In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Weihnachtsgottesdienste womöglich im Freien

    Erntedank- oder Weihnachtsgottesdienste können nach Auffassung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau angesichts der Corona-Pandemie auch im Freien oder auf öffentlichen Plätzen gefeiert werden. In einem Brief an die 1.100 Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz schrieb Kirchenpräsident Volker Jung, es müsse bereits jetzt mit sorgfältigen Überlegungen begonnen werden, wie die großen Festgottesdienste den Schutzbedingungen entsprechend gestaltet werden könnten. Auch digitale Feiern seien weiter im Blick zu behalten.

  • Top-Thema

    Lorz: Sechs Prozent der Lehrer werden ausfallen

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) rechnet damit, dass im kommenden Schuljahr bis zu sechs Prozent der Lehrer mit Verweis auf ihr besonderes Corona-Risiko für den Unterricht in der Schule ausfallen. Diese Prognose fuße auf den Erfahrungen in anderen Bundesländern, sagte er am Freitag in Wiesbaden. Bei den Schülern gehe er bislang von einer Quote von unter fünf Prozent von Kindern und Jugendlichen aus, die zu einer Corona-Risikogruppe zählen. Lehrkräfte und Schüler, die beispielsweise wegen einer Vorerkrankung zur Risikogruppe zählen, dürfen sich per Attest vom Unterricht in der Schule freistellen lassen.

  • Schriftliche Abi-Prüfungen künftig erst nach Ostern

    Ab kommendem Schuljahr sollen die schriftlichen Abitur-Prüfungen zum ersten Mal nach den Osterferien stattfinden. Das hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Freitag in Wiesbaden angekündigt. Diese Verlegung war schon länger in Planung, sollte eigentlich aber erst ab 2022 greifen. Wegen der Corona-Pandemie ist sie nun um ein Jahr vorgezogen worden. "Damit erhalten unsere Abiturientinnen und Abiturienten die notwendige Zeit, um Unterrichtsstoff nacharbeiten und sich auf die schriftlichen Abiturprüfungen vorbereiten zu können", so Lorz.

  • Verschärfte Besuchsregelung im Alsfelder Kreiskrankenhaus

    Das Alsfelder Kreiskrankenhaus (Vogelsberg) bremst den Besucher-Andrang während der anhaltenden Corona-Pandemie. Ab dem heutigen Freitag greift eine neue Besuchsregelung. Nun ist nur noch ein Besucher pro Patient und Tag erlaubt. "Nachdem Mitte Juli Lockerungen des Besuchsverbotes in  Kraft getreten waren, verzeichneten wir einen zu starken Besucheransturm", erklärte Krankenhaus-Geschäftsführer Ingo Breitmeier. "Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter müssen wir dies eindämmen." Besuchszeit ist täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr. Die Besucher müssen sich grundsätzlich an der Information anmelden.

  • Top-Thema

    Infektionsrate steigt weiter: 179 neue Fälle

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter: Innerhalb von 24 Stunden meldet das Robert Koch-Institut 179 neue Fälle (Stand Freitag, 0 Uhr). Die Gesamtzahl stieg damit zum Freitag auf 13.187 Fälle, rund 11.600 gelten als genesen. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in Hessen 526 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Die Stadt Offenbach verzeichnet weiterhin die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die Inzidenz ist auf 28,0 gestiegen. Es folgen der Landkreis Groß-Gerau mit 19,7, die Stadt Wiesbaden mit 18,7 und die Stadt Frankfurt mit 16,1. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte und Kreise erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Frankfurt will Maskenpflicht im ÖPNV strenger kontrolliert

    Die Stadt Frankfurt hat angekündigt, verstärkt im ÖPNV die Maskenpflicht zu kontrollieren. Im Gespräch zwischen Ordnungsamt und der städtischen Verkehrsgesellschaft habe man sich darauf verständigt, "verstärkt Kontrollen durchzuführen und sich gegenseitig zu unterstützen, etwa bei der Personenfeststellung“, erklärte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne).

    Zudem denkt die Stadt darüber nach, die Bußgelder anzuheben, wenn die neuen Auflagen nicht reichen. Ab sofort können Maskenverweigerer sofort mit einer Geldstrafe von 50 Euro belegt werden, wenn Sie keine Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen.

  • Lufthansa bricht Verhandlungen über Krisenpaket ab

    Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Ver.di und der Lufthansa über ein Corona-Krisenpaket liegen auf Eis: Die Fluggesellschaft brach die Gespräche ab, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Die Lufthansa erklärte, sie habe die Verhandlungen über Beiträge der mehr als 24.000 Bodenbeschäftigten des Konzerns zur Bewältigung der Corona-Krise und zu Kündigungsschutz "nach 20 ergebnislosen Verhandlungsrunden" beendet.

    Ver.di warf dem Konzern eine "Verweigerungshaltung" vor. Diese sei "ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten", erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle und forderte die Lufthansa auf, "ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und an den Verhandlungstisch zurückzukehren". Sie verwies auf die neun Milliarden Euro schweren Staatshilfen für die Lufthansa und forderte die Bundesregierung auf, "ihren Einfluss auf das Unternehmen zum Schutz von Beschäftigung und dem Erhalt der deutschen Infrastruktur im Luftverkehr geltend zu machen".

  • Top-Thema

    Schülerin scheitert mit Klage gegen Unterricht ohne Mindestabstand

    Der Unterricht in hessischen Schulen ohne Mindestabstand in den Klassenzimmern darf wie geplant am kommenden Montag beginnen. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof in einem Eilverfahren, wie das Gericht am Donnerstag in Kassel mitteilte. Geklagt hatte eine Schülerin aus Frankfurt. Sie argumentierte dem Gericht zufolge damit, dass die vorgesehenen Corona-Regelungen in den Schulen zu einem höheren Ansteckungsrisiko führten. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Klassenraum andere Abstandsregeln gälten als in fast allen Bereichen des täglichen Lebens.

    Die Richter verwarfen ihren Eilantrag. Denn die angeordnete Abstandsregelung in Hessen gelte für den öffentlichen Raum, zu dem die Klassenräume aber nicht zählten. Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar.

  • Top-Thema

    Offenbach verlängert Corona-Maßnahmen

    In Offenbach werden die Corona-Maßnahmen verlängert. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, gelten die Einschränkungen nun bis zum 26. August. Am 24. August soll neu über die Maßnahmen beraten werden. Die Stadt am Main liegt weiter über der ersten Warnstufe in Hessen, die ab 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beginnt. Deutschlandweit gehört Offenbach zu den zehn am stärksten betroffenen Städten und Landkreisen. Aktuell befinden sich mehr als 500 Menschen in Quarantäne. "Noch immer kehren viele Urlauber aus Risikogebieten zurück, die sich mit dem Virus angesteckt haben. Deshalb hat sich die Lage in Offenbach noch nicht entspannt", so Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD). Bis zum 26. August ist somit beispielsweise das Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum verboten. Außerdem ist auch die Teilnahme an Volkshochschulen oder Musikschulen nur noch eingeschränkt möglich.

  • Top-Thema

    Corona-Tests am Flughafen bisher reibungslos

    Im Corona-Testzentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Frankfurter Flughafen sind bislang keine Probleme mit Verzögerungen bei der Übermittlung von Testergebnissen wie in Bayern aufgetreten. "Innerhalb von 24 Stunden hat man auf jeden Fall ein Ergebnis", sagte der Leiter des DRK-Testzentrums, Benedikt Hart, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Von Anfang an habe man mit Centogene, dem anderen Anbieter von Covid-19-Tests am Frankfurter Flughafen, auf ein elektronisches System gesetzt, das für die entsprechenden Kapazitäten ausgelegt sei.

    DRK Corona-Test-Center am Frankfurter Flughafen
  • Corona-Krise schlägt auf Helaba-Bilanz durch

    Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten in der Corona-Krise haben die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gedrückt. Das Institut wies vor Steuern einen Verlust von 274 Millionen Euro aus nach einem Gewinn von 325 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern ergab sich ein Minus von 185 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum plus 255 Millionen Euro). "Die Verwerfungen an den Kapitalmärkten im Zuge der Corona-Pandemie haben auf unsere Bilanz durchgeschlagen", sagte der seit Anfang Juni amtierende Helaba-Chef Thomas Groß am Donnerstag in Frankfurt. Einen Verlust im Gesamtjahr schloss er nicht aus.

    Helaba-Zentrale
  • Biotest macht trotz Corona gute Geschäfte

    Der Pharmakonzern Biotest hat trotz der Corona-Krise gute Geschäfte im ersten Halbjahr gemacht. Der Umsatz stieg dank starker Arznei-Verkäufe um gut 20 Prozent auf fast 235 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zudem konnte der Konzern aus Dreieich, der 2018 vom chinesischen Investor Creat übernommen wurde, in Fernost punkten. Unter dem Strich stand aber ein Verlust von 16,7 Millionen Euro, da die Firma im Zuge der Übernahme ihr US-Geschäft verkaufen musste. Eine Beteiligung an der ehemaligen Tochter drückte Biotest ins Minus, sagte ein Sprecher.

    Ein Angestellter im Schutzanzug arbeitet in der Abfüllstraße der Produktion im Werk der Biotest AG in Dreieich
  • Top-Thema

    Landesweite Maskenpflicht im Klassenzimmer nicht geplant

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat am Donnerstag auf der Corona-Pressekonferenz in Wiesbaden betont, dass eine landesweite Maskenpflicht im Klassenzimmer nicht geplant ist. "Zunächst wird es eine solche Landesverordnung nicht geben." Die Entscheidung, ob im Unterricht Masken getragen werden sollen, liegt demnach weiter bei den Schulen.

  • 1,5 bis 2 Prozent der Reiserückkehrer positiv getestet

    Seit der Einführung einer Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten am Samstag sind 1,5 bis 2 Prozent der Rückreisenden positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das erklärte die zuständige Staatssekretärin aus dem Sozialministerium am Donnerstag. Die positiven Fälle beträfen vor allem Rückreisende aus dem Kosovo und der Türkei.

