In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker vom 16. und 17. Mai zum Nachlesen.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 17. MAI

+++ Freizeitpark-Jubiläum unter Coronaauflagen +++

22.15 Uhr: Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Im Freizeitpark Lochmühle in Wehrheim (Hochtaunus) heißt das: Alles wird noch einmal gründlicher als sonst gereinigt - sogar die Minigolfbälle werden desinfiziert. Um die Abstandsregeln zu wahren, darf nur etwa die Hälfte der Gäste rein. Doch um all das zu gewährleisten, braucht der Freizeitpark doppelt so viel Personal wie sonst. Das 50-jährige Jubiläum hätte der Park sicher gerne anders gefeiert.

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+++ Greifensteiner Pfarrer setzt auf Drive-in-Gottesdienst +++

21.07 Uhr: Gottesdienste sind zwar wieder erlaubt. Doch Singen währenddessen ist es nicht. Der Greifensteiner Pfarrer Armin Kistenbrügge hat sich deswegen an ein Experiment gewagt: einen Drive-in-Gottesdienst. Dort kann und soll auch fröhlich gesungen werden.

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zum Video Drive-in-Gottesdienst

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+++ Fußballfans sammeln sich nicht +++

18.05 Uhr: Beim Neustart der Fußballbundesligen in Hessen kam es nach Polizeiangaben zu keinen Fan-Verstößen bei den Geisterspielen. Der Polizei war nach dem Match zwischen Frankfurt und Mönchengladbach am Samstag kein Fehlverhalten bekannt. Und bei der Partie in der 2. Liga zwischen SV Wehen Wiesbaden und dem VfB Stuttgart gab es nach dem Anpfiff am Sonntag zunächst keinerlei Hinweise auf Verstöße. Ein Polizeisprecher sagte: "Es gibt keine Fußballanhänger am Stadion und im Stadtgebiet." Mehr zu den Spielen finden Sie im Bundesliga-Ticker.

+++ Bouffier kritisiert Pläne zu Rettungsschirm +++

16.39 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für einen milliardenschweren Schutzschirm für die Kommunen wegen der Corona-Krise kritisiert. "In der Krise muss man zusammenhalten und nicht ohne jede Rücksprache etwas verkünden, das mehr Probleme aufwirft, als es löst", sagte Bouffier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Doch Scholz verkünde einen Rettungsschirm, "bei dem zur Hälfte die Länder mit bezahlen sollen, und mit ihnen spricht niemand vorher". Zudem habe Hessen seine Kommunen bereits mit einem eigenen Rettungsschirm weitgehend entschuldet.

Scholz will Steuerausfälle der Kommunen in der Corona-Krise und Altschulden in Milliardenhöhe mit einem gemeinsamen Schutzschirm auffangen. Ein Konzeptpapier aus seinem Ministerium sieht dazu ein Hilfspaket von bis zu 57 Milliarden Euro vor, das Bund und Länder jeweils zur Hälfte stemmen sollen. Das und mehr finden Sie in dem neuesten Corona-Update des hr.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 17. Mai 18.00 Uhr

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+++ Rente durch Corona-Krise in Gefahr? +++

15.24 Uhr: Die Rentenkasse steuert jetzt in der Corona-Krise auf ein großes Finanzloch zu, davor warnen Wirtschafts-Experten. Müssen wir uns also Sorgen machen um unsere Absicherung im Alter? Wohl eher nicht, wie die Kollegen im hr-Corona-Update erklären. Denn zumindest die bestehenden Renten dürfen nicht so einfach gekürzt werden. Im aktuellen Update geht es außerdem darum, wann Infizierte ansteckend sind. Und da gibt es eine schlechte Nachricht.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 17. Mai 15.00 Uhr

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+++ Bußgelder nach Kneipenwiedereröffnung +++

14.15 Uhr: Nach der Wiedereröffnung der Lokale in Hessen am Freitag haben sich nicht alle Menschen an die vorgegebenen strengen Regeln gehalten. So patroullierte in Wiesbaden in den ersten beiden Nächten die Polizei und musste in der Innenstadt immer wieder Gruppen auflösen. Teilweise hielten sich vor Kneipen 70 bis 80 Leute auf und auch Bußgelder wurden verhängt. "Die Ansprachen und Durchsagen der Stadtpolizei stießen jedoch nicht immer auf offene Ohren, so dass sich in Ausnahmefällen Bußgelder wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsverbot nicht vermeiden ließen", heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Sonntag. Die Wirte hätten bis auf kleinere Mängel die Auflagen jedoch gut umgesetzt. Die Stadt Offenbach kündigte an, zu prüfen, ob Gastwirten für ein höheres Gästeaufkommen mehr Außenflächen zur Verfügung gestellt werden können.

