In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Sonntag, 24. Mai.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Zwei Wiesbadener Altenheime unter Quarantäne +++

15.30 Uhr: Wegen 30 Corona-Fällen stehen in Wiesbaden zwei Altenheime unter Quarantäne. Im Maternus Seniorencentrum Kapellenstift seien insgesamt 26 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Betroffen seien 18 Bewohner und acht Pflegekräfte.

Im Altenpflegeheim im Toni-Sender-Haus sind laut Mitteilung insgesamt vier Personen positiv auf das Virus getestet worden. Der erste Fall wurde bereits am vergangenen Donnerstag bekannt, ein Bewohner hatte sich infiziert. Daraufhin wurden alle Bewohner, Mitarbeiter und die Mitarbeiter der angrenzenden Kindertagesstätte getestet. Laut der Ergebnisse, die der Stadt am Sonntag mitgeteilt wurden, haben sich bei zwei weitere Bewohner und eine Pflegekraft positive Befunde ergeben. Die betroffenen Bewohner befinden sich in stationärer Behandlung, die Pflegekraft ist in häuslicher Quarantäne.

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+++ Zahl Infizierter nach Gottesdienst-Besuch weitet sich aus +++

15.02 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Zusammenhang mit einem Gottesdienst in einer Frankfurter Baptisten-Kirche ist weiter gestiegen. Allein in Frankfurt hätten sich dadurch mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Sonntag sagte. Am Samstag war man noch von mehr als 40 Infizierten in Zusammenhang mit dem Gottesdienst im gesamten Rhein-Main-Gebiet ausgegangen.

26 Infizierte wohnen im Wetteraukreis, wie der Kreis am Sonntag mitteilte, und 17 in Hanau, wie es von Stadt hieß. Zudem gibt es dem Sozialministerium zufolge noch mehrere Fälle im Hochtaunuskreis. Möglicherweise seien auch noch andere Landkreise betroffen, sagte eine Sprecherin. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest. Im Wetteraukreis wurden im Zusammenhang mit den 26 Infizierten weitere 76 Menschen in Quarantäne geschickt, wie der Kreis am Sonntag berichtete. Wo die restlichen Infizierten wohnen, ist noch nicht bekannt.

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+++ Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten +++

10.28 Uhr: Die Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten - und hat dazu konkrete Ziele genannt. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte am Sonntag einen Bericht der "Bild am Sonntag". Demnach sollen in der zweiten Junihälfte aus Frankfurt rund 20 Ziele wieder angeflogen werden - darunter Heraklion (Kreta), Rhodos, Dubrovnik, Faro, Venedig, Ibiza und Malaga. Auch die Ferieninsel Mallorca soll ab Mitte Juni deutlich häufiger angeflogen werden. Die spanische Regierung hatte angekündigt, im Juli die Grenzen für ausländische Touristen zu öffnen. In Lufthansa-Kreisen wurde darauf hingewiesen, bei bereits stattfindenden Flügen auf die Ferieninsel seien oft Passagiere etwa mit doppelter Staatsangehörigkeit an Bord.

+++ Gesundheitsforscher warnt vor Infektionsrisiko im Urlaub +++

8.30 Uhr: Der Arzt und Gesundheitsforscher Max Geraedts von der Universität Marburg warnt vor der kommenden Urlaubszeit. Wenn Menschen vielerorts wieder eng zusammenkämen, könnte das ausreichen, um wieder einen starken Anstieg an Infektionen loszutreten. Gerade die Reisezeit berge das Risiko, dass sich das Virus noch flächendeckender ausbreite als bisher schon. Also auch an Orte, die bislang verhältnismäßig verschont geblieben seien.

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+++ 92 Neuinfektionen, zwei neue Todesfälle +++

7.32 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 92 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um zwei auf 460. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.762 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Dieser Grenzwert wurde in Hessen in der Vergangenheit in vier Kreisen überschritten: im Kreis Hersfeld zum 3.4, im Landkreis Limburg zum 26.3., im Werra-Meißner-Kreis in der Woche vor Ostern und im Odenwaldkreis ab dem 1. April. Dort wurde zum 22. April auch der bisherige hessische Spitzenwert erreicht, von 85,7 Neufällen je 100.000 in sieben Tagen. Eine Übersicht mit allen hessischen Landkreisen finden Sie hier.

Hinweis: Bislang haben wir in unserem Ticker die aktuellen Zahlen vermeldet, die das Sozialministerium täglich um 14 Uhr veröffentlicht. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht Zahlen für alle hessischen Landkreise und greift dabei auf dieselbe Datenbank zurück - allerdings bereits um 0 Uhr. Zusätzlich schätzt das RKI die tägliche Zahl der Genesenen. Da wir auf diese Schätzung in der Vergangenheit sowieso bereits zurückgegriffen haben, werden wir aus Gründen der Einheitlichkeit ab sofort jeden Morgen die Zahlen des RKI melden.

+++ Hohe Einnahmeverluste für RMV im Jubiläumsjahr +++

7.30 Uhr: Leere Busse und Bahnen in der Corona-Krise haben für hohe Einnahmeverluste im öffentlichen Nahverkehr gesorgt. Zahlen dazu stünden noch nicht fest, sagte der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), Knut Ringat, der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit liefen Feststellungen und Gespräche, wie groß der Schaden sei. Unklar sei auch, wie sich die Situation entwickele. Die Einnahmeausfälle müssten über öffentliche Mittel ausgeglichen werden. Zwischenzeitlich seien die Fahrgastzahlen auf 10 bis 20 Prozent zurückgegangen.

"Der RMV hat in Abstimmung mit dem Land und den Gesellschaftern die Verkehrsunternehmen mit Unterstützung von Land und Kommunen unverändert weiter bezahlt. Sonst hätten wir in kürzester Zeit eine Welle an Insolvenzen bei den Verkehrsunternehmen", sagte Ringat. Derzeit füllten sich die Busse und Bahnen allmählich wieder. "Wir werden wahrscheinlich bis 2022 oder 2024 brauchen, bis wir die früheren Fahrgastzahlen wieder haben. Momentan ist das ein Blick in die Glaskugel", sagte Ringat.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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