In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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    Bouffier: Keine Großveranstaltungen bis Ende des Jahres

    Nach den Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und seinen Amtskollegen hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstagnachmittag neue Corona-Regeln für Hessen verkündet. Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

    • Großveranstaltungen wie Konzerte und Volksfeste bleiben bis Ende des Jahres verboten. Für bundesweite Sportwettbewerbe wie die Bundesliga soll bis Ende Oktober eine einheitliche Regelung geschaffen werden. Weihnachtsmärkte werden nicht generell verboten, es müssen aber Hygienekonzepte eingehalten werden.
    • Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten erhalten ab dem 15. September keinen kostenlosen Corona-Test mehr.
    • Reisende aus Risikogebieten sollen ihre Quarantäne demnächst durch einen Test frühestens ab dem fünften Tag nach ihrer Rückkehr beenden können.

    Bouffier sagte, er sehe für Hessen aktuell keinen Bedarf, neue Verordnungen zu beschließen. Trotzdem müsse man die Situation ernst nehmen: "Wir haben ein sehr unterschiedliches Infektionsgeschehen, aber in der Summe haben wir eine ansteigende Situation und das muss uns besorgen." Bouffier lobte außerdem das entschiedene Vorgehen einzelner Städte, die kritische Grenzwerte bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten hatten.

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    Offenbach verlängert Kontaktbeschränkungen

    Die Stadt Offenbach hat am Donnerstag angekündigt, die verschärften Kontaktbeschränkungen bis zum 6. September zu verlängern. Damit sind Treffen in der Öffentlichkeit weiterhin nur mit maximal fünf Personen oder zwei Hausständen erlaubt, private Veranstaltungen bleiben auf 50 Teilnehmer beschränkt. Für Lokale gilt eine Sperrstunde zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens. Eine kleine Lockerung gibt es bei der Maskenpflicht: Grundschüler müssen im Unterricht keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen.

    Deutliche Lockerungen könne es erst geben, wenn die Stadt an sieben Kalendertagen hintereinander unter einer Inzidenz von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern bleibe, so Bürgermeister Peter Freier (CDU). Offenbach zählt bundesweit zu den Spitzenreitern bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Am Donnerstag sank der Wert mit 48,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unter die wichtige Schwelle von 50.

  • Blanko-Atteste: Wie einige Ärzte die Maskenpflicht aushebeln

    Wer sich von der Maskenpflicht befreien lassen will, braucht ein ärztliches Attest - und gute Gründe, wie zum Beispiel eine schwere Herzerkrankung. Das sehen offenbar nicht alle Mediziner so eng: Das Berufsgericht der Landesärztekammer verhandelt aktuell den Fall eines Arztes aus Nordhessen, der Blanko-Atteste für alle frei verfügbar ins Internet gestellt hatte. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag.

  • Fuldaer Landrat rät: Kein Tanz unterm Kirmesbaum

    Schlechte Nachrichten für die Freunde von Kirmes-Veranstaltungen in Osthessen: Der Fuldaer Landrat Bernd Woide (CDU) rät wegen der Corona-Pandemie dringend zum Verzicht auf traditionelle Feste. Feiern über viele Stunden und Tage hinweg mit vollen Zelten, Bürgerhäusern, Zusammenkünften, Tanz, Musik, ausgelassener Stimmung und auch Alkohol sei unter den gegebenen Rahmenbedingungen "nicht vorstellbar und nicht durchführbar", erklärte Woide laut Mitteilung. "Würde man alle Corona-Kriterien erfüllen, bliebe vom Charakter der Kirmes nichts mehr übrig", bedauerte er als "großer Freund der Kirmes".

  • Harte Zeiten für Azubis

    Für viele Auszubildende herrschen während der Corona-Zeit erschwerte Bedingungen. Gerade in von der Krise besonders betroffenen Bereichen wie Hotels müssen die Azubis häufig als günstige Arbeitskräfte herhalten. "Meine Ausbildung liegt auf Eis, stattdessen staubsauge ich, putze die Toiletten und muss überall mithelfen", berichtet etwa die 23 Jahre alte Linda, die sich in Frankfurt zur Hotelfachfrau ausbilden lassen wollte.

