den Gaststätten Raum auf der Straße zur Verfügung stellten. Er gehe daher einigermaßen optimistisch in den Herbst.