In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Kleinere Proteste gegen Corona-Regeln

    Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kamen am Samstag etwa 100 Anhänger der sogenannten "Querdenker" in Darmstadt zusammen. Die Zahl der protestierenden Menschen habe weit unter den zuvor angekündigten 900 Demonstranten gelegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Protest sowie eine Gegendemonstration seien zunächst friedlich geblieben. Auch in anderen hessischen Städten, etwa in Fulda, Marburg sowie in Gießen und Hanau, protestierten Anhänger der "Querdenker". Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer überschaubar. In Hanau kamen etwa 15 Demonstranten zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

  • Top-Thema

    Kirchentag wird dezentral und digital

    Der Ökumenische Kirchentag 2021 wird angesichts der andauernden Corona-Pandemie ein deutlich anderes Gesicht haben als zunächst geplant. Digitale und dezentrale Formate würden derzeit für die vom 13. bis 16. Mai 2021 angesetzte Veranstaltung in Frankfurt erarbeitet, sagte die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Julia Helmke, am Samstag. Demnach hat das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt "erhebliche Anfragen an das Gesamtveranstaltungskonzept" formuliert. Es sei deutlich, dass analoge Großveranstaltungen im nächsten Jahr in Frankfurt zunächst nicht möglich sein werden. Auch eine Absage scheint einer Mitteilung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zufolge möglich. Nach 2003 in Berlin und 2010 in München soll der Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt laut Planung zum dritten Mal stattfinden.

  • Start der Skisaison in Hessen noch ungewiss

    Angesichts der laufenden Debatten über den Skitourismus in der Corona-Pandemie warten Hessens Skigebiete noch mit der konkreten Saisonplanung. "Wir sind vorbereitet, wir können anfangen, aber es ist noch zu früh, etwas zu sagen", erklärte Florian Heitmann, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe in der Rhön. Er schloss einen Saisonstart in diesem Jahr zwar nicht aus, man müsse aber erst prüfen, was erlaubt sei. Zudem werde man sich mit anderen Skigebieten wie Willingen und Winterberg abstimmen.

    Schneekanonen auf der Wasserkuppe

    Hessens Liftbetreiber haben auf einen Start noch in diesem Jahr gehofft. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa geschlossen bleiben. Die Liftbetreiber kritisieren die Pläne und verweisen auf ihre Hygienekonzepte. "Wir haben ein Hygienekonzept, haben Abstand, wir sind an der frischen Luft", betonte auch Heitmann.

  • Ausstellungen werden verschoben oder verlängert

    Sehnsucht Schirn Fantastische Frauen

    Hessens Museen haben in den vergangenen Monaten ihre Planung wegen der Corona-Pandemie stark verändert. Viele reagierten mit Verschiebungen und Verlängerungen ihrer wichtigsten Sonderausstellungen, wie eine dpa-Umfrage ergab.

    Recht erfolgreich trotz Pandemie war die Frankfurter Kunsthalle Schirn mit "Fantastische Frauen". Nach einer Verlängerung wurden insgesamt 100.000 Besucher gezählt. Das Städel Museum Frankfurt verlegte seine Schau "Nennt mich Rembrandt!" komplett auf 2021. Die Schau "Feuer und Flamme für diese Stadt" des Oberhessischen Museums war trotz Verlängerung bisher kaum zu sehen, soll aber vielleicht noch ein weiteres Mal verlängert werden. Das Landesmuseum Darmstadt verschob mehrere Ausstellungen zu seinem 200. Geburtstag auf die nächsten Jahre.

  • Top-Thema

    Das geheime Lager für Hessens Impfstoff

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    zum Video Impfzentren sollen im Dezember bereit sein

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    Das Land Hessen bereitet derzeit eine Massen-Impfung gegen Covid-19 vor. Bis Mitte Dezember sollen die Impfzentren stehen. Der Impfstoff selbst wird an geheimer Stelle im Rhein-Main-Gebiet gelagert. Wo genau die Halle steht, soll nicht an die Öffentlichkeit. Denn die Behörden befürchten "Einflussnahme von außen".

  • Bätzing für bundesweiten Corona-Gedenktag

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, schlägt die Einführung eines bundesweiten Corona-Gedenktages vor. "Es wäre ein Tag für das Gedenken an die vielen Corona-Toten. Aber vor allem ein Zeichen der Zuversicht dafür, dass wir die Pandemie und andere Krisen mit vereinten Kräften überwinden können", sagte der Limburger Bischof den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Als denkbaren Termin nannte er den Beginn der geplanten Impfungen gegen das Coronavirus.