    So wie ihr geht es vielen jungen Leuten, weiß auch die zuständige Gewerkschaft NGG. Zudem müssten Auszubildende Überstunden ohne Ende machen, ohne dafür einen Cent extra zu bekommen, beklagt die Gewerkschaft. Im neuesten Ausbildungsreport, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, klagte knapp ein Viertel der 13.000 Befragten über zu hohe Arbeitsbelastung. Fast 40 Prozent wüssten im letzten Ausbildungsjahr noch immer nicht, ob sie von ihrem Betrieb übernommen werden.

  • Rektor verbietet Gruselmasken an Grundschule

    Gruselige Alltagsmasken zum Schutz vor dem Coronavirus sind an einer Fuldaer Grundschule unerwünscht. Der Leiter der Adolf-von-Dalberg-Schule schritt gegen die Horror-Masken-Show einiger Kinder ein. Rektor Klaus Niesel bat die Eltern, ihren Sprösslingen möglichst kindgerechte Mund-Nasen-Bedeckungen mitzugeben.

    Denn manche Kinder - vor allem aus höheren Jahrgängen - liefen mit derart schaurigen Masken übers Gelände, dass sich vor allem Schulanfänger erschreckten. Motive mit Monsterzähnen, Blut und Skelettteilen hätten vor allem die Jüngsten verängstigt. Etwa ein halbes Dutzend Fälle mit solchen bedruckten Stoffmasken hatte Niesel festgestellt. Nach der Bitte um Entschärfung der Motive sei das Problem aber schnell gelöst worden.

    Mund-Nasen-Maske mit gruseligem Motiv bedruckt.
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    50 Euro Strafe für Maskenverweigerer

    Bund und Länder haben sich darauf verständigt, bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zu erheben. Das erfuhr die dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

    Außerdem habe man beschlossen, die kostenlosen Corona-Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten zum Ende der Sommerferien mit dem 15. September zu beenden. Darüber berichtet tagesschau.de.

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    Lehrergewerkschaft GEW hinterfragt Maskenpflicht

    Die Maskenpflicht auch während des Unterrichts gilt wegen einer steigenden Zahl von Corona-Infektionen mittlerweile in mehreren hessischen Städten. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Hessen (GEW) sieht diese Maßnahme aber sehr kritisch. Es gebe zahlreiche Rückmeldungen aus Schulen, dass der Unterricht dadurch erheblich behindert werde, teilte die GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch am Donnerstag in Wiesbaden mit.

    So werde die die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern erschwert. "Nach unserer Einschätzung führt bei erhöhtem Infektionsgeschehen kein Weg an dem viel wirksameren Abstandsgebot vorbei", sagte Koch. Nach Angaben der GEW gibt es von Schulen auch Rückmeldungen über eine unzureichende Ausstattung mit Masken.

    Hessen hatte zum Beginn des neuen Schuljahres angeordnet, dass landesweit wegen der Corona-Pandemie auf dem Schulgelände eine sogenannte Alltagsmaske getragen werden muss. Während des Unterrichts darf die Abdeckung für Mund und Nase aber abgenommen werden. Außerdem gilt in dieser Zeit kein Abstandsgebot, damit die Klassen komplett gemeinsam unterrichtet werden können.

    Schüler tragen Masken beim Unterricht
  • Virologin Ciesek verstärkt "Coronavirus-Update"

    Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek wird als regelmäßiger Gesprächsgast den preisgekrönten NDR-Podcast "Coronavirus-Update" verstärken. Ciesek und der bundesweit bekannte Berliner Virologe Christian Drosten werden sich wochenweise im Gespräch mit NDR-Info-Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig abwechseln, wie der NDR mitteilte.

    "Da ich mehrere Jahre als Internistin gearbeitet habe, kenne ich auch die praktischen Fragen der klinischen Patientenversorgung. Ich freue mich darauf, eine Brücke zwischen diesen beiden Fachgebieten zu schlagen und so für die Hörer einen Beitrag zum besseren Verständnis rund um Sars-CoV-2 zu leisten", sagte Ciesek. Die Frankfurterin war am Mittwoch in den neuen Vorstand Gesellschaft für Virologie (GfV), Europas größte virologische Fachgesellschaft, gewählt worden.

    Virologin Sandra Ciesek
  • Lufthansa kritisiert Quarantänepläne für Reiserückkehrer

    Die Lufthansa fürchtet neue Unsicherheit und Buchungsrückgänge, sollten Corona-Tests für Reiserückkehrer durch eine Quarantänepflicht ersetzt werden. "Wenn wir die Tests abschaffen und jeden direkt in Quarantäne schicken, droht uns ein zweiter Lockdown, und das, obwohl wir uns große Mühe gegeben haben, diese Testzentren innerhalb kürzester Zeit aufzubauen", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem Spiegel.

