Corona Coronavirus Sujet

In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom 13. Mai.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Die wichtigsten Meldungen:

Corona in Hessen: Aktuelle Meldungen im Ticker

+++ Offenbacher Schule nach zwei Corona-Fällen geschlossen +++

20.58 Uhr: Nachdem an einem Gymnasium in Offenbach zwei Corona-Fälle aufgetreten sind, hat die Schule den Präsenzunterricht bis kommenden Freitag (15. Mai) ausgesetzt. Bereits vor einer Woche war bei einem Schüler eine Corona-Infektion nachgewiesen worden. Daraufhin wurden knapp 30 Schüler und Lehrer der entsprechenden Klasse in Quarantäne geschickt und auf das Virus getestet. Bei einer Schülerin fiel der Test positiv. Ob sie sich bei ihrem Mitschüler oder über einen anderen Weg angesteckt hat, versucht das Gesundheitsamt derzeit zu ermitteln. Bis alle Kontaktpersonen gefunden und getestet wurden, hat die Schulleiterin den Unterricht pausiert. Mehr dazu erfahren Sie im hessenschau-Beitrag.

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zum Video Unterricht an Offenbacher Schule nach zwei Corona-Fällen ausgesetzt

hessenschau vom 13.05.2020
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+++ Angst vor Minusgeschäft: Viele Restaurants bleiben weiter zu +++

20.21 Uhr: Ab Freitag dürfen Restaurants und Cafés in Hessen wieder öffnen. Die hohen Auflagen stellen viele Gastronomen aber vor eine kaum lösbare Aufgabe: Unter anderem müssen sie Namen und Anschrift der Gäste notieren, pro fünf Quadratmeter Raum dürfen sie zudem nur einen Gast bewirten. Ein Minusgeschäft, sagen viele Gastronomen und werden deshalb am Freitag nicht öffnen.

+++ Bouffier befürwortet stufenweisen Verzicht auf Grenzkontrollen +++

19.37 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sieht in den geplanten Lockerungen von Grenzkontrollen und Reiseverkehr innerhalb der EU einen dringend nötigen Schritt für den Zusammenhalt der europäischen Gemeinschaft. Die Entscheidung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für einen stufenweisen Verzicht auf Grenzkontrollen und Einreisebedingungen sei aus zwei Gründen richtig und geboten, sagte Bouffier der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Erstens: Das Pandemiegeschehen der Länder um Deutschland herum entwickelt sich weitgehend positiv. Zweitens: Wir dürfen die europäische Gemeinschaft emotional nicht weiter belasten."

Der CDU-Politiker betonte: "Die Einschränkungen in den Grenzgebieten, etwa in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen oder im Saarland, mit Kontaktverboten für Eheleute oder Einreisestopp für feste Arbeitskräfte - das kann so nicht weitergehen."

+++ Kuriose Corona-Regeln beim Bundesliga gucken +++

19.18 Uhr: Nach zwei Monaten Zwangspause rollt am Wochenende in Bundesliga und 2. Liga wieder der Ball. Passend dazu dürfen auch die Kneipen ab Freitag öffnen. Einem gemeinsamen Fußball-Genuss wie vor der Corona-Krise steht trotzdem einiges im Wege. Welche Regeln und Beschränkungen gelten, wenn Sie im kleinen privaten Kreis schauen, einen Kneipenbesuch planen oder gar ein Public Viewing-Event in Erwägung ziehen, lesen Sie in unserem Beitrag.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

18.55 Uhr: Während wir Sie in unserem Corona-Ticker über die aktuelle Situation in Hessen informieren, halten unsere Kollegen bei tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein kleiner Auszug der Meldungen vom Mittwoch:

  • Der österreichische Wintersportort Ischgl, in dem sich im Frühjahr hunderte Menschen mit dem Coronavirus infizierten, ist inzwischen coronafrei.
  • Britische Forscher wollen in einer Genstudie untersuchen, warum manche Menschen nach einer Corona-Infektion schwer erkranken, während andere kaum Symptome zeigen.
  • Die Corona-Pandemie hat ganz Afrika erfasst: Als letzter der 54 Staaten meldete Lesotho im Süden Afrikas den ersten Corona-Fall.

