In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Montags:

    • Angesichts steigender Corona-Zahlen in Deutschland setzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Fieberambulanzen. Er sprach von Schwerpunktsprechstunden, Schwerpunktpraxen und regionalen Fieberambulanzen. "Es geht darum, eine Infrastruktur zu haben, die sicherstellt, dass nicht im Wartezimmer sich die Menschen untereinander anstecken", sagte Spahn in Berlin.
    • In Nordirland dürfen sich fremde Haushalte bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr treffen. Auch hier steigen die Corona-Infektionszahlen stark. Im Freien werden noch Treffen von maximal sechs Menschen aus zwei Haushalten erlaubt sein. Allein in den vergangenen 48 Stunden hat es in Nordirland fast 400 neue Fälle gegeben.
    • In der spanischen Hauptstadt Madrid dürfen seit dem Montag 850.000 Menschen in überwiegend ärmeren Stadtteilen im Süden sowie in südlichen Vororten ihr Viertel nicht mehr verlassen. Ausnahmen gelten nur für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder um Kinder zur Schule zu bringen.
  • Hessens Erfahrungen mit Fieberambulanzen

    Damit die Hausärzte geschützt und nicht überlastet werden, plant das Bundesgesundheitsministerium zentrale Fieberambulanzen als erste Anlaufstelle für Corona-Patienten. Hessen hat damit schon etwas Erfahrung, zum Beispiel in Bad Camberg (Limburg-Weilburg). Doch ob diese Ambulanzen überhaupt sinnvoll sind, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Der Hausärzteverband Hessen hält sie für wenig nötig. Er fordert eine Stärkung der Hausärzte, unter anderem mit einer Wiedereinführung der Krankschreibung per Telefon.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video So läuft die Arbeit in der Fieberambulanz

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Frankfurter Messen bis März verschoben

    Auf dem Frankfurter Messegelände wird es bis einschließlich März kaum Messen geben. Lediglich die Digital-Messe "Hypermotion" soll nach jetzigem Stand im November auf dem Messegelände stattfinden. Die große Konsumgütermesse Ambiente wird dagegen mit weiteren Veranstaltungen wie der Christmasworld zusammengefasst und einmalig in den April verschoben, wie die Messegesellschaft am Montag mitteilte. Auch die Veranstaltung Heimtextil erhält einen neuen Termin im Mai. Die für März geplante Sanitär- und Klimafachmesse ISH wurde komplett ins Internet verlegt.

    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version haben wir geschrieben, dass bis März alle Messen verschoben würden. Die "Hypermotion" ist davon bisher aber nicht betroffen.

  • Komplette Stufe nach Corona-Fall im Homeschooling

    Nach einem Corona-Fall in der Nikolaus-August-Otto-Schule in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus) werden alle Schüler der Einführungsphase (11. Klasse) digital unterrichtet. Diese Regelung gelte wegen Lehrermangels ab sofort bis zu den Herbstferien, teilte der Kreis am Montag mit. Alle betroffenen Schüler seien bereits informiert worden. "Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Quarantäne-Maßnahme, sondern sie wurde aufgrund der personellen und organisatorischen Ressourcen der Schule erforderlich", sagte Landrat Frank Kilian. Von der angeordneten Quarantäne seien auch mehrere Lehrkräfte betroffen.

  • Top-Thema

    Bisher 13 Schulen wegen Corona geschlossen

    Seit Beginn des Schuljahres sind in Hessen 13 Schulen wegen Corona-Ausbrüchen geschlossen worden. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Montag mit. Insgesamt gebe es in Hessen 1.795 Schulen. Zuletzt hatte die Wiesbadener Carl von Ossietzky-Schule wegen eines Corona-Falls eine einwöchige Schließung angekündigt.

    Wie viel Unterricht bisher durch die Pandemie ausgefallen sei, werde nicht erfasst, sagte der Sprecher. Auch zur Zahl der bestätigten Corona-Fälle an Schulen machte das Ministerium keine Angaben. Ob und wie lange eine Schule geschlossen werden müsse, liege zudem nicht in der Zuständigkeit der Schulbehörden, sondern der Gesundheitsämter.

