In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • 57 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. Im Hochtaunuskreis verstarb ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion. Damit sind in Hessen bislang insgesamt 521 Menschen einer Covid-19 Erkrankung zum Opfer gefallen.

    In Offenbach lag die Zahl der registrierten Infektionen bei 300 - fünf mehr als am Vortag. Der Magistrat der Stadt hatte am Montagabend verschärfte Corona-Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche auf über 35 geklettert war. Sie liegt am Dienstag bereits bei über 39. Der Rheingau-Taunus-Kreis vermeldete lediglich eine Neuinfektion. Hier hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 25 betragen - nun sank der Wert auf 22,4.

  • Top-Thema

    364 Millionen Euro für Corona-Schutzausrüstung

    Die Landesregierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie für mehr als 364 Millionen Euro brutto Schutzausrüstung gekauft. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor (Stand: 26. Mai).

    Demnach wurden allein rund 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken ausgegeben. Hinzu kommen nochmals 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken. Angeschafft wurden außerdem Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel. Für knapp 23 Millionen Euro wurden mehr als 130 Millionen Einweghandschuhe gekauft.

    Hände Klinik Hygiene Desinfektion Gesundheit Sujet
  • Top-Thema

    Offenbach verschärft Corona-Regeln weiter

    In der Stadt Offenbach gelten ab sofort strengere Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus: Öffentliches Grillen und Picknicken ist nun in der Öffentlichkeit verboten, Reiserückkehrer aus Risikoregionen müssen sich auf das Coronavirus testen lassen. Am Sonntag hatte die Stadt aufgrund der steigenden Neuinfektionen die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der Landesregierung erreicht. Mehr Informationen zu den Neuerungen finden Sie in unserem Artikel.

  • Top-Thema

    Tausende Risikogebiet-Rückkehrer am Frankfurter Flughafen

    Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport landen aktuell wöchentlich 16.000 Rückkehrer aus Risikogebieten am Frankfurter Flughafen. Diese müssen sich schon bald bei ihrer Rückkehr einem verpflichtenden Coronatest unterziehen.

    Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag bekräftigte, werde die Testpflicht für Reiserückkehrer noch im Laufe dieser Woche umgesetzt. Am Flughafen in Frankfurt gibt es derzeit drei Testzentren - das Fraport Medical Center, das kommerzielle Testzentrum der Firma Centogene und das Testzentrum vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

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    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Privates Sommerfest lässt Fallzahlen in Wiesbaden steigen

    Ein privates Sommerfest mit mindestens 100 Beteiligten hat für einen Anstieg der Fallzahlen in Wiesbaden gesorgt. Bis Montagvormittag wurden bereits 18 Neuinfektionen gemeldet, davon stammten 15 Personen aus dem Wiesbadener Stadtgebiet, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ein Großteil der Gäste sei bereits am Wochenende durch das Gesundheitsamt ermittelt, getestet und teilweise unter Quarantäne gestellt worden.

    Da seit der Feierlichkeit jedoch einige Tage vergangen seien und die Gäste zum Teil bereits Urlaubsreisen angetreten hätten, gestalte sich die Ermittlung der Personen "enorm aufwändig", wie die Stadt erklärte. In diesen Fällen sei es nötig, die Gesundheitsämter anderer Regionen zu informieren, um alle Lücken zu schließen. Zusätzlich werde derzeit überprüft, ob seitens des Veranstalters des Sommerfests ein schlüssiges Hygienekonzept vorlag und auch korrekt umgesetzt wurde.

  • Top-Thema

    Ausbruch in Seniorenheim "unter Kontrolle"

    Nachdem am vergangenen Freitag 27 Bewohner sowie Mitarbeiter eines Seniorenheims in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat sich der Krisenstab am Montag zufrieden mit der aktuellen Situation in der Einrichtung gezeigt.

    "Da der Ausbruch von SARS-CoV-2 in diesem Fall in einer Einrichtung passierte, es sich somit um ein lokal begrenztes Ereignis handelt, konnten wir die Maßnahmen zügig umsetzen", betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Renate Wilhelm. Die Ermittlung von Kontaktpersonen sei schnell und reibungslos verlaufen. "Wir haben das Ereignis unter Kontrolle", betonte Kreisbeigeordneter Herbert Koch. Am Mittwoch solle eine weitere Testung erfolgen.

    Am Samstag hatte der Kreis noch mitgeteilt, dass sich insgesamt 28 Personen im Seniorenheim mit dem Virus infiziert hätten. Wie der Kreis am Montag klar stellte, sei es zu einem Dokumentationsfehler gekommen.