    Auch Reisewarnungen führten regelmäßig zu Buchungseinbrüchen. "Deshalb sind wir auch für den September und Oktober nicht mehr so optimistisch, wie wir das noch vor Kurzem waren", so Hohmeister. Der aktuelle Plan der Bundesregierung bringe "nicht mehr Sicherheit, sondern zusätzliche Unsicherheit". Es sei nicht nachzuvollziehen, warum man die umfangreichen Teststrukturen an Flughäfen nun gefährde. Stattdessen sollten die Tests über den Winter ausgebaut werden.

    Drei Lufthansa-Maschinen
  • Landkreistag gegen einheitliche Corona-Regeln

    Der Deutsche Landkreistag warnt vor einer übermäßigen Vereinheitlichung der Corona-Regelungen in Deutschland. "Wenn wir im vergangenen halben Jahr eines lernen konnten, dann dies: Die Pandemie kann dezentral gut eingedämmt werden", sagte Landkreistags-Präsident Reinhard Sager vor den heutigen Corona-Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem Ministerpräsidenten.

    Abgesehen von wenigen bundesweiten Leitplanken müssten die Vorgaben zur Eindämmung des Virus nicht überall gleich sein, sondern vielmehr den jeweiligen Gegebenheiten entsprechen, betonte Sager. "Insofern erwarten wir von Bund und Ländern, dass für die Landkreise nach wie vor Spielräume zum ortsangemessenen Umgang mit Corona bestehen bleiben."

  • 80 Neuinfektionen, 1 Todesfall - Lage in Kreisen entspannt sich

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Hessen um 80 gestiegen. Die insgesamt registrierten Corona-Infektionen liegen damit laut RKI (Stand 27.08.2020, 0 Uhr) inzwischen bei 15.105. Etwa 12.800 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Die Anzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich um ein Todesopfer auf 529.

    Der 7-Tage-Inzidenzwert ging in fast allen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten zurück: Mit 48,2 Fällen auf 100.000 Einwohner sank die Stadt Offenbach wieder unter die Schwelle von 50 Neuinfektionen. Am Vortag hatte der Wert noch bei 59,0 Fällen gelegen. Wiesbaden weist mit 44,9 Fällen die gleiche Zahl wie am Mittwoch auf. In Frankfurt (26,3), dem Main-Kinzig-Kreis (25,3) und dem Kreis Groß-Gerau (24,4) entspannte sich die Lage.

  • Von Januar bis heute - eine Corona-Chronologie

    Anfangs hielt man eine flächendeckende Ausbreitung von Corona noch für unwahrscheinlich, doch dann wurde klar: Dieses Virus ist anders. Mehr und mehr bestimmte die Pandemie unseren Alltag. Die hessenschau hat Momentaufnahmen seit Januar gesammelt und lässt einen Experten zu Wort kommen.

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    Offenbach sagt Lederwarenmesse ab

    Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Offenbach die Internationale Lederwarenmesse ILM für dieses Jahr abgesagt. Die Messe hätte vom 5. bis zum 7. September stattfinden sollen. Die ILM habe ein sehr gutes Hygiene-Konzept erarbeitet und sei genhemigt worden, als Offenbach noch unter der vom Land definierten Stufe von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die drastische Veränderung mit einer 7-Tage-Inzidenz von zuletzt 59 Infektionen pro 100.000 Einwohner lasse jedoch ein solches Ereignis auch mit Fachpublikum nicht mehr zu, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD). Die Absage sei "extrem bitter", so Schwenke.

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    Friedberger Schule komplett in Quarantäne

    Nach einer bestätigten Corona-Infektion und mehreren Verdachtsfällen müssen alle Schüler, Lehrer und Hilfskräfte der Wartbergschule in Friedberg bis einschließlich 4. September in Quarantäne. Das hat der Wetteraukreis am Mittwoch mitgeteilt. Betroffen sind laut einer Sprecherin 113 Schüler und 50 Beschäftigte. Es werde zudem geprüft, ob und welche Busfahrer betroffen seien. Der Schulbetrieb soll wieder am 7. September aufgenommen werden. An der Schule werden geistig und körperlich behinderte Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Das positiv getestete Kind hatte Kontakt zu den Mitschülern, Lehrkräften, Schulbegleitungen und Busfahrern. Wegen der Besonderheiten der Schule sei eine "glaubhafte weitere Unterteilung der Kontaktpersonen nicht gegeben". Alle Betroffenen sollen getestet werden.

