In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Mittwoch, 8. Juli 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen

Die wichtigsten Meldungen vom 8. Juli:

+++ Immer mehr Büroflächen stehen leer +++

21.42 Uhr: Der Büroimmobilienmarkt leidet unter der Corona-Krise. Auch, weil Unternehmen die Vorzüge des Homeoffice entdeckt haben. Die hessenschau zeigt, wie sich hessische Unternehmen gerade umstellen und wie der Wohnungsmarkt davon profitieren könnte.

Videobeitrag

Video

zum Video Immer mehr Büroflächen stehen leer

hs
Ende des Videobeitrags

+++ Land verspricht schnelle Bearbeitung von Überbrückungshilfen +++

15.15 Uhr: Das Land Hessen will Unternehmen schnell Zugang zur neuen Überbrückungshilfe des Bundes wegen der Corona-Krise ermöglichen. Die Mitarbeiter des zuständige Regierungspräsidiums Gießen und der Finanzverwaltung würden Anträge schnell und unbürokratisch prüfen, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU): "Sie werden zeitnah Anträge prüfen, damit die Auszahlung der notwendigen finanziellen Hilfe zur Existenzsicherung so rasch wie möglich erfolgen kann."

Die Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen ist ein Bundesprogramm. Die Länder sind für die Antragsbearbeitung und die Auszahlung zuständig. Anders als bei der Soforthilfe, die beim Regierungspräsidium Kassel beantragt wurde, müssen sich laut dem Land Unternehmer an ein Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- oder Buchprüferbüro wenden. Dort werden die Voraussetzungen und Unterlagen geprüft. Anschließend wird der Antrag über eine bundesweit einheitliche Software eingereicht.

+++ Landkreistag begrüßt Präventionskonzept +++

14.41 Uhr: Hessens neues und mehrstufiges Corona-Präventionskonzept ist bei den kommunalen Spitzenverbänden auf grundsätzliche Zustimmung gestoßen. Das Papier stelle ein "gutes Frühwarnsystem mit Richtwerten des Landes dar, gibt den Landkreisen vor Ort aber auch genügend Spielraum für die passenden Maßnahmen", erklärte Jan Hilligardt, der geschäftsführende Direktor des Hessischen Landkreistages.

Man habe die Regierung in Wiesbaden wiederholt auf die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Vorgaben des Landes für einen abgestuften, den jeweiligen Infektionszahlen vor Ort angepassten Umgang hingewiesen und ein entsprechendes Konzept angeregt. "Es wird abzuwarten sein, wie sich das Konzept in seiner Anwendung bewähren wird". Der Hessische Städtetag hält ein mehrstufige Vorgehen für prinzipiell richtig. Entscheidend sei aber die Praxistauglichkeit, sagte der geschäftsführende Direktor Jürgen Dieter.

+++ Präventionskonzept soll lokale Corona-Ausbrüche verhindern +++

12.27 Uhr: Hessen wappnet sich mit einem mehrstufigen Präventionskonzept für den lokalen Ausbruch von Coronainfektionen. Je nach Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird es örtliche Schutzmaßnahmen geben, so dass eine Ausbreitung möglichst rasch eingedämmt werden kann. Sozialminister Kai Klose (Grüne) und Innenminister Peter Beuth (CDU) stellten das Konzept am Mittwoch in Wiesbaden vor.

Ziel sei es, "lokal begrenzte und damit zielgenaue Schutz- und Eskalationsmaßnahmen zu ergreifen", erklärte Klose. Wenn ein Infektionsgeschehen zum Beispiel klar eingrenzbar sei, könnten die Beschränkungen auch nur die jeweilige Einrichtung betreffen. Bei einem verteilten regionalen Ausbruchsgeschehen sähe die Sache anders aus, dann müssten auch überregionale allgemeine Beschränkungen eingeführt werden.