+++ Entspannung im Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach +++

18.20 Uhr: Mitte April war die Zahl der Covid-19-Patienten, die beatmet werden mussten, im Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach so hoch, dass das Gebiet hochgestuft wurde – auf Stufe 2 des vierstufigen Plans des Sozialministeriums. Das bedeutet: Die Hälfte der Betten für Covid-19-Patienten in bestimmten Krankenhäuser war in diesem Gebiet belegt. Wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte, hat sich die Lage dort inzwischen entspannt – es gilt wieder Stufe 1. Das Versorgungsgebiet Darmstadt befindet sich dagegen weiter in Stufe 2.

+++ Frankfurt lockert Regelung zur Außengastronomie +++

17.54 Uhr: Frankfurter Gastronomen, die einen Teil ihrer Tische draußen aufstellen, dürfen dafür bis Ende Oktober größere öffentliche Flächen nutzen als bisher. Das gab die Stadt am Mittwoch bekannt. Zudem seien genehmigte Außenbewirtschaftungen zwei Monate länger gültig - ohne Antrag und zusätzliche Kosten. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben rund 2.000 Anträge auf Genehmigung einer Außengastronomie pro Jahr. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) erklärte: "Die Gastronomie wurde durch den Lockdown hart getroffen und hat mit den Lockerungen der Auflagen nun die Chance, den Sommer und den Herbst zu nutzen, um trotz Abstandsregelungen einen größeren Umsatz zu generieren."

+++ Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden unter Quarantäne +++

17.30 Uhr: Nachdem zwei Menschen in einer Wiesbadener Flüchtlingsunterkunft positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, hat das Gesundheitsamt vorsorglich alle 110 Bewohner unter Quarantäne gestellt. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Am morgigen Donnerstag wolle man die Bewohner vor Ort auf das Virus testen.

+++ Arbeitsmediziner: Die drei größten Fehler im Homeoffice +++

17.05 Uhr: Ob man das Arbeiten in den eigenen vier Wänden als Fluch oder Segen empfindet, ist individuell höchst verschieden. Prinzipiell habe das Homeoffice aber Vorteile, meint David Groneberg im Corona-Update des hr: "Als Arbeitsmediziner halte ich das für eine sehr, sehr gute Sache, weil es ein bisschen mehr Variabilität reinbringt." Dabei dürfe der Arbeitsschutz aber nicht zu kurz kommen. Die Top 3 der Fehler, die Homeoffice-Nutzer machen, sind laut Groneberg: keine Pausen einzulegen, von der Couch aus zu arbeiten, was zu Fehlhaltungen führt und sich nicht von Störungen, zum Beispiel durch die Kinder, abzuschirmen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 13. Mai, 16 Uhr

Coronavirus
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+++ Linke macht Vorschläge zu Kita-Öffnung +++

16.42 Uhr: Maximal fünf Kinder pro Gruppe, ein Krisenteam in jeder Einrichtung, Corona-Tests für Beschäftigte: Das sind einige der Vorschläge aus einem Papier der Linke-Fraktion zur schrittweisen Öffnung der Kitas. "Wir wollen damit nicht für eine sofortige Komplett- oder schnellere Öffnung werben, sondern erinnern die Landesregierung daran, dass langfristige Planungen die Voraussetzungen sind, um alle Beteiligten angemessen in ihren Bedürfnissen zu berücksichtigen", erklärte die familienpolitische Sprecherin Christiane Böhm. Für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, fordert die Linke außerdem ein Corona-Krisenelterngeld.

+++ Ministerium klärt auf: Kitas öffnen am 2. Juni +++

Kindergartenkinder stehen in einer Reihe eng zusammen

15.44 Uhr: Nach einiger Verwirrung hat das Sozialministerium die geplante Öffnung der hessischen Kitas zum 2. Juni bestätigt. Dann soll der eingeschränkte Regelbetrieb starten, "damit alle Kinder ihre Kita vor den Sommerferien nochmal von innen sehen können", wie eine Sprecherin auf Nachfrage von hessenschau.de mitteilte. Das passt zu den bisherigen Aussagen des Ministeriums. Dem widerspricht bislang noch die Zweite Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Coronavirus. Hier wird der 5. Juni genannt. "Die notwendigen rechtlichen Anpassungen in der Verordnung werden rechtzeitig vor ‪dem 2. Juni‬ erfolgen", erklärte die Sprecherin.