  • Keine Neuinfektionen in Offenbach

    Nach dem Anstieg der Corona-Zahlen in Offenbach ist seit Sonntag kein weiterer Fall hinzugekommen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Am Sonntag hatte die Stadt 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert und somit die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. Offenbachs Krisenstab will sich am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen in der Stadt beraten. Um 17 Uhr soll dazu eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung stattfinden. Das hr-fernsehen überträgt die Pressekonferenz live, auf hessenschau.de können Sie den Livestream verfolgen.

  • Pedelec-Unfälle nehmen im Corona-Frühjahr zu

    Pedelecs sind derzeit so beliebt wie nie: Die Fahrräder mit Motor-Unterstützung bieten vielen Hessen gerade zu Corona-Zeiten einen willkommenen und bequemen Zeitvertreib. Während entspannt in die Pedale getreten werden kann, unterstützt der Akkumotor die Fahrt mit bis zu 25 Stundenkilometern. Doch mit der erhöhten Nachfrage steigt auch die Zahl der Unfälle, wie die vorläufige Unfallstatistik des Hessischen Landesamtes für die Monate Januar bis einschließlich Mai zeigt. So hat es im Corona-Frühjahr 50 Prozent mehr Unfälle mit Pedelecs gegeben als noch im Vorjahr. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Zahl der beantragten Insolvenzverfahren steigt weiter an

    Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der bei hessischen Gerichten beantragten Insolvenzverfahren gestiegen. Im Monat Mai haben nach Angaben den Statistischen Landesamtes weitere 135 Unternehmen in Hessen ein Insolvenzverfahren beantragt. Das sei eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber April 2020. Der Anstieg sei dabei im Vergleich zum Vormonat jedoch geringer, wie das Landesamt mitteilte. Im Vergleich zu den im Mai 2019 beantragten Insolvenzverfahren stellte das Landesamt einen Anstieg von 9,8 Prozent fest. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich im Mai 2020 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Seit Mitte März besteht für Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie geschädigt wurden, keine Pflicht mehr zur Insolvenzantragsstellung.

  • Krisensitzung auch im Rheingau-Taunus-Kreis

    Auch im Rheingau-Taunus-Kreis ist für den heutigen Montag eine Sitzung eines Corona-Krisenstabs geplant. Der Landkreis reagiert damit auf die steigende Zahl von Neu-Infektionen. Diese lagen laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen 7 Tagen 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

    Neben dem Rheingau-Tanus-Kreis war zuletzt vor allem die Stadt Offenbach von hohen Neu-Infektionszahlen betroffen. Dort wurde mittlerweile Stufe 3 des Einsatzplanes erreicht. Die hohe Zahl der Neuansteckungen geht nach Angaben der Stadt vor allem auf Reiserückkehrer zurück.

  • Top-Thema

    Testpflicht für Reise-Rückkehrer ab dieser Woche

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gegenüber dem ARD-Morgenmagazin bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin konnte er allerdings noch nicht nennen. "Wir haben erste Entwürfe", sagte der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen."

    Spahn rechnet mit einer Zunahme der Tests, neben Reiserückkehrern auch etwa von Lehrern und Erziehern: "Wir werden sehen - da bin ich sehr sicher - in den nächsten Wochen, dass deutlich mehr getestet werden wird."

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    hessenschau vom 03.08.2020
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  • 25 Neuinfektionen, keine neuen Toten

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 25 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Neue Todesfälle wurden nicht verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl, der in Hessen infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Pandemie haben registrierten die Behörden somit 12.142 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.000 Betroffene gelten mittlerweile als geheilt.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Montag der Grenzwert von 35 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Dort berät heute ein Krisenstab über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

  • Offenbacher Krisenstab tritt zusammen

    Nachdem in der Stadt Offenbach am Sonntag die Schwelle von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wurde, soll am heutigen Montag ein Krisenstab zusammentreten und über weitere Maßnahmen beraten. Das Gremium soll in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden. "Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten", hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag angekündigt.

    Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht ab einem Wert von 35 neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Der starke Anstieg der Fallzahlen in der vergangenen Woche wurde vor allem mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht. Wann genau der Krisenstab zusammentritt, ist noch nicht bekannt.

  • Stadt Offenbach will keine drastischen Maßnahmen

    Die Stadt Offenbach hat weiterhin mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurde eine neue Warnstufe überschritten. Auf drastische Maßnahmen will die Stadt aber wohl vorerst verzichten: Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte am Sonntag dem hr, dass die zu erwartenden Maßnahmen keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben sollen: "Wir werden keine Betriebe oder Unternehmen schließen." Er nehme die Situation jedoch sehr ernst. Es gelte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die angemessen seien. Wie diese genau aussehen werden, konnte Schwenke noch nicht sagen. Der Krisenstab der Stadt wird in Abstimmung mit dem Land am Montag über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden.

