In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Hessischer Außenhandel mit Europa leidet unter Corona-Krise

    Der hessische Außenhandel mit europäischen Partnern ist wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal deutlich geschrumpft. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, importierte Hessen von April bis einschließlich Juni Waren im Wert von knapp 12,3 Milliarden Euro aus europäischen Ländern. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang um 11,3 Prozent. Die Exporte von hessischen Händlern nach Europa hätten sich um 21,1 Prozent auf ein Volumen von acht Milliarden Euro reduziert.

  • Neun von zehn Veranstaltern droht Insolvenz

    Abgesagte Konzerte und Messen, Theatervorstellungen vor einer Handvoll Besucher und dabei kaum finanzielle Unterstützung: Die Veranstaltungsbranche fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. In Wiesbaden wollen daher auch am Mittwoch wieder Betroffene vor dem Landtag demonstrieren, wie Sie hier nachlesen können.

  • Dekabank rechnet mit sinkendem Gewinn

    Dank kräftiger Nachfrage nach Wertpapieren hat die Dekabank im ersten Halbjahr trotz Corona-Krise den Gewinnrückgang in Grenzen halten können. Mit 162,5 Millionen Euro lag das wirtschaftliche Ergebnis dennoch um gut ein Viertel unter dem Vorjahreswert (223,1 Mio Euro), wie der Fonds- und Zertifikateanbieter am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Ein Grund: eine deutlich erhöhte Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet die Deka-Gruppe mit einem Gewinn unter dem Vorjahreswert von 434 Millionen Euro.

    Dekabank
  • Gemeinschaftshäuser in Fulda für Feiern länger geschlossen

    Im Landkreis Fulda bleiben die öffentlichen Gemeinschaftshäuser für private Feiern bis zum 31. Oktober geschlossen. Das haben die Bürgermeister im Landkreis beschlossen, wie die Fuldaer Zeitung berichtet. Ursprünglich galt diese Regelung nur bis zum 30. August, wurde nun aber verlängert. Für die Kommunen sei es nicht möglich, die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auf privaten Feiern sicherzustellen, hieß es zur Begründung. Ob die Stadt Fulda sich mit ihren alleine schon 23 Gemeinschaftshäusern anschließt, werde erst in Kürze erörtert, erklärte ein Stadtsprecher auf hr-Anfrage.

  • Abgesagtes U19-Derby wird an geheimem Ort nachgeholt

    Erst sollte gespielt werden, dann kam die Absage aufgrund der Corona-Maßnahmen in Offenbach, jetzt gibt es einen neuen Termin: Im Hessenpokal-Derby zwischen dem Nachwuchs von Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt rollt am Mittwoch der Ball. Der Ort bleibt aber geheim, wie Sie hier nachlesen können.

  • Stada profitiert: Gute Geschäfte in Corona-Krise

    Der Arzneihersteller Stada aus Bad Vilbel (Wetterau) hat von Zukäufen und einer starken Medikamentennachfrage in der Corona-Krise profitiert. Dank mehrerer Übernahmen vor allem im Osteuropa-Geschäft wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro, teilte der Grippostad-Hersteller am Mittwoch mit. Aus eigener Kraft stand ein Plus von 9 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Dabei wirkte sich die Corona-Krise unterschiedlich aus: Während Stada im Frühjahr von Hamsterkäufen etwa bei Immunpräparaten und Schmerzarzneien profitierte und zeitweise auf Rekordniveau produzierte, hatten die Hessen im zweiten Quartal mit Gegenwind zu kämpfen. In Ländern wie Russland, wo Verbraucher in der Regel ihre Medikamente selbst bezahlen müssen, sank die Nachfrage deutlich. Dort suchten weniger Menschen Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser auf, erklärte Stada. Unterm Strich wuchs der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 337 Millionen Euro. Angaben zum Nettogewinn gab es nicht.

    Stada-Zentrale in Bad Vilbel.
  • Immer noch Verzögerungen bei der Autozulassung

    Nach den pandemiebedingten Verzögerungen bei den Kfz-Zulassungsstellen hat sich der Betrieb in Hessen noch nicht normalisiert. Die Menschen müssen teils wochenlang warten, bis ihr Gefährt an-, um- oder abgemeldet ist, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei hessischen Behörden ergab. "Privatkunden, die einen Termin buchen wollen, haben aktuell Vorlaufzeiten von ein bis zwei Wochen", teilte etwa die Zulassungsbehörde in Offenbach mit. Vor den coronabedingten Beschränkungen hätten die Menschen spätestens nach drei Tagen einen Termin bekommen. "Wir können nicht beliebig viele Kunden ins Gebäude lassen, wenn die Vorgaben zu den Abstandsregelungen eingehalten werden sollen. Das begrenzt die Anzahl der verfügbaren Termine", begründete die Offenbacher Behörde die längeren Wartezeiten.

