In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Dienstag, 9. Juni 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 9. JUNI

+++ SPD will zum Corona-Etat nachverhandeln +++

21.29 Uhr: Mit einem Sondervermögen von zwölf Milliarden Euro will die Landesregierung die Folgen der Corona-Krise für Wirtschaft, Kommunen, Selbstständige, Schulen und Vereine lindern. Und zugleich das Land fit für eine Zukunft nach Corona machen. Weil das mit der Schuldenbremse kollidiert, braucht Schwarz-Grün die Zustimmung der SPD im Landtag dazu. SPD-Chefin Nancy Faeser will aber keinen Blankoscheck für den Corona-Etat ausstellen. Sie findet manche Vorhaben nicht überzeugend und meldet Diskussionsbedarf an. Außerdem möchte sie "auf Augenhöhe verhandeln". Mehr dazu in unserem Beitrag.

+++ Gewerkschaft gegen komplette Grundschul-Öffnung +++

18.15 Uhr: Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Hessen spricht sich gegen eine vollständige Öffnung der Grundschulen in der Corona-Krise aus. Die Pläne der Landesregierung seien organisatorisch kaum umsetzbar und medizinisch fragwürdig, sagte VBE-Landesvorsitzender Stefan Wesselmann: "Es ist angesichts der beschränktem Raumkapazitäten und des Personalmangels nicht vorstellbar, wie die Schulen mehr Präsenzunterricht für alle Kinder bewerkstelligen können."

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte zuvor erklärt, einen Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien als Testphase ernsthaft zu prüfen. "Die Schulen scheinen ein Experimentierlabor für die Ansteckungsrisiken des Corona-Virus unter Kindern werden zu sollen", kritisierte VBE-Mann Wesselmann.

+++ Pro Bahn schlägt stabile Ticketpreise vor +++

18.04 Uhr: Der Fahrgastverband Pro Bahn hat eine pragmatische Lösung zur geplanten Mehrwertsteuersenkung bei Nahverkehrs-Tickets vorgeschlagen. Um logistische Schwierigkeiten etwa beim Bezahlen mit Cent-Beträgen an Fahrscheinautomaten zu vermeiden, sollten Verkehrsverbünde wie der RMV auf die von der Bundesregierung beschlossene Steuersenkung verzichten. Im Gegenzug schlug Pro Bahn einen Aufschub der turnusmäßigen Preiserhöhung zum Jahreswechsel um sechs Monate vor. Sprich: Die Ticketpreise blieben von jetzt bis Juli 2021 stabil.  

"Damit kommen alle Stammfahrgäste mit zeitlicher Verzögerung doch noch in den Genuss der Mehrwertsteuersenkung und die für 2021 zu erwartenden Rückkehrer zum ÖPNV erhielten eine Art Willkommensbonus", regte der Verband an.

+++ Ab sofort Maskenpflicht am Flughafen +++

17.42 Uhr: Das Frankfurter Gesundheitsamt hat eine Mund-Nase-Maskenpflicht innerhalb aller Terminalbereiche des Frankfurter Flughafens angeordnet. Sie gelte zunächst für drei Monate, teilte ein Behördensprecher am Dienstag mit. Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) begründete die Einführung mit der Aufhebung der Reisewarnung für zahlreiche europäische Staaten ab Mitte Juni und die erwartete Zunahme des Flugverkehrs. "Mit den steigenden Passagierzahlen ist für bestimmte Bereiche des Flughafens ein Mindestabstand nicht einzuhalten. Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist deshalb unumgänglich", sagte er.

+++ Streit um fehlenden Mundschutz - Mann schubst Rentnerin +++

16.57 Uhr: In einer Regionalbahn von Fulda Richtung Gießen hat ein Mann am Montag eine Rentnerin angegriffen, nachdem sie ihn auf seinen fehlenden Mundschutz angesprochen hatte. Das berichtet die Bundespolizei Kassel am Dienstag. Der 30-Jährige habe gereizt auf die Ermahnung der Frau reagiert, ihr ins Gesicht gespuckt und sie geschubst. Andere Fahrgäste konnten die 61-Jährige auffangen, sie blieb unverletzt. Bei seiner Ankunft in Gießen wartete die Polizei bereits auf Mann. Sie leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein, unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidung.