    Generell sei es aber weniger das Problem des Reiseortes, sondern des Verhaltens, das eine Coronainfektion begünstige, betonte die Staatssekretärin: "Es hängt eher mit risikoreicherem Verhalten zusammen. Und da ist es weniger wichtig, ob es am vollem Ostseestrand geschieht, oder wo anders."

  • Top-Thema

    Weihnachtsmärkte dürfen stattfinden

    Die schwarz-grüne Landesregierung will im Winter Weihnachstmärkte erlauben. "Unter Vorbehalt der weiteren pandemischen Entwicklung", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag. Weihnachtsmärkte würden in der neuen Verordnung rechtlich behandelt "wie andere Märkte wie Flohmärkte oder Wochenmärkte auch." Es müsse lokale Hygienekonzepte der Märkte geben.

  • Auch Schnupfennasen dürfen in die Kita

    Auch Kinder, die Schnupfen haben, dürfen in die Kita gebracht werden. Sozialstaatssekretärin Anne Janz (Grüne) hat am Donnerstag auf der Pressekonferenz betont: "Eine Erkältung ist kein Ausschlusskriterium." Erst wenn mehrere Symptome zusammen kommen, also trockener Husten, Fieber und Schnupfen und Gliederschmerzen, müssten Kinder zum Arzt gebracht und gegebenfalls getestet und aus der Kita ausgeschlossen werden. Info-Flyer würden in den Kitas ausgegeben.

  • Top-Thema

    Maskenbußgeld wird ohne Warnung verhängt

    Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat auf der Pressekonferenz zu Corona-Maßnahmen betont, dass eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen unerlässlich ist. Künftig wird das Bußgeld von 50 Euro sofort - also ohne Vorwarnung - verhängt werden.

  • Keine Corona-Kursänderung vorgesehen

    "Es bleibt bei den wesentlichen Regelungen - eine Kursänderung ist nicht vorgesehen." Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat am Donnerstag auf einer Pressekonferenz betont, dass die Landesregierung ihren Kurs beibehalten wird. "Bislang sind wir gut durch die Krise gekommen. Darüber sind wir sehr froh." Aber man müsse bei derzeit steigenden Zahlen sehr wachsam sein. Die Pandemie werde noch "sehr, sehr lange" bleiben.

  • Jobsuche in Corona-Zeiten ist besonders schwer

    In Krisenzeiten auf Jobsuche zu sein ist eine doppelte Herausforderung. Denn mehr Bewerber kommen auf weniger Stellen. Wir haben mit einer Betroffenen gesprochen: Silke K. berichtet, wie es derzeit bei ihr läuft.

  • Top-Thema

    Corona-Fälle in Erstaufnahmeeinrichtung

    In Neustadt (Marburg-Biedenkopf) ist ein Bewohner einer Erstaufnahmeeinrichtung positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilten Kreis und Regierungspräsidium Gießen am Donnerstag mit. Der Betroffene zeigt demnach leichte Symptome. Auch eine Mitarbeiterin eines in der Einrichtung tätigen Dienstleisters ist laut Mitteilung positiv getestet worden. Beide Betroffenen sowie die Personen, mit denen sie Kontakt hatten, wurden umgehend isoliert.

    Alle Bewohner und Mitarbeiter werden nun am Donnerstag und Freitag getestet. Aktuell sind in der Einrichtung 326 Menschen untergebracht. Die Testergebnisse werden in etwa drei bis vier Tagen erwartet. Die Einrichtung bleibt bis auf Weiteres für Neuaufnahmen und Zuweisungen an die Kommunen gesperrt.

  • Landesregierung informiert über weitere Maßnahmen

    Die Landesregierung hat in Wiesbaden über weitere Maßnahmen und Regeln in der Corona-Pandemie informiert. Wie bereits bekannt, gilt mit Beginn des neuen Schuljahres kommende Woche eine Maskenpflicht in Schulen außerhalb des Klassenzimmers.

    Auf der Pressekonferenz in der Staatskanzlei sprachen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und Sozialstaatssekretärin Anne Janz (Grüne).

  • 132 Neuinfektionen, kein Todesfall

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden um 132 gestiegen. Die Gesamtzahl stieg damit zum Donnerstag laut Robert-Koch-Institut auf13.008 Fälle, rund 11.500 gelten als genesen. Ein neuer Todesfall wurde nicht gemeldet. Insgesant sind in Hessen 526 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Die Stadt Offenbach verzeichnet weiterhin die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die Inzidenz ist auf 24,6 gestiegen. Es folgen die Stadt Wiesbaden mit 18,7 und die Stadt Kassel mit 16,8. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte und Kreise erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Herzschäden nach Corona-Erkrankung

    Forscher der Uniklinik Frankfurt haben herausgefunden, dass eine Corona-Erkrankung Herzschäden nach sich ziehen kann – auch bei milden Krankheitsverläufen und auch dann, wenn die Patienten vor der Infektion als fit galten. Wie genau es zu den Herzproblemen in Verbindung mit der Corona-Erkrankung kommt, weiß das Ärzteteam noch nicht. Die Studie ist auf fünf Jahre angelegt und umfasst 150 Teilnehmende.

    Videobeitrag

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    zum Video Herzschäden als Folgeerkrankung von Corona

    hessenschau vom 12.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Corona-Fall in 300-Personen-Erstaufnahmeeinrichtung

    Ein Bewohner einer Erstaufnahmeeinrichtung in Neustadt (Landkreis Marburg-Biedenkopf) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Betroffene zeige derzeit leichte Symptome, wie das Regierungspräsidium Gießen und der Landkreis am Mittwoch mitteilten.

    Bei dem Bewohner handele es sich aktuell um den ersten und bislang einzigen bestätigten Corona-Verdachtsfall in der Einrichtung. Alle Bewohner und Mitarbeiter würden noch ab Mittwoch einem Coronatest unterzogen werden, die Ergebnisse erwarten die Behörden in drei bis vier Tagen. Derzeit seien insgesamt 326 Personen in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Bis zum Vorliegen der Befunde haben die Behörden Zusammenkünfte, "insbesondere in geschlossenen Räumen und außerhalb der gewöhnlichen Sozialgemeinschaften", untersagt.

    Die Ursache für die Erkrankung des Bewohners sei indes noch nicht abschließend geklärt. Neben dem Bewohner sei außerdem eine Mitarbeiterin eines am Standort tätigen Dienstleisters positiv auf das Virus getestet worden, hieß es in der Mitteilung am Mittwoch. Beide betroffenen Personen sowie deren Kontaktpersonen seien isoliert worden.

  • Top-Thema

    Veranstaltungsbranche schlägt Alarm

    Rund 100 Beschäftigte der Veranstaltungsbranche haben vor der Staatskanzlei in Wiesbaden demonstriert. Sie forderten wirksame Überbrückungshilfen gegen eine drohende Pleitewelle. Nach Branchenangaben sind bundesweit rund eine Million Arbeitsplätze in Gefahr, weil Veranstaltungstechniker, Bühnenbauer, Caterer oder Security-Leute seit März weder Aufträge noch Einnahmen hätten.

    Wegen der Corona-Beschränkungen sind Großveranstaltungen wie Festivals, Konzerte, Messen oder auch Weihnachtsmärkte in den kommenden Monaten wohl weiter nicht möglich. Deshalb ruft das Bündnis "Alarmstufe Rot" nun jeden Mittwoch zu Protestaktionen vor der Staatskanzlei auf. Am 9. September ist eine Großdemo in Berlin geplant.

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    zum Video Clubszene demonstriert in Wiesbaden

    hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 12.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Fraport: 81 Prozent weniger Passagiere im Juli

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat den Einbruch des Flugverkehrs trotz der jüngst gelockerten Reisebestimmungen auch im Juli weiter stark zu spüren bekommen. Im Vergleich zu den beiden Vormonaten besserte sich die Lage aber etwas, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. So ging die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar immer noch um 81,0 Prozent auf gut 1,3 Millionen zurück. Im April, Mai und Juni hatte der Rückgang noch bei mehr als 90 Prozent gelegen.

  • Frankfurter Technomuseum hofft auf Eröffnung in 2020

    Nach erneuten Verzögerungen will Deutschlands erstes Museum für elektronische Musik in Frankfurt noch in diesem Jahr öffnen. "Im Moment hoffen wir auf den November", sagte der Vorsitzende des Vereins "Friends of Momem", Alex Azary, am Mittwoch. "Aber wir müssen die aktuelle Coronalage beobachten." Ursprünglich sollte das Momem (Museum Of Modern Electronic Music) im vergangenen Jahr an den Start gehen. Doch wegen Streitereien um die Finanzierung verzögerte sich die Planung, als neuer Termin war zu Jahresbeginn der Frühsommer 2020 genannt worden. Wegen der Coronakrise fiel dann auch dieser Termin ins Wasser. "Zur Eröffnung erwarten wir 3000 bis 5000 Leute, vor allem auf dem Platz vor dem Museum", sagte Azary. Das seien dann quasi Zustände wie bei einem Konzert, deshalb komme es natürlich auf die Entwicklung bei den Corona-Regeln an. "Wir nehmen die Lage sehr ernst."

  • Top-Thema

    Maskenpflicht für Schüler außerhalb des Klassenraums

    Hessische Schüler und Lehrer müssen mit Beginn des neuen Schuljahres an diesem Montag außerhalb der Klassenzimmer einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das Land macht den Schulen damit einheitliche Vorgaben wegen der Corona-Pandemie, wie Staatskanzlei und Kultusministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilten. Weitere Details zu den Hygiene- und Abstandsregeln in der Schule will das Kultusministerium am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekanntgeben. hessenschau.de überträgt live.