    Der Limburger Bischof Bätzing beim Gottesdienst

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte Anfang September eine offizielle Gedenkstunde für die Corona-Opfer in Deutschland ins Gespräch gebracht, um die Hinterbliebenen in ihrer Trauer nicht alleinzulassen.

  • Top-Thema

    1.594 Neuinfektionen, weitere 33 Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.594 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 33 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.232 Todesfälle gemeldet.

    Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 255,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (203,5), der Kreis Offenbach (197,9) und Frankfurt (193,2). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50.

  • EKHN zahlt keine Coronazulage an Pfarrer

    Coronabedingt findet die traditionelle Herbstsynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) von Mittwoch bis Samstag online statt - und am Freitagabend stand Sparen an. Die Delegierten beschlossen den Etat für 2021. Er sieht Ausgaben von rund 703 Millionen Euro vor, mit alleine 320 Millionen Euro für Personal. Für die 1.600 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kirchenbeamte soll die Erhöhung der Bundesbesoldung um 1,4 Prozent ab dem 1. April ausgesetzt werden. Eine Corona-Sonderzahlung für diese Berufsgruppen wurde ebenfalls ausgeschlossen. Sie hätte den Haushalt mit fast einer halben Million Euro zusätzlich belastet.

    2022 solle aber bei den Gehältern zur Bundesbesoldung zurückgekehrt werden. Die Zukunftsplanung angesichts demografischer Veränderungen ist ein Hauptthema der Synode. "Wir müssen ein Volumen von 140 Millionen Euro einsparen", sagte Vize-Präsidentin Ulrike Scherf über die "EKHN 2030".

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    Streit über Hotelübernachtungen an Weihnachten

    Nach der Bund-Länder-Vereinbarung über die vom 1. Dezember an geltenden Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung gibt es Unstimmigkeiten mit Blick auf Hotelübernachtungen in der Weihnachtszeit. Hessen und einige weitere Bundesländer hatten angekündigt, über die Festtage Hotelübernachtungen im Rahmen von Familienbesuchen zu erlauben - entgegen einer Empfehlung aus dem Kanzleramt.

    Regierungssprecher Steffen Seibert betonte am Freitag, dass dies nicht Teil des Beschlusses von Bund und Ländern sei: "Da familiär bedingte Reisen von touristischen Reisen schwer abzugrenzen sind, haben sich Bund und Länder nicht darauf geeinigt, eine solche Ausnahme bei der Nutzung von Hotels in den Beschluss aufzunehmen." Die Bürger blieben aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden.

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    zum Video Diskussion um Hotel-Öffnungen

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    Ende des Videobeitrags
  • Fußball-Regionalliga Südwest hofft auf Spiele ab Mitte Dezember

    Die Fußball-Regionalliga Südwest nimmt vom 11. bis 13. Dezember an ihre Spiele wieder auf - wenn ab dem 1. Dezember die Politik wieder ein Mannschaftstraining in den betroffenen Bundesländern zulässt. Dies teilte die Spielkommission am Freitag nach einer Videokonferenz mit den Clubs aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit. Derzeit sind alle bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt. In Hessen ist den Regionalliga-Teams gemäß der jeweiligen Corona-Verordnungen ihres Landes der Trainings- und Wettkampfbetrieb im November weiterhin gestattet.

  • Top-Thema

    Frankfurt plant XXL-Impfzentrum auf Messe-Gelände

    In immer mehr Landkreisen und kreisfreien Städten wird klar, wo ihre Impfzentren entstehen sollen. Die Stadt Frankfurt hat nun bekannt gegeben, dass sie auf dem Gelände der Messe Frankfurt ein XXL-Impfzentrum einrichten will. In den nächsten Monaten sollen dort mindestens 60 Prozent der Einwohner von Hessens größter Stadt gegen das Coronavirus geimpft werden. Das hat der Planungsstab der Stadt Frankfurt am Freitag entschieden.

    Auch die Landkreise Darmstadt-Dieburg und Gießen haben bekannt gegeben, wo ihre Impfzentren entstehen: In Darmstadt-Dieburg sollen sie in Reinheim und in Pfungstadt liegen. Der Landkreis Gießen will das Obergeschoss des Einrichtungsmarkts Roller in der Heuchelheim anmieten. Dort stünden über 3.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

  • Top-Thema

    Meditieren gegen Corona-Politik nur mit Maske

    Das Verwaltungsgericht Gießen hat entschieden, dass Versammlungen die Auflage gemacht bekommen dürfen, dass ihre Teilnehmer Mund-Nase-Bedeckung tragen, auch wenn sich die Veranstaltung gegen sie richte. Das Gericht lehnte damit einen entsprechenden Eilantrag ab. Den Antrag eingereicht hatte ein Veranstalter, der am Samstag eine Versammlung unter dem Motto "Atmen für Liebe und Freiheit – gegen Maskenzwang, impliziten Impfzwang und Verfassungsbruch" in Marburg angemeldet hat. Die Veranstaltung solle "in Form einer Atem- und Bewegungsmeditation" stattfinden, mit angemeldeten elf bis 27 Personen.

