In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Dehoga mahnt zu Einhaltung der Schutzregeln in Restaurants

    Der Branchenverband Dehoga hat die Hotels und Gaststätten in Hessen eindringlich aufgefordert, die Corona-Abstands- und Schutzregeln einzuhalten. Die Branche teile sich derzeit in zwei große Lager, sagte Hauptgeschäftsführer Julius Wagner am Wochenende in Wiesbaden. "Die einen, die die Auflagen auch sichtbar umsetzen. Das stiftet Vertrauen." Es gebe aber auch Betriebe, die die Corona-Regeln überhaupt nicht ernstnehmen. "Und das ist Wettbewerbsverzerrung."

    Der Hotel- und Gastronomieverband habe keinen Überblick über die Zahl der schwarzen Schafe in der Branche, erklärte Wagner. "Aber wir bekommen Hunderte Rückmeldungen pro Woche von Betrieben, die sich massiv über den Regelbruch von Mitbewerbern beklagen." Nach Einschätzung von Wagner werden die Betriebe, bei denen die Gastronomen den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern von Beginn an einhalten und den Mundschutz ordentlich tragen, auch im Winter Gäste haben. Für die Menschen sei ein gutes Gefühl beim Besuch der Restaurants, Kneipen, Bars und Hotels extrem wichtig.

    Kellner mit Mundschutz
  • 48 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen in Hessen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 48 gestiegen. Insgesamt liegt die Zahl der registrierten Corona-Infektionen damit bei 15.399 (Stand 30.08.2020, 0 Uhr). Etwa 13.200 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt bei 531.

    Die Stadt Wiesbaden führt mittlerweile bei dem 7-Tage-Inzidenzwert mit 37,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Es folgen Offenbach (24,9), der Main-Kinzig-Kreis (17,9) und der Kreis Bergstraße (17,1).

  • Top-Thema

    Einzelhandel vom Coronavirus geplagt

    Das Coronavirus sorgt quer durch die Gesellschaft für Probleme. Im Rhein-Main-Gebiet steht der Einzelhandel besonders unter Druck: Allein in Frankfurt fehlen 200.000 potenzielle Kunden am Tag. Die hessenschau hat mit Betroffenen gesprochen.

  • Top-Thema

    Bouffier rechnet mit weiterer Verschuldung

    Die Stützung der Wirtschaft durch staatliche Gelder ist nach Einschätzung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) angesichts der Corona-Pandemie noch einige Zeit durchzuhalten. Allerdings nicht ohne Verschuldung, wie Bouffier im Sommerinterview des hr deutlich machte. "Ich glaube, dass wir, wenn wir es klug machen, eine Chance haben, dass wir uns im übernächsten Jahr wirtschaftlich stabilisieren. Aber die finanziellen Folgen werden uns noch lange beschäftigen", so Bouffier.

  • Bischof Kohlgraf schlägt ökumenische Gottesdienste zu Weihnachten vor

    In der Corona-Pandemie hat sich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf auch für ökumenische Gottesdienste an Weihnachten ausgesprochen. "Wir überlegen, ob und wie wir in großer Öffentlichkeit durchaus auch ökumenisch Weihnachten feiern können", sagte Kohlgraf der Allgemeinen Zeitung in Mainz. "Anders als zu Ostern, können wir jetzt besser planen. Und ich fände es gut, wenn beide christliche Kirchen gemeinsam in die Öffentlichkeit treten." Davon unabhängig werde es selbstverständlich auch Messfeiern in den katholischen Kirchen geben, "oder vielleicht Hausgottesdienste, aber das geht ja nur in kleinem Kreis".

  • Fuldaer Bischof ruft zur Solidarität in Corona-Krise auf

    Angesichts der Corona-Krise hat der Fuldaer Bischof Michael Gerber zur Solidarität aufgerufen. In Armut lebende Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa seien von den Auswirkungen der Pandemie ungleich schwerer betroffen, teilte das Bistum am Samstag mit. Der Aufruf des Bischofs soll am Sonntag in sämtlichen katholischen Gottesdiensten des Bistums verbreitet werden. Darin schreibt Gerber, man nehme "an den Nöten und Ängsten, die die Corona-Pandemie auslöst" teil und trage "mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen".