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    Wiesbaden verschärft ab Freitag Corona-Regeln

    Nach Offenbach, Hanau, dem Kreis Groß-Gerau und anderen Kommunen in Hessen verschärft nun auch Wiesbaden die Corona-Regeln. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt beschloss am Mittwoch folgende Bestimmungen, die ab Freitag (28. August) zunächst bis zum 21. September gelten:

    • Alkohol darf zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens nicht mehr verkauft und ausgeschenkt werden
    • an Bushaltestellen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden

    Bereits zuvor hatte Wiesbaden Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen verboten. Die Stadt verzeichnet aktuell 44,9 Corona-Neuinfizierte in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner und hat bereits Grenzwerte des Landes überschritten. "Die Lage wird ernst", sagten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) laut einer Mitteilung.

  • Wirtschaft und DGB begrüßen Verlängerung von Kurzarbeitergeld

    Die hessische Wirtschaft und der DGB haben mit Zustimmung auf die geplante Verlängerung des Kurzarbeitergeldes reagiert. Dies helfe Unternehmen und Beschäftigten, die Corona-Krise zu bewältigen, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Dirk Pollert.

    Der DGB-Bezirksleiter Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, sagte, das Instrument der Kurzarbeit habe sich in der Krise bewährt. "Daher ist es folgerichtig, dass die Regierung weiterhin den Schutzschirm über die Beschäftigten spannt, denn es geht jetzt in erster Linie darum, Beschäftigung zu sichern statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren", so Rudolph.

    Das erleichterte Kurzarbeitergeld soll nach den Plänen der schwarz-roten Koalition in Berlin von regulär 12 auf bis zu 24 Monate erweitert werden. Die verlängerte Bezugsdauer soll für Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben. Längstens soll das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 ausgedehnt werden.

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    Uni-Klinik Gießen und Marburg sucht Blutspender

    Der bundesweite Blutkonservenenengpass spitzt am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) weiter zu. In seinen 23 Jahren als Chefarzt am UKGM habe er noch nie eine derart kritische Situation erlebt, sagt der Leiter der Transfusionsmedizin am UKGM, Gregor Bein. Sollte der Engpass anhalten, könnte es demnach passieren, dass geplante Operationen verschoben werden müssen. Neben des üblichen Spende-Sommerlochs nennt Bein auch die Sorge vor einer Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus als Grund für die ungeahnte Flaute.

    hr-Reporterin Eva Roessler bei der Blutspende am UKGM.
  • Corona-Infektion bei MT Melsungen

    Die MT Melsungen muss vorerst mit dem Trainings- und Spielbetrieb pausieren. Aufgrund eines positiven Corona-Tests sind die Bundesliga-Handballer vorübergehend zum Stillstand gezwungen, wie die MT mitteilte. Das zuständige Gesundheitsamt in Kassel kläre derzeit weitere Maßnahmen, über eine mögliche Quarantäne für das Team soll zeitnah entschieden werden.

    Wer genau sich mit dem Coronavirus infiziert hat, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass das für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf nicht stattfinden wird. Das gleiche Schicksal droht dem Qualifikationsspiel für die European League im dänischen Silkeborg.

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    In Offenbach wieder mehr Infektionsfälle

    In Offenbach ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen weiter angestiegen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, meldete das Gesundheitsamt acht neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle. Darunter sind demnach vier Reiserückkehrer sowie eine Kontaktperson. Bei drei Menschen sei die Ursache für die Ansteckung nicht bekannt, hieß es. Unter den positiv getesteten Menschen ist nach Angaben der Stadt auch ein Schüler der Erich-Kästner-Schule. 13 Schüler und drei Lehrer der Schule befänden sich nun in Quarantäne hieß es. Insgesamt sind demnach in Offenbach aktuell 115 Fälle nachgewiesen, in denen Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz lag auch am Mittwoch wieder über dem kritischen Messwert von 50. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen belief sich nach Angaben der Stadt auf 59 Fälle.