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden am Sonntag in der Stadt Offenbach 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Damit hat Offenbach die zweite Warnstufe überschritten und die Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht.

  • Frankfurt Opernplatz leert sich bereits vor Sperrstunde

    Zwei Wochen nach den Ausschreitungen in Frankfurt ist es auch in der Nacht zu Sonntag auf dem Opernplatz ruhig geblieben. Auch ein unangemeldeter Demonstrationszug gegen Rassismus mit 120 Menschen verlief friedlich, wie die Polizei mitteilte. Dieser hielt auf dem Weg vom Kaisersack zur Konstablerwache nur kurz am Opernplatz und löste sich bereits vor Mitternacht komplett auf. Der Opernplatz habe sich ohne Zwischenfälle geleert, schrieb die Polizei bei Twitter. Insgesamt sei die Zahl der feiernden Menschen vor der Oper zurückgegangen.

    Vor zwei Wochen hatten Krawalle auf dem Opernplatz in Frankfurt für Aufsehen gesorgt, seitdem gilt an Wochenenden ab Mitternacht ein Betretungsverbot für den Opernplatz. Polizisten waren aus der Menge der Feiernden heraus mit Flaschen angegriffen worden. Mindestens fünf Beamte wurden nach Polizeieingaben verletzt, mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Der Opernplatz hatte sich in den vergangenen Monaten auch angesichts der coronabedingten Schließung von Clubs und Diskotheken zur Freiluft-Partyzone entwickelt.

  • Bereits mehr als 40.000 Corona-Tests am Flughafen

    In dem Ende Juni eröffneten Testzentrum am Frankfurter Flughafen haben sich bisher mehr als 40.000 Menschen auf Covid-19 testen lassen. Mittlerweile liege die Zahl der täglichen Testungen bei knapp 2000, sagte Volkmar Weckesser, Vorstandsmitglied des Unternehmens Centogene, das das kommerzielle Testzentrum in Kooperation mit Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport betreibt.

    Tests kosten dort zwischen 59 und 139 Euro, die Ergebnisse liegen entweder nach fünf bis sechs Stunden oder im Fall des teureren Tests nach etwa drei Stunden vor. "Wir verzeichnen kontinuierlich steigende Zahlen", sagte Weckesser.

  • Offenbach und Rheingau-Taunus-Kreis erreichen nächste Warnstufe

    Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in der Stadt Offenbach weiter angestiegen. Nachdem am Freitag mit 21,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erstmals die Warnstufe von 20 Fällen überschritten wurde, lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Sonntag bei 35,3 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag waren es 29,9 Fälle.

    Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift die nächste Stufe des vom Sozialministerium erarbeiteten Einsatzplanes. Dann sind erweiterte Maßnahmen sowie die Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums vorgesehen. Für die Warnstufe, in der sich Offenbach am Samstag noch befand, setzte das Landeskonzept insbesondere auf die Information der Bürger. Zudem beschloss die Stadt strengere Regeln bei Sportveranstaltungen und in der Gastronomie.

    Der Rheingau-Taunus-Kreis überschritt mit den Zahlen von Sonntag ebenfalls einen Schwellenwert. Hier wurden laut RKI-Angaben 21,9 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gezählt.

  • 88 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 88 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 12.117 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 11.000 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte liegt die Stadt Offenbach weiterhin über der Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt laut RKI-Angaben vom Sonntag 35,3 pro 100.000 Einwohner. Am Samstag waren es 29,9. Als Folge der erhöhten Infektionszahlen reagierte die Stadt mit strengeren Corona-Regeln.

    Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf hessenschau.de über Nachrichten zu Corona in Hessen berichten, blicken die Kollegen von tagesschau.de auf die Entwicklungen in ganz Deutschland und der Welt. Heute können Sie dort unter anderem lesen:

    • Kundgebung von Corona-Leugnern am Brandenburger Tor: Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Weil viele von ihnen weder Masken trugen noch Abstand hielten, löste die Polizei die Kundgebung am Nachmittag auf.
    • WHO meldet weltweiten Rekordanstieg bei Corona-Infektionen: Laut WHO haben sich innerhalb eines Tages weltweit 292.000 Menschen infiziert - so viele wie noch nie zuvor. Die meisten Fälle innerhalb eines Landes gab es in Brasilien, gefolgt von den USA.
    • Polen verzeichnet Höchststand bei Neuinfektionen: Die Behörden verzeichneten nach eigenen Angaben 658 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Nun denkt das Land über schärfere Maßnahmen nach.
    • Ab diesen Samstag kostenlose Tests für deutsche Urlaubsrückkehrer: Auch ohne Krankheitsanzeichen werden die Kosten für die Tests übernommen, wenn sich Einreisende innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland untersuchen lassen.
  • Friedlicher Freitag am Frankfurter Opernplatz

    Knapp zwei Wochen nach den Ausschreitungen auf dem Opernplatz hat Frankfurt erneut einen friedlichen Freitag erlebt. In der Nacht zu Samstag blieb es ruhig, wie die Polizei mitteilte. Kurz nach Mitternacht hielten sich demnach noch rund 20 Menschen auf dem Platz auf, verließen diesen jedoch vor Beginn der Sperrstunde um 1 Uhr.