  • KfW mit Kredit-Rekordvolumen

    Die staatliche Förderbank KfW hat in der Corona-Krise so viele Kredite vergeben wie nie. "Die KfW hat im ersten Halbjahr 2020 die höchste Förderleistung ihrer Geschichte abgeliefert, in einer Zeit, in der durch die Corona-Krise die deutsche Wirtschaftsleistung so stark eingebrochen ist wie nie zuvor", sagte KfW-Chef Günther Bräunig am Mittwoch in Frankfurt. Das Fördervolumen der Bankengruppe stieg im ersten Halbjahr auf 76,2 Milliarden Euro, das war mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (33,6 Mrd.). Im Inland verdreifachte sich das Fördervolumen aufgrund der Corona-Hilfsprogramme auf 63 Milliarden Euro (20,8 Mrd.). Die Nachfrage nach Wohnungsbauförderung stieg ebenfalls deutlich auf 12,7 Milliarden Euro (5,4 Mrd.).

  • Top-Thema

    Frankfurter Kultursommer an verschiedenen Standorten

    Die ersten Kultursommergärten in Frankfurt sollen am 21. August auf den Außengeländen von drei Veranstaltungsorten stattfinden: an der Batschkapp, dem Tanzhaus West und dem Musikclub Das Bett. Das hat der Fachbereichsvorsitzende Gastronomie des Hotel- und Gastronomieverbands Dehoga Hessen, Robert Mangold, dem hr bestätigt. Mit der Stadt sei man wegen Hygienekonzepten noch in Beratung. Bei den Veranstaltungen sollen Künstler und Musiker in Kooperation mit verschiedenen Clubbetreibern Frankfurts auftreten.

    Eigentlich war der erste Kultursommergarten an der Weseler Werft geplant. Wegen des Lärmaufkommens waren jedoch zahlreiche Anwohner dagegen. Auch der Roßmarkt fiel als Veranstaltungsort raus, weil dort in den kommenden Wochen mehrere Demonstrationen angemeldet seien, so Mangold.

    Mit den Veranstaltungen, die unter spezifischen Hygieneregelungen für bis zu 800 Personen stattfinden sollen, will man der Künstlerbranche in der Corona-Krise helfen. Außerdem hoffen Stadt und Veranstalter, damit eine gute Alternative zu unkontrollierten Zusammenkünften wie zuletzt auf dem Opernplatz schaffen zu können.

  • Top-Thema

    Neues hessisches Schuljahr startet im Zeichen von Corona

    Eltern und Lehrer blicken angesichts der Corona-Pandemie mit gemischten Gefühlen auf den Start ins neue hessische Schuljahr. Kommende Woche beginnt für rund 760.000 Kinder und Jugendliche sowie rund 60.000 Lehrkräfte nach den Sommerferien wieder der Unterricht. "Die Elternschaft ist tief gespalten", sagte der Vorstandsvorsitzende des Landeselternbeirates, Korhan Ekinci. "Es gibt viele Eltern, die sich freuen, dass die Schule wieder losgeht, einfach weil die Kinder die sozialen Kontakte brauchen und den Austausch mit den Lehrern."

    Auf der anderen Seite gebe es Eltern, die ganz große Bauchschmerzen bei der Schulöffnung hätten, sagte Ekinci. "Sie können sich nicht vorstellen, dass die Kinder dort wirklich ungefährdet sein werden." Auch die Lehrerschaft sei sehr gespalten, berichtete der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Stefan Wesselmann. Einige sagten, "wir können Schule nicht machen, wenn wir die Abstandsregeln nicht beibehalten". Andere befürchteten aber, dass die Schere zwischen den Kindern immer weiter auseinandergeht, wenn die einen zuhause von den Eltern beim Lernen Unterstützung bekommen, andere aber nicht.

    Zwei Kinder betreten ein Schulgebäude
  • Top-Thema

    61 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Hessen ist binnen 24 Stunden um 61 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Mittwoch auf 12.876. Davon gelten rund 11.500 als geheilt. Dazu wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind damit nun 526 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet weiterhin Offenbach. Dort lag die Inzidenz aber nur noch bei 19,4 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Die Stadt Wiesbaden befindet sich mit 16,5 Fällen einen Rang dahinter. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Top-Thema

    Paul-Ehrlich-Institut warnt vor Eile bei Impfstoffzulassung

    Nach der weltweit ersten Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Russland hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erneut vor zu großer Eile bei solchen Zulassungsverfahren gewarnt. "Aus Sicht des Paul-Ehrlich-Institutes ist es auch in der aktuellen Pandemiesituation zwingend erforderlich, dass alle Prüfungen und Bewertungen mit der gleichen Sorgfalt erfolgen wie bei anderen Impfstoffen", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek am Dienstag. Das Statement wurde auf dem Youtube-Kanal des PEI veröffentlicht.

    Das Institut mit Sitz in Langen (Offenbach) ist in Deutschland für die Zulassung von Impfstoffen zuständig. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstag die weltweit erste staatliche Zulassung eines Impfstoffs zur breiten Verwendung gegen das Corona-Virus bekanntgegeben. Die Zulassung erfolgte vor dem Vorliegen der Ergebnisse großer klinischer Studien.

  • Top-Thema

    Rheingau-Taunus-Kreis: Zu wenige Corona-Teststellen

    Der Rheingau-Taunus-Kreis sorgt sich um die Kapazitäten für Corona-Tests in seiner Region. "Es fehlt an Teststellen im Kreisgebiet und an Labor-Kapazitäten für die Analyse, um den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen", teilte der Kreis auch mit Blick auf die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sowie die aktuellen Corona-Zahlen mit.

    Kopfschmerzen bereite etwa, dass ein Labor in Wiesbaden, das für den Kreis getestet habe, vorläufig seine Arbeit eingestellt habe. Ein weiteres benötige wegen der erhöhten Nachfrage mehrere Tage für die Ergebnisse. Der Krisenstab stelle sich die Frage, ob in der aktuellen Situation die bestehenden Abstrichstellen, die Zahl der auswertenden Labore sowie der Corona-Schwerpunktpraxen als ausreichend angesehen werden können, so Gesundheitsdezernentin Monika Merkert laut der Mitteilung.

    Im Rheingau-Taunus-Kreis liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage - laut Robert-Koch-Institut bei 19. Das ist der zweithöchste Wert in Hessen. Der Kreis appellierte an die Bürger, die Corona-Regelungen einzuhalten, die Sorglosigkeit nehme zu.

  • So plant Wiesbaden die Corona-Ausgabe des City Biathlon

    Während fast alle sportlichen Großveranstaltungen abgesagt werden, findet der City Biathlon in Wiesbaden Ende September statt - mit Spezial-Regeln für Fans und Sportler. "Wir sind sehr glücklich, eine Corona-konforme Umsetzung in diesen herausfordernden Zeiten gefunden zu haben", sagte Veranstalter Ralf Niedermeier auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Welche Maßnahmen ergriffen werden, damit das Rennen stattfinden kann, erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

  • Top-Thema

    Kein Frankfurt Marathon in diesem Jahr

    Der Frankfurt Marathon 2020 ist wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Diese Entscheidung hat der Veranstalter am Dienstag gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt getroffen. Die 39. Auflage des ältesten deutschen Stadtmarathons sollte am 25. Oktober stattfinden. "Wir haben uns diese Absage nicht leicht gemacht und bis zum Ende um Lösungen und Alternativen gerungen. Nun müssen wir nüchtern feststellen, dass die Absage unumgänglich ist", sagte Renndirektor Jo Schindler.

    In Hessen ist die Austragung von Großveranstaltungen noch bis zum 31. Oktober stark eingeschränkt. Vorgaben wie das Mindestabstandsgebot, die Hygienerichtlinien und die persönliche Erfassung aller an der Veranstaltung Beteiligter seien "leider nicht mit absoluter Sicherheit" zu gewährleisten, teilte die Renndirektion mit.

  • Erster Weihnachtsmarkt abgesagt

    Vier Monate vor der geplanten Eröffnung ist der erste hessische Weihnachtsmarkt des Jahres der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. In Biebertal bei Gießen wird es in diesem Jahr keine Festlichkeiten geben, wie die Organisatoren mitteilten. Grund seien die steigenden Infektionszahlen und der unklare weitere Verlauf. Man wolle niemanden gefährden und habe sich deswegen zur Absage durchgerungen. Den nächsten Weihnachtsmarkttermin in Biebertal können sich Interessenten aber schon einmal markieren: 12. Dezember 2021.

    Pärchen auf einem Weihnachtsmarkt vor einem Lebkuchenbüdchen
  • Frankfurter Flughafen weiter im Corona-Tief

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben sich auch Anfang August nur langsam aus dem Corona-Tief bewegt. In der vergangenen Woche (3. bis 9. August) zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 353.400 Fluggäste und damit 77,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 9.600 Passagiere mehr als in der vorangegangenen Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 78,6 Prozent betragen hatte.

    Die Zahl der Flugbewegungen sank im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 61,3 Prozent auf 4.023 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 11,0 Prozent auf 34.490 Tonnen.

    Passagiere am Frankfurter Flughafen tragen Maske
  • Top-Thema

    Chöre versuchen Neustart

    Nach einer Pause wegen der Corona-Pandemie versuchen Hessens Sänger wieder ihrem Hobby nachzugehen. "Die Chöre fangen gerade wieder ein bisschen mit Proben an", sagt Annette Jungjohann, Sprecherin des Hessischen Sängerbundes in Oberursel. Der größte Chorverband Hessens hat rund 1.350 Mitgliedsvereine und ungefähr 2.200 Chorgruppen. Dabei hätten es gerade die Chöre in der Krise besonders schwer. Viele Mitglieder vermissten neben dem Singen das soziale Miteinander.

    Einheitliche Hygiene-Regeln für Chöre in Hessen gibt es nicht. Das Land Hessen empfiehlt nur, "auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen oder ohne Mindestabstand von mindestens 3 Metern zu verzichten". Der Sängerbund rät daher, sich mit dem örtlichen Gesundheitsamt abzusprechen und nach den Auflagen zu fragen. Unter freiem Himmel gilt Singen mit Abstand als relativ sicher. Allerdings ist die Akustik schlecht. Das macht Sänger erfinderisch: «Einige singen und proben in Ruinen, da geht der Schall nicht so schnell weg», sagt Jungjohann. Einige Chöre teilten sich auch auf und probten dann mehrfach.

