In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker von Mittwoch, 24. Juni, zum Nachlesen.

Coronavirus in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen von Mittwoch:

+++ Schwarz-Grün erzürnt Opposition mit Corona-Etat +++

21.33 Uhr: Die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen wollen ihr geplantes Zwölf-Milliarden-Sondervermögen zur Linderungen der Pandemiefolgen ohne die Opposition durchdrücken, indem sie flugs die nötige Zustimmung zum Aussetzen der Schuldenbremse von Zweidrittel- auf absolute Mehrheit senken. Die Opposition zürnt, der Steuerzahlerbund erkennt gar "einen Anschlag auf die Schuldenbremse". Am Mittwoch wurde erneut im Landtag darüber debattiert.

Videobeitrag

Video

zum Video Landtag: Corona-Rettungspaket verärgert Opposition

hessenschau vom 24.06.2020
Ende des Videobeitrags

+++ Fahrradfahrerfreundlicheres Kassel +++

21.27 Uhr: In der Corona-Zeit haben etliche Menschen für sich das Fahrradfahren in der Stadt und die vielen damit verbundenen Vorteile entdeckt: schnelleres Vorankommen, bessere Stadtluft, bisschen Workout, Spaß statt Stau. Womöglich geht der Umstieg zu Lasten des in Corona-Zeiten verdächtigen ÖPNV, womöglich steigen auch einige Autofahrer um. Gut wäre es. Die Städte ziehen übrigens mit an diesem Strang. Frankfurt ruft sich selbst zur kommenden Fahrradstadt aus. Und Kassel investiert 66 Millionen Euro in neue Radwege und Fahrradstraßen.

Videobeitrag

Video

zum Video Kassel baut Fahrradnetz für 66 Millionen Euro aus

hessenschau vom 24.06.2020
Ende des Videobeitrags

+++ Großaktionär will für Lufthansa-Rettungspaket stimmen +++

19.35 Uhr: Der Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele will bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag dem Rettungspaket für die angeschlagene Airline zustimmen. Damit stünde dem Einstieg des Staates bei der Fluggesellschaft nichts im Weg. "Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen", sagte Thiele der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Mittwoch.

Thiele könnte mit einem Aktienanteil von 15,5 Prozent den Staatseinstieg verhindern und zeigte sich bisher skeptisch darüber. Bei der Hauptversammlung werden weniger als 38 Prozent der Stimmrechte vertreten sein. Er stimme gegen die Insolvenz, sagte Thiele: "Es liegt im Interesse aller Lufthansa-Mitarbeiter, dass das Management zügige Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die nötige Restrukturierung führen kann."

+++ Fleischer protestieren gegen Fleischindustrie +++

18.11 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch im Fleischbetrieb Tönnies haben sich Metzger aus Nordhessen in einem gemeinsamen Protest gegen die Fleischindustrie abgegrenzt. "Wir schlachten selbst aus kleinbäuerlicher Tierhaltung, wir haben kurze Transportwege und wir zahlen die Mitarbeiter adäquat", sagt der Obermeister der Fleischerinnung, Uwe Köhler.

Videobeitrag

Video

zum Video Hessens Fleischer protestieren für Veränderung

hessenschau vom 24.06.2020
Ende des Videobeitrags

+++ Keine rechtlichen Schritte nach Corona-Ausbruch nach Gottesdienst +++

17.48 Uhr: Nachdem sich im Mai im Zusammenhang mit einem Gottesdienst einer Freikirche in Frankfurt mehr als 200 Menschen mit dem Coronavirus infiziert hatten, verzichtet die Stadt auf rechtliche Schritte. "Die nachweislichen Verstöße gegen Empfehlungen des Landes Hessen im Gottesdienst der Baptistengemeinde waren nicht justiziabel", erklärte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne).

Ein Sprecher der Gemeinde hatte kurz nach dem Gottesdienst erklärt, es seien alle Auflagen für Gottesdienste eingehalten worden. Später räumte die Gemeinde Versäumnisse ein: "Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht gewesen, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten."

+++ Umfrage: Viele Betriebe in Hessen wollen weiter ausbilden +++

16.49 Uhr: Viele Unternehmen in Hessen wollen trotz der Corona-Pandemie weiterhin ausbilden. 92 Prozent der ursprünglich geplanten Ausbildungsplätze blieben erhalten, ergab eine Umfrage des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) unter 1285 Firmen. Nur zwei Prozent der Betriebe hätten Verträge wieder aufgelöst, die bereits unterschrieben waren. "61 Prozent der IHK-Ausbildungsbetriebe wollen in diesem Krisenjahr alle Azubis übernehmen", sagte Dr. Brigitte Scheuerle, Sprecherin Berufliche Bildung beim HIHK.

