In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Donnerstag, 21. Mai.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Entspannung im Versorgungsgebiet Darmstadt +++

18.06 Uhr: In Bezug auf die stationäre Versorgung in Krankenhäusern ist das Versorgungsgebiet Darmstadt wieder in Stufe 1 des vierstufigen Plans des Landes zurückgekehrt. Das Gebiet umfasst die Stadt Darmstadt, den Kreis Darmstadt-Dieburg, den Odenwaldkreis, den Kreis Bergstraße sowie den Kreis Groß-Gerau.

Am 28. April hatte dieses Versorgungsgebiet aufgrund der hohen Zahl der beatmungspflichtigen Covid-19-Patienten die Stufe 2 erreicht. Das Erreichen der Stufe 2 ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass 50 Prozent der Gesamtkapazität der sogenannten Level-I-Häuser für Covid-19-Patienten im jeweiligen Versorgungsgebiet belegt sind. Level-I-Klinik im Versorgungsgebiet Darmstadt ist das Klinikum Darmstadt. "Die Rückkehr zur Stufe 1 zeigt, wie wichtig und wirksam die von der Landesregierung ergriffenen Maßnahmen sind, damit das Gesundheitssystems stabil bleibt", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

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Die Karte zeigt den Status, den die Krankenhäuser in Hessen zuletzt gemeldet haben. "Low Care" steht für Betten ohne invasive Beatmungsmöglichkeit, "High Care"-Betten bieten eine invasive Beatmungsmöglichkeit.

+++ Noch jede fünfte Tafel für Bedürftige geschlossen +++

16.47 Uhr: Für Bedürftige ist wegen der Corona-Pandemie noch immer mehr als jede fünfte Tafel in Deutschland geschlossen, wie der Bundesverband der Tafeln mitteilte. Demnach haben über 200 der bundesweit insgesamt knapp 950 Lebensmittel-Ausgabestellen seit März vorübergehend dicht gemacht, wie unsere Hörfunk-Kolleginnen unter anderem im Corona-Update berichten.

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+++ Polizei zufrieden mit Vatertagsausflüglern +++

16.01 Uhr: Strahlender Sonnenschein und bestes Auflugswetter hat in Hessen viele Menschen, unter ihnen auch viele Vaterstagsausflügler, am Feiertag vor die Tür gelockt. Die Polizei zeigte sich dennoch landesweit zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Frankfurter Polizei meldete am Nachmittag keine größeren Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Auch die anderen Polizeipräsidien in Hessen bestätigten: Es ist viel los, aber bisher gab es keine besonderen Vorkommnisse.

So hieß es von der Polizei aus Kassel, es sei zwar "mehr als sonst los". Aber bisher sei es nicht zu "ausschweifenden Festen" gekommen. "Der ein oder andere Tropfen Alkohol führt zwar dazu, dass man sich näher kommt, als man sollte", hier reagierten die Leute aber unverzüglich auf die Ansprache durch die Polizei. Ähnliches war zu hören aus den Polizeipräsidien Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Gießen. In Hessen sind grundsätzlich Ausflüge etwa mit dem Bollerwagen erlaubt, es gelten landesweit aber nach wie vor Kontaktbeschränkungen.

+++ Indische Glaubensgemeinschaft verteilt Essen an Bedürftige +++

15.51 Uhr: Der Sikh-Verband Deutschland verteilt seit dem Morgen im Rhein-Main-Gebiet Essen an Bedürftige. Dafür haben die Mitglieder der indischen Glaubensgemeinschaft über 150 Mahlzeiten in Offenbach, am Frankfurter Flughafen und am Frankfurter Hauptbahnhof ausgegeben. Die Bedürftigen erhalten vegetarisches Essen mit Kichererbsen und Reis. Der Sikh-Verband kocht bereits zum zweiten Mal für Bedürftige während der Corona-Pandemie. Beim letzten Mal hatte der Verband über Ostern an drei Tagen mehr als 300 Mahlzeiten verteilt. Laut einer Organisatorin ist es Teil der Sikh-Philosophie, Bedürftigen zu helfen.

+++ Corona wird zum Zahlenspiel +++

14.03 Uhr: Wer glaubte, seine mathematischen Grundkenntnisse nach der Schulzeit allenfalls noch beim Ausfüllen eines Lottoscheins gebrauchen zu müssen, wird in der Corona-Krise eines Besseren belehrt. Denn neben gesellschaftlichen Begriffskreationen wie Spuckschutzscheibe oder Distanzschlange schlägt in der Pandemie-Zeit auch die Stunde der Wachstumskurven und Reproduktionsfaktoren. Welche Zahlen und Daten für hessenschau.de von Belang sind und was es beispielsweise mit der Formel ln(2)/ln(Wachstumsrate in Prozent + 1) auf sich hat, können Interessierte hier nachlesen.

+++ Frankfurt sperrt Friedberger Platz +++

13.04 Uhr: Die Stadt Frankfurt greift möglichen Verstößen gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen vorweg und sperrt vorübergehend den Friedberger Platz. Die Grünfläche des bei Anwohnern beliebten öffentlichen Platzes im Nordend dürfe am Freitag während des parallel stattfindenden Wochenmarkts nicht betreten werden, teilte die Stadt mit. Grund seien wiederholte Missachtungen der Abstandsregeln, begründet das Ordnungsdezernat die vorbeugende Außerkraftsetzung der landesweiten Corona-Verordnungen zu Versammlungen. Auch für den angrenzenden Matthias-Beltz- und Luisenplatz halte man sich entsprechende Maßnahmen offen.