    Chorprobe unter Bäumen
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    Dehoga appelliert an Restaurantbesucher

    Angesichts zunehmender Neuinfektionen dringt das Gastgewerbe auf die Einhaltung der Corona-Vorschriften. Gerade jetzt komme es darauf an, die bestehenden Verordnungen in den Betrieben mit großer Sorgfalt und Umsicht umzusetzen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Hessen, Julius Wagner.

    Auch an die Gäste appellierte Wagner, die Dokumentationspflichten der Gastwirte ernstzunehmen und nicht durch falsche Angaben zu unterlaufen. "Es ist ein Missstand, dass viele Gäste nicht bereit sind, korrekte Daten abzugeben." Bei der Nachverfolgung von Infektionsketten war nach Angaben Wagners zuletzt in hessenweit drei Fällen aufgefallen, dass ein teils relativ hoher Anteil von Lokalbesuchern Fantasie-Angaben bei der Datenerfassung gemacht hatte.

    Gästeregistrierung
  • Top-Thema

    78 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 78 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Dienstag auf 12.815. Davon gelten rund 11.400 als geheilt. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind 525 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Spitzenreiter bei der Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist Offenbach. Dort lag die Inzidenz bei 21,5 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Der Rheingau-Taunus-Kreis rangiert mit 19,2 auf Platz zwei. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Schlechte Luft und kein Abstand: Polizei räumt Shisha-Bar

    Die Polizei in Schlüchtern (Main-Kinzig) hat eine Shisha-Bar geräumt. Anwohner hatten sich am frühen Sonntagmorgen über den Lärm in der Nachbarschaft beschwert. Daraufhin rückte die Polizei an, löste das Treffen auf und forderte die rund 100 Personen auf, die Bar zu verlassen. Der Grund: Eine Messung der Luft in der Shisha-Bar ergab eine bedenkliche und gesundheitsgefährdende Kohlenmonoxid-Konzentration. Außerdem fiel auf: Einen Corona-Abstand hielten viele Gäste auch nicht ein.

  • Fraport-Arbeitnehmer: Auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten

    Gewerkschaften und Betriebsräte haben den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport aufgefordert, bei seinen Reaktionen auf die Corona-Krise auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Er sehe dabei die Hauptanteilseigner, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt, in der Verantwortung, sagte Hessens DGB-Chef Michael Rudolph am Montag in Frankfurt. Der Betriebsrat der Fraport AG werde im laufenden Monat mit der Geschäftsführung über ein Freiwilligenprogramm verhandeln, kündigte Betriebsratschefin Claudia Amier an. "Wir brauchen sehr attraktive Abfindungsregelungen und eine ausgedehnte Altersteilzeit für Beschäftigte bis zu den Jahrgängen 1964/1965." Darüber hinaus müsse über Qualifizierungsangebote für die Beschäftigten und Teilzeitprogramme gesprochen werden.

  • Top-Thema

    Kostenlose Corona-Tests für Lehrer und Erzieher

    In einer Woche geht in Hessen die Schule wieder los. Unter welchen Umständen, ist vielerorts noch unklar. Seit Montag können sich Lehrer und Erzieher aber schon einmal kostenlos auf Corona testen lassen – verpflichtend sind die Tests allerdings nicht. Wer möchte, kann den Test alle 14 Tage wiederholen. Die Regelung gilt vorerst bis zu den Herbstferien.

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) ist der Ansicht, so könnten Infektionsketten früher erkannt werden. Das Risiko, dass sich das Virus an Schulen ausbreitet, werde gesenkt.

    Lehrerin geht mit Maske durch die Reihen
  • Top-Thema

    Kita nach Corona-Fall vorerst geschlossen

    Corona-Alarm im Kindergarten: In Bad Arolsen (Waldeck-Frankenberg) bleibt die evangelische Kindertagesstätte in der Rauchstraße am Montag geschlossen. Das bestätigte die Kita-Leiterin dem hr. Zuvor hatte die Waldeckische Landeszeitung berichtet. Die Mutter eines Kindes, das gerade in der Eingewöhnungsphase ist, hat sich offenbar mit dem Coronavirus infiziert.

    Die Frau hatte demnach Kontakt mit 18 Kindern der Einrichtung, außerdem mit einigen Erzieherinnen. Die betroffenen Kinder und alle Erzieherinnen sollen noch am Montag getestet werden. Zusätzlich wurden die Betroffenen in Quarantäne geschickt. Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie die Tests ausfallen. In der Kindertagesstätte werden insgesamt 122 Kinder betreut.

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kita nach Corona-Fall vorerst geschlossen

    Ein Kind spielt auf dem Spielplatz
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  • 34 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 34 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Montag auf 12.737. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind 525 Menschen in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Spitzenreiter bei der Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist Offenbach. Dort lag die Inzidenz bei 23,0 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Der Rheingau-Taunus-Kreis rangiert mit 20,3 auf Platz zwei. Ab 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet, können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Badegäste weichen auf Seen und Flüsse aus

    Corona-bedingt sind viele Badeseen und Freibäder noch immer geschlossen oder arbeiten im Schichtbetrieb. Das heiße Wetter lockt viele zum nächsten Baggersee oder Fluss. Doch wo die DLRG nicht für Sicherheit sorgt, wird es schnell gefährlich. Ein Besuch am BUGA-See in Kassel.

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  • Top-Thema

    Offenbach: Lage weiter angespannt

    Obwohl der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für Corona-Neuinfektionen deutlich zurückgegangen ist, sieht der Offenbacher Magistrat keinen Grund zur Entwarnung. "Die Situation ist immer noch deutlich schwieriger als vor zwei Wochen", sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag. Von einer "für Corona-Zeiten normalen Lage" könne erst wieder die Rede sein, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz für Offenbach sieben Tage in Folge bei weniger als 20 liege. Am Sonntag lag dieser Wert laut Robert Koch-Institut bei rund 21.

    Das Schlimmste scheine zwar überwunden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Doch das gelte nur, solang sich die Menschen an die verschärften Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gastronomie und Nahverkehr hielten. "Uns kann jederzeit ein neues Einzelereignis wieder zurückwerfen", sagte Offenbachs Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne).

  • Berthold verteidigt Rede auf Anti-Corona-Demo

    Fußball-Weltmeister Thomas Berthold hat seinen Auftritt bei einer umstrittenen Anti-Corona-Demonstration in Stuttgart verteidigt. Er habe nur seine "Meinung über die Maßnahmen der Regierung gesagt", zitiert ihn die Bild am Sonntag. Er wolle sich weder mit "Verschwörungstheoretikern noch mit Rechtspopulisten" gemein machen.

    Berthold, der seine Profikarriere bei Eintracht Frankfurt begann, kritisierte auf der Demo "Querdenken 711" am Samstag die Hygiene- und Abstandsregeln als "völlig überzogen" und bezeichnete seine Rede als "Herzensangelegenheit, um Dinge zu sagen, die mir seit längerem durch den Kopf gehen". Der 55-Jährige, dessen Vertrauen in die Regierung eigenen Angaben zufolge bei "unter Null" liegt, kündigte weitere Teilnahmen an zukünftigen Querdenken-Veranstaltungen an. Die Kundgebungen stehen wegen ihrer Nähe zu Verschwörungstheoretikern und Rechtspopulisten in der Kritik.

    Thomas Berthold während seines Auftritts auf der "Querdenken 711"-Demo in Stuttgart
  • Ruhige Wochenendnächte auf Frankfurter Opernplatz

    Chillen statt Randale: Friedlich, ruhig und mit deutlich weniger Besuchern wurde an diesem Wochenende auf dem Frankfurter Opernplatz gefeiert. "Es gab keinerlei Probleme, um Mitternacht das Betretungsverbot durchzusetzen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. "Es waren auch weniger Menschen unterwegs - vielleicht war es einfach zu heiß."

    Seit knapp drei Wochen darf der Opernplatz nach Mitternacht nicht mehr betreten werden und muss um ein Uhr geräumt sein. Hintergrund sind Ausschreitungen Mitte Juli, bei denen fünf Polizisten verletzt und 39 mutmaßliche Krawallmacher vorübergehend festgenommen wurden. Der Opernplatz hatte sich zuvor zu einer Open-Air-Partyzone entwickelt - auch, weil wegen der Corona-Krise Clubs und Diskotheken weiterhin geschlossen sind. Die Polizei war auch in der Nacht zu Samstag und Sonntag mit zahlreichen Beamten in der Frankfurter Innenstadt unterwegs.

    Polizisten am Frankfurter Opernplatz
  • Top-Thema

    Schausteller hoffen weiterhin auf Weihnachtsmärkte

    Hessens Schausteller sprechen sich gegen die frühzeitige Absage von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Pandemie aus. "Wir appellieren als Verband an die Veranstalter, an der Planung für 2020 so lange es nur geht festzuhalten und die Absage von Weihnachtsmärkten nur als Ultima Ratio zu verstehen", sagte Roger Simak, Geschäftsführer des Landesverbands für Markthandel und Schausteller Hessen. Der Verband vertritt rund 600 Schaustellerbetriebe.

    Die Schausteller kritisieren eine Ungleichbehandlung: Es sei niemandem zu vermitteln, dass stationäre Freizeitparks mit teilweise den baugleichen Karussells längst wieder geöffnet seien, ebenso Badeseen und Schwimmbäder, aber ein Kinderkarussell oder ein Autoskooter weiterhin praktisch als "No-Go" betrachtet würden. Ein Ausfall der Weihnachtsmärkte habe erhebliche Konsequenzen für die Schausteller: "Damit blieben unsere Mitglieder am Ende seit einem ganzen Geschäftsjahr ohne Einnahmen", erklärte Simak.

    Weihnachtsmarkt Kassel
  • 101 Neuinfizierte, ein Todesfall

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist binnen 24 Stunden um 101 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit laut Robert-Koch-Institut zum Sonntag auf 12.703. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Aus dem Lahn-Dill-Kreis wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit 525.

    In Offenbach stieg unterdessen die Zahl der Neuinfektionen erneut über den Inzidenzwert von 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern binnen 7 Tagen. Aktuell liegt der Wert bei 21. Es folgen der Rheingau-Taunus-Kreis (19,2) und die Stadt Wiesbaden (17,6).