Neue Verträge für das Ausbildungsjahr ab September kommen allerdings deutlich später zustande als sonst. Zum 1. Juni haben die hessischen Industrie- und Handelskammern gemessen am Vorjahr einen Rückgang von fast 23 Prozent auf gut 9.100 Verträge gezählt. Das hängt nach Einschätzung des HIHK auch mit der massiven Verunsicherung vieler Firmen in der Corona-Krise zusammen. Zudem hätten 12 Prozent der Ausbildungsbetriebe Bewerbungsgespräche verschoben.

+++ Corona wirbelt Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander +++

16.22 Uhr: Die Einschränkungen in der Corona-Pandemie bringen den Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander: Stücke mit großer Besetzung wie Dmitri Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" müssen verschoben werden. Wegen der begrenzten Zuschauerzahl soll es außerdem zwei Vorstellungen pro Spieltag geben.

Intendant Bernd Loebe hofft, dass bis zum Spätsommer wieder mehr Plätze angeboten werden können. "Für uns kommt auf keinen Fall in Frage, auch in der kommenden Saison nur vor 250 Menschen zu spielen, zumal es den momentan geltenden Abstandsregeln zufolge in der Realität nur knapp über 140 Plätze sind", teilte er am Mittwoch mit. Wegen der Unwägbarkeiten kann auch der Vorverkauf, der am 6. Juli starten sollte, vorerst nicht beginnen.

Oper Frankfurt

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

15.46 Uhr: Während wir Sie über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das bundes- und weltweite Geschehen im Blick. Hier einige der Meldungen vom Mittwoch:

  • Für kleine und mittelständische Unternehmen, die coronabedigt in Schwierigkeiten geraten sind und die Zahl ihrer Ausbildungsplätze trotzdem beibehalten, soll es ein Prämie geben.
  • Gesundheitsexperten warnen angesichts umfangeicher Lockerungen in Großbritannien vor einer zweiten Infektionswelle. Europaweit ist das Land mit 43.000 Corona-Toten am schwersten betroffen.
  • In Lateinamerika sind insgesamt mehr als 100.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Allein Brasilien meldet über 50.000 Todesfälle.

+++ Baubranche trotz Corona mit mehr Umsatz und Aufträgen +++

15.14 Uhr: Die Baubranche in Hessen hat im April gegen den allgemeinen Trend in der Corona-Krise ein Umsatz- und Auftragsplus verzeichnet. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um sechs Prozent auf 458 Millionen Euro, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Dabei stiegen die Erlöse im gewerblichen und industriellen Bau sowie im Verkehrsbau. Einen Umsatzrückgang gab es demnach lediglich im Wohnungsbau - und zwar um fünf Prozent.

Viele Betriebe in der Branche haben weiterhin gut gefüllte Auftragsbücher. Mit 23 Prozent war das Plus bei den Bestellungen im April besonders hoch. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Hochbau, wo die Nachfrage zum Vorjahresmonat um 48 Prozent zulegte. Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs: Die Branche zählt demnach knapp 35.400 Beschäftigte und damit fast vier Prozent mehr als im April 2019.

+++ Nach strittigen Test-Ergebnissen: KV kritisiert Vogelsbergkreis scharf +++

14.21 Uhr: Am Dienstag meldete der Vogelsbergkreis vierzehn falsch-positive Corona-Tests in Folge und forderte die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in einer Pressemitteilung auf, das beauftragte Testlabor zu wechseln. Nun hat die KV die Kritik des Landrats und des Gesundheitsdezernenten zurückgewiesen und das Verhalten als "unverantwortlich" bezeichnet. Man arbeite nur mit Laboren zusammen, in denen die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und die vorgeschriebenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung streng eingehalten würden. Dazu gehört demnach auch ein zweiter Bestätigungstest.

"Kritisch sehen wir die Äußerungen der Kreisspitze aber auch vor allem deshalb, weil sie ein hohes Maß an medizinischer Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit offenbaren", heißt es in der Mitteilung des KV-Vorstandes. Dass ein Test einige Tage später anders ausfalle, sei keineswegs ungewöhnlich. "Auch fallen nicht alle Tests zu 100 Prozent positiv oder negativ aus, sondern beispielsweise nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent." Einen solchen Fall nicht als positiv zu werten, sei infektiologisch unverantwortlich.