+++ Gießen erwartet Millionen-Steuerloch +++

15.29 Uhr: Die Auswirkungen der Coronakrise werden auch den Gießener Stadthaushalt in diesem Jahr stark belasten. Laut ersten Hochrechnungen sei von einem Minus von rund 5,82 Millionen Euro in 2020 auszugehen, teilte die Stadt mit. Vor dem Ausbruch der Pandemie war mit einem Plus von 6,8 Millionen kalkuliert worden. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) erinnerte daran, dass eine Stadt im Gegensatz zu Land und Bund nicht selbst entscheiden dürfe, ob es Schulden im laufenden Haushalt machen darf. "Die Stadt kann nicht selbst entscheiden, dass die Vorgabe der 'Schwarzen Null' ausgesetzt wird." Sie hofft auf Finanzhilfen vom Land.

+++ Museumstag dieses Jahr digital +++

14.59 Uhr: Am Internationalen Museumstag starten die vielen Ausstellungshäuser in Deutschland und Hessen normalerweise Aktionen wie Sonderführungen, Workshops, Museumsfesten und langen Museumsnächten bei freiem Eintritt. Wegen der Corona-Krise ist aber auch hier diesmal alles anders. Die Häuser dürfen zwar wieder öffnen, aber noch nicht alle haben es geschafft, sich auf die verschärften Hygiene-Regeln vorzubereiten.

Deswegen findet der Museumstag diesmal online statt. Am 17. Mai laden die Museen zu digitalen Besuchen ein. Neben den größeren Häusern wie dem Historischen Museum Frankfurt sind auch kleinere Museen digital dabei: Das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim bietet zum Beispiel Videos zu den "Lieblingsstücken" und Szenen aus einer Führung in Gebärdensprache an.

Das Oberhessische Museum Gießen präsentiert sich mit einem digitalen Rundgang durch seine aktuelle Ausstellung, viele Objekte aus dem Kasseler Spohr-Museum lassen sich online einsehen. Das Motto des Museumstags: "Das Museum für alle - Museen für Vielfalt und Inklusion." Hier geht's zu den Angeboten.

+++ DJs heizen Marburger Autokino ein +++

geparkte Autos vor einer großen Leinwand

14.46 Uhr: Wo legen DJs auf, wenn alle Clubs geschlossen sind? Na klar, im Autokino! Dachten sich auf jeden Fall verschiedene Discjockeys aus Marburg und haben daraufhin den Plan gefasst, den Besuchern des Autokinos am Marburger Messeplatz so richtig einzuheizen. Der Unterschied zum richtigen Club: Getanzt wird nicht, zumindest nicht außerhalb des Wagens. Und der darf bei der heutigen Veranstaltung nur für Notfälle verlassen werden. In den Getränkebecher muss also niemand seine Notdurft verrichten.

+++ Landessportbund: Schulsport möglich machen ++++

14.35 Uhr: Wenn die Schulen bald schrittweise wieder öffnen, darf der Schulsport laut Forderungen von Verbänden nicht außen vor bleiben. "Der Wiedereinstieg in den Schulsport bis zu den Sommerferien 2020 sollte, wo immer es die Gegebenheiten an den Schulen zulassen, möglich sein", forderte der Vizepräsident des Landessportbundes, Heinz Zielinski, am Mittwoch in Frankfurt. "Wenn Schulen die Möglichkeit haben, Sport im Freien, vielleicht auf Schulhöfen oder in anderen Bewegungsräumen, anzubieten, dann sollte diese Chance genutzt werden."

Sport und Bewegung hätten gerade bei Kindern und Jugendlichen einen großen Einfluss auf die motorische, soziale und psychische Entwicklung, heißt es in einem Positionspapier des Landessportbundes und der Sportjugend Hessen. Für Klassen, die derzeit noch nicht zur Schule gehen, könnte über digitalen Sportunterricht nachgedacht werden, regte Zielinski an.

+++ Existenzangst bei Reisebüros +++

14.23 Uhr: Sofortige Hilfen für ihre Unternehmen fordern Reisebüro-Besitzer bei Demonstrationen in mehreren hessischen Städten. "Mir droht der Verlust der bürgerlichen Existenz", sagte Mit-Organisator Thomas Kolb, der im Frankfurter Nordend ein kleines Reisebüro betreibt und gleichzeitig Reisen nach Oman veranstaltet. Die Politik habe bislang kein Verständnis dafür entwickelt, dass die Reisebranche in der Corona-Krise am härtesten getroffen worden sei, sagte Kolb am Mittwoch auf dem Frankfurter Römerberg.

Am Römer hatten sich knapp 50 Demonstranten versammelt, die genau auf die Abstandsregeln achteten. Auch in Wiesbaden und Gießen waren Aktionen geplant, die größte hessische Demo fand in Kassel statt.