  • Strengere Corona-Beschränkungen in Offenbach

    Als erste hessische Stadt hat Offenbach bei den Corona-Neuinfektionen die dritte Warnstufe erreicht. Zur Zeit hat sich die Lage wieder etwas entspannt, inzwischen sind die Inzidenzfälle dort auf 15,4 je 100.000 Einwohner gefallen. Die Stadt führt das auch auf neue Beschränkungen zurück. Aber halten sich die Menschen überhaupt an die Regeln?

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    Offenbar erkranken immer mehr junge Menschen an Covid-19

    Einer Auswertung der Barmer-Krankenkasse zufolge sind in den vergangenen Wochen besonders viele jüngere Menschen an Covid-19 erkrankt. Zuerst hatte die Rheinische Post darüber berichtet. Demnach stieg die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen bei den Versicherten unter 39 Jahren zwischen dem 21. Juni und 18. Juli um 31 Prozent. Bei den Versicherten ab 40 Jahren sei der Anstieg mit gerade einmal einem Prozent deutlich geringer gewesen.

    Dabei gibt es der Studie zufolge deutliche regionale Unterschiede. Insbesondere in den süddeutschen Bundesländern sei die Zahl der corona-bedingten Krankschreibungen in dem genannten Zeitraum wieder gestiegen, während sie in Nordrhein-Westfalen sogar gesunken sei. In Hessen habe es eine Zunahme um 19 Prozent gegeben. "Die Gefahr einer zweiten Welle baut sich offensichtlich immer mehr auf", sagte Barmer-Vorstand Christoph Straub. Er rief jüngere Menschen dazu auf, sich wieder verstärkt an die Corona-Regeln zu halten.

  • Bundeswirtschaftsministerium kritisiert Lufthansa

    Das Bundeswirtschaftsministerium kritisiert, dass bei der Lufthansa noch immer Ticket-Rückerstattungen ausstehen. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum (parteilos) dem Magazin Spiegel. Es gehe um eine "Frage des Vertrauens". Schon bei den Verhandlungen über das Lufthansa-Hilfspaket habe man über die Rückerstattungen gesprochen.

    Nach den massenweisen Flugausfällen in der Corona-Krise mussten tausende Verbraucher auch Wochen und Monate später noch auf die rechtlich eigentlich verbindliche Erstattung ihrer Tickets warten - und viele warten immer noch. Verbraucherschützer und Flugrechtsportale sind sich einig, dass die Airlines mit wenigen Ausnahmen die Zahlungen absichtlich verzögert haben. Aus der Opposition gibt es Rufe nach einem schärferen Vorgehen staatlicher Stellen gegen zahlungsunwillige Fluggesellschaften.

  • 134 Neuinfizierte, kein neuen Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist laut Robert-Koch-Institut zum Samstag um 134 gestiegen. Die Gesamtzahl der Infizierten in Hessen stieg damit auf 12.602. Davon gelten rund 11.300 als geheilt. Neue Todesfälle waren nicht zu beklagen. Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen in Hessen beträgt damit weiterhin 524.

    Alle hessischen Kreise uns Städte liegen inzwischen wieder unter dem Inzidenzwert von 20 Fällen auf 100.000 Einwohner. Die Stadt Offenbach hatte kürzlich neue Vorschriften zum Pandemieschutz erlassen, nachdem die Inzidenz im Stadtgebiet den Wert von 35 Fällen auf 100.000 Einwohner überschritten hatte. Inzwischen ist die Inzidenz dort auf 15,4 Fälle je 100.000 Einwohner gefallen. Den höchsten Inzidenzwert in Hessen haben inzwischen der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden mit 17,6.

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    Flughafen erwartet keinen Ansturm auf Corona-Tests

    Für Urlauber aus internationalen Risikogebieten greift ab Samstag eine Testpflicht auf das Coronavirus bei der Heimkehr nach Deutschland. Der Frankfurter Flughafen erwartet am Wochenende dennoch keinen Ansturm auf die beiden Testcenter am größten deutschen Airport. "Wir rechnen nicht damit, dass die Zahlen explodieren", sagte Benedikt Hart, Leiter des DRK-Testzentrums am Flughafen. Im Durchschnitt seien in den letzten Tagen 1.700 bis 1.800 Tests täglich durchgeführt worden. Hart geht davon aus, dass diese Zahl am Samstag "vielleicht um 200 ansteigt". Das sei zu bewältigen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport kommen derzeit rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten pro Woche in Frankfurt an.

    Testen lassen muss sich, wer nicht schon ein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein, aber auch in Testzentren oder Arztpraxen in Städten. Sie sind bis zu drei Tage nach der Ankunft kostenlos möglich.

  • DGB sieht Schulen schlecht aufgestellt

    Die hessischen Schulen sind aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) wegen Raummangels und vager Hygiene-Vorgaben aus der Politik nur bedingt gerüstet für den Schulstart am 17. August. "Die Schulen bereiten sich darauf vor, und das passiert auch engagiert, aber das Kultusministerium könnte mit konkreten Regelungen durchaus noch eine Schippe drauflegen", sagte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt.

    So fehlten trotz der steigenden Zahl registrierter Covid-19-Neuansteckungen Abstandsregelungen und einheitliche Vorgaben für das Tragen von Gesichtsmasken. Auch müsse wesentlich mehr Geld in eine bessere personelle Ausstattung sowie in die Schulbauten investiert werden, um den Unterricht in kleineren Klassen zu ermöglichen, sagte der Gewerkschafter.

  • Top-Thema

    Polizei löst Zeltlager auf

    Die Polizei hat auf Anweisung des Vogelsbergkreises ein Zeltlager in der Nähe der Stadt Herbstein aufgelöst. Als Begründung hieß es, der Veranstalter habe sich nicht an die abgesprochenen Hygienevorschriften gehalten. 250 Personen mussten wieder nach Hause fahren.

    Es gab – so ein Sprecher des Vogelsbergkreises – ein tragfähiges Hygienekonzept, und daran wollte sich der Veranstalter aus dem Rhein-Main-Gebiet auch halten. Aber bei Kontrollen stellte sich demnach heraus, dass die zwingend erforderlichen Regeln gebrochen worden seien. Hygieneauflagen seien nicht berücksichtigt worden, hieß es vom Kreis. Auch an die Einteilung in feste Zehnergruppen habe man sich nicht gehalten. Auf wiederholte Aufforderungen, die geltenden Vorschriften einzuhalten, sei nicht rechtzeitig reagiert worden.

  • Top-Thema

    Kostenfreie Tests für Erzieher und Tagespfleger

    Fachkräfte und andere Personen, die unmittelbar mit Kindern arbeiten sowie Tagespfleger können sich in Hessen nach dem Ende der Sommerferien kostenfrei auf SARS-CoV-2 testen lassen. Das Angebot ist vom ab dem 17. August bis zum 8. Oktober angedacht, ein Test sei alle 14 Tage möglich, erklärte das Sozialministerium am Freitag in einer Mitteilung.

    Voraussetzung für den Test sei unter anderem, dass keine konkreten Symptome einer Corona-Infektion vorliegen oder ein kein anderer, bundesrechtlich geregelter Testanlass vorliege, zum Beispiel wenn das Personal als Reiserückkehrende behandelt wird.

    "Wir hoffen, dass wir mit diesem Service-Angebot des Landes dazu beitragen, bestehende Sorgen vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 in der Zeit der vollständigen Aufnahme des Regelbetriebes nach den Sommerferien begegnen zu können", sagte Anne Janz, Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration.

  • Passagierzahl am Kassel Airport bricht durch Corona ein

    Angesichts der Corona-Pandemie erwartet der Regionalflughafen Kassel Airport in diesem Jahr deutlich weniger Passagiere. "Im Jahr 2020 wird derzeit mit rund 50.000 Passagieren gerechnet", teilte das hessische Finanzministerium in einer Antwort auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Rainer Rahn mit. In den beiden Folgejahren werde mit je 80.000 Passagieren geplant. Zuletzt waren rund 130.000 Passagiere pro Jahr in Kassel gezählt worden.

    Trotz der Zwangspause sei für den Kassel Airport aufgrund der Corona-Pandemie mit keinem zusätzlichen Finanzbedarf zu rechnen, so das Ministerium. 2018 lag das Minus des defizitären Flughafens bei 5,9 Millionen Euro, für 2019 hat der Airport bisher keine Zahl veröffentlicht. Der Flughafen in Calden bei Kassel gehört dem Land Hessen mit 68 Prozent. Weitere Gesellschafter sind die Stadt und der Kreis Kassel (je 14,5 Prozent). Die kleine Gemeinde Calden hält drei Prozent.

  • Top-Thema

    Land Hessen hält 16,5 Millionenen Euro für Corona-Tests bereit

    Das Land Hessen rechnet mit einer hohen vier- oder fünfstelligen Zahl an Rückkehrern aus Risikogebieten am Tag, die über den Frankfurter Flughafen nach Deutschland zurückreisen. Das teilte das Sozialministerium auf hr-Anfrage mit.

    Ob die Testkapazitäten nach Einführung der verpflichtenden Corona-Tests für Risikogebiet-Rückkehrer ausreicht, will die Landesregierung demnach beobachten und gegebenenfalls anpassen. Der Start der verpflichtenden Tests basiere auf Schätzungen zum Aufkommen von Reiserückkehrern, so das Ministerium. Insgesamt habe das Land Hessen für Corona-Tests im Rahmen des Sondervermögens 16,5 Millionen Euro für dieses Jahr und die erste Jahreshälfte 2021 freigegeben.

    Der dpa sagte eine Sprecherin des Frankfurter Flughafens, man sei "gut vorbereitet". Schon jetzt bestehe die Möglichkeit, sich in zwei Zentren auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Kapazitäten könnten bei Bedarf erweitert werden. Laut Fraport kommen derzeit rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten pro Woche am Frankfurter Flughafen an.