+++ Grillfeier, Kindergeburtstag, Lauftreff: Was ist erlaubt? +++

16.43 Uhr: Immer wieder gibt es Verwirrungen über die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen. Im hr3-Interview erklärt Reporterin Andrea Löffler, was bei Grillfeiern, Kindergeburtstagen und beim Joggen erlaubt ist - und auf welche Hygienemaßnahmen man achten muss.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Welche Regeln gelten beim Grillen, Joggen oder dem Kindergeburtstag?

Fleisch auf dem Grill
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+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

15.55 Uhr: Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das bundes- und weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug vom Dienstag:

  • Der deutsche Export ist im April um rund  31 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen – laut Statistischem Bundesamt ist das der stärkste Rückgang seit Beginn der Außenhandelsstatistik vor 70 Jahren.
  • Seit Ende Mai hat Südafrika die Corona-Regeln schrittweise gelockert, nun steigen die Infektionszahlen deutlich an: Insgesamt sind 50.900 Corona-Infektionen und 1.080 Todesfälle bestätigt.
  • Die Bewohner Moskaus durften am heutigen Dienstag zum ersten Mal seit mehr als zwei Monaten ihre Häuser und Wohnungen wieder verlassen.

+++ Kfz-Handel macht in Corona-Zeiten weniger Umsatz +++

15.25 Uhr: Die Umsätze von Kfz-Händlern und Werkstätten in Hessen sind in der Corona-Krise deutlich gesunken. Die Erlöse verringerten sich im März insgesamt bereinigt um Preiserhöhungen um 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Vor allem betroffen war der Auto-Handel mit einem Umsatzrückgang von rund 18 Prozent. Das geringste Minus wurde bei Autowerkstätten (-2,7 Prozent) gemessen. Verkaufsräume mussten coronabedingt geschlossen bleiben, Werkstätten hingegen konnten trotz Kontaktbeschränkungen weiter arbeiten.

Im Vergleich zum März 2019 stieg die Zahl der Beschäftigten um 0,4 Prozent. Das Statistische Landesamt geht davon aus, dass die Corona-Krise erst zu einem späteren Zeitpunkt Folgen für die Zahl der Mitarbeiter haben wird.

+++ Bordelle bleiben zu - Betreiberin scheitert mit Eilantrag +++

15.11 Uhr: Die Bordelle in Hessen müssen wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof in Kassel und lehnte damit den Eilantrag einer Bordellbetreiberin aus Offenbach ab. Die Schließungen seien angesichts des "nach wie vor fragilen epidemiologischen Geschehens" sowie des für Bordelle typischerweise schnell wechselnden Aufenthalts von Personen gerechtfertigt und verhältnismäßig.

Die Klägerin argumentierte, dass ein absolutes Betriebsverbot nicht länger zu rechtfertigen sei, und verwies auf die bereits geöffneten Friseurbetriebe, Massagesalons und Fitnessstudios. Auch ein Hygienekonzept legte die Betreiberin vor, das laut dem Gericht das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Mindestabstände und Fiebermessen bei Kunden vorgesehen hatte. Die Richter überzeugte das nicht: Weder die Betreiberin noch die Ordnungsbehörden seien in der Lage, die Einhaltung dieser Hygienevorgaben effektiv zu kontrollieren.

+++ Weitere Lockerungen wohl in Sicht +++

14.53 Uhr: Noch hält sich die Landesregierung bezüglich weiterer Lockerungen bedeckt, am morgigen Mittwoch wird sich das wohl ändern: Ministerpräsident Volker Bouffier, Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) wollen über neue Regelungen in der Corona-Pandemie informieren.

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zum Video Testphase zur Schulöffnung in Planung

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Erwartet wird, dass es dabei auch um die mögliche Öffnung von Frei- und Schwimmbädern gehen wird. Auch der von Minister Lorz angekündigte testweise Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien wird vermutlich Thema sein. Die Pressekonferenz, an der auch Vertreter kommunaler Spitzenverbände teilnehmen, beginnt um 10 Uhr.