    Der Antragsteller hatte geltend gemacht, die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mache die von ihm gewählte Versammlungsform unmöglich. Das Gericht entschied aber, durch die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werde in die Versammlungsfreiheit nur in einem geringen Umfang eingegriffen. Die Versammlung selbst könne stattfinden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • Top-Thema

    Was hessische Experten zu Corona-Impfstoffen sagen

    Impfen lassen oder nicht – diese Frage beschäftigt im Moment viele Menschen in Hessen. Manche treibt die Angst um: Könnten die Corona-Impfstoffe das menschliche Erbgut verändern? Am Ende sogar Krebs verursachen? Gibt es sonstige, gefährliche Nebenwirkungen? Hessische Experten geben zu den neuen Impfstoffen ihre Einschätzung. Sie sehen die ersten Daten sehr positiv.

  • Start-ups in Hessen rufen Millionen Corona-Hilfen ab

    Hessische Start-ups und kleine Mittelständler haben in der Corona-Krise Millionenhilfen des Landes abgerufen. Allein von Juli bis Ende November hat die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen Liquiditätsbeteiligungen von 5,2 Millionen Euro zugesagt. Weitere rund vier Millionen Euro wurden zudem beantragt, wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen am Freitag mitteilte. Die Beteiligungshöhe liege im Schnitt bei 400.000 Euro pro Unternehmen.

  • Kreise suchen händeringend Impfpersonal

    Genügend Fachpersonal zu finden ist eine der Herausforderungen für die geplante Corona-Massenimpfung. Einige Kreise, wie der Landkreis Kassel oder der Wetteraukreis, gehen für ihre Impfzentren nun online auf die Suche. Gesucht werden vor allem Ärzte, Apotheker, medizinische Fachangestellte, Pharmazeutisch-Technische Assistenz, Rettungsassistenten sowie Notfallsanitäter.

    Die gesamte Impfaktion könne bis in den kommenden Herbst hinein andauern, die Arbeit werde vergütet, sagte Landrat Jan Weckler (CDU) vom Wetteraukreis. Interessierte können sich auf der Website des Wetteraukreises melden. Auch der Landkreis Kassel hat ein Onlineformular auf seine Website gestellt.

  • "Maskenkontrolltag" in Bahnhöfen und Zügen

    Bei einem landesweiten "Maskenkontrolltag" in Bahnhöfen und Zügen haben Sicherheitskräfte am Freitag den korrekten Mund-Nasen-Schutz der Reisenden überprüft. An der Aktion waren die Bundespolizei, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) beteiligt. Die ersten Schwerpunktkontrollen führten die Teams am frühen Freitagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof durch, danach ging es zunächst weiter nach Fulda. Kontrolliert wurde neben großen Bahnhöfen stichprobenartig auch in Fern- und Nahverkehrszügen sowie der S-Bahn.

  • Top-Thema

    Wieder mehr Infizierte und Tote in Altenheimen

    Das Coronavirus breitet sich weiter in Hessens Altenheimen aus. Das Regierungspräsidium Gießen hat in dieser Woche 1.533 infizierte Bewohner gezählt (Stand Mittwoch). Das sind 25 Prozent mehr als eine Woche zuvor (1.211 Infizierte). Demnach sind 2,6 Prozent aller Bewohner derzeit positiv getestet. Die Quote liegt fünf Mal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.

    Das Wohnen im Altenheim bleibt der größte Risikofaktor für einen Tod durch oder mit Covid-19. In der vergangenen Woche lebten rund 60 Prozent aller in Hessen im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen in einem Alten- oder Pflegeheim.

  • Nationalpark Serengeti erhält zehn Millionen Euro

    Der vom Frankfurter Zoologen Bernhard Grzimek berühmt gemachte Nationalpark Serengeti in Tansania erhält in der Corona-Krise zehn Millionen Euro Unterstützung vom Bund. Darauf haben sich Union und SPD in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses geeinigt, wie die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen in einer Pressemitteilung erklärte.

    Laut der der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt seien die Tiere in dem Park derzeit stark gefährdet. Es seien die Einnahmen aus dem Tourismus weggebrochen, dadurch stehen viele Stellen auf der Kippe.

  • Top-Thema

    Antisemitismusbeauftragter Becker kritisiert Querdenken

    Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, beklagt die Vermengung der Querdenkerbewegung mit antisemitischem Gedankengut. "Wenn die Namen von Anne Frank und der Geschwister Scholl missbraucht werden, findet vor aller Augen und Ohren die Relativierung des Holocaust statt. Wenn Bilder von globalen Verschwörungen gestellt werden, sind dies ganz klar antisemitische Stereotype, die verbreitet werden", sagte Becker in einer Pressemitteilung. Man müsse sich dieser gefährlichen Entwicklung als Gesamtgesellschaft entgegenstellen. "Ich rufe die klar denkenden Menschen im Umfeld solcher Bewegungen dazu auf, diesen Scharlatanen nicht auf den Leim zu gehen", betonte er.

  • Wiesbadener Organisationen ausgezeichnet

    Ministerpräsident Volker Bouffier und der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (beide CDU), haben vier Wiesbadener Organisationen und Vereine für ihr Engagement in der Corona-Krise gewürdigt. Sie hätten besonders großes Engagement bei der Bewältigung der Corona-Krise gezeigt und erhielten dafür jeweils einmalig 500 Euro. In Wiesbaden wurden die Ahmadiyya Muslim Jamaat Wiesbaden ausgezeichnet, das Stadtteilzentrum CASA, Centrum für aktivierende Stadtteilarbeit, die Evangelische Luthergemeinde Wiesbaden und das KBS Kinder- und Beratungszentrum Sauerland.

  • Top-Thema

    1.924 Neuinfektion, weitere 36 Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.924 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 36 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.199 Todesfälle gemeldet.

    Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 274,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (218,7), Frankfurt (212,5) und der Main-Kinzig-Kreis (201,6). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50.

  • Rheingau-Taunus-Kreis sucht Personal für Impfzentrum

    Der Standort für das Impfzentrum im Rheingau-Taunus-Kreis ist gefunden, das Personal fehlt allerdings noch. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit. Gesucht werden neben Ärzten Krankenpfleger, Notfallsanitäter, Apotheker und weitere medizinische oder pharmazeutische Fachkräfte, die ab Mitte Dezember bei den Impfungen in Eltville helfen können. Auch Ruheständler und Studierende mit den enstprechenden Qualifikation hat der Kreis aufgerufen, sich zu melden.

  • Rheingauer Adventskonzerte abgesagt

    Das Rheingau Musik Festival hat im Zuge der Verlängerung des Teil-Lockdowns sämtliche Adventskonzerte abgesagt. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag wird der Konzertbetrieb bis einschließlich 20. Dezember ruhen. Einzelne Veranstaltungen sollen im kommenden Jahr nachgeholt werden.

  • Hersfeld-Rotenburg plant 1.000 Impfungen pro Tag

    Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg bereitet sich derzeit mit Hochdruck auf die Corona-Impfungen vor und will in zwei Wochen startklar sein. "Wir sind zuversichtlich, dass wir dem Land Hessen bis zum 11. Dezember unsere Einsatzfähigkeit melden können", teilte Landrat Michael Koch (CDU) mit. Zusätzlich zum Impfzentrum in einem Hotel in Rotenburg an der Fulda soll es mobile Impfteams geben, die Senioren- und Pflegeheime versorgen. Insgesamt will der Kreis bis zu 1.000 Bürger und Bürgerinnen pro Tag impfen lassen. Das Zentrum soll an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 22 Uhr geöffnet haben.

  • Top-Thema

    FDP lehnt Beschlüsse ab, SPD kritisiert Umgang mit Schulen

    "Ein bisschen hilflos" muten die Beschlüsse zum verlängerten Teil-Lockdown nach Ansicht der FDP-Landtagsfraktion an. Die andauernden Schließungen von Gastronomie, Freizeitbranche und Kultur seien "nicht die Maßnahmen, die uns helfen", sagte Fraktionschef René Rock am Donnerstag dem hr. Die Landesregierung solle vielmehr mit dem Hinweis für strikte Einhaltung privater Einschränkungen werben, dass Restaurants und andere Angebote im Gegenzug geöffnet bleiben könnten.

    Grundsätzliches Einverständnis dagegen bei der SPD-Fraktion. Christoph Degen, ihr schulpolitischer Sprecher, lobte unter anderem, dass Kinder unter 14 Jahren bei den Regeln zur Kontaktbeschränkung nicht mitgezählt werden. Nicht nachvollziehbar sei aber, dass Kultusminister Alexander Lorz (CDU) noch immer auf flächendeckenden Hybrid- und Wechselunterricht zur Verringerung des Ansteckungsrisikos in Schulen verzichte.