  • DAK: Trotz Corona nicht mehr Fehltage in Hessen

    Der Krankenstand in Hessen ist trotz der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 kaum gestiegen - das legt eine Auswertung der Krankenkasse DAK nahe.

    Zwar gab es mehr Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen, aber weniger als in schweren Grippe-Jahren. Demnach waren DAK-Versicherte in Hessen im ersten Halbjahr durchschnittlich 7,7 Tage krankgeschrieben. Im Vorjahres-Halbjahr waren es 7,6 Tage gewesen. Im Monatsvergleich war der Krankenstand 2020 vor allem im März erhöht, im April ging er bereits wieder zurück, im Mai und Juni lag er unter dem Durchschnitt.

    Die DAK hat für ihre Statistik die Daten von 274.000 Versicherten in Hessen ausgewertet.

  • 119 Neuinfektionen, kein Todesfall

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen in Hessen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 119 gestiegen. Insgesamt liegt die Zahl der registrierten Corona-Infektionen damit bei 15.351 (Stand 29.08.2020, 0 Uhr). Etwa 13.100 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Die Anzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen bleibt unverändert bei 530.

    Die Stadt Wiesbaden führt mittlerweile bei dem 7-Tage-Inzidenzwert mit 43,8 Fällen pro 100.000 Einwohner. Es folgen Offenbach (31,1), Frankfurt (22,6) sowie der Main-Kinzig-Kreis (17,2).

  • Politiker antworten auf Kritik an Corona-Beschränkungen

    Vor genau einem halben Jahr meldete das Sozialministerium den ersten Corona-Fall in Hessen. Seitdem wurden viele Maßnahmen getroffen, um die Pandemie einzudämmen. Das sorgte neben Verständnis auch für eine Menge Frust - unter anderem in unserer hessenschau.de-Facebookgruppe. Im Video antworten Parteivorsitzende auf Ihre Kritik.

  • Top-Thema

    Drei Jugendherbergen schließen wegen Corona

    In Hessen sollen zum Jahresende drei der 30 Jugendherbergen geschlossen werden. Nach Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks Hessen betrifft das die Häuser in Gießen, Weilburg und Zwingenberg (Bergstraße). Die Schließung im Frühjahr und die geringe Auslastung im Sommer habe den Jugendherbergen wirtschaftlich sehr zugesetzt. Außerdem komme bei den drei Häusern hinzu, dass sie dringend modernisiert werden müssten - etwa weil eine Brandschutzanlage fehle.

  • "Kasseler Sommerspaß": Kirmes für 3.000 Besucher

    Auf einem Rummelplatz in Kassel dürfen jetzt bis zu 3.000 Besucher gleichzeitig ihren Spaß haben. Mehr als ein Dutzend Fahrgeschäfte stehen bereit, darunter Autoscooter, eine Achterbahn und ein Riesenrad, auch Bratwurst und Zuckerwatte dürfen nicht fehlen. Sonst ist aber vieles anders: Das Gelände ist rundherum eingezäunt, die Wege sind mit Pfeilen markierte Einbahnstraßen, die Besucher müssen Maske tragen und ihre Kontaktdaten angeben. Der temporäre Freizeitpark ist noch bis zum 4. Oktober geöffnet.

  • MT Melsungen startet trotz Corona in den Europapokal

    Die MT Melsungen darf trotz Corona-Infektion am Sonntag in der ersten Qualifikationsrunde der European League in Dänemark gegen Bjerringbro-Silkeborg spielen. Das wurde am Freitag bekannt. Weitere Corona-Tests sind nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur bei allen Spielern negativ verlaufen. Beim Handball-Bundesligisten hatte sich eine Person aus dem Betreuerteam mit dem Coronavirus infiziert.