  • Top-Thema

    216 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Hessen um 216 gestiegen. Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Infektionen liegt damit laut RKI (Stand 26.08.2020, 0 Uhr) inzwischen bei 15.025. Etwa 12.700 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion waren nicht zu beklagen. Die Menge der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt weiterhin bei 528.

    In Offenbach stieg der 7-Tage-Inzidenzwert auf 59,0 Fällen auf 100.000 Einwohner. In Wiesbaden stieg der Wert auf 44,9, in Frankfurt bleibt er mit 32,7 ebenfalls erhöht. Im Kreis Groß-Gerau ist die Tendenz mit 28,4 leicht rückläufig.

  • Straßensperrung in Kassel für Partys sorgt für Diskussionen

    Um feiernden Menschen in Coronazeiten mehr Platz zu geben, hatte Kassel die Friedrich-Ebert-Straße für den Autoverkehr gesperrt. So sollte die Einhaltung der Abstandsregel ermöglicht werden. Doch das Konzept ging nicht auf und löste in der Stadt heftige Diskussionen aus.

  • Test: Wie verbreitet ist die Corona-Warnapp?

    Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionen mit dem Virus besser nachzuverfolgen. Doch wie viele Menschen nutzen die Anwendung? Experten des hr-Datenteams haben in Fußgängerzonen in Frankfurt und Limburg die - nicht repräsentative - Stichprobe gemacht. Das Ergebnis überrascht.

  • Top-Thema

    Hochzeitsgäste uneinsichtig nach Feier mit vielen Neuinfektionen

    Im Zusammenhang mit einer Hochzeitsfeier sind bislang mindestens 20 Menschen in Wiesbaden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt stieg auf 40,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. An der Feier am 15. August im Mainzer Stadtteil Mombach hatten rund 100 Gäste teilgenommen, unter ihnen mindestens eine infizierte Person. Das Gesundheitsamt berichtete von Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung der Kontakte.

    Angaben zu Kontaktpersonen seien ungenau, Gästelisten unvollständig oder die Angaben falsch gewesen. Manche hätten beim Anruf des Gesundheitsamts auch einfach aufgelegt. Zudem seien bei der Feier zugesicherte Vorkehrungen wie Abstandhalten und Durchlüften nicht eingehalten worden. Sowohl dem Brautpaar als auch Festbesuchern drohen Strafen.

  • Top-Thema

    Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hanau steigt weiter

    In Hanau ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erneut gestiegen. Der Wert pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen hat sich nach Angaben der Stadt am Dienstag auf 70 erhöht. Am Montag hatte der Wert bei 63 gelegen. Hanau habe damit einen "neuen, bedauerlichen Rekordwert" erreicht, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Sollte in dieser Woche die Schwelle von 75 Neuinfektionen erreicht werden, müsse das Land Hessen in die weitere Bekämpfung der örtlichen Pandemie mit eingeschaltet werden, hieß es in der Mitteilung.

  • Top-Thema

    Mörfelden-Walldorf schließt Sporthallen

    Die Stadt Mörfelden-Walldorf (Groß-Gerau) schließt ihre Sporthallen. Erst einmal bis zum 30. August bleiben die Hallen für Vereine zu, weil die Zahl der Corona-Fälle steigt. Das hat die Stadt am Dienstag mitgeteilt. "Ich hoffe, dass eine Verlängerung der Maßnahmen nicht nötig wird", sagte Bürgermeister Thomas Winkler (Grüne). Hintergrund ist eine Hochzeitsfeier am 14. August in Kelsterbach, auf der sich nach aktuellem Stand rund 30 der etwa 160 Gäste mit dem Corona-Virus infizierten. Ein großer Teil der Hochzeitsgesellschaft lebt in Mörfelden-Walldorf. Schon letzte Woche hatte der Kreis Groß-Gerau deswegen in Mörfelden-Walldorf und anderen Städten den Schulsport bis auf Weiteres gestoppt.

  • Top-Thema

    Fußball-Verband sorgt sich um Spielplan

    Der Hessische Fußball-Verband (HFV) befürchtet angesichts der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Zeit Auswirkungen auf den Spielbetrieb der neuen Saison. "Unsere Spielplaner tauschen sich diesbezüglich aus und beurteilen, wie das Spielgeschehen bei Bedarf am Sinnvollsten verlagert werden kann", sagte HFV-Präsident Stefan Reuß in einer Mitteilung: "Dafür müssen die entsprechenden Puffer in den Spielplänen bewertet werden."

    In einzelnen Kreisen hat die Entwicklung bereits Einfluss auf den Trainings- und Spielbetrieb. So dürfen etwa Vereine in Hanau und fünf weiteren Kommunen im Main-Kinzig-Kreis für vorerst einen Monat nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Auch in Offenbach gibt es Einschränkungen.

