Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom 10. Mai 2020.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Nicht angemeldete Demo in Wiesbaden +++

19.00 Uhr: Auf dem Dern'schen Gelände in Wiesbaden haben sich am Sonntag knapp 200 Menschen versammelt, um gegen die von der Landesregierung verhängten Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Dazu wurden auch entsprechende Schilder präsentiert. Offenbar war in sozialen Netzwerken zu dem Protest aufgerufen worden.

Angemeldet war die Demonstration allerdings nicht, wie die Polizei berichtete. Sie löste die Versammlung deshalb mittels Lautsprecherdurchsagen auf. Immerhin hatten sich den Angaben zufolge die Teilnehmer an die Abstandsregeln gehalten.

+++ Frankfurt öffnet weitere Trausäle, begrenzte Gästezahl +++

15.50 Uhr: Die Stadt Frankfurt öffnet von Montag an weitere Trausäle. Neben dem Römer und dem Emmerichpavillon, die schon seit dem 4. Mai für Brautpaare offenstehen, können sich Heiratswillige demnächst auch wieder im Haus Rosenbrunn im Palmengarten, dem Seckbacher Rathaus und der Nikolauskapelle in Bergen-Enkheim das Ja-Wort geben.

Gemäß den Verordnungen des Landes sind dazu auch wieder Gäste zugelassen, allerdings in begrenzter Zahl. Wie viele Menschen den Eheschließungen beiwohnen dürfen, wird laut einer Mitteilung der Stadt individuell nach den räumlichen Gegebenheiten und Hyienemaßnahmen entschieden.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

15.16 Uhr: Was sich jenseits von Hessen im Bereich Corona tut, bereiten übrigens die Kollegen von tagesschau.de für Sie auf. Heute geht es unter anderem um eine Idee der Grünen zu neuen Corona-Warnstufen, die so ähnlich offenbar auch schon der britische Premier Boris Johnson hatte. Außerdem wird erklärt, was das Leid spanischer Erntehelfer mit den Gemüsepreisen in Deutschland zu tun hat und dass die Bahn in der Pandemie zumindest statistisch ganz gut über die Gleise kommt. All das und noch viel mehr finden Sie hier.

+++ 8.992 Corona-Fälle, 411 Tote +++

14.41 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.992 gestiegen. Das sind 45 Fälle mehr als am Samstag, wie das Sozialministerium am Sonntag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um eins auf 411. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher die meisten Todesfälle (55).

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Sonntag 8.998 Corona-Fälle (Stand: 9.05 Uhr), von denen inzwischen rund 7.500 (83,4 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

+++ Was die Auslegungshinweise im Einzelnen bedeuten +++

14.09 Uhr: Zu den bereits erwähnten Auslegungshinweisen der Landesregierung: Der Teufel steckt auch hier im Detail - zum Beispiel sind Demos weiter möglich, andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern aber schwierig. Saunen bleiben zu, Wellnessstudios und Spa-Betriebe können aber unter Auflagen öffnen. Mehr dazu hier.

+++ E-Scooter geraten ins Schleudern +++

13.26 Uhr: Im aktuellen Corona-Update geht es unter anderem darum, dass die E-Scooter-Branche durch die Pandemie gewaltige Probleme bekommen hat. Hier geht's zum Nachhören.

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+++ Auslegungshinweise zu weiteren Corona-Lockerungen +++

11.31 Uhr: Zahlreiche Lockerungen in der Corona-Krise hat die Landesregierung am Donnerstag mitgeteilt. Wie genau diese neuen Regeln zu verstehen sind und was sie konkret im Alltag bedeuten, erläutern das hessische Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium in Auslegungshinweisen, die nun auf den Internetseiten der Landesregierung nachzulesen sind.

+++ Tatort-Dreharbeiten auf September verschoben +++

10.11 Uhr: Menschen umarmen sich, geben sich die Hand, und einen Mundschutz trägt niemand: Zumindest im Fernsehen herrscht häufig noch die Normalität, die seit Wochen im Alltag fehlt. Doch die Dreharbeiten gestalten sich zunehmend schwierig. Bei einer Tatort-Produktion sind beispielsweise gerne mal 45 Menschen oder mehr vor und hinter der Kamera. Abstand halten geht kaum. Entsprechend wurde der Dreh für den neuen hr-Tatort vom Mai auf den September verschoben. Auch die Filmförderung HessenFilm berichtet: "Es wird deutlich weniger gedreht“

+++ Demozug in Limburg gestoppt +++

08.45 Uhr: Die Polizei hat am Samstagnachmittag eine nicht angemeldete Demo in Limburg gestoppt. Laut einer Polizei-Mitteilung gingen die 60 bis 70 Teilnehmer "eng geschlossen und schweigend" vom Neumarkt zur Plötze. Weil die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden, schritten die Beamten demnach ein, stellten Personalien fest und erteilten Platzverweise. Kurz darauf versammelten sich einige der Teilnehmer offenbar erneut auf dem Neumarkt. Die Beteiligten erwarten Ordnungswidrigkeitsanzeigen.

In der Innenstadt in Fulda protestierten rund 20 Demonstranten gegen die Corona-Beschränkungen. Zugleich versammelten sich auf dem Uniplatz zugleich zeitweise bis zu 400 Menschen, die teils gegen die angemeldete Versammlung protestiert haben oder einfach Passanten waren. Die Einhaltung der Abstandsregelungen sei so nur schwer umsetzbar gewesen, teilte die Polizei mit. Mehr hören Sie in unserem aktuellen Corona-Update.

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++ Das Perfide an Verschwörungsmythen +++

8.23 Uhr: Je abstruser, umso besser: Verschwörungsmythen haben aktuell wieder Konjunktur. Was dahinter steht, welche Techniken diese Menschen einsetzen und warum so viele das glauben, erklärt der Physiker Holm Gero Hümmler im hessenschau.de-Interview.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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