In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom Samstag, 13. Juni, zum Nachlesen.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

19.14 Uhr: Während wir Sie über die Corona-Krise in Hessen auf dem Laufenden halten, blicken unsere Kollegen von tagesschau.de über die Landesgrenzen hinaus. Hier ein kleiner Auszug, was am Samstag außerhalb Hessens wichtig war:

  • In Russland sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden im April mehr als doppelt so viele Menschen infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben wie bislang angegeben. Die Gesundheitsbehörde Rosstat teilte mit, im April seien 2712 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben. Bislang hatten die Behörden die Zahl mit 1152 angegeben.
  • In Sachsen-Anhalt hat der Autozulieferer Ifa infolge der Corona-Krise den Abbau von weltweit 400 Stellen angekündigt.
  • Im Kreis Sonneberg in Thüringen bleibt die Corona-Situation kritisch. Die Infektionsrate lag dort nur knapp unter der Marke von 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Als erstes Bundesland hat Thüringen seine Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie heute beendet.
  • Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 348 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 186.022 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt

+++ Erster Nach-Corona-Flug von Frankfurt nach Mallorca +++

18.16 Uhr: Eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen öffnet sich nur ganz langsam wieder für den Tourismus: Spanien. In einem Pilotprojekt sollen ab Montag 11.000 deutsche Touristen wieder auf die Balearen dürfen. Die erste Maschine soll von Düsseldorf aus starten. Die zweite am Nachmittag vom ansonsten weitestgehend lahm gelegten Frankfurter Airport. Vor Beginn des Pilotprojekts haben die Gesundheitsbehörden der Balearen bekannt gegeben, dass die Corona-Pandemie unter Kontrolle sei. Binnen 24 Stunden seien sechs neue Infektionsfälle registriert worden

+++ Polizei: Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln +++

16.00 Uhr: Trotz guten Grillwetters haben sich die Menschen in Hessen am Samstag der Polizei zufolge weitgehend an die Corona-Regeln gehalten. In Frankfurt wiesen die Behörden bei einer Demonstration die Teilnehmer nach eigenen Angaben darauf hin, die Auflagen zu beachten. Verstöße seien zunächst nicht registriert worden.

In Fulda gab es der Polizei zufolge drei kleinere Veranstaltungen. Verstöße gegen die Auflagen seien jedoch nicht zu vermelden: "Es gibt keinen Grund zur Klage." In Bad Nauheim kamen rund 200 Menschen zusammen, "aber das war unproblematisch, alle haben sich auflagenkonform verhalten", sagte ein Polizei-Sprecher.

+++ Corona-Warn-App laut TÜV-Test sicher +++

13.23 Uhr: Die Corona-Warn-App des Bundes, die in der kommenden Woche starten soll, ist nach Einschätzung des TÜV sicher. Ein IT-Experte sagte der Agentur dpa, man habe die App geprüft. Das System laufe stabil. Niemand müsse die Befürchtung haben, überwacht zu werden. Die freiwillige App soll anzeigen, ob man Kontakt zu jemandem hatte, der mit Corona infiziert ist. Dadurch soll die Verbreitung des Virus künftig schneller gestoppt werden. Mehr Informationen finden Sie im Liveblog der tagesschau zur Corona-Krise.

+++ Zukunftsforscher sieht mehr Politik-Vertrauen +++

10.08 Uhr: In der Corona-Pandemie ist das Vertrauen in die Politik nach Einschätzung von Zukunftsforscher Matthias Horx gewachsen. "Es ist ein Vertrauensgewinn in die Politik festzustellen, der auch - glaube ich - anhält", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Gleichzeitig sah Horx einen "Deutungsverlust von populistischen Strategien". Auf die Frage, wie eine Gesellschaft sich angesichts von Infektionsgefahren organisieren könne, "darauf hat der Populismus keine Antwort". Horx hatte zu Beginn der Krise in Deutschland im März erste Überlegungen dazu veröffentlicht, wie die Corona-Krise die Gesellschaft verändern könnte.

+++ Sondervermögen Thema im Landtag +++

7.45 Uhr: Das geplante milliardenschwere Sondervermögen zur Bewältigung der Corona-Krise soll am Dienstag erstmals im Plenum des hessischen Landtags beraten werden. Die Landesregierung will bei einer Sondersitzung ein "Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz" sowie einen zweiten Nachtragshaushalt in das Parlament einbringen. Das Gesetz ist die Grundlage für ein kreditfinanziertes Sondervermögen in Höhe von zwölf Milliarden Euro.

Aus diesem Coronafonds sollen bis Ende 2023 vor allem Steuerverluste des Landes und der Kommunen ausgeglichen werden. Das Vorhaben ist mit einer Kreditermächtigung verknüpft, für die Schwarz-Grün wegen Hessens Schuldenbremse eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag braucht. Die Landesregierung ist daher auf Stimmen aus der Opposition angewiesen. Sie führt bereits Gespräche mit den Fraktionen von SPD und FDP.

+++ Acht Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle +++

7.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag um 8 registrierte Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 491 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.321 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.500 (92 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die mit Abstand höchste Zahl weist die Stadt Frankfurt mit 25 Fällen auf, gefolgt vom Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 24 Fällen. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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