  • Lufthansa verzichtet auf Gebühren für Umbuchungen

    Die Lufthansa verzichtet in der Corona-Pandemie darauf, von ihren Kunden bei Umbuchungen zusätzliche Gebühren zu verlangen. In sämtlichen Tarifen könnten Tickets bis Jahresende mehrfach gebührenfrei auf ein anderes Datum oder ein anderes Reiseziel umgebucht werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Man komme damit den Kunden bei der flexiblen Reisegestaltung noch weiter entgegen.

    Bislang war unter dem Eindruck der Pandemie eine einmalige Umbuchung kostenfrei gestellt worden. Die neue Regelung gelte weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen bei den Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels. Nachzahlungen könnten sich erst ergeben, wenn bei dem neuen Flug die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar sei.

  • Top-Thema

    Abwasser gibt Auskunft über Infektionsverbreitung

    Forscher aus Aachen und Frankfurt haben eine Methode zur Überwachung von Corona-Infektionen über das Abwasser entwickelt. Erstmals für Deutschland sei gezeigt worden, dass sich Genmaterial von Sars-CoV-2 mit modernen molekularen Methoden in Kläranlagen nachweisen lasse, teilte die RWTH Aachen mit. Die gemessene "Virenfracht" einer Anlage erlaube dabei Rückschlüsse auf die Anzahl der mit Corona infizierten Menschen im Einzugsgebiet.

    Nach Angaben der Angaben der Forscher lasse sich anhand der Methode ermitteln, ob der Maßnahmenwert von 50 Inzidenzen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird. Die Wissenschaftler aus Aachen und Frankfurt wollen ihr Wissen nun für eine "baldige Anwendung" bereitstellen und sich mit den Behörden abstimmen. Eine Bestimmung der Dunkelziffer an Infizierten, die nicht über Labor-Tests erfasst werden, erlaube ihre Methode bislang gleichwohl noch nicht.

    Klärwerk
  • Top-Thema

    18 Infizierte durch Hochzeitsfeier

    Bei einer Hochszeitsfeier mit rund 100 Gästen sollen sich nach Angaben des Wiesbadener Gesundheitsamtes bislang 18 Einwohner der hessischen Landeshauptstadt mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Feier fand bereits am 15. August in einer Halle in Mainz statt. In Rheinland-Pfalz waren zu diesem Zeitpunkt Veranstaltungen mit bis 150 Teilnehmern erlaubt.

    Die Nachverfolgung der Teilnehmer erweist sich nach Angaben des Gesundheitsamtes als schwierig. Eine Gästeliste habe nicht vorgelegen. Erst jetzt, zehn Tage später, hätten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes alle Namen und Adressen recherchiert. Unter den Gästen seien auch Menschen, die sich weigerten anzugeben, wen sie in den letzten Tagen getroffen haben. Das macht es unmöglich, Infektionsketten zu verfolgen. Zum Teil werden nun Bußgelder verhängt. Als Erste hatten die Zeitungen der Verlagsgruppe Rhein-Main über den Fall berichtet.

  • Top-Thema

    Weniger Passagiere am Frankfurter Flughafen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben bei ihrer Erholung aus dem Corona-Tief einen Rückschlag erlitten. Nach dem Ende der hessischen Sommerferien zählte der Flughafenbetreiber Fraport in der Woche vom 17. bis 24. August 330.428 Fluggäste und damit 78,7 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 23.000 Passagiere weniger als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 77,3 Prozent betragen hatte. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 12,3 Prozent auf 33.905 Tonnen, nachdem der Rückgang in der Vorwoche im Jahresvergleich 13,7 Prozent betragen hatte.

    Terminal im Frankfurter Flughafen
  • Doch kein U19-Derby zwischen OFC und Eintracht

    Erst sollte gespielt werden, nun doch die Absage: Das Pokal-Derby zwischen dem Nachwuchs von Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt findet nicht statt. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt dem hr. Ein interner Stab habe dies entschieden. Für die Partie gibt es demnach keine Sondergenehmigung. Offenbach ist aktuell der Corona-Hotspot in Hessen. Seit mehreren Tagen schon überschreitet die Stadt die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen innerhalb von sieben Tagen.

  • Top-Thema

    Weitere Corona-Fälle an Schulen

    Weitere Schulklassen in Hessen müssen nach Bekanntwerden von Corona-Fällen in häusliche Isolation. In Dieburg waren am Montag sowohl an der Marien- als auch an der Goetheschule Kinder positiv getestet worden. Ebenfalls am Montag meldete das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises einen Fall an der Johannes-Gutenberg-Schule in Ehringshausen. Eine zehnte Klasse wurde daraufhin in Isolation geschickt. Alle 27 Mitschüler und Lehrkräfte des betroffenen Schülers seien inzwischen ebenfalls getestet worden. Im Schwalm-Eder-Kreis gab es Corona-Infektionsfälle an gleich fünf Schulen: der Theodor-Heuss-Schule Homberg/Efze, der Grundschule Osterbachschule in Homberg/Efze, der Georg-August-Zinn-Schule in Gudensberg, der Grundschule Gudensberg und der Jugenddorf-Christophorusschule Oberurff. Die betroffenen Lerngruppen und Kontaktpersonen seien in Quarantäne geschickt worden, teilte ein Sprecher des Kreises am Dienstag mit.