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zum Video Können Frei-und Schwimmbäder wieder öffnen?

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+++ EKHN beschließt Haushaltssperre +++

14.32 Uhr: Angesichts zu erwartender Mindereinnahmen bei der Kirchensteuer wegen der Corona-Krise hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine Haushaltssperre verhängt. Im laufenden Jahr sei wegen Kurzarbeit und zu erwartender höherer Arbeitslosigkeit mit einem Rückgang der Kirchensteuer um etwa zehn Prozent zu rechnen, teilte die EKHN am Dienstag mit. Dies würde einem Minus von über 50 Millionen Euro gegenüber dem ursprünglichen Ansatz von rund 530 Millionen Euro Einnahmen entsprechen. Ausgenommen von den aktuellen Sparmaßnahmen bleibe vorerst die Arbeit in den Kirchengemeinden und Dekanaten vor Ort.

+++ Corona-Sondervermögen soll vor allem Steuerverluste ausgleichen +++

13.29 Uhr: Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) gab auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Wiesbaden bekannt, wofür das Corona-Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro verwendet werden soll. So sind allein 5 Milliarden Euro für den Ausgleich von Steuermindereinnahmen des Landes vorgesehen. Weitere 2,5 Milliarden Euro sollen bei den Kommunen unter anderem Ausfälle bei der Gewerbesteuer kompensieren. Der Coronafonds sieht außerdem 1,5 Milliarden Euro für Hessens Wirtschaft vor, etwa eine Beteiligung an Unternehmen über einen Hessenfonds. Das Geld soll zudem unter anderem für den Klimaschutz, ein Nothilfeprogramm für Studenten, den geplanten Bonus für Pflegekräfte und für Schul-Laptops bereit stehen.

Der Coronafonds wird mit geliehenem Geld gespeist. Das Vorhaben ist daher mit einer Kreditermächtigung verknüpft, für die Schwarz-Grün wegen Hessens Schuldenbremse eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag braucht und auf Stimmen aus der Opposition angewiesen ist.

+++ Al-Wazir sieht Krise als möglichen Beschleuniger für Entwicklungen +++

13.05 Uhr: Auch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sieht in der aktuellen Situation eine "einmalige Krise", bei der es nur ein einmaliges Programm geben könne. Die Folgen ließen sich nicht wegzaubern, man müsse nun damit umgehen, sagte der Minister am Dienstag auf der Pressekonferenz zum Corona-Sondervermögen. "Manchmal sind Krisen ja auch Beschleuniger für Entwicklungen", so Al-Wazir mit Blick auf die Digitalisierung, die mit dem Programm vorangetrieben werden soll. Bei dem Konjunkturprogramm gehe es um eine moderne, digitale und ökologische Erneuerung, so Al-Wazir. Hessen solle widerstandsfähiger, nachhaltiger und innovativer werden.

+++ Bouffier: "Sondervermögen wird Hessen nicht überfordern" +++

12.51 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sieht Hessen in der größten Wirtschaftskrise seit dem Krieg. Man müsse mit größten Anstrengungen darauf antworten, sagte er am Dienstag auf einer Pressekonferenz zum milliardenschweren Corona-Sondervermögen. Die Anzahl an Kurzarbeitern sei etwa zehn Mal so hoch wie in der Finanzkrise. Es gehe nicht nur um Schadensbeseitigung, sondern auch um die Weichenstellung für eine gute Zukunft. "Wir wollen und können auch diese Krise in eine Chance verwandeln."

Hessen müsse den Unternehmen, Start-Ups, aber auch Städten und Kommunen helfen. Einen starken Akzent müsse man auch auf die Digitalisierung setzen. "Ich bin überzeugt, dass das Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro Hessen nicht überfordert." Das Schuldenprogramm ist laut Bouffier auf drei Jahre angelegt, um Planungssicherheit zu gewährleisten. 