  • Top-Thema

    17 Corona-Fälle auf Fraport-Baustelle

    Auf der Terminal-3-Baustelle am Frankfurter Flughafen haben sich 17 Bauarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Wie die Fraport mitteilte, befinden sie sich derzeit in Quarantäne. Die Tests bei den anderen Bauarbeitern fielen demnach negativ aus. "Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld wurde mit umfangreichen Tests reagiert", sagte ein Sprecher der Fraport. "Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen." Die Bauarbeiten könnten normal fortgesetzt werden.

  • Top-Thema

    Höchster Wert der Neuinfektionen seit Mai

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen zum Freitag laut Robert-Koch-Institut um 158 Fälle angestiegen. Das ist der höchste tägliche Anstieg an neuen Fällen seit dem 8. Mai. Die Zahl der insgesamt Infizierten lag bei 12.468, davon gelten etwa 11.200 als genesen. Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen erhöhte sich um einen Fall. Insgesamt sind 524 Menschen an oder mit der Lungenkrankheit verstorben.

    Spitzenreiter bei der Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen ist der Rheingau-Taunus-Kreis. Dort lag die Inzidenz bei 28,85 Fällen auf 100.000 Einwohnenden. Offenbach rangiert auf Platz zwei mit 27,63 Fällen auf 100.000 Bewohnern. Der Odenwaldkreis liegt mit dem Wert von 19,65 knapp unter der Marke von 20 Fällen auf 100.000 Einwohnern. Ab dieser Grenze müssen die Städte erste striktere Maßnahmen ins Auge fassen. Wie und wo sich das Virus in Hessen genau ausbreitet können Sie in unserer Infografik einsehen.

  • Deutscher Sportpresseball auf 2021 verschoben

    Der 39. Deutscher Sportpresseball wird um ein Jahr verschoben. Wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten, wird die Gala in der Alten Oper in Frankfurt nun am 6. November 2021 veranstaltet und nicht wie geplant am 7. November dieses Jahres. "Die Entscheidung ist den Veranstaltern des Balls - der Verband Deutscher Sportjournalisten und der Verein Frankfurter Sportpresse - nicht leichtgefallen", sagt Ball-Chef Jörg Müller. "Dennoch haben wir uns zum Schutz aller Beteiligten zu diesem Schritt entschlossen."

    Über allen Abwägungen und Alternativszenarien, den größten Ball Deutschlands unter extrem eingeschränkten Bedingungen doch noch zu realisieren, stehe die Gesundheit der rund 2500 Gäste und 1000 Mitwirkenden, hieß es in einer Mitteilung. Höhepunkte beim Sportpresseball sind die prominenten Ehrungen "Legende des Sports", "Sportler/in mit Herz" und "Sportmedienpreis".

  • Kreis weist Kritik an Quarantäne-Vorgaben für Kinder zurück

    Wie weit dürfen Gesundheitsämter gehen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern? Der Fall eines Kita-Kindes, das angeblich von seinen Eltern isoliert werden sollte, sorgt derzeit für Aufregung. Der zuständige Kreis hat sein Vorgehen verteidigt.

  • Pflicht-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten

    Mehr als 1.000 Neuinfektionen deutschlandweit binnen 24 Stunden meldete das Robert-Koch-Institut an diesem Donnerstag, der höchste Wert seit Anfang Mai. Als ein Grund für die steigende Zahl der Corona-Infizierten gelten Menschen, die in sogenannten Risikogebieten waren und zurück nach Deutschland kommen. Nun hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt: Wer aus einem solchen Gebiet zurückkommt, muss sich ab Samstag testen lassen. Und wer das nicht macht, dem droht ein Bußgeld. Er sei sich bewusst, dass dies einen Eingriff in die "Freiheit des Einzelnen" bedeute, sagte Spahn, dies sei aber gesamtgesellschaftlich vertretbar. Mehr Informationen bei tagesschau.de.

  • Top-Thema

    Lufthansa: Entlassungen nicht mehr vermeidbar

    Die Lufthansa verschärft angesichts stockender Verhandlungen mit den Gewerkschaften in der Corona-Krise ihre Gangart beim Abbau tausender Arbeitsplätze. Der Plan, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, sei angesichts der Entwicklungen im weltweiten Luftverkehr und der Verhandlungen mit den Gewerkschaften auch für Deutschland nicht mehr realistisch, teilte der inzwischen teilverstaatlichte Konzern heute bei der Vorlage seiner Quartalsbilanz in Frankfurt mit.

    Die Lufthansa will weltweit rund 22.000 Vollzeitstellen abbauen und verhandelt mit der Arbeitnehmerseite über ein Entgegenkommen, um die Einschnitte zu begrenzen. "Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs", sagte Vorstandschef Carsten Spohr. In einem Brief an die Mitarbeiter beklagt der Unternehmensvorstand die fehlenden Krisenvereinbarungen mit den Gewerkschaften in Deutschland. Der bislang erreichte Personalabbau um 8.300 Mitarbeiter sei fast ausschließlich im Ausland verwirklicht worden. "Auf diese Situation können wir nicht mit den Methoden, Prozessen und Zeithorizonten der Vergangenheit reagieren", betonen Spohr und die übrigen Vorstände.

  • 56 Neuinfektionen - auch Odenwaldkreis über Grenzwert

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 56 gestiegen. Weitere Todesfälle gab es nicht. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen blieb damit bei 523.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Donnerstag der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 28,7. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 22,4 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke. Erstmals überschritten wurde die Marke, ab der weitere Beschränkungen möglich sind, auch im Odenwaldkreis: Hier wurden 25,8 Neuinfektionen innerhalb einer Woche gezählt.

    Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden insgesamt 12.310 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Gießener Forscher testen Botenstoff gegen Virus

    Lungenforscher der Uni Gießen wollen einen möglichen Wirkstoff gegen schwere Verläufe der Corona-Erkrankung Covid-19 testen. Für die klinische Studie bekommen die Wissenschaftler um Susanne Herold bis Ende des kommenden Jahres rund 1,84 Millionen Euro Fördermittel des Bundesforschungsministeriums, wie die Hochschule am Mittwoch mitteilte.

    In der Studie geht es demnach um ein Protein, von dem bereits bekannt sei, dass es Schädigungen des Lungengewebes abwenden könne. Der Botenstoff spiele eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Bakterien und Viren in der Lunge. Die Forscher wollen nun prüfen, ob die Inhalation des entsprechenden Wirkstoffs Covid-19-Patienten helfen und ein akutes Lungenversagen verhindern kann.

  • Top-Thema

    Zeichen der Entspannung in Offenbach

    In der Stadt Offenbach entspannt sich die Corona-Situation. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Der Wert hatte am Dienstag nach tagelangem Anstieg noch bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50.

    Die Kommune hatte bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks. Am Mittwoch meldete das Stadtgesundheitsamt Offenbach vier neue Infektionsfälle. Es handle sich um zwei Reiserückkehrer und zwei Personen, die sich bereits in Quarantäne befanden, berichtete die Stadt. Aktuell seien 64 Menschen in Offenbach bestätigt mit dem Coronavirus infiziert, zwei Menschen würden im Krankenhaus behandelt, 458 seien in Quarantäne.

  • OFC sagt Testspiel wegen Corona-Fall ab

    Die Offenbacher Kickers haben ein für den heutigen Abend angesetztes Testspiel gegen Rot-Weiss Essen kurzfristig wegen eines Corona-Falls abgesagt. Wie der Fußball-Regionalligist am Mittwochabend mitteilte, wurde ein nicht genannter Spieler im Rahmen eines Arztbesuchs positiv auf das Coronavirus getestet. Der OFC reagierte eigenen Angaben zufolge unverzüglich, benachrichtigte das Gesundheitsamt und ließ alle Mitspieler, Betreuer und Mitarbeiter der Geschäftsstelle testen. Dabei wurde keine weitere Infektion festgestellt.

  • Top-Thema

    +++ Al-Wazir zu Maskenpflicht: "Sind kein Polizeistaat" +++

    Das Tragen von Masken in Bussen und Bahnen ist Pflicht, wird aber dennoch häufig ignoriert. Deswegen fordern viele eine Verschärfung des Gesetzes. Verkehrsminister Tarek Al-Wazir will stattdessen aber an die Vernunft der Bürger appellieren. "Wir sind kein Polizeistaat und wollen es auch nicht werden", sagte der Grünen-Politiker dem hr. "Wir sind darauf angewiesen, dass sich die Mehrzahl der Menschen vernünftig verhält."

    Die Maskenpflicht sei keine Gängelung, entgegnete Al-Wazir den selbsterklärten Corona-Kritikern. "Sondern sie hat etwas damit zu tun, dass wir noch immer eine Pandemie haben." Kontrolleure seien dazu angehalten, dafür zu sorgen, "dass notorische Maskenverweigerer Bus und Bahn verlassen müssen".

    Tarek Al-Wazir trägt Maske
  • Main-Kinzig-Kreis öffnet Räume und Sporthallen für Externe

    Mit dem Schulbeginn öffnet der Main-Kinzig-Kreis seine Räume und Sporthallen wieder für Trainingseinheiten und Bildungsangebote für außerschulische Gruppen. Das hat der Kreis am Mittwoch den Städten und Gemeinden sowie den Schulleitungen mitgeteilt.

    Die externe Nutzung sei jedoch nur unter Einhaltung bestimmter Hygieneregeln und entsprechender Unterstützung der Nutzer möglich, so der Kreis. Beispielsweise müsse ein mit der Schulleitung abgestimmtes Hygienekonzept vorliegen, oder Gruppengrößen so angepasst werden, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Gesang und Chorproben bleiben verboten in den Räumlichkeiten.

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    Kostenlose Corona-Tests für Lehrer ab kommender Woche

    Ab kommender Woche können sich die Landesbediensteten an hessischen Schulen alle zwei Wochen auf eine Corona-Infektion testen lassen. Wie das Hessische Kultusministerium in Wiesbaden mitgeteilt hat, richtet sich das Angebot an Lehrkräfte, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und sozialpädagogische Kräfte, die keine konkreten Krankheitssymptome aufweisen.