    Die neuen Ergebnisse betreffen demnach auch die beiden als enge Kontaktpersonen identifizierten Nationalspieler Finn Lemke und Silvio Heinevetter, die sich auf Anweisung des zuständigen Gesundheitsamtes in häusliche Quarantäne begeben mussten. Sie dürfen allerdings nicht mit der Mannschaft reisen.

  • Gesamte Jahrgangsstufe in Gießen in Quarantäne

    Nach einer bestätigten Corona-Infektion an der Ostschule in Gießen muss die gesamte Jahrgangsstufe 12 bis Dienstag in Quarantäne. Einer Mitteilung des Landkreises zufolge betrifft das insgesamt 228 Schüler. Die Infektion sei am Freitag bekannt geworden.

    Da der Unterricht nicht in festen Klassenverbänden, sondern im Kurssystem erfolge, stünden die Kontaktpersonen noch nicht fest. So lange sie ermittelt werden, gelte die Quarantäne für die gesamte Stufe. Bis Dienstag werde das Gesundheitsamt entscheiden, wer weiter in Quarantäne bleiben und sich testen lassen müsse.

  • Luftfahrt lehnt verschärfte Quarantäne ab

    Die Pläne zur verschärften Quarantäne von Reiserückkehrern haben in der Luftfahrt zu massiven Protesten geführt. Die Verbände BDL und ADV nannten die Pläne "unverhältnismäßig", weil eine mindestens fünf Tage lange Quarantäne mit einem abschließenden negativen Corona-Test einen erneuten Lockdown des Flugbetriebs bedeuten würde. Die Lufthansa befürchtet ebenfalls, dass Reisende mit der Pflichtquarantäne abgeschreckt würden.

    Der Gründer der Pharmafirma Centogene, die eines der Testzentren am Frankfurter Flughafen betreibt, schlug stattdessen einen Doppeltest vor: "Alternativ sollte die Möglichkeit einer Testung am Tag der Einreise und nach fünf Tagen angeboten werden, um damit der Zwangsquarantäne entgehen zu können." Bund und Länder hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, dass die Möglichkeit, sich direkt bei Ankunft am Flughafen testen zu lassen, für Rückkehrer aus Risikogebieten ab Oktober entfallen soll. Sie müssen künftig mindestens fünf Tage in Quarantäne, bevor sie einen Test machen dürfen.

  • Top-Thema

    Hanau setzt auf UV-Technik gegen Covid-19

    Die Stadt Hanau setzt im Kampf gegen das Corona-Virus auf UV-Technik zur Entkeimung. Dazu schloss die Stadt eine strategische Partnerschaft mit Heraeus Noblelight. Einsatzgebiete der entsprechenden Technologie seien etwa Klassenräume, Busse, Krankenhäuser oder Behörden, sagte Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Freitag. Ziel sei es, "einen weniger einschränkenden Umgang mit der Pandemie" zu finden.

    Bei der Technologie geht es nach Angaben von Heraeus um UV-C-Strahlung, ein energiestarkes Licht, das zur Desinfektion von Oberflächen und Luft genutzt wird. Die entsprechenden Geräte saugen beispielsweise beim Einsatz in Klassenräumen die Luft ein, entkeimen sie mittels der Strahlung, geben sie wieder an den Raum ab und wälzen die Luft so stetig um. Die Technologie werde bereits bei der Luftreinigung in Flughafen-Terminals oder dem Aufbereiten von Trinkwasser eingesetzt.

  • Top-Thema

    Lorz: "Schulen bislang keine Corona-Hotspots"

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat ein positives Fazit zum Beginn des schulischen Regelbetriebs unter Corona-Bedingungen gezogen. "Nach zwei Wochen Unterricht können wir zumindest sagen, dass sich Schulen bislang nicht als Hotspots erwiesen haben", so der Minister am Freitag. Seit Beginn des Schuljahrs wurden demnach sechs der insgesamt 1.795 Schulen (rund 0,3 Prozent) für einen oder mehrere Tage geschlossen, weil ein Verdacht oder eine Infektion vorlag. Nur drei Prozent der Lehrkräfte hätten sich vom Präsenzunterricht freistellen lassen.