  • Top-Thema

    152 Neuansteckungen, keine weiteren Todesfälle

    Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Neuninfektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Hessen um 152 gestiegen. Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Infektionen liegt damit laut RKI (Stand 25.08.2020, 0 Uhr) inzwischen bei 14.809. Etwa 12.500 Betroffene gelten mittlerweile wieder als geheilt. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion waren nicht zu beklagen.

    In Offenbach liegt der 7-Tage-Inzidenzwert unverändert bei 54,4 Fällen auf 100.000 Einwohner. In Wiesbaden stieg der Wert auf 40,9, in Frankfurt hingegen ist die Tendenz leich rückläufig. Hier lag der Wert bei 31,4.

  • Top-Thema

    Coronabedinger Lernrückstand: Ein Situationsbericht

    Die Lehrergewerkschaft GEW fordert kürzeren Unterricht an Schulen, in denen die Maskenpflicht auch während des Unterrichts gilt. Doch wegen Schulschließungen und Homeschooling haben Schüler Nachholbedarf. Die hessenschau hat sich an Schulen umgehört, wie es um den Lernstand der Schüler steht.

  • Covid-19: Von der Intensivstation zurück in den Alltag

    Teil eins der hessenschau-Wochenserie "Ein ganzes halbes Jahr Corona" blickt auf das Schicksal von Heinz Rödling aus Nidda (Wetterau). Der 67-Jährige hatte sich im Skiurlaub am Corona-Virus infiziert. Die vermeintliche "Erkältung" wird zur lebensbedrohlichen Situation: Vier Wochen lag Rödling auf der Intensivstation der Uniklinik Gießen im künstlichen Koma. Die Ärzte können sein Leben retten, und langsam kämpft sich der 67-Jährige zurück in den Alltag.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Covid-19: Von der Intensivstation zurück in den Alltag

    hessenschau vom 24.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Pflichttests für Urlauber wieder vor Abschaffung

    Die erst kürzlich eingeführte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten soll nach Ende der Sommerreisesaison wieder abgeschafft werden. Auch die kostenlosen Corona-Tests für Urlauber aus Nicht-Risikogebieten soll es dann nicht mehr geben. Entsprechende Vorschläge legten die Gesundheitsminister von Bund und Länder am Montag vor. Die geplante Neuausrichtung wird unter anderem damit begründet, dass die Labore in Deutschland inzwischen an ihre Grenzen stießen, sowohl beim Personal als auch bei der Verfügbarkeit von Materialien. Die Kapazitäten sollten wieder stärker im Bereich Pflege und Krankenhäuser genutzt werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

    Konkret geplant ist demnach, dass für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder ausschließlich die Quarantäneregelung gelten soll. Das heißt: Die Betroffenen müssen sich wie bisher beim Gesundheitsamt melden und sich in Quarantäne begeben. Diese soll im Unterschied zur jetzigen Regelung erst dann enden, wenn mit einem frühestens fünf Tage nach der Einreise gemachten Test ein negatives Ergebnis vorgewiesen wird.

  • Top-Thema

    Verschärfte Regeln in Hanau und fünf MKK-Kommunen

    Die Stadt Hanau und mehrere Anrainer-Kommunen im Main-Kinzig-Kreis haben auf die zuletzt deutlich gestiegenen Corona-Neuinfektionen mit weiteren Einschränkungen reagiert. Ähnlich wie zuvor bereits in der Stadt Offenbach wurden am Montag verschärfte Maßnahmen in der Gastronomie, strengere Kontaktbeschränkungen und weniger Besucher bei Veranstaltungen beschlossen. Konkret sollen Bars, Kneipen und Restaurants um 24 Uhr schließen. Treffen von Gruppen in der Öffentlichkeit werden auf fünf Personen oder zwei Haushalte begrenzt. Veranstaltungen unter freiem Himmel dürfen von maximal 100 und in geschlossenen Räumen von 50 Menschen besucht werden. An weiterführenden Schulen herrscht zudem im Unterricht Maskenpflicht.

    Neben Hanau, das verstärkte Kontrollen der Maßnahmen ankündigte, gelten die Regelungen auch in Bruchköbel, Erlensee, Maintal, Neuberg und Nidderau.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Hanau informiert über Corona-Maßnahmen

    hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 24.08.2020
    Ende des Videobeitrags