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zum Video Reisebüro-Inhaber demonstrieren für mehr Staatshilfe

hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 13.05.2020
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+++ 9.087 Corona-Fälle, 419 Tote +++

14.17 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Mittwoch auf 9.087 gestiegen. Das sind 56 Fälle mehr als am Dienstag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg im gleichen Zeitraum um vier auf 419.

Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.367). Bezogen auf die Einwohnerzahl ist der Odenwaldkreis am stärksten betroffen (402 Fälle pro 100.000 Einwohner). Dort gibt es auch nach wie vor die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 (55).

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Dienstag ebenfalls 9.087 Corona-Fälle, von denen inzwischen rund 85 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

+++ Wissenschaftler starten Podcast-Reihe +++

14.01 Uhr: Hessische Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen starten eine Podcast-Reihe zum Coronavirus und dessen Auswirkungen. Das kündigte das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden am Mittwoch an. Danach sollen mit den Professoren Sandra Ciesek aus Frankfurt und Stephan Becker aus Marburg auch die bekanntesten hessischen Virologen an der Reihe "Corona-Expertise made in Hessen" teilnehmen.

Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) sagte, das Angebot solle zeigen, was an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen alles in Sachen Corona geleistet werde. Der erste Podcast kommt von der Leiterin der Virologie an der Frankfurter Uniklinik, Sandra Ciesek, zum Thema Gefährlichkeit von Viruserkrankungen und wo wir im Kampf gegen Covid-19 momentan stehen.

+++ Gießen öffnet Bibliothek und Museum ab kommender Woche +++

13.40 Uhr: Ab dem kommenden Dienstag (19. Mai) öffnet Gießen mehrere seiner Kultureinrichtungen: die Stadtbibliothek, die Kunsthalle und das Oberhessische Museum. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, gelten allerdings geänderte Öffnungszeiten und eine Maskenpflicht. Der Ausstellungsraum KiZ (Kultur im Zentrum) bleibt bis zum 25. Juni geschlossen.

+++ FDP fordert verlässliches Kita-Konzept +++

13.20 Uhr: Die FDP-Fraktion im Landtag kritisiert, dass die Landesregierung bisher kein Konzept für die schrittweise Wiedereröffnung der Kitas vorgelegt hat. Vieles könnte schon lange festgelegt und die Kitas wieder offen sein, so Fraktionschef René Rock am Mittwoch in Wiesbaden. Die Liberalen fordern konkret, dass das Sozialministerium einen Musterhygieneplan und ein Musterkonzept für die pädagogische Arbeit vorlegt, die für alle Einrichtungen in Hessen als Grundlage dienen. "Kommunal können dann Details ergänzt werden, aber nicht jede Kita muss aufs Neue definieren, wie und wie oft Bauklötze desinfiziert werden müssen", betonte Rock.

Aus Sicht der FDP sollten die Gruppen in den Kitas auf höchstens 12 Kinder reduziert werden, die von jeweils zwei Erzieherinnen oder Erziehern betreut werden. Kinder in ihrem letzten Kita-Jahr sollten als erste zurückkehren können.

+++ So bereitet sich der Flughafen auf den Corona-Betrieb vor +++

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12.28 Uhr: Wegen Corona ist am Flughafen Frankfurt kaum etwas los. Das soll sich ab Juni ändern. Damit die Passagiere möglichst Abstand halten, bereitet Flughafenbetreiber Fraport die Terminals und die Mitarbeiter entsprechend vor. Wie man sich richtig verhält, zeigen hier die siebenjährige Marian und ihr vierjähriger Bruder Natan ganz vorbildlich.

+++ Amateur-Fußballligen vor Abbruch +++

Verlassener Fußballplatz

12.14 Uhr: Eine Nachricht, die tausende Fußballer in Hessens Amateurligen interessieren dürfte: Nach unseren Informationen rückt ein Abbruch der laufenden Saison im Amateurfußball immer näher. Am Wochenende stimmt das Präsidium des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) über das weitere Vorgehen ab. Danach müsste noch der Verbandstag im Juni das endgültige Okay geben. Die Stimmungslage bei den Kreisverbänden ist eindeutig, wie der hr-sport berichtet.