  • Flughafenchef: Pauschale Quarantäne faktisch zweiter Lockdown

    Der Chef des Frankfurter Flughafens hat die geplante Quarantäne-Anordnung für Reiserückkehrer als "Schritt in die völlig falsche Richtung" kritisiert. "Eine pauschal angeordnete Quarantäne bedeutet faktisch einen zweiten Lockdown für die Luftverkehrs- und Tourismusbranche und für alle Menschen, die über Ländergrenzen hinweg unterwegs sein müssen", erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte am Mittwoch laut einer Mitteilung. Neben Urlaubern würden insbesondere Geschäftsreisende getroffen. Schulte sprach sich dafür aus, die Testkapazitäten für das Coronavirus auszubauen. "Hier am Flughafen Frankfurt haben wir gezeigt, dass dieses System funktioniert. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Politik und Wirtschaft haben wir innerhalb kürzester Zeit die benötigte Infrastruktur geschaffen. Nur weil in einigen Fällen die Test-Kapazitäten knapp werden, ist es völlig falsch, die bereits aufgebaute Testinfrastruktur abzuschaffen."

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug:

    • Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 14. September verlängert.
    • Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit hat innerhalb von 24 Stunden so viele neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet wie seit April nicht mehr.
    • Die Berliner Versammlungsbehörde hat mehrere für das Wochenende geplante Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen verboten.
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    Flughafen und Lufthansa bereit für Impfstoff-Verteilung

    Der Frankfurter Flughafen wird bei der Verteilung eines Corona-Impfstoffes eine wichtige Rolle spielen. Bei einem Fachkongress zeigten sich der Betreiber Fraport und die dominierende Airline Lufthansa Cargo am Mittwoch einsatzbereit. Besonders wichtig ist bei Medikamenten eine ununterbrochene Kühlkette. Aktuell stehen laut Fraport rund 12.000 Quadratmeter temperaturgeführte Umschlagkapazitäten zur Verfügung, weitere 2.000 Quadratmeter seien kurz vor der Inbetriebnahme. Für den Transport über das Vorfeld könnten 20 hochmoderne Thermotransporter eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Handlingfirmen erfülle zudem in Frankfurt die entsprechenden internationalen Zertifikate. Im vergangenen Jahr wurde an dem Flughafen rund 120.000 Tonnen Impfstoffe, Arzneimittel und andere Pharma-Produkte umgeschlagen.

    Die Heckflosse einer Passagiermaschine der Lufthansa ragt in einer Lücke in der Lärmschutzwand auf dem Flughafen Frankfurt in die Höhe.
  • Sandra Ciesek neu im Vorstand der Gesellschaft für Virologie

    Große Auszeichnung für die Virologin Sandra Ciesek vom Universitätsklinikum Frankfurt: Die Direktorin des dortigen Instituts für Medizinische Virologie ist in den neuen Vorstand Gesellschaft für Virologie (GfV) gewählt worden. Europas größte virologische Fachgesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, den Wissensaustausch auf allen Gebieten der Virologie mit Hilfe wissenschaftlicher Publikationen und Tagungen voranzutreiben. Die gemeinnützige GfV spricht auch aktuelle Empfehlungen - etwa zu Vorsichtsmaßnahmen bei Schulöffnungen - aus.

    Virologin Sandra Ciesek
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    Zweites Hilfspaket umfasst 200 Millionen Euro

    Die Landesregierung will mit einem zweiten Hilfspaket aus dem Corona-Sondervermögen mittelständische Unternehmen sowie Sportvereine und -verbände unterstützen. Zudem sollen aus dem insgesamt rund 200 Millionen Euro umfassenden Paket Corona-Tests für Beschäftigte in Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen finanziert werden, sagte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden anlässlich der Sitzung des Haushaltsausschusses des Landtags.

    Seit der Einrichtung des Sondervermögens Anfang Juli wurden laut Boddenberg fast 40 Hilfen und rund 1,4 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. "Das ist ohne Frage eine hohe Belastung für Hessen." Die Landesregierung achte jedoch sorgsam auf diese coronabedingten Kosten.

    Das kreditfinanzierte Sondervermögen des Landes hat insgesamt ein Volumen von zwölf Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen bis Ende 2023 vor allem Steuerverluste des Landes und der Kommunen wegen der Corona-Krise ausgeglichen werden. Bereits Ende Juli hatte der Haushaltsausschuss einem ersten Hilfspaket mit einem Volumen von fast 1,2 Milliarden Euro zugestimmt.