+++ 9.317 Corona-Fälle, 435 Tote +++

14.01 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin moderat. Sie lag am Sonntag bei 9.317, wie das Sozialministerium mitteilte. Das sind 56 Fälle mehr als am Samstag. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 435. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in etwa einer Woche merken.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Mitteilung zufolge bei 14 Fällen im Odenwaldkreis und 12 Fällen im Kreis Offenbach. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Landkreis Marburg-Biedenkopf registriert, einer im Lahn-Dill-Kreis.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind rund 86 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen. Weitere Details zur Verbreitung in den einzelnen Landkreisen und der Altersstruktur der Corona-Fälle finden Sie hier.

+++ Corona erschwert Traumabewältigung in Hanau +++

12.30 Uhr: Die Hanauer Opferbeauftragte Silke Hoffmann-Bär berichtet drei Monate nach dem Attentat von Erfolgen bei der Traumabewältigung - aber auch von Problemen bei der Aufarbeitung. "Die Corona-Krise macht uns einen Strich durch die Rechnung und erschwert die weiteren Schritte", sagte die Leiterin der städtischen Stabstelle für Gesundheit der Nachrichtenagentur dpa.

Wegen der Kontaktbeschränkungen seien etwa therapeutische Behandlungen stark eingeschränkt. "Die Patienten sind im Vakuum gefangen." Nur vereinzelt gelinge die Betreuung über Bildtelefonie oder Videokonferenzen. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

Trauergebinde nach dem Anschlag in Hanau

+++ Studie bestätigt Corona-Übertragungen vor ersten Symptomen +++

8.51 Uhr: Vier Monate nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland haben Wissenschaftler die Ansteckungsketten dieser Patientengruppe detailliert ausgewertet. Die in der Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichte Studie bestätigt, dass Infizierte bereits vor den ersten Symptomen ansteckend sein können. In mindestens einem der insgesamt 16 untersuchten Fälle habe ein Infizierter das Coronavirus weitergegeben, bevor er Symptome hatte, berichten die Forscher vom bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, vom Robert Koch-Institut und der Berliner Charité. Möglicherweise traf dies sogar für fünf weitere Fälle zu.

In mindestens vier Fällen steckten sich andere Menschen an jenem Tag an, an dem die Symptome bei dem Betroffenen gerade begannen. Fünf weitere Fälle könnten in diesen Zeitraum fallen, schreiben die Autoren. Zudem sei die Inkubationszeit bei vielen Menschen nur sehr kurz gewesen – im Schnitt waren es vier Tage. "Eine globale Eindämmung von Covid-19 könnte schwer zu erreichen sein", betonen die Forscher.

+++ Corona-Update von Sonntagmorgen +++

8.42 Uhr: Mehrmals täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. An diesem Samstag informieren unsere ReporterInnen unter anderem über die Demonstrationen vom Samstag und eine neue Studie zum Ansteckungsrisiko.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 17. Mai, 8:30 Uhr

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MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 16. MAI

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

22.09 Uhr: Es war ein ausgesprochen ruhiger Tag in Hessen - und auch der übliche Blick auf tagesschau.de deutet darauf hin, als hätte die Welt heute nach so vielen Wochen der Corona-Hektik mal verschnaufen wollen:

