In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Unser Ticker zum Nachlesen vom Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni 2020.

Coronavirus: Aktuelle Meldungen aus Hessen im Ticker

Die wichtigsten Meldungen:

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 21. JUNI

+++ Badesaison beginnt - trotz Corona +++

21.23 Uhr: Kommende Woche sollen die Temperaturen die 30 Grad-Marke knacken. Da hilft nur eines: Abkühlung im Schwimmbad oder Baggersee. Doch nicht alle hessischen Seen haben nach der Corona-Pause schon wieder geöffnet. Ein Beitrag aus der hessenschau zeigt, wo die Badesaison bereits begonnen hat.

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+++ Ausnahme-Spargelsaison geht zu Ende +++

20.56 Uhr: Die Spargelernte wurde in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie erschwert. Erntehelfer durften zunächst nicht einreisen, Studenten und andere ungelernte Helfer übernahmen die Arbeit auf den Feldern. Am 24. Juni endet traditionell die Spargel-Saison. Die hessenschau hat deshalb auf einem Hof in Ginsheim-Gustavsburg nachgefragt, wie es mit der Ernte lief.

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hs
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+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

20.22 Uhr: Während wir Sie in unserem Ticker über die Entwicklung des Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kollegen auf tagesschau.de das deutschland- und weltweite Geschehen im Blick. Hier wie immer ein Auszug aus den Meldungen des Tages:

  • Die Reproduktionszahl ist laut Robert-Koch-Institut mit Stand Sonntag (0 Uhr) auf 2,88 gestiegen. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Schnitt knapp drei weitere Personen angesteckt hat.
  • Nach dem Corona-Ausbruch im nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieb Tönnies sind inzwischen rund 1.300 Mitarbeiter positiv getestet worden. Einen Lockdown soll es dennoch nicht geben, der Landkreis Gütersloh will allen Anwohnern allerdings kostenlose Corona-Tests anbieten.
  • Spanien befindet sich seit Mitternacht nicht mehr im Corona-Notstand. Auch für Urlauber aus Schengenstaaten sind die Grenzen seit Mitternacht wieder offen. 

+++ Grundschule in Kassel wegen Corona-Fall geschlossen +++

17.29 Uhr: Die Königstorschule in Kassel bleibt ab Montag vorerst geschlossen. Wie die Stadt am Sonntag mitteilte, wurde ein Schüler oder eine Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet. Die Eltern seien ebenfalls erkrankt. Weil noch nicht abschließend geklärt werden konnte, mit wem das Kind Kontakt hatte, habe die Stadt in enger Abstimmung mit der Schulleitung entschieden, dass am Montag kein Präsenzunterricht stattfindet. Ebenfalls geschlossen bleibt der Hort Kreuzkirche, in dem auch Kinder der Königstorschule betreut werden.

Wie lange die Einrichtungen geschlossen bleiben, sei noch nicht festgelegt, sagte ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa. Sobald weitere Testergebnisse vorliegen, werde man über das weitere Vorgehen informieren. Die Stadt erklärte, die am Wochenende hinzugekommenen bestätigten Infektionen in Stadt und Landkreis Kassel stünden nach derzeitigen Erkenntnissen nicht in Verbindung mit Fällen in einem Flüchtlingsheim im Stadtteil Bettenhausen. Dort sind nach letzten Angaben 20 Corona-Infektionen nachgewiesen.

+++ Live-Mahnwache für Musikbranche in der Paulskirche +++

15.44 Uhr: Abgesagte Festivals und Konzerte, geschlossene Bühnen und Opernhäuser - von den Folgen der Corona-Pandemie ist die Musikbranche besonders betroffen. Um auf die schwierige Lage der Musiker aufmerksam zu machen, hat der Frankfurter Verein Pro Musica die "Mahnwache Musikkultur live" ins Leben gerufen. Am Samstag fand das erste Konzert der Reihe statt, ab sofort wird es jeden Donnerstag um 16.15 Uhr eine kostenlose Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche geben. Auf dem Programm stehen verschiedene Musiker mit unterschiedlichen Instrumenten, darunter freischaffende Künstler, die von der Krise besonders hart getroffen wurden. Für sie sammelt Pro Musica während der Konzerte Spenden.

+++ "Mahnmal" gegen die Corona-Krise in Limburg +++

11.35 Uhr: Insgesamt 111 mit rotem Flatterband umwickelte Schaufensterpuppen sollen am Sonntag in Limburg auf die Corona-Krise und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen aufmerksam machen. Am Morgen baute das Team