Das Eskalationskonzept beinhaltet ein gestuftes Vorgehen zur Bekämpfung der Pandemie

+++ Ticketkauf im Bus bald wieder möglich +++

11.35 Uhr: Durch den Einbau von Trennscheiben im Bus ist bald wieder der Ticketkauf direkt beim Busfahrer möglich. Mehr als 40 Prozent aller von der Hessischen Landesbahn (HLB) betriebenen Busse seien bereits mit Trennern versorgt, teilte der RMV mit. Bis zum Herbst sollen die Fahrzeuge der Express- und Regionalbuslinien im RMV-Gebiet mit den Scheiben ausgestattet sein. Das Land fördert den Einbau der Trenner mit drei Millionen Euro. Pro Bus kostet der Einbau einer solchen Scheibe rund 1.000 Euro.

Trennscheibe zwischen Fahrer und Fahrgästen.

+++ Landebahn Nordwest nimmt Betrieb wieder auf +++

11.12 Uhr: Wochenlang fungierte die Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen als Flugzeug-Parkplatz. Ab sofort herrscht dort auch wieder Flugbetrieb. Da die Flugbewegungen wieder zunehmen, sei die Nutzung der Piste für die Sicherstellung eines flüssigen, verzögerungsfreien Flugbetriebs notwendig, teilte Flughafenbetreiber Fraport mit. Die Startbahn West wird bis auf weiteres noch nicht genutzt.

Videobeitrag

Video

zum Video Wieder Flugbetrieb auf Landebahn Nordwest

startbilder-nf
Ende des Videobeitrags

+++ Fresenius-Hauptversammlungen finden online statt +++

11.02 Uhr: Die Corona-Pandemie bringt auch die Zeitpläne großer Konzerne gehörig durcheinander. Der Medizinkonzern Fresenius und seine ebenfalls im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care wollten eigentlich Mitte Mai ihre Aktionärsversammlungen abhalten. Daraus wurde nichts. Jetzt holen sie ihre Hauptversammlungen Ende August im Internet nach. Den Anfang macht Medical Care am 27. August, einen Tag später folgt der Mutterkonzern Fresenius.

+++ Bouffier sagt Frankfurter Karstadt-Betriebsrat Unterstützung zu +++

7.13 Uhr: Im Kampf um den Erhalt der Karstadt-Filiale auf der Frankfurter Zeil hat sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mit dem Betriebsrat getroffen. Ein Regierungssprecher sagte dem hr, man habe gemeinsam nach Wegen gesucht, wie man den Standort erhalten könne. Der Ministerpräsident werde den Mitarbeitern so gut es gehe zur Seite stehen. Mehr wollte der Sprecher nicht sagen.

Wegen der Umsatzeinbußen infolge der Coronakrise sollen neben Karstadt auf der Zeil drei weitere Häuser in Hessen geschlossen werden: der Kaufhof im Hessen-Center in Frankfurt, der Kaufhof in Fulda und Karstadt im Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach. Damit sind insgesamt 400 Arbeitsplätze bedroht, allein 235 im Karstadt auf der Zeil.  

+++ 27 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

6.53 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 27 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 512.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.012 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.200 Fälle als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Offenbach mit rund 13,2 Fällen auf. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • in die Armbeuge niesen oder husten, wenn kein Taschentuch griffbereit ist,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

Ende der weiteren Informationen
Formular

Corona-Newsletter von hessenschau.de

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

hier können Sie sich für unseren Corona-Newsletter anmelden.

Der Newsletter wird Ihnen kostenlos und unverbindlich zugestellt, bis Sie ihn wieder abbestellen. Wenn Sie unseren Newsletter per E-Mail beziehen möchten, tragen Sie sich bitte in unseren Verteiler ein. Sie bekommen eine E-Mail mit der Bitte, Ihre Aufnahme in den Verteiler noch einmal zu bestätigen.
Bitte auswählen:*

* Pflichtfeld

Ende des Formulars