    In der Frage der Maskenpflicht haben sich laut Lorz die regional unterschiedlichen Regelungen bewährt. Eine landesweite Pflicht auch während des Unterrichts sei "unverhältnismäßig und wenig zielführend" für Regionen, in denen das Infektionsrisiko sehr gering sei. Wegen zuletzt wieder steigender Infektionszahlen haben Frankfurt, Offenbach und die Kreise Groß-Gerau und Main-Kinzig eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen erlassen.

  • Soforthilfe an vielen freien Künstlern vorbeigegangen

    Für viele freie Künstler sind die Soforthilfen von Bund und Länder in der Corona-Pandemie unzureichend gewesen. Das erkärte ein Sprecher des Landesverbands Professionelle Freie Darstellende (laPROF) am Freitag. Auch wenn ein Teil der freien Kulturszene Unterstützung durch Corona-Soforthilfe erhalten habe, sei sie nach Zahlen des Verbands "an einem großen Teil der freien Darstellenden Künste in Hessen vorbeigegangen". Noch sei nicht vorauszusehen, wie viele Solokünstler, Ensembles und Spielstätten bald von Insolvenzen und Schließungen betroffen seien, hieß es.

  • Corona-Haushaltssperre in Petersberg

    Die Gemeindevertreter von Petersberg bei Fulda haben wegen der Corona-Folgen eine Haushaltssperre beschlossen. Investitionen von mehr als fünf Millionen Euro werden aufs nächste Jahr verschoben oder ganz gestrichen. Laut Gemeinde ist das mehr als ein Drittel der geplanten Investitionen. Komplett gestrichen wurden die Sanierung eines Spielplatzes und die Renovierung des Aussichtsturms auf dem Rauschenberg.

    Die Gemeindevertreter kamen am Donnerstagabend zusammen. Schon jetzt fehlen mehr als zwei Millionen Einnahmen aus der Gewerbesteuer und der Einkommensteuer. Ohne Haushaltssperre läuft die Gemeinde nach eigenen Angaben Ende des Jahres Gefahr, nicht mehr liquide zu sein. Das Land hat zwar finanzielle Hilfe versprochen, aber unklar ist, in welchem Umfang.

  • Demo für Erhalt der Kasseler Club-Szene

    Unter dem Motto "Save the Scene" veranstaltet ein Zusammenschluss mehrerer Kasseler Clubs am Samstag ab 15 Uhr eine Demonstration, um auf die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auf die Kultur- und Eventbranche aufmerksam zu machen.

    Clubs und Diskotheken dürfen auch aktuell immer noch nicht wieder öffnen. Die Veranstalter kritisieren mangelnde Unterstützung seitens der Politik und wünschen sich einen stärkeren Dialog.

  • Top-Thema

    Buchmesse soll weiterhin stattfinden

    Die Stadt Frankfurt hält weiterhin an der Buchmesse fest. "Bei der Buchmesse fahren wir auf Sicht", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag. Aktuell sei geplant, die Messe unter den vereinbarten Corona-Maßnahmen stattfinden zu lassen. Eventuell müssten die Vorgaben aber noch einmal verschärft werde. Details nannte Feldmann nicht. Zuvor hatte das Land das Verbot von Großveranstaltungen in Absprache mit dem Bund bis Jahresende verlängert.

    Die Buchmesse soll vom 14. bis 18. Oktober stattfinden. Die Veranstalter haben in Absprache mit dem Frankfurter Gesundheitsamt ein Hygienekonzept erarbeitet. So finden etwa viele Veranstaltungen in diesem Jahr digital statt, um große Besucherströme auf dem Messegelände zu vermeiden.

  • Top-Thema

    Frankfurt plant Ausweitung der Maskenpflicht

    Die Stadt Frankfurt plant angesichts weiter steigender Infektionszahlen die Maskenpflicht auszuweiten. Es geht um eine generelle Maskenpflicht bei Veranstaltungen, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer am Freitag auf einer Pressekonferenz mitteilten. Sie würde demnach greifen, wenn die Warnstufe orange mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 neuen Fällen erreicht würde.

    Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollen dem Plan zufolge dann Maske tragen. Aktuelle Maßnahmen hat die Stadt nicht ergriffen. Binnen 24 Stunden stieg der Sieben-Tage-Inzidenzwert in Frankfurt laut RKI leicht von 26,3 auf 27,9. Dennoch betonte Feldmann, dass man "weit von einer Trendwende entfernt" sei. "Wer sich jetzt entspannt zurücklehnt, macht einen Fehler."

    Hinweis: In einer ersten Version der Meldung hatten wir irrtümlich berichtet, die ausgeweitete Maskenpflicht gelte sofort. Wir bitten um Nachsicht.

  • Keine schnelle Lösung für überfüllte Schulbusse

    Bei Schülern, Eltern und Lehrern steigt die Sorge, die Kinder könnten sich in überfüllten Schulbussen anstecken. Der Vostandsvorsitzende des Landeselternbeirats, Korhan Ekinci, bezeichnet die Situation gar als "Katastrophe". Beim Städte- und Gemeindebund sowie beim Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) ist man sich des Problems bewusst, eine schnelle Lösung hat man aber auch dort nicht parat.

    Weil es nur um zwei kurze Zeiträume pro Tag gehe, ließen sich nicht ausreichend Fahrzeuge und Fahrer für diese Stoßzeiten vorhalten, sagte Martin Grobba, Referent für Wegerecht beim Städte- und Gemeindebund. Auch eine Sprecherin des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) erklärte, in den Hauptverkehrszeiten sei die Flotte ausgelastet, oft seien alle verfügbaren Fahrzeuge im Einsatz. Um auch zu Corona-Zeiten einen sicheren Nahverkehr zu gewährleisten, würden Fahrzeuge unter anderem öfter gereinigt. Zudem habe der RMV hunderttausende Masken an Fahrgäste verteilt. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag auf hessenschau.de.

    Das Foto zeigt das Innere eines Schulbusses. Viele Schüler'innen stehen dicht gedrängt.
  • Top-Thema

    Wiesbaden ist Hessens neuer Corona-Hotspot

    Wiesbaden hat Offenbach abgelöst und weist von allen Landkreisen und kreisfreien Städten jetzt den höchsten Wert in der Sieben-Tage-Inzidenz auf. In der Landeshauptstadt sank der Wert binnen 24 Stunden laut Robert-Koch-Institut nur leicht von 44,9 auf 44,2, während die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen in Offenbach von zuvor 48,2 auf 38,1 zurückging.

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    127 Neuinfektionen, ein Todesfall

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen in Hessen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 127 gestiegen. Hinzu kommt ein weiterer Todesfall. Insgesamt liegt die Zahl der registrierten Corona-Infektionen damit bei 15.332 (Stand 28.08.2020, 0 Uhr). Etwa 12.800 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Die Anzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich auf 530.

    Unterdessen hat sich die Lage in Offenbach weiter entspannt: Der 7-Tage-Inzidenzwert sank von 48,2 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 38,1. In Frankfurt stieg der Wert leicht von 26,3 auf 27,9 an. Wiesbaden ist mit 44,2 ungefähr gleich geblieben, während die Zahlen im Kreis Groß-Gerau (16,0) und im Main-Kinzig-Kreis (22,2) weiter sinken.

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    Sport bis Ende Oktober ohne Zuschauer

    Hessens Stadien und Sporthallen bleiben bis mindestens Ende Oktober Sperrzonen für Fans. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Donnerstag darauf, dass eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien in den kommenden beiden Monaten einen Vorschlag für den Umgang mit Fans bei bundesweiten Sportveranstaltungen erarbeiten soll. Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. "Bis zum 31. Oktober werden Spiele in Stadien nicht mit Zuschauern stattfinden können", sagte Bouffier.