+++ "Machtpolitik mit der Brechstange": SPD zu Plänen von Schwarz-Grün +++

13.40 Uhr: Die Opposition im hessischen Landtag läuft weiter Sturm gegen das geplante milliardenschwere Corona-Sondervermögen der Landesregierung. Das Vorhaben von Schwarz-Grün, zur Durchsetzung ihrer Ziele die Regelungen zur Schuldenbremse zu lockern, sei "Machtpolitik mit der Brechstange", sagte die SPD-Fraktionschefin Nancy Faeser am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden. Dies markiere einen Tiefpunkt des Parlamentarismus.

"Sie wollen ein Gesetz über eine Zweidrittelmehrheit mit einfacher Mehrheit abschaffen, weil es Ihnen, der Regierung, nicht praktikabel erscheint", sagte Faeser. Dies sei zwar nur eine Gesetzesänderung. "Aber wir alle wissen, dass Demokratien in kleinen Schritten beschädigt werden." Der Vorsitzende der FDP-Fraktion, René Rock, sagte, der geplante Coronafonds könnte verfassungswidrig sein. Demnach seien die Haushalte zur Bewältigung der Corona-Krise womöglich "auf Sand gebaut". Auch der hessische Steuerzahlerbund übte scharfe Kritik an den Plänen der Regierung.

+++ Handball-Bundesliga startet im Oktober +++

13.30 Uhr: Nach dem vorzeitigen Saisonabbruch im April wird die Handball-Bundesliga in der ersten Oktoberwoche in die neue Saison 2020/21 starten. Das gab das HBL-Präsidium am Mittwoch bekannt. Das klassische Modell soll dabei beibehalten werden, dennoch wartet eine komplexe Spielzeit auf die Teams: Statt wie bisher 18 sind 20 Klubs dabei. Weitere Information dazu lesen Sie in unserem Beitrag.

+++ Steuerzahlerbund sieht "Anschlag" auf Grundidee der Schuldenbremse +++

13.05 Uhr: Für Ausnahmen von der Schuldenbremse sollte nach Ansicht des hessischen Steuerzahlerbundes unbedingt weiter eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig sein. "Diese Absicherung jetzt beseitigen zu wollen, ist ein Anschlag auf die Grundidee der hessischen Schuldenbremse, der kommende Generationen teuer zu stehen käme", erklärte der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Hessen, Joachim Papendick, am Mittwoch in Wiesbaden.

Er bezog sich auf Pläne der schwarz-grünen Landesregierung, einen entsprechenden Passus im Ausführungsgesetz zur Schuldenbremse mit einfacher Mehrheit zu tilgen. Bei der Verabschiedung des Gesetzes sei klar gewesen, dass eine Regierungsmehrheit auch in einer Notlage nur Schulden für Maßnahmen aufnehmen könne, die zumindest von Teilen der Opposition mitgetragen würden. Er forderte alle Landtagsfraktionen auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich "auf einen gemeinsamen Weg zu einigen, der eine überbordende Verschuldung so weit wie möglich eindämmt".

+++ Ironman Frankfurt: Neuer Termin gefunden +++

12.45 Uhr: Ursprünglich sollte der Ironman Frankfurt an diesem Sonntag (28. Juni) stattfinden. Nach der coronabedingten Absage des Termins teilten die Veranstalter am Mittwoch mit, dass das Triathlon-Event ins kommende Jahr verschoben wird: Der Ironman ist nun für den 27. Juni 2021 angesetzt.

+++ Bislang kein Beherbergungsverbot für Touristen aus Gütersloh +++

12.24 Uhr: Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat Hessen anders als andere Länder kein Beherbergungsverbot für Touristen aus der Region erlassen. Das teilte der Sprecher der Landesregierung, Michael Bußer, am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Allerdings beobachtet die Landesregierung aufmerksam das Infektionsgeschehen und berät auf dieser Grundlage fortlaufend über mögliche Schritte und Notwendigkeiten, die sich daraus ergeben." Das gelte auch für das derzeit stark erhöhte Infektionsgeschehen einzelner Landkreise und kreisfreier Städte.

In Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gilt bereits ein Beherbergungsverbot für Menschen aus dem Kreis Gütersloh. Ausnahmen gibt es teilweise für Reisende, die einen negativen Corona-Test vorweisen können.