  • Finanzhilfe für den privaten Rundfunk

    Private Rundfunkanstalten in Hessen erhalten in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Die Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien teilte mit, durch den Wegfall von Werbeeinnahmen seien viele Sender in Not geraten. Als systemrelevante Medien leisteten sie einen wichtigen Beitrag zu einem flächendeckenden Informationsangebot. Mit dem Geld sollen deshalb bis zu 50 Prozent der UKW- und DAB+ -Verbreitungskosten von August bis Dezember 2020 abgedeckt werden.

  • Top-Thema

    Lufthansa streicht noch mehr Flieger und Jobs

    Die Lufthansa wird in der Corona-Krise noch mehr Stellen streichen als zunächst geplant. Mindestens 150 Flugzeuge der bisher 760 Jets umfassenden Konzernflotte würden dauerhaft nicht mehr abheben, teilte das Unternehmen am Montag mit. Deshalb müssten mehr als die bisher angekündigten 22.000 Vollzeitstellen wegfallen. Eine konkrete Zahl nannte das Unternehmen zunächst nicht. Betriebsbedingte Kündigungen sollen aber durch Krisenpakete mit den Gewerkschaften begrenzt werden. Außerdem kündigte die Lufthansa an, alle Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 auszumustern.

    Der Passagierluftverkehr habe sich von der Corona-Krise bislang kaum erholt. In den Sommerferien seien die Buchungszahlen zwar gestiegen, seit September wegen erhöhter Infektionszahlen in Europa und damit einhergehender Reisewarnungen aber wieder gesunken. Die Fluggesellschaft erwartet deshalb, dass sie bis Jahresende nicht mehr als 20 bis 30 Prozent des Flugangebots aus Vor-Corona-Zeiten erreichen wird.

  • Top-Thema

    hr sammelt 200.000 Euro für Künstler in Not

    Im Rahmen eines Benefizkonzerts des hr-Sinfonieorchesters hat der hr insgesamt 200.000 Euro an Spenden für die Stiftung Rheingau Musik Festival gesammelt. Der hr übertrug das Konzert am vergangenen Samstag aus dem Kloster Eberbach, im Anschluss konnten die Zuschauer spenden. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Fernsehübertragung dazu beigetragen haben, auf die Notlage der Künstlerinnen und Künstler aufmerksam zu machen", sagte hr-Intendant Manfred Krupp. "So konnten wir auch in diesem besonderen Jahr die starke Verbindung zwischen dem hr und dem Rheingau Musik Festival unterstreichen."

    Bei dem Konzert unter der Leitung von Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada wurde dazu aufgerufen, für Künstler in Not zu spenden, die pandemiebedingt nicht auftreten können. Das gesammelte Geld kommt im Besonderen dem künstlerischen Nachwuchs zugute, der am Beginn der eigenen Karriere steht und besonders hart getroffen ist.

    Logo Kombination hr-Sinfonieorchester Rheingau Musik Festival Stiftung
  • Weniger Ehen geschlossen

    Die Corona-Pandemie hat viele Heiratspläne vorerst platzen lassen. In den ersten sechs Monaten des Jahres haben sich in Hessen 10.246 Paare das Ja-Wort gegeben. Das sind rund 2.000 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Mitte März hatten Bund und Länder strenge Auflagen verhängt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Viele Standesämter schlossen oder schränkten daraufhin ihre Dienste ein.

    Langsam steigende Zahlen im Mai und Juni deuteten allerdings daraufhin, dass viele Hochzeitstermine lediglich verschoben und nicht abgesagt wurden. Im laufenden Jahr lag den vorläufigen Werten zufolge bisher allein der Februar über dem Vorjahreswert, mit mehr als 500 zusätzlichen Trauungen. Grund könnten zwei attraktive Hochzeitstermine in dem Monat gewesen sein - der 02.02.2020 und der 20.02.2020.