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte, die deutliche Ausweitung der Testkapazitäten ermögliche es, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und das Risiko einer unerkannten Verbreitung des Coronavirus an den Schulen zu minimieren. Das mit der Kassenärztlichen Vereinigung entwickelte Angebot ist für die Lehrer kostenlos und freiwillig. Es kann bis zu den Herbstferien in Anspruch genommen werden.

  • Ärzte kritisieren Testabstriche für Reiserückkehrer in Praxen

    Der Hausärzteverband Hessen e.V. und der hessische Landesverband des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) haben eine Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums kritisiert, wonach die geplanten Abstriche für Corona-Tests für alle Reiserückkehrer auch in Haus- und Kinderarztpraxen durchgeführt werden sollen. Die Praxen seien überlastet, beklagten die Verbände am Mittwoch. Nach dem Lockdown würden viele dringend erforderliche Untersuchungen durchgeführt.

    Zudem bereiteten sich die Ärztinnen und Ärzte auf die kommende Grippesaison vor. Die Verordnung gefährde daher die hausärztliche und kinder- und jugendärztliche Versorgung, hieß es. Es sei auch fraglich, ob die Daten aus Tickets oder Reiserechnungen zur Überprüfung der Testindikation in den Praxen überhaupt erhoben und gespeichert werden dürften, da es sich hier nicht um Behandlungsdaten handele.

  • Top-Thema

    6,6 Milliarden Euro staatliche Unterstützung an hessische Unternehmen und Freiberufler

    In der Corona-Krise sind seit Anfang April rund 6,6 Milliarden Euro staatliche Unterstützung an hessische Unternehmen und Freiberufler geflossen. Dazu zählten steuerliche Erleichterungen, Zuschüsse, Kredite und Bürgschaften, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Mit den wirtschaftlichen Hilfen beziehungsweise Finanzhilfen des Landes und des Bundes konnten wir vielen hessischen Betrieben helfen, die bisherigen Folgen des Lockdowns zu verkraften." Die Stimmung in der hessischen Wirtschaft zeige einen vorsichtigen Aufwärtstrend, bilanzierten die Minister. Bei den Hilfen werde da ergänzt, wo das Land weiter Bedarf sehe, aber Lücken beständen. "Wir setzen das fort, was von der Wirtschaft stark nachgefragt wurde."

  • Commerzbank korrigiert Jahresprognose auf Verlust

    Die Commerzbank hat die Hoffnung, im laufenden Jahr einen Gewinn zu erzielen, aufgegeben. Wegen möglicher Umbaukosten und einem Anstieg der Belastungen aus faulen Krediten auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro rechnet das Institut nun mit einem Verlust. Zuletzt hatte die Bank noch einen Gewinn angepeilt, dieses Ziel aber angesichts des Umfelds und der Aufwendungen für die Neuausrichtung als "sehr ambitioniert" eingestuft. Allerdings hat sich die Bank im zweiten Quartal als robuster erwiesen als befürchtet. Statt in die roten Zahlen zu rutschen, erwirtschaftete sie ein positives operatives Ergebnis von 205 Millionen Euro.

    Ursprünglich wollte die Commerzbank am Mittwoch mit Vorstandschef Martin Zielke neue Sparziele vorstellen. Daraus wurde nichts wegen der Führungskrise, die mit den Rücktrittsankündigungen von Zielke und Ex-Chefaufseher Stefan Schmittmann Anfang Juli entstanden war. Investoren und Aufsichtsräte pochen auf einen geordneten Prozess: Erst soll die Konzernspitze neu besetzt werden.

    Arbeiter demontieren in Frankfurt den Schriftzug an einer Commerzbankfiliale.
  • Beamtenbund kritisiert Risikogebiet-Urlauber

    Der Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds Hessen (dbb), Heini Schmitt, hat am Mittwoch kritisiert, dass sich viele Hessen hinsichtlich ihres Urlaubs in der Corona-Pandemie unverantwortlich verhielten: "Offenbar gibt es eine ganze Reihe von Mitbürgern, die sich mit der Verantwortung für ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen schwertun", sagte Schmitt. Es sei wenig verständlich, dass es trotz der weltweit sich weiter ausbreitenden Pandemie viele Menschen gebe, sie sich einen Urlaub in einem Risikogebiet nicht verkneifen könnten.  

    Zudem nennt Schmitt es "nicht nachvollziehbar", dass ausgerechnet die, die ein erhöhtes Risiko in Kauf nähmen, am Ende damit belohnt würden, dass ihnen bei der Rückkehr der Coronatest auch noch bezahlt werde. "Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht derer, die sich aus Sicherheitserwägungen eine Reise verkniffen und sich auch sonst verantwortungsbewusst zeigten. Es ist eine völlig vermeidbare, zusätzliche Belastung für viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst, die sich um die Folgen solch verantwortungslosen Verhaltens kümmern müssen." Sollte es zu einem zweiten Lockdown kommen, wäre dieser "zu einem guten Stück hausgemacht", erklärte Schmitt.

  • 55 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 55 gestiegen. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um zwei auf 523.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Mittwoch der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 29,2. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 23,0 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke.

    Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden somit 12.254 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen.

  • Top-Thema

    Kita-Kind in Offenbach erkrankt, weitere Maßnahmen

    In Offenbach ist ein Kind einer Kindertagesstätte an Covid19 erkrankt. Das vier Jahre alte Kind war zuletzt am vergangenen Mittwoch in der Kita. Alle Kontaktpersonen seien ermittelt, getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Es sei deshalb nicht notwendig, die Einrichtung zu schließen, teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse der Tests würden für den 6. August erwartet. In der Familie war zuerst die Mutter erkrankt. Laut Stadt zeigen alle Familienmitglieder, darunter ein acht Monate alter Säugling, Covid19-Symptome.

    Der Krisenstab der Stadt hat am Dienstag außerdem weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Hintergrund sind weiter steigende Infektionszahlen. Besuche bei Menschen in Alten- und Pflegeheimen sind nur noch im Freien oder in größeren Räumen erlaubt. Alle Besucher werden gebeten, mit Maske und sauberen Händen zu kommen und auf ausreichend Abstand zu achten, wie Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte.

  • Bewohnerin in Wettenberger Pflegeheim positiv getestet

    In einem Pflegeheim im Wettenberger Ortsteil Wißmar hat sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Landkreis Gießen am Dienstag mitgeteilt. In der vergangenen Woche war in dem Haus eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Daraufhin waren alle 17 Kontaktpersonen getestet worden, darunter 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims.

    Eine Bewohnerin habe sich angesteckt, alle übrigen Tests seien negativ. Die 14 negativ getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sollen in dieser Woche erneut untersucht werden. Das Besuchsverbot bleibe vorerst bestehen.

  • Kritik an Schutzmasken-Regelung zum Schulstart

    Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hat die Landesregierung dazu aufgefordert, zum Schulstart eine Pflicht zum Tragen einer Maske in Schulgebäuden einzuführen. Zumindest in den ersten Wochen nach den Sommerferien halte Weber eine Maskenpflicht in Gängen, Treppenhäusern, auf dem Schulhof und in sanitären Einrichtungen für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren für "unbedingt geboten".

    "Die Lehrkräfte könnten je nach Abstandssituation entscheiden, dass dann im Klassenraum die Maske wieder abgelegt werden kann", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag. Hessen fehle es insgesamt an einheitlichen Hygieneschutz-Vorgaben zum Schulstart

    In Hessen hatte die Landesregierung aus CDU und Grünen zuvor entschieden, dass die Schulleitung für die Zeiten außerhalb des Präsenzunterrichts das Tragen einer Schutzmaske im Schulgebäude anordnen könne. "Diese Regelung besteht nach wie vor", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Dienstag. Man beobachte allerdings das Infektionsgeschehen und den Umgang der anderen Bundesländer in der Maskenfrage sehr genau. Bis zum Schulstart am 17. August werde dann entschieden, ob die bisher geplante Regelung angepasst werden müsse.

  • Top-Thema

    FDP-Fraktion kritisiert Reiserückkehrer-Politik

    Yanki Pürsün, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, hat schwere Vorwürfe gegen die Informationspolitik der Bundes- und Landesregierung über Corona-Tests zu Reiserückkehrern erhoben. "Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger aus dem Urlaub zurückkehren, sich wegen eines Tests an ein Gesundheitsamt wenden und dann dort die Auskunft bekommen, man wisse von nichts."

    Das Sozialministerium und die Gesundheitsämter verwiesen lediglich jeweils aufeinander, erklärte Pürsün. Auch Informationen, die online zu finden seien, führten oft in die Irre, Telefon-Hotlines seien überlastet. "Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Ferien- und Reisezeit und der Tatsache, dass Tests innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr aus dem Urlaub erfolgen müssen, darf es nicht erst ein Hin und Her zwischen verschiedenen Behörden und Anlaufstellen geben."

    Durch die Reiserückkehrer würden Gesundheitsämter und Ärzte stärker belastet werden, doch die personellen Kapazitäten seien gleich geblieben. In einer Anfrage an die Landesregierung will der Oppositionspolitiker diese nun mit der Problematik konfrontieren.

    Corona-Test-Röhrchen
  • Top-Thema

    Rheingau-Taunus-Krisenstab appelliert zu Masken und Abstand

    Der Krisenstab im Rheingau-Taunus-Kreis hat dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht zu beachten. "Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung", sagte der stellvertretende Landrat Herbert Koch einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zufolge.

    Reise-Rückkehrer sollten sich nach dem Urlaub auf jeden Fall testen lassen, so die Leiterin des Gesundheitsamts, Renate Wilhelm: "Eine Garantie, dass man sich in einem bestimmten Urlaubsland nicht anstecken kann, gibt es derzeit nicht."