Da nicht alle Vereine zum Zeitpunkt des Abbruchs die gleiche Anzahl an Spielen haben, würde die sogenannte Quotientenregel greifen. Dabei werden die Punkte einer Mannschaft durch die absolvierten Spiele geteilt und eine entsprechende Tabelle erstellt, um Aufsteiger zu ermitteln. Absteiger hingegen gäbe es nicht.

+++ Regierungssprecher: Heiraten ja, aber… +++

11.46 Uhr: Kann ich meine Hochzeit wie geplant feiern? Wie viele Leute dürfen zu meiner Feier kommen? Auf diese Fragen antwortet Regierungssprecher Michael Bußer im hr-Podcast "Corona-Fragestunde". In Übereinstimmung mit den vorerst bis zum 5. Juni geltenden Corona-Bestimmungen sagt Bußer: "Das geht mit bis zu 100 Personen, und es gelten strenge Regeln." Dazu zähle unter anderem der Mindestabstand von 1,5 Metern und eine Begrenzung der Besucherzahl mit Blick auf die Größe des Veranstaltungsortes. Details hören Sie im Podcast.

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Zum Artikel auf hr-inforadio.de Corona-Fragestunde 31: Private Feiern

Hochzeit
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+++ Datenschutzbeauftragter lobt "sichtlich bemühte" Regierung +++

11.25 Uhr: Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch hat die Landesregierung für ihr Vorgehen in der Corona-Pandemie gelobt. Die Exekutive sei "sichtlich bemüht", die Eingriffe in die informationelle Selbstbestimmung der Bürger so gering wie möglich zu halten, teilte er in Wiesbaden mit. "Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass die Maßnahmen zur Krisenbewältigung nach Zweckerreichung missbraucht werden sollen." Es sei unstrittig, dass die Beschränkungen der Grundrechte "keinen Dauerzustand darstellen". Ronellenfitsch veröffentlichte am Mittwoch den Datenschutzbericht für das Jahr 2019.

+++ Verbraucherzentrale gegen Konzertgutscheine +++

11.13 Uhr: Die Verbraucherzentrale Hessen hat Pläne der Politik für die Erstattung ausgefallener Sport- und Freizeitveranstaltungen sowie Konzerte kritisiert. Konkret geht es darum, ob Besucher für ausgefallene Veranstaltungen zwingend nur noch Gutscheine erhalten sollen. "Unser Verständnis für solche Pläne ist begrenzt. Insbesondere haben wir Zweifel, ob sich das geplante Gesetz überhaupt mit der Verfassung in Einklang bringen lässt", sagte Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale. Sollten derartige Pläne umgesetzt werden, trügen die Besucher das volle Risiko im Fall der Pleite eines Veranstalters.

+++ Corona-Update: Kann mein Arbeitgeber mir Urlaub aufzwingen? +++

10.54 Uhr: Um den finanziellen Schaden für den Betrieb gering zu halten, legen viele Arbeitgeber ihren Angestellten derzeit ans Herz, den Jahresurlaub oder zumindest große Teile davon derzeit zu nehmen. Auch wenn die geplante Reise wegen der coronabedingten Einschränkungen flach fällt. Ist das rechtens? "Ja, wenn es tatsächlich wirtschaftlich-betriebliche Notsituationen gibt, die nicht kalkulierbar sind", sagt Arbeitsrechtsprofessor Peter Wedde von der Frankfurter University of Applied Sciences im Corona-Update des hr. Normalerweise gehe der Wunsch des Arbeitnehmers vor, aber in solchen nie dagewesenen Situationen müsse man damit leben. "Die Alternativen wären Kurzarbeit oder Kündigungen."

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Coronavirus
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+++ Kassel öffnet Sportanlagen +++

Eine Frau läuft auf einer Tartanbahn in einem Stadion.

10.17 Uhr: Die Stadt Kassel öffnet am heutigen Mittwoch wieder ihre Sportanlagen. Sowohl in der Halle als auch auf dem Feld beziehungsweise im Stadion können Vereine damit wieder ihre Trainingseinheiten absolvieren - alles unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Verboten bleiben weiter Wettkämpfe. Auch können die Sportler Handtuch und Duschgel daheim lassen: Umkleidekabinen sowie Dusch- und Waschräume bleiben vorerst geschlossen.

Sport, Restaurants und Veranstaltungen: Was in den kommenden Tagen alles erlaubt wird, erfahren Sie in unserem Beitrag zum Thema.