    Die Hände von einem gerade vermählten Ehepaar, geschmückt mit Eheringen.
  • Top-Thema

    Corona-Beschränkungen in Offenbach verlängert

    Die Stadt Offenbach hat die geltenden Corona-Beschränkungen bis einschließlich 27. September verlängert. Da derzeit wieder ein Anstieg der Infektionszahlen zu beobachten sei, bleibe die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen auf 50 beschränkt. Außerdem müssen Gäste in Restaurants, Kantinen, Mensen und Eiscafés weiterhin eine Maske tragen, wenn sie nicht an ihrem Platz sitzen.

    "Wir haben es zusammen geschafft, dass die Infektionszahlen in Offenbach zeitweise wieder stark gesunken sind. Bitte helfen Sie auch diesmal wieder alle mit, damit wir mit niedrigen Ansteckungszahlen in den Herbst gehen", appellierte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Offenbach am Montag bei 14,8.

  • Industrie auch im Juli deutlich unter Vorjahresniveau

    Die hessische Industrie bekam die Folgen der Corona-Krise auch im Juli deutlich zu spüren. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, fielen die Umsätze im Vergleich zum Juli 2019 um rund elf Prozent. Die Aufträge gingen demnach sogar um 20 Prozent zurück, die Zahl der Beschäftigten um 2,7 Prozent. Gründe seien vorübergehende Betriebsschließungen, durchbrochene Lieferketten und Kurzarbeit. Besonders betroffen sei die Automobilbranche.

  • Opposition präsentiert Gutachten zu Corona-Sondervermögen

    Bisher ist der politische Streit um die finanzielle Bewältigung der Corona-Krise im Landtag geführt worden. Demnächst wird er wohl auch vor dem hessischen Verfassungsgericht ausgetragen. SPD und FDP präsentieren am Montagvormittag in Wiesbaden ein Gutachten des Saarbrücker Haushaltsrechtsexperten Christoph Gröpl über das von der schwarz-grünen Landesregierung beschlossene, bis zu zwölf Milliarden schwere Corona-Schuldenpaket. Der Professor hat als Bevollmächtigter bereits mehrere Etat-Verfahren erfolgreich geführt – unter anderem gegen die frühere SPD-geführte nordrhein-westfälischen Landesregierung.

    Das Gutachten dürfte die wesentlichen Kritikpunkte der beiden Oppositionsparteien bestätigen. Sie sehen elementare Rechte des Parlamentes verletzt, weil das Corona-Sondervermögen für die Dauer mehrerer Haushaltsjahre aufgestellt wurde. Einen "Tabubruch" werfen SPD und FDP der Regierungskoalition vor, weil diese dafür eine leichtere Lockerung der Schuldenbremse durchgesetzt hatte. Das geht nun schon mit einfacher Regierungsmehrheit statt der zuvor nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit. Zudem wolle Schwarz-Grün Geld für Ausgaben bereitstellen, die nichts mit der Corona-Pandemie zu tun haben. Die AfD hat gerade noch einmal bekräftigt, eine eigene Klage gegen das Sondervermögen anstrengen zu wollen.

  • Zwei Corona-Fälle: Förderschule in Mörlenbach geschlossen

    An der Seebergschule in Mörlenbach (Bergstraße) hat es zwei Corona-Fälle gegeben. Die Schule bleibt deswegen ab Montag vorerst geschlossen, wie der Landkreis am Sonntag mitteilte.

    Wann die Förderschule wieder öffnet, ist noch unklar. Die rund 70 Schüler und rund 30 Lehrkräfte und Mitarbeiter sollen sich jetzt einem Corona-Test unterziehen. Nähere Angaben zu den infizierten Personen machte der Kreis nicht, nur dass beide nicht im Kreis Bergstraße wohnen.

  • Top-Thema

    51 Neuinfektionen, kein Todesfall

    In Hessen sind binnen der letzten 24 Stunden 51 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.637. Davon gelten rund 15.900 Fälle als genesen. Weitere Todesfälle gab es nicht, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit unverändert bei 544.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 20,8. Es folgen Frankfurt mit 20,3 und der Kreis Offenbach mit 17,2.

  • Top-Thema

    Wiesbadener Carl-von-Ossietzky-Schule schließt eine Woche

    Die Wiesbadener Carl-von-Ossietzky-Schule muss in dieser Woche von Montag bis Freitag wegen vier Coronafällen schließen. Das erklärte die Schule auf ihrer Website. Die anfallenden Quarantänefälle würden zeitnah vom Gesundheitsamt informiert, sagt der Schulleiter Niko Lamprecht. Betroffen sind laut Wiesbadener Kurier 475 Schüler des Oberstufengymnasiums.