  • Es gab heute im ganzen Bundesgebiet Kundgebungen und sogenannte Spaziergänge von Corona-Skeptikern. Die meisten Menschen, die im Nase-Mund-Schutz eine unerträgliche Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit sehen und lieber wirren Theorien von Bloggern glauben, trafen sich mal wieder in Stuttgart. 5.000 forderten dort "Hände weg vom Grundgesetz!". In München waren es immerhin 1.000, in Berlin jeweils ein paar hundert.
  • Spanien verhängte mit die härtesten Restriktionen im Bemühen, die Corona-Pandemie einzuhegen. Geschäfte blieben zu, keiner durfte die Wohnungen verlassen außer aus driftigen Gründen. Nun will die Regierung von Ministerpräsident Sanchez abermals den Notstand verlängern - ein letztes Mal, wie es am Samstag hieß. Die Spanier dürften dann erst Ende Juni ihre jeweilige Heimatprovinz verlassen. Ob die Deutschen im Sommer in ihr liebstes Urlaubsziel im Ausland reisen dürfen - unklar.
  • Italien fiebert dem 3. Juni entgegen. Die Regierung von Ministerpräsident Conte kündigte am Samstag an, dass von diesem Tag an wieder Reisen aus und nach Italien erlaubt seien. Wie Spanien ist Italien ein klassisches Urlaubsland, nicht zuletzt für die bislang so reisefreudigen Deutschen. Wie Spanien litt und leidet Italien in der Corona-Krise unter besonders vielen Infizierten und Toten.

+++ Demos und Gegendemos in mehreren Städten +++

18.30 Uhr: In mehreren hessischen Städten gab es am Samstag Kundgebungen und Spaziergänge von Skeptikern der Corona-Maßnahmen. Neben größeren Demos in Frankfurt fanden auch Protestaktionen in Wiesbaden, Kassel, Fulda, Limburg oder Bad Homburg statt. Und natürlich formierten sich auch Gegendemonstranten, die hinter den Maßnahmen der Regierung stehen oder bei den Corona-Kritikern rechte Tendenzen sehen. Mehr dazu im Corona-Update des hr.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 16. Mai 18.00 Uhr

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+++ 1.500 Menschen bei Demos in Frankfurt +++

16.20 Uhr: In der Frankfurter Innenstadt sind am Samstagnachmittag Kritiker der ihrer Meinung nach überzogenen Corona-Auflagen auf die Straße gegangen - und auf starken Gegenprotest gestoßen. Insgesamt waren laut Polizei rund 1.500 Teilnehmer unterwegs. Neben einer angemeldeten Kundgebung "Hände weg vom Grundgesetz" am Roßmarkt trafen sich Menschen auch ohne formelle Anmeldung auf dem nahegelegenen Opernplatz. Vereinzelt seien Menschen per Lautsprecher aufgefordert worden, den Abstand einzuhalten, sagte ein Polizeisprecher. Beamte erteilten Platzverweise. Ein Mann wurde festgenommen, weil er den verbotenen Hitlergruß zeigte.

Man habe vor allem damit zu tun gehabt, beide Lager zu trennen, teilte der Polizeisprecher mit. Es blieb zunächst bei verbalen Auseinandersetzungen. Die meist linksgerichtete Gegendemonstranten waren deutlich in der Überzahl. Sie riefen unter anderem "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda" und "Nazis raus".

Auch in anderen Städten kam es zu Protest gegen die Corona-Maßnahmen. In Kassel kamen dazu rund 100 Menschen zusammen. Dort wurde unter anderem ein Platzverweis gegen einen Mann erteilt, der einen aufgenähten Davidstern mit der Aufschrift "ungeimpft" am Hemd trug.

Ein Gegendemonstrant inmitten von Polizisten in Frankfurt

+++ 100 Corona-Skeptiker bei "Spaziergang" Kassel +++

15.05 Uhr: In zahlreichen hessischen Städten sind für Samstag Protestkundgebungen und "Spaziergänge" gegen die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie angekündigt. In Kassel versammelten sich am Mittag rund 100 Demonstranten auf dem Bebel-Platz. Ein Großteil der Teilnehmer trug keine Schutzmasken. Plakate wurden nicht mitgeführt. Dafür waren vereinzelt auf T-Shirts Parolen wie "Widerstand ist Pflicht" zu lesen. Ein Teilnehmer soll auf seinem Hemd einen Judenstern mit der Aufschrift "ungeimpft" getragen haben.