+++ Erneuter Eilantrag gegen Schulstart +++

Hessischer Verwaltungsgerichtshof

9.48 Uhr: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel muss sich erneut mit der Schulpflicht von Viertklässlern befassen. Bei der Behörde ist ein Eilantrag eingegangen mit dem Ziel, die ab dem kommenden Montag einsetzende Schulpflicht der vierten Klassen in Grundschulen vorläufig außer Kraft zu setzen. Die Antragsstellerin, eine Viertklässlerin aus Frankfurt, beruft sich laut Behörde auf Belange des Infektions- und Gesundheitsschutzes an den Schulen. Eine Entscheidung des VGH wird in den kommenden Tagen erwartet.

Bereits im April hatte eine Viertklässlerin erfolgreich gegen die Rückkehr der vierten Klassen in hessischen Grundschulen vor dem VGH geklagt. Ob es sich um dieselbe Schülerin handelt, teilte das Gericht nicht mit.

+++ Österreich will die Grenze öffnen +++

9.31 Uhr: Eine Nachricht, die urlaubswillige Hessen interessieren dürfte: Österreich will seine Grenze zu Deutschland ab dem 15. Juni wieder öffnen. Das kündigte die österreichische Tourismusmanagerin Elisabeth Köstinger an. Bereits ab diesem Freitag soll es zudem Reiseerleichterungen am Grenzübertritt geben - nach Informationen der Nachrichtenagentur APA sollen Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze nur noch stichprobenartig vorgenommen werden.

Weitere Nachrichten, die über den hessischen Tellerrand hinausgehen, gibt es im Corona-Ticker der Kollegen von tagesschau.de.

+++ Kind erkrankt - Kita unter Quarantäne +++

9.04 Uhr: In einer Kindertagesstätte im osthessischen Hofbieber-Langenbieber ist eine Coronavirus-Erkrankung aufgetreten. Ein fünfjähriges Kind hat sich infiziert, wie der Landkreis Fulda mitteilte. Zwölf Kinder und sieben Erzieherinnen, die Kontakt zu dem betroffenen Kind hatten, wurden demnach unter Quarantäne gestellt und ebenfalls einem Test auf das Virus unterzogen. Abhängig von den Testergebnissen werde über ein weiteres Vorgehen entschieden. Derzeit werde versucht herauszufinden, mit wem das Kind Kontakt hatte. Die Kita, die zur Notbetreuung einer begrenzten Zahl an Kindern geöffnet hatte, bleibt nun vorerst geschlossen.

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zum Video Hofbieber-Langenbieber: Corona-Fall in Kita

hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 13.05.2020
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+++ Corona-Sorge drückt Commerzbank-Bilanz +++

8.38 Uhr: Die Commerzbank ist wegen der Furcht vor vielen Kreditausfällen infolge der Corona-Krise im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten drei Monaten stand ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern, wie der Frankfurter Konzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 240 Millionen Euro gerechnet. Die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle musste auf 326 (Vorjahreszeitraum: 78) Millionen Euro vervierfacht werden.

+++ Lesungsreihe im Stream +++

7.57 Uhr: Das Kulturamt der Stadt Frankfurt setzt seine Reihe "Frankfurter Premieren" aus Corona-Gründen als digitales Format fort. Den Auftakt macht der Autor Ingo Schulze, der mit Alf Mentzer von hr2-kultur über seinen Nachwende-Roman "Die rechtschaffenen Mörder" (S. Fischer) spricht. Darin geht es um einen Antiquar in Dresden, der nach dem Ende der DDR seine Rolle als intellektuelle Instanz verliert und sich radikalisiert.

Die Veranstaltung steht ab diesem Mittwoch bei Youtube, Spotify und auf der Seite des Kulturamts Frankfurt kostenfrei zum Abruf bereit. Die Reihe "Frankfurter Premieren" stellt neue Bücher aus hiesigen Verlagen oder von hier lebenden Autoren vor und soll in digitaler Form in loser Folge fortgesetzt werden.

Schriftsteller Ingo Schulze in seiner Berliner Wohnung

+++ Reisebüro-Inhaber demonstrieren für Staatshilfe +++

7.17 Uhr: Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter demonstrieren heute, Mittwoch, in etlichen Städten für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise. Die bundesweit größte Kundgebung ist in Kassel geplant. Auch in Frankfurt will die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen mit ihrer Forderung nach einem Sonderfonds des Bundes, um die Rückzahlungen für stornierte Reisen abzuwickeln, auf die Straße gehen. Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Weil Reisen aufgrund des Kampfs gegen das Coronavirus stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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