+++ Pressekonferenz zu Corona-Sondervermögen +++

12.23 Uhr: Hessens Kabinett hat am Montagabend Pläne für ein milliardenschweres Corona-Sondervermögen verabschiedet. Einzelheiten dazu und zu einem zweiten Nachtragshaushalt sollen am heutigen Dienstag bekannt gegeben werden. Wir übertragen die Pressekonferenz im Livestream bei hessenschau.de und im hr-fernsehen.

+++ Hessen gingen trotz Beschwerden weniger zum Arzt +++

11.50 Uhr: In der Corona-Krise hat beinahe jeder fünfte Hesse trotz Krankheitssymptomen auf einen Arztbesuch verzichtet. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die die AOK Hessen in Auftrag gegeben hatte. Nach den am Dienstag veröffentlichten Daten sagten elf Prozent der Befragten, sie hätten in den vergangenen drei Monaten gesundheitliche Probleme gehabt, bei denen sie normalerweise einen Arzt aufgesucht hätten. Weitere sieben Prozent gaben an, dies sei mehrmals vorgekommen. Bei den abgefragten gesundheitlichen Problemen handelte es sich ausdrücklich nicht um Grippe-, Erkältungs- oder Covid-19-Symptome.

+++ Gefälschte Sparkassenmails im Umlauf +++

11.23 Uhr: Mit einer angeblich guten Nachricht für Sparkassenkunden versuchen Betrüger momentan sensible Kontodaten abzugreifen. Davor warnt die Verbraucherzentrale Hessen am Dienstag. Durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung würden vorübergehend die monatlichen Kontoführungsgebühren abgeschafft, heißt es demnach in der Betrugsmail. "Um diesen Vorteil zu nutzen, sollen die Empfänger der Nachrichten auf einen Button klicken und "die entsprechenden Schritte" durchführen", so die Verbraucherzentrale. Die dort abgefragten Daten gingen direkt an die Betrüger, die damit das Bankkonto plündern könnten.

Am Dienstagmorgen hatte bereits die Staatskanzlei vor einer neuen Corona-Betrugsmasche gewarnt, die auf Vereine abzielt.

+++ Expertengruppe arbeitet an Konzept für nächstes Schuljahr +++

11.07 Uhr: Ein Expertengremium berät seit Dienstag darüber, wie der Unterricht an Hessens Schulen nach den Sommerferien organisiert werden kann. Dabei geht es nach Angaben des Kultusministeriums darum, in welcher Form die Schulen zu einem weitgehenden Regelbetrieb zurückkehren können. "Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, damit möglichst alle Schülerinnen und Schüler zügig wieder an fünf Tagen in der Woche in die Schule gehen können", erklärte Kultusstaatssekretär Manuel Lösel in Wiesbaden.

An der "Konzeptgruppe Schuljahresbeginn 2020/2021" seien unter anderem 15 Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Vertreter der Lehrer, Schüler und Eltern beteiligt. Unabhängig vom Ausgang der Beratungen sei schon jetzt klar, dass der Unterricht auch nach den Ferien ein anderer sein werde als noch vor Ausbruch der Pandemie, erklärte Lösel.

Mädchen geht Treppe hoch mit Abstandsschild

+++ Staatskanzlei warnt vor Betrugsmails +++

10.36 Uhr: Die Staatskanzlei warnt aktuell vor einer Betrugsmasche mit gefälschten E-Mails. Darin würden Vereine dazu aufgefordert, einen Antrag auf Corona-Vereinshilfe an eine entsprechende E-Mail-Adresse zu schicken. Absender sei angeblich das Hessische Innenministerium. Doch das werde ausschließlich auf einen Antrag oder eine Nachfrage des Vereins hin tätig, teilte die Staatskanzlei auf Twitter mit.

Aktuell sind gefälschte Mails in Umlauf, die vorgeben, vom Hessischen Innenministerium zu kommen. Anträge auf und Nachfragen zur Corona-Vereinshilfe sind ausschließlich an corona-vereinshilfe@sport.hessen.de zu richten. Mehr Infos: https://t.co/9SoXV88mYf

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+++ Filmfest "Nippon Connection" startet online +++

9.35 Uhr: Vor 20 Jahren wollten einige Studenten einfach mal ein paar aktuelle japanische Filme nach Frankfurt holen. Inzwischen ist "Nippon Connection" zum größten japanischen Filmfest weltweit geworden. Wegen der Corona-Pandemie findet es im Jubiläumsjahr online statt, Beginn ist am heutigen Dienstag. Auf der Plattform Vimeo werden rund 70 Filme zu sehen sein. Ein verschlanktes Rahmenprogramm mit Baby-Shiatsu und Karaoke, kommentiertem Filmeschauen oder einem exklusiven Interview mit dem Regisseur Werner Herzog wird auf verschiedenen digitalen Plattformen präsentiert.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Von Miet-Vätern und japanischer Comedy

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+++ Fluggastzahl in Frankfurt erholt sich etwas +++

8.30 Uhr: Die Passagierzahl am von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen hat sich in der Woche ab Pfingsten etwas nach oben bewegt. Vom 1. bis 7. Juni zählte der Betreiber Fraport am Frankfurter Flughafen 111.823 Fluggäste und damit 92,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag mitteilte. Das waren gut 36.500 Passagiere mehr als in der Woche zuvor - da hatte der Rückgang im Jahresvergleich 94,7 Prozent betragen.

Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres nun um 12,8 Prozent auf 34.616 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 81,8 Prozent auf 1.926 Starts und Landungen zurück.

+++ 30 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

7.56 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen - und zwar um 30 Fälle. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiterhin bei 484 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.237 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.300 (91 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

+++ Alle Schüler zurück: Testphase in Planung +++

7.09 Uhr: In den hessischen Schulen könnte es früher als erwartet zu einem Wiedersehen aller Schüler kommen. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erwägt nach eigener Aussage eine Art Testbetrieb in den beiden Wochen vor den Sommerferien. Das hatten renommierte Virologen und Mediziner angeregt. So könnte man anschließend besser abschätzen, ob und wie stark die Infektionszahlen anschließend steigen und entsprechend gegensteuern.

Man werde das "sehr ernsthaft prüfen", sagte Lorz in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. "Allerdings möchte ich betonen, dass auch der erhoffte Regelbetrieb nach den Sommerferien nicht der gleiche sein wird wie vor Corona. Wahrscheinlich wird zumindest das erste Schulhalbjahr noch von gewissen Einschränkungen geprägt sein, selbst wenn wir die Abstandsregeln aufgeben und die Gruppengrößen wieder auf den regulären Stand bringen."

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zum Video Testbetrieb für Schulöffnung in Planung

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+++ Freibäder ab Montag geöffnet? +++

6.45 Uhr: Nach einem Medienbericht startet in der kommenden Woche die Freibadsaison in Hessen. Die Gelnhäuser Zeitung berichtet, dass die Bäder ab Montag für alle Besucher öffnen sollen. Das habe Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bereits am Freitag in einer Telefonkonferenz erklärt. Bedingung: Pro Badegast müssen die Bäder fünf Quadratmeter Liegefläche vorhalten - und die Gäste müssen die Hygieneregeln strikt einhalten. Bisher können nur Vereinsmitglieder in die Schwimmbäder.

Grundlage der Meldung ist eine Mitteilung der Initiative für eine behutsame Öffnung der Freibäder in Hessen. Sie bezieht sich auf eine Zusage durch den Hessischen Landkreistag, der die Meldung auf Anfrage des hr wiederum nicht bestätigen wollte.

Freibad frei 2019

+++ Steuerzahlerbund kritisiert Neuverschuldung +++

6.33 Uhr: Der Beschluss der Landesregierung zur Auflage eines Sondervermögens in der Coronakrise in Höhe von 12 Milliarden Euro stößt beim Bund der Steuerzahler Hessen auf entschiedene Ablehnung. "Die Folgen wären unnötig hohe Ausgaben und auch eine Neuverschuldung unvorstellbaren Ausmaßes", sagt Joachim Papendick, Vorsitzender des Bundes. Wenn die Regierung Schulden "auf Vorrat" aufnehme, drohe mangelnde Disziplin. Der Druck nehme ab, Ausgaben auf ihre Notwendigkeit zu prüfen.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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