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+++ Flughafen Hahn erwartet Tourismus-Flüge +++

12.10 Uhr: Nach einer mehrwöchigen Corona-Zwangspause rechnet der Hunsrück-Flughafen Hahn Mitte Juni mit einem Neustart seines Passagierverkehrs. Nach der erwarteten Aufhebung der weltweiten Reisewarnung für deutsche Touristen in der EU am 14. Juni zugunsten individueller Reisehinweise für einzelne Länder würden wieder regelmäßige Passagierflüge erwartet, teilte die Hahn-Geschäftsführung mit. Die Corona-Hygieneregeln würden strikt beachtet. Der Europa-Tourismus werde allerdings vorerst deutlich unter Vor-Corona-Niveau anlaufen.

Gewöhnlich fliegen die Passagier-Airlines Ryanair, Wizz Air und Air Serbia den Flughafen Hahn an. Er gehört zu 82,5 Prozent dem chinesischen Großkonzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.

+++ Kita nach Corona-Fall geschlossen +++

11.19 Uhr: In Karben (Wetterau) ist eine Kindertagesstätte wegen eines Corona-Falls vorübergehend geschlossen worden. Wie der Kreis mitteilte, wurde ein Kind, das die Einrichtung im Ortsteil Petterweil letztmals am vergangenen Donnerstag besucht hatte, positiv auf das Virus getestet. Für 16 Kinder aus der Notbetreuung sowie elf Mitarbeiter wurde bis 28. Mai häusliche Quarantäne angeordnet. Bei allen sollten Corona-Tests durchgeführt werden, die Ergebnisse lagen zunächst noch nicht vor. Die Kita soll nach einer gründlichen Reinigung und Desinfektion am 2. Juni wieder öffnen.

+++ Wandern wird zum Urlaubstrend +++

9.56 Uhr: Wandern wird während der Corona-Krise immer populärer - und könnte nach Einschätzung des Deutschen Wanderverbands auch zum Ferientrend werden. "Das Wandern wird eine besonders gefragte Urlaubsaktivität sein, auch für Menschen, die bisher nicht oder nur selten gewandert sind", sagte Geschäftsführerin Ute Dicks in Kassel. Besonders beliebte Wander-Regionen in Hessen sind zum Beispiel der Taunus, die Bergstraße, die Rhön und die Region rund um den Edersee und das nordhessische Willingen. "Allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln lassen sich beim Wandern sehr gut einhalten", so Dicks. Damit es nicht zu eng wird, rät der Verband dazu, überlaufene Wege zu meiden.

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+++ Lufthansa bestätigt Rettungskonzept +++

8.41 Uhr: Die Lufthansa hat fortgeschrittene Gespräche über eine Staatsbeteiligung im Zuge der Corona-Krise bestätigt. Das noch nicht final vereinbarte Konzept sieht Hilfen von bis zu neun Milliarden Euro vor, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Über eine Kapitalerhöhung soll der Staat eine 20-prozentige Beteiligung an dem Konzern erhalten. Weitere fünf Prozent plus eine Aktie könnte sich der Staat optional sichern. Das soll aber nur im Falle eines Übernahmeangebotes durch andere Unternehmen möglich sein.

Damit käme der Staat dann auf eine Sperrminorität und könnte Entscheidungen wie einen Verkauf blockieren. Der Einstieg soll zudem mit Auflagen verbunden werden, wie den Verzicht auf Dividendenzahlungen und Beschränkungen der Managementvergütung. Außerdem sollen zwei Sitze im Aufsichtsrat in Abstimmung mit der Bundesregierung besetzt werden. Die Lufthansa setze die Gespräche mit dem Ziel fort, "zeitnah einen Abschluss" zu erreichen, hieß es weiter.

+++ Knapp die Hälfte der Corona-Toten in Altenheimen +++

8.27 Uhr: Fast die Hälfte aller Corona-Toten in Hessen lebte in Altenheimen. Das ergab eine Abfrage des hr bei den insgesamt 26 Kreisen und kreisfreien Städten. 20 Kreise und Städte antworteten. Insgesamt starben dort 158 infizierte Altenheim-Bewohner (Stand Mittwoch). Setzt man die Zahl dieser Toten ins Verhältnis zu den 364 Corona-Toten in den 18 Städten und Kreisen, ergibt sich ein Schnitt von 43 Prozent. Hessen plant derzeit trotz Kritik keine Reihentestungen wie in anderen Bundesländern, sondern will laut Sozialministerium "repräsentative Testungen" durchführen. Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserem Artikel.

+++ 91 Neuinfektionen, 5 neue Todesfälle +++

7.42 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 91 Fälle angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut mit Stand Donnerstag 0 Uhr. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um fünf auf 451. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.574 Fälle gezählt. Davon gelten rund 87 Prozent als genesen. Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen laut RKI bei umgerechnet 17,5 Fällen in Frankfurt und 12,2 in der Stadt Wiesbaden.

Hinweis: Bislang haben wir in unserem Ticker die aktuellen Zahlen vermeldet, die das Sozialministerium täglich um 14 Uhr veröffentlicht. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht Zahlen für alle hessischen Landkreise und greift dabei auf dieselbe Datenbank zurück - allerdings bereits um 0 Uhr. Zusätzlich schätzt das RKI die tägliche Zahl der Genesenen. Da wir auf diese Schätzung in der Vergangenheit sowieso bereits zurückgegriffen haben, werden wir aus Gründen der Einheitlichkeit ab sofort jeden Morgen die Zahlen des RKI melden.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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