+++ Deutliche Umsatzeinbrüche in der Industrie +++

10.50 Uhr: Die Corona-Krise hat der hessischen Industrie im April stark zugesetzt: Im Vergleich zum April 2019 ist der Umsatz um 24 Prozent eingebrochen auf 7,4 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Besonders deutlich war der Umsatzrückgang demnach mit fast 85 Prozent bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Auch die Auftragslage verschlechterte sich: Aus dem In- und Ausland gingen im April rund 23 Prozent weniger Aufträge ein.

+++ Wissenschaftsministerin Dorn verlängert Regelstudienzeit +++

9.37 Uhr: Wegen der coronabedingten Einschränkungen an den Hochschulen wird die Regelstudienzeit für alle aktuell eingeschriebenen Studierenden um ein Semester verlängert. Das kündigte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Mittwoch an. "Leider weigert sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bisher, den Studierenden durch eine pauschale Verlängerung der Förderhöchstdauer beim BAföG um ein Semester Planungssicherheit zu geben. Deshalb greifen wir zu dieser hessischen Lösung."

Auch wissenschaftliche Mitarbeiter und angehende Professoren sollen von der Verordnung profitieren: Sind ihre Verträge zeitlich befristet, werden sie um ein halbes Jahr verlängert. Abhängig vom Verlauf der Pandemie stellte Dorn eine weitere Verlängerung in Aussicht. Grundlage für die Verordnung ist ein Gesetzentwurf, den der Landtag am Dienstagabend beschlossen hatte.

+++ Corona-Finanzhilfen beschäftigen den Landtag erneut +++

8.50 Uhr: Das geplante milliardenschwere Corona-Hilfspaket für Hessen wird am heutigen Mittwoch erneut Thema im Landtag. Auf der Tagesordnung für die Plenardebatte stehen unter anderem das umstrittene kreditfinanzierte Sondervermögen, mit dessen Hilfe die schwarz-grüne Regierung das Land aus der wirtschaftlichen Krise führen will. Die Opposition versucht, dies zu verhindert und schlägt vor, das nötige Geld über Nachtragshaushalte bereitzustellen. Die Fronten sind verhärtet, bereits am Dienstag war der Konflikt im Parlament eskaliert. Die Debatte können Sie hier ab 9 Uhr live verfolgen.

+++ Spargelbauern trotz Corona-Krise mit Ernte zufrieden +++

8.02 Uhr: Die hessischen Spargelbauern haben trotz der zunächst befürchteten tiefen Einschnitte durch die Corona-Krise doch noch eine positive Erntebilanz gezogen. "Wir werden keine großen Gewinne machen, aber wir machen auch kein Minus", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt. Man sei mit einem blauen Auge davongekommen. Der Sprecher des Hessischen Bauernverbands, Bernd Weber, sagte: "Die Spargelbauern sind durchweg zufrieden mit dem Ende." Es sei besser gelaufen als gedacht.

Gründe für das positive Fazit sind Meinhardt zufolge, dass schließlich doch Saisonarbeitskräfte nach Deutschland kommen konnten und die sehr gute Direktvermarktung: "Der Standverkauf lief sehr, sehr gut. Da haben wir zugelegt und die Verluste bei der Gastronomie teils ausgeglichen." Auch der durchschnittlich 20 bis 30 Cent höhere Kilopreis habe zu dem Abschluss beigetragen. Die Spargelernte läuft in dieser Woche aus.

Videobeitrag

Video

zum Video Positive Erntebilanz bei Spargelbauern

startbilder-nf
Ende des Videobeitrags

+++ 32 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++

7.00 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 32 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 503 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.645 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (91 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 20,7 Fällen auf. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • in die Armbeuge niesen oder husten, wenn kein Taschentuch griffbereit ist,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

Ende der weiteren Informationen
Formular

Corona-Newsletter von hessenschau.de

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

hier können Sie sich für unseren Corona-Newsletter anmelden.

Der Newsletter wird Ihnen kostenlos und unverbindlich zugestellt, bis Sie ihn wieder abbestellen. Wenn Sie unseren Newsletter per E-Mail beziehen möchten, tragen Sie sich bitte in unseren Verteiler ein. Sie bekommen eine E-Mail mit der Bitte, Ihre Aufnahme in den Verteiler noch einmal zu bestätigen.
Bitte auswählen:*

* Pflichtfeld

Ende des Formulars