    Der Opernplatz hatte sich in den vergangenen Monaten auch angesichts der coronabedingten Schließung von Clubs und Diskotheken zur Freiluft-Partyzone entwickelt.

  • Top-Thema

    Weitere Schutzmaßnahmen in Seniorenheim

    Ein Seniorenheim in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) hat nach insgesamt 27 Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern weitere umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen.

    Die 19 infizierten Bewohner wurden nach Angaben des Heimsprechers vom Samstag in einem Isolationsbereich untergebracht. Sie werden von speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern versorgt, die durch Hygienemaßnahmen und besondere Schutzmasken vor einer Ansteckung geschützt sind. Die acht infizierten Mitarbeiter wurden unter häusliche Quarantäne gestellt. In der nächsten Woche werden erneut alle Bewohner und Mitarbeiter getestet.

    Das Haus hatte direkt nach der Information über das positive Testergebnis eines Bewohners am 28. Juli Schutzmaßnahmen eingeleitet, den entsprechenden Wohnbereich isoliert und ein Besuchsverbot ausgesprochen.

    Anmerk. d. Red.: Am Samstag hatte der Rheingau-Taunus-Kreis 28 Corona-Infektionen in der Einrichtung bestätigt. Es sei jedoch zu einem Dokumentationsfehler gekommen, teilte der Kreis am Montag mit und korrigierte die Gesamtzahl auf 27 Infektionen.

  • Top-Thema

    Haftantritt wegen Corona zurückgestellt

    Um in den Gefängnissen Platz für eventuell nötige Corona-Quarantänestationen zu haben, mussten rund 8.000 Straftäter zunächst nicht ins Gefängnis. Bei den zurückgestellten Haftantritten handelte es sich vorwiegend um Ersatzfreiheitsstrafen, die bei nicht gezahlten Geldstrafen verhängt werden oder der Erzwingungshaft bei Bußgeldsachen, erklärte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

    In 69 Fällen sei der Haftantritt auch bei Straftätern zurückgestellt worden, die eine Freiheitsstrafe von höchstens einem Jahr verbüßen müssen. Voraussetzung sei aber, dass diese Personen keine Sexualstraftaten oder groben Gewalttaten begangenen haben, betonte die Ministerin. Seit Anfang Juli wird nach Angaben eines Ministeriumssprechers aber wieder zum Haftantritt geladen.

  • Top-Thema

    Offenbach weiter über Grenzwert

    Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in der Stadt Offenbach weiter angestiegen. Nachdem am Freitag mit 21,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erstmals die Warnstufe von 20 Fällen überschritten wurde, lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag bei 29,9 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

    Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift Stufe 3 des vom Sozialministerium erarbeiteten Einsatzplanes. Dann sind erweiterte Maßnahmen sowie die Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums vorgesehen. Für Stufe 2, in der sich Offenbach aktuell befindet, setzt das Landeskonzept insbesondere auf die Information der Bürger. Zudem beschloss die Stadt strengere Regeln bei Sportveranstaltungen und in der Gastronomie.

  • 64 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 64 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 12.029 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.900 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte liegt die Stadt Offenbach weiterhin über der Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt laut RKI-Angaben vom Samstag 29,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Freitag waren es 21,6. Als Folge der erhöhten Infektionszahlen reagierte die Stadt mit strengeren Corona-Regeln.

    Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Nutzer bemängeln Maskendisziplin im Nahverkehr

    Während die Berliner Verkehrsbetriebe in Bussen und Bahnen zehntausende Masken-Verweigerer zählen, sind die hessischen Verkehrsbetriebe mit der Maskendisziplin ihrer Fahrgäste zufrieden. Eine hr-Umfrage unter mehreren Verkehrsbetrieben ergab: Im Großen und Ganzen halten sich die Fahrgäste in Bussen und Bahnen an die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen - jedenfalls nach den Erfahrungen der Verantwortlichen. Zahlreiche hessenschau.de-Nutzer können das nicht nachvollziehen. Sie machen mit der Umsetzung dieser Corona-Regel andere Erfahrungen. Mehr erfahren Sie in unserem Artikel.