Ein Teilnehmer in einem weißen Schutzanzug und mit Gesichtsmaske verteilt auf dem Bebel-Platz in Kassel bunte Papierherzen.

+++ Einzelhändler beklagen mangelnde Kauflust +++

14.50 Uhr: Die Geschäfte in Hessen sind wieder offen. Doch die Umsätze sind nach wie vor weit unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Maskenpflicht und Schlangestehen verderben vielen Menschen die Freude am Einkaufen. Was das für die Wirtschaft bedeutet, erfahren Sie in unserem Corona-Update von Samstagmittag.

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+++ 9.261 Corona-Fälle, 432 Tote +++

14.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt in Hessen weiterhin vergleichsweise moderat. Sie lag nach Angaben des Sozialministeriums am Samstag bei 9.261. Das sind 57 Fälle mehr als am Freitag. Etwa 85 Prozent der Fälle gelten als genesen. Die Zahl der Fälle von Menschen, die an oder mit Corona starben, stieg im gleichen Zeitraum um drei auf 432. Wie sich die neuen Lockerungen seit Anfang dieser Woche auf die Infektionszahl auswirken, wird man allerdings frühestens in einer Woche merken.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt der Mitteilung zufolge bei 13 Fällen im Odenwaldkreis. Gar keine neuen Fälle wurden in der Zeitspanne im Landkreis Marburg-Biedenkopf registriert.
Weitere Details zur Verbreitung in den einzelnen Landkreisen und der Altersstruktur der Corona-Fälle finden Sie hier.

+++ Polizei erinnert an Wasserwerfer +++

13.15 Uhr: Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen: Zuletzt lief das zum Teil aggressiv und oft ohne Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Bei den Kundgebungen samt Gegendemos am Samstag in Hessen ist die Polizei deshalb aufmerksam und nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot vertreten. Vor der Veranstaltung in Frankfurt zeigte sie sogar auch schon einmal die Instrumente und twitterte ein Fahrzeug-Foto:

#ffm1605 Auch unser Wasserwerfer ist heute in #Frankfurt unterwegs. Wir setzen auf einen friedlichen Verlauf und wollen gewährleisten, dass jeder zu seinem Demorecht kommt.

[zum Tweet mit Bild]

+++ Corona-Update von Samstagvormittag +++

8.30 Uhr: Mehrmals täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. An diesem Samstag informieren unsere ReporterInnen unter anderem über die geplanten Demonstrationen von Corona-Skeptikern in mehreren hessischen Städten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 16. Mai, 8:30 Uhr

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+++ OB Feldmann will an sozialen Vergünstigungen festhalten +++

8.15 Uhr: Trotz drohender Haushaltslöcher wegen der Corona-Krise will der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) an Vergünstigungen etwa für Kinder, Jugendliche und Senioren festhalten. Soziale Leistungen und die Daseinsvorsorge wie der öffentliche Nahverkehr mit den erreichten Fahrpreissenkungen stünden nicht zur Disposition, sagte Feldmann. Forderungen, die geplante Investition in ein neues Kinder- und Jugendtheater zu streichen, wies Feldmann zurück. Festhalten wolle er auch an kostenlosen Kitas, dem kostenlosen Eintritt in Schwimmbäder sowie dem Kultur- und Freizeitticket, das von Juni an zur Verfügung stehe. Der Mietpreisstopp bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft solle ebenfalls weiter gelten, sagte Feldmann

+++ Demonstrationen von "Corona-Skeptikern" in ganz Hessen erwartet +++

7.45 Uhr: In mindestens elf hessischen Kommunen sind für den heutigen Samstag Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angekündigt. Die größten Veranstaltungen mit jeweils mehreren hundert Teilnehmern werden in Frankfurt und Darmstadt erwartet. In Frankfurt sind zudem mehrere Gegenproteste angemeldet. Zuletzt waren die Demonstrationen der sogenannten Corona-Skeptiker durch die Teilnahme von Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretikern in die Kritik geraten. Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) forderte daher von den Organisatoren eine klare Abgrenzung.

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Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

Ende der weiteren Informationen
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