    Eltern sollten von Anfragen bei der Schule absehen, erklärt der Schulleiter. Für die Zeit der Schließung beziehungsweise der Quarantäne sollen Aufgaben an die Schüler geschickt werden.

    Insgesamt sind im Moment in Hessen fast 4.800 Schüler nicht im Präsenzunterricht, weil es an ihrer Schule Corona-Fälle gibt. Dies entspricht 0,62 Prozent, wie das Kultusministerium mitteilte.

  • Top-Thema

    "Einfachvariante" für Homeoffice vorgeschlagen

    Hessen und Bayern wollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger ohne eigenes Arbeitszimmer sollen von der geplanten "Einfachvariante" profitieren, wie die Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Albert Füracker (CSU) am Sonntag mitteilten. Die Initiative sieht vor, dass Arbeitnehmer pro vollem Tag im Homeoffice einen Pauschalbetrag von fünf Euro als Werbungskosten ansetzen können - maximal 600 Euro pro Jahr.

    Der Vorschlag könne "helfen, die in der gegenwärtigen Praxis häufigen Konflikte mit dem Finanzamt bei den Arbeitszimmerkosten zu befrieden", schreiben die Minister. Es ist nicht der erste Vorstoß in diese Richtung. Unter anderem forderte im Mai der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim: "Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen können.". Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. "Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei", bemängelte Ullrich.

    Eine Frau mit Laptop auf ihrem Schoß im Wohnzimmer
  • Top-Thema

    4.718 Schüler können nicht an Präsenzunterricht teilnehmen

    Hessische Lehrerinnen und Lehrer haben bislang 32.270 freiwillige Corona-Tests gemacht. Davon fielen vier positiv aus, wie das Kultusministerium mitteilt (Stand: 18. September). Dies entspricht einer Positivrate von 0,0124 Prozent. Jede Lehrerin und jeder Lehrer darf sich bis 1. Oktober alle zwei Wochen kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen.

    Den Zahlen zufolge können infolge behördlicher Quarantäneauflagen wegen Verdachtsfällen oder Corona-Infektionen 4.718 von insgesamt rund 760.000 Schülerinnen und Schülern nicht am Präsenzunterricht teilnehmen (Stand 18. September). Dies entspricht 0,62 Prozent. Bei den Lehrerinnen und Lehrern seien 483 von insgesamt 62.500 betroffen (0,77 Prozent).

  • Top-Thema

    70 gemeldete Neuinfektionen, ein Todesfall

    In Hessen sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr, mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf 17.586 gestiegen, wovon rund 15.700 als genesen gelten. Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 544.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf, die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig. Die sogenannte Inzidenz liegt dort jetzt bei 20,8. In Frankfurt ist die Inzidenz leicht von 19,9 auf 20,7 gestiegen. Es folgen die Stadt Offenbach mit 16,3, der Hochtaunuskreis mit 16,1 und der Main-Taunus-Kreis mit 16,0.

  • Wie steht es um die Grippeimpfung?

    Im Corona-Winter könnte eine Grippe-Infektion zu zusätzlichen Risiken führen - für den Einzelnen, aber auch für das Gesundheitssystem. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert deshalb, dass sich so viele Menschen wie möglich gegen die Grippe impfen lassen. Doch gibt es dafür überhaupt genug Impfstoff?

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Impfchaos im Corona-Winter?

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Limburger Kreuzfest unter Corona-Bedingungen

    Ein Open-Air-Gottesdienst, der zugleich im Live-Stream mitzuerleben ist, luftige Bestuhlung und Chorsängerinnen, die drei Meter Abstand halten: Ein etwas anderes Kreuzfest findet an diesem Wochenende im Limburger Bischofsgarten statt. Bischof Georg Bätzing sagte, das Fest solle ein Hoffnungszeichen für alle sein, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Lockdowns litten. Am Sonntag gibt es nach dem Gottesdienst mit Bischof Bätzing ein Kultur- und Musikprogramm im Bischofsgarten und rund um den Limburger Dom.