    In den vergangenen Tagen lag der Kreis laut Robert-Koch-Institut bei 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, die eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

  • Fluggastzahlen steigen nur langsam - Fraport in den roten Zahlen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bewegen sich nur langsam aus dem Corona-Tief. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 22.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche. Im gesamten Juli lag die Zahl der Fluggäste nach vorläufigen Zahlen auf den Europastrecken 75 Prozent, im Interkontinentalbereich sogar 92 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

    Die Corona-Flaute im Flugverkehr schlägt sich naturgemäß auch in der Bilanz der Flughafenbetreiberin nieder. Im zweiten Quartal 2020 stürzt Fraport tief in die roten Zahlen. Unterm Strich stand ein Verlust von rund 182 Millionen Euro - nach 127 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit. Auch im Gesamtjahr dürfte unter dem Strich ein deutlicher Verlust stehen. Fraport will deshalb wie angekündigt 3.000 bis 4.000 Jobs in Frankfurt abbauen.

    Flugzeuge am Frankfurter Flughafen
  • 57 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. Im Hochtaunuskreis verstarb ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion. Damit sind in Hessen bislang insgesamt 521 Menschen einer Covid-19 Erkrankung zum Opfer gefallen.

    In Offenbach lag die Zahl der registrierten Infektionen bei 300 - fünf mehr als am Vortag. Der Magistrat der Stadt hatte am Montagabend verschärfte Corona-Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche auf über 35 geklettert war. Sie liegt am Dienstag bereits bei über 39. Der Rheingau-Taunus-Kreis vermeldete lediglich eine Neuinfektion. Hier hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 25 betragen - nun sank der Wert auf 22,4.

  • Top-Thema

    364 Millionen Euro für Corona-Schutzausrüstung

    Die Landesregierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie für mehr als 364 Millionen Euro brutto Schutzausrüstung gekauft. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor (Stand: 26. Mai).

    Demnach wurden allein rund 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken ausgegeben. Hinzu kommen nochmals 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken. Angeschafft wurden außerdem Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel. Für knapp 23 Millionen Euro wurden mehr als 130 Millionen Einweghandschuhe gekauft.

    Hände Klinik Hygiene Desinfektion Gesundheit Sujet
  • Top-Thema

    Offenbach verschärft Corona-Regeln weiter

    In der Stadt Offenbach gelten ab sofort strengere Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus: Öffentliches Grillen und Picknicken ist nun in der Öffentlichkeit verboten, Reiserückkehrer aus Risikoregionen müssen sich auf das Coronavirus testen lassen. Am Sonntag hatte die Stadt aufgrund der steigenden Neuinfektionen die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der Landesregierung erreicht. Mehr Informationen zu den Neuerungen finden Sie in unserem Artikel.

  • Top-Thema

    Tausende Risikogebiet-Rückkehrer am Frankfurter Flughafen

    Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport landen aktuell wöchentlich 16.000 Rückkehrer aus Risikogebieten am Frankfurter Flughafen. Diese müssen sich schon bald bei ihrer Rückkehr einem verpflichtenden Coronatest unterziehen.

    Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag bekräftigte, werde die Testpflicht für Reiserückkehrer noch im Laufe dieser Woche umgesetzt. Am Flughafen in Frankfurt gibt es derzeit drei Testzentren - das Fraport Medical Center, das kommerzielle Testzentrum der Firma Centogene und das Testzentrum vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Privates Sommerfest lässt Fallzahlen in Wiesbaden steigen

    Ein privates Sommerfest mit mindestens 100 Beteiligten hat für einen Anstieg der Fallzahlen in Wiesbaden gesorgt. Bis Montagvormittag wurden bereits 18 Neuinfektionen gemeldet, davon stammten 15 Personen aus dem Wiesbadener Stadtgebiet, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ein Großteil der Gäste sei bereits am Wochenende durch das Gesundheitsamt ermittelt, getestet und teilweise unter Quarantäne gestellt worden.

    Da seit der Feierlichkeit jedoch einige Tage vergangen seien und die Gäste zum Teil bereits Urlaubsreisen angetreten hätten, gestalte sich die Ermittlung der Personen "enorm aufwändig", wie die Stadt erklärte. In diesen Fällen sei es nötig, die Gesundheitsämter anderer Regionen zu informieren, um alle Lücken zu schließen. Zusätzlich werde derzeit überprüft, ob seitens des Veranstalters des Sommerfests ein schlüssiges Hygienekonzept vorlag und auch korrekt umgesetzt wurde.

  • Top-Thema

    Ausbruch in Seniorenheim "unter Kontrolle"

    Nachdem am vergangenen Freitag 27 Bewohner sowie Mitarbeiter eines Seniorenheims in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat sich der Krisenstab am Montag zufrieden mit der aktuellen Situation in der Einrichtung gezeigt.

    "Da der Ausbruch von SARS-CoV-2 in diesem Fall in einer Einrichtung passierte, es sich somit um ein lokal begrenztes Ereignis handelt, konnten wir die Maßnahmen zügig umsetzen", betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Renate Wilhelm. Die Ermittlung von Kontaktpersonen sei schnell und reibungslos verlaufen. "Wir haben das Ereignis unter Kontrolle", betonte Kreisbeigeordneter Herbert Koch. Am Mittwoch solle eine weitere Testung erfolgen.

    Am Samstag hatte der Kreis noch mitgeteilt, dass sich insgesamt 28 Personen im Seniorenheim mit dem Virus infiziert hätten. Wie der Kreis am Montag klar stellte, sei es zu einem Dokumentationsfehler gekommen.

  • Keine Neuinfektionen in Offenbach

    Nach dem Anstieg der Corona-Zahlen in Offenbach ist seit Sonntag kein weiterer Fall hinzugekommen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Am Sonntag hatte die Stadt 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert und somit die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. Offenbachs Krisenstab will sich am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen in der Stadt beraten. Um 17 Uhr soll dazu eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung stattfinden. Das hr-fernsehen überträgt die Pressekonferenz live, auf hessenschau.de können Sie den Livestream verfolgen.

  • Pedelec-Unfälle nehmen im Corona-Frühjahr zu

    Pedelecs sind derzeit so beliebt wie nie: Die Fahrräder mit Motor-Unterstützung bieten vielen Hessen gerade zu Corona-Zeiten einen willkommenen und bequemen Zeitvertreib. Während entspannt in die Pedale getreten werden kann, unterstützt der Akkumotor die Fahrt mit bis zu 25 Stundenkilometern. Doch mit der erhöhten Nachfrage steigt auch die Zahl der Unfälle, wie die vorläufige Unfallstatistik des Hessischen Landesamtes für die Monate Januar bis einschließlich Mai zeigt. So hat es im Corona-Frühjahr 50 Prozent mehr Unfälle mit Pedelecs gegeben als noch im Vorjahr. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Zahl der beantragten Insolvenzverfahren steigt weiter an

    Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der bei hessischen Gerichten beantragten Insolvenzverfahren gestiegen. Im Monat Mai haben nach Angaben den Statistischen Landesamtes weitere 135 Unternehmen in Hessen ein Insolvenzverfahren beantragt. Das sei eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber April 2020. Der Anstieg sei dabei im Vergleich zum Vormonat jedoch geringer, wie das Landesamt mitteilte. Im Vergleich zu den im Mai 2019 beantragten Insolvenzverfahren stellte das Landesamt einen Anstieg von 9,8 Prozent fest. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich im Mai 2020 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Seit Mitte März besteht für Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie geschädigt wurden, keine Pflicht mehr zur Insolvenzantragsstellung.

  • Krisensitzung auch im Rheingau-Taunus-Kreis

    Auch im Rheingau-Taunus-Kreis ist für den heutigen Montag eine Sitzung eines Corona-Krisenstabs geplant. Der Landkreis reagiert damit auf die steigende Zahl von Neu-Infektionen. Diese lagen laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen 7 Tagen 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

    Neben dem Rheingau-Tanus-Kreis war zuletzt vor allem die Stadt Offenbach von hohen Neu-Infektionszahlen betroffen. Dort wurde mittlerweile Stufe 3 des Einsatzplanes erreicht. Die hohe Zahl der Neuansteckungen geht nach Angaben der Stadt vor allem auf Reiserückkehrer zurück.

  • Top-Thema

    Testpflicht für Reise-Rückkehrer ab dieser Woche

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gegenüber dem ARD-Morgenmagazin bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin konnte er allerdings noch nicht nennen. "Wir haben erste Entwürfe", sagte der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen."

    Spahn rechnet mit einer Zunahme der Tests, neben Reiserückkehrern auch etwa von Lehrern und Erziehern: "Wir werden sehen - da bin ich sehr sicher - in den nächsten Wochen, dass deutlich mehr getestet werden wird."

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • 25 Neuinfektionen, keine neuen Toten

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 25 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Neue Todesfälle wurden nicht verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl, der in Hessen infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Pandemie haben registrierten die Behörden somit 12.142 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.000 Betroffene gelten mittlerweile als geheilt.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Montag der Grenzwert von 35 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Dort berät heute ein Krisenstab über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

  • Offenbacher Krisenstab tritt zusammen

    Nachdem in der Stadt Offenbach am Sonntag die Schwelle von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wurde, soll am heutigen Montag ein Krisenstab zusammentreten und über weitere Maßnahmen beraten. Das Gremium soll in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden. "Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten", hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag angekündigt.

    Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht ab einem Wert von 35 neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Der starke Anstieg der Fallzahlen in der vergangenen Woche wurde vor allem mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht. Wann genau der Krisenstab zusammentritt, ist noch nicht bekannt.

  • Stadt Offenbach will keine drastischen Maßnahmen

    Die Stadt Offenbach hat weiterhin mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurde eine neue Warnstufe überschritten. Auf drastische Maßnahmen will die Stadt aber wohl vorerst verzichten: Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte am Sonntag dem hr, dass die zu erwartenden Maßnahmen keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben sollen: "Wir werden keine Betriebe oder Unternehmen schließen." Er nehme die Situation jedoch sehr ernst. Es gelte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die angemessen seien. Wie diese genau aussehen werden, konnte Schwenke noch nicht sagen. Der Krisenstab der Stadt wird in Abstimmung mit dem Land am Montag über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden.

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden am Sonntag in der Stadt Offenbach 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Damit hat Offenbach die zweite Warnstufe überschritten und die Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht.