Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Binnen 24 Stunden gab es hessenweit 34 Neuinfektionen und zwei neue Todesfälle.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Busse in Frankfurt ab Pfingsten wieder im Normalbetrieb +++

10.16 Uhr: Der Busverkehr in Frankfurt war wegen der Pandemie deutlich eingeschränkt, erst nach und nach wurden immer mehr Linien wieder eingesetzt. Und ab Pfingsten gilt wieder der normale Fahrplan. Schon ab Freitag fahren die Busse und Bahnen auch wieder nachts. Außerdem können Fahrgäste ab Pfingsten auch wieder mit den sogenannten Freizeitlinien fahren: die Buslinie 83 zum Lohrberg und die Buslinie 45 entlang des Mains zum Kaiserlei. Bei den Bussen bleibt nach wie vor die vordere Tür zu, und die Fahrer verkaufen auch weiterhin keine Fahrkarten. Ebenfalls bleibt unverändert, dass alle Fahrgäste einen Mund-Nase-Schutz tragen und sich an die Hygieneregeln halten sollen.

Frankfurter Linienbus

+++ Marburg legt Soforthilfe-Programm auf +++

9.56 Uhr: Die Stadt Marburg will wegen der Corona-Pandemie ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 3,7 Millionen Euro aufgelegen. Damit soll das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben wieder angekurbelt werden. Die Stadtverordnetenversammlung muss am Freitag noch über das Hilfsprogramm abstimmen. Nach Angaben der Stadt soll das meiste Geld - 1,9 Millionen Euro - in sogenannte Stadt-Geld-Gutscheine investiert werden. Alle volljährigen Marburger sollen einen Gutschein über 20 Euro erhalten, Kinder und Jugendliche über 50 Euro. Die rund 76.000 Gutscheine sollen sechs Wochen lang gültig sein. Mit diesen kann im städtischen Handel, in der Gastronomie und in Kultureinrichtungen bezahlt werden. Außerdem verzichtet die städtische Wohnungsbaugesellschaft GeWoBau auf Mieterhöhungen und es gibt einen Notlagenfonds für Solo-Selbständige in Höhe von 200.000 Euro.

+++ Minister Klose und Forscher informieren über Studie +++

9.27 Uhr: Sozialminister Kai Klose (Grüne) wird am Vormittag (10 Uhr) gemeinsam mit Wissenschaftlern über eine hessische Corona-Studie informieren, die in dieser Woche vorgestellt werden soll. Bei der Pressekonferenz in Wiesbaden mit dabei sind Sandra Ciesek, Direktorin der Virologie an der Uniklink Frankfurt, Stephan Becker, Direktor der Virologie an der Universität Marburg, René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, sowie Martin Kern von Infraserv Höchst, um einen Einblick in die Studie zu geben. Nach Angaben der Staatskanzlei wird die PK auf der Facebook-Seite der Landesregierung live übertragen.

+++ Online-Hauptversammlung bei Fraport +++

8.13 Uhr: Auch beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport erfordert die Pandemie, neue Wege zu gehen: Erstmals in der Unternehmensgeschichte findet heute Vormittag (10 Uhr) eine Online-Hauptversammlung statt. Die gesammte Luftfahrtbranche ist von der Corona-Krise und den nachfolgenden Flugbeschränkungen hart getroffen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern unter dem Strich noch 454,3 Millionen Euro verdient und mehr als 70 Millionen Passagiere begrüßt. Fraport-Chef Stefan Schulte hat den monatlichen Mittelabfluss in seiner vorab veröffentlichten Rede auf rund 155 Millionen Euro beziffert.

Die Aktionäre sollen nun der Streichung der Dividende für 2019 zustimmen. Auch im laufenden Jahr seien weder Gewinne noch Dividenden zu erwarten, so Schulte. Mit einer neuen Normalität rechnet Fraport frühestens in drei Jahren. Noch im Jahr 2023 könnten die Passagierzahlen 15 bis 20 Prozent unter dem Wert von 2019 liegen. Entsprechend müssten auch die Ressourcen angepasst werden, was bei den Arbeitsplätzen zu erheblichen Streichungen führen könnte, sagt Schulte.

+++ 34 Neuinfektionen, zwei weitere Tote +++

7.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 34 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im selben Zeitraum um zwei auf 462. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.804 Fälle gezählt. Davon gelten rund 8.600 (88 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der höchste Wert liegt nach RKI-Angaben vom Dienstag bei umgerechnet rund zwölf Fällen in Wiesbaden. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

+++ Medizin-Dekan hebt Unikliniken hervor +++

6.39 Uhr: Die Universitätskliniken haben sich nach Worten des neue Medizin-Dekans der Frankfurter Goethe-Uni in der Corona-Krise als "Rückgrat des deutschen Gesundheitswesens" bewiesen. Stefan Zeuzem ist Direktor des Zentrums für Innere Medizin und seit Mai Dekan des Fachbereichs. "Die deutsche Universitätsmedizin hat eine exzellente Performance geliefert", sagte der 61-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Dadurch habe man Zustände wie in Italien oder Frankreich verhindern können.

Die Corona-Pandemie sei ein "hervorragendes Beispiel dafür, was die enge Verzahnung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre leisten kann". Die Pandemie habe aber auch den Beweis geliefert, "dass betriebswirtschaftliche Kriterien nicht die einzigen sind, die zählen". Aus Kostengründen hätten Wirtschaftsberater von Lagerhaltung abgeraten - die Folge sei zu wenig Schutzausrüstung. Aus Effizienzgründen seien Abteilungen und Gebäude zusammengelegt worden, dadurch sei es schwer gewesen, Bereiche für Covid-19-Patienten abzutrennen. Wenn die Pandemie vorbei ist, "wird man darüber Diskussionen führen müssen".

+++ Schulgesetz wird geändert +++

6.31 Uhr: Der Landtag befasst sich heute in seiner Sitzung mit Änderungen des Schulgesetzes. Wegen der Corona-Pandemie hat es bereits zahlreiche neue Regeln für Schüler und Lehrer gegeben, die auch gesetzlich geregelt werden müssen. Dabei handelt es sich etwa um den Verzicht des Sitzenbleibens, wie Prüfungen durchgeführt werden und das Lernen zuhause. Zum Start der dreitägigen Plenarwoche soll es auch um Maßnahmen gehen, wie die Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an den hessischen Hochschulen verbessert werden kann.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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