  • Top-Thema

    Demo für Bordellöffnung

    Weil die Bordelle seit Monaten geschlossen bleiben müssen, blüht die illegale Straßenprostitution. Das ist nicht nur in Corona-Zeiten gefährlich. In Frankfurt haben deshalb 50 Prostituierte gegen die Schließung demonstriert.

  • Top-Thema

    Schule in Bensheim wegen Corona geschlossen

    Die Karl-Kübel-Schule in Bensheim (Bergstraße) ist aufgrund zweier Corona-Fälle vorsorglich geschlossen worden. Darauf hatten sich die Schulleitung und das zuständige Schulamt verständigt, teilte der Landkreis am Freitag mit. Die Schließung gilt vorerst bis einschließlich Montag, bereits am Freitag fiel der Unterricht aus.

    Nach Angaben des Kreises hat es an der berufsbildenden Schule zwei bestätigte Covid-19-Infektionen gegeben. Bei einer Person handele es sich um eine Lehrkraft, die andere wohne außerhalb des Kreises.

  • 7.500 Reise-Verfahren am Frankfurter Amtsgericht

    An den Amtsgerichten, in deren Zuständigkeit die zehn größten deutsche Flughäfen fallen, stapeln sich derzeit rund 45.000 Reise-Verfahren. In Frankfurt liegen aktuell mehr als 7.500 solcher Verfahren zur Bearbeitung, wie die Rheinische Post berichtet. Köln (9.500) und Düsseldorf (9.000) haben demnach sogar noch mehr zu tun. Das seien ungewöhnlich hohe Zahlen. Hintergrund ist, dass viele Fluglinien oder Reiseveranstalter die Kosten für stornierte Reisen vielfach noch immer nicht erstattet haben.

    Der Richterbund kritisiert die hohe Belastung für die Justiz. "Nach einem kurzen Rückgang während des Corona-Lockdowns steigen die Verfahrenszahlen bei den Gerichten wieder", sagte Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. Die Masse der Fälle sei eine extreme Belastung.

    Wartende Passagiere am Frankfurter Flughafen
  • Top-Thema

    Normalisierung des Krankenhausbetriebs

    Nach den Auslastungsproblemen durch die Corona-Pandemie füllen sich die Betten in Hessens Kliniken wieder. "Während der Hochphase der Pandemie von Mitte März bis Juni waren die Krankenhäuser tatsächlich leer, weil die nicht dringlichen Behandlungen verschoben worden sind", sagte Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen. Auch die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 hatte Patienten von Kliniken ferngehalten. Jetzt normalisiere sich die Lage.

    Die Auslastung der Krankenhäuser schätzt Schaffert auf 70 bis 80 Prozent. Das Land Hessen spricht von 85 Prozent bei den Normalpflegebetten und 81 Prozent im Intensivbereich. Die für diese Jahreszeit relativ hohe Auslastung sei aber auch auf die Corona-Beschränkungen zurückzuführen. Das bedeutet: Weil Abstände und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, stehen nicht alle Betten zur Verfügung.

    30.000 Normalbetten gibt es laut Ministerium aktuell, 5.000 seien frei. Hinzu kommen 2.400 Intensivbetten, von denen 1.730 belegt sind. Zuletzt lagen 251 Covid-19-Patienten in Hessen in Kliniken, davon 29 auf der Intensivstation.

  • Top-Thema

    174 Neuinfektionen, kein Todesfall

    In Hessen sind innerhalb der letzten 24 Stunden 174 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag um 0 Uhr mit. Die Gesamtzahl ist damit auf 17.516 gestiegen, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Weitere Todesfälle gab es nicht, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit weiter bei 543.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf, die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig. Die sogenannte Inzidenz liegt dort jetzt bei 21,9, am Vortag waren es noch 24,8. In Frankfurt ist die Inzidenz leicht von 16,6 auf 19,9 gestiegen. Es folgen der Main-Taunus-Kreis mit 17,7, die Stadt Offenbach mit 17,1 und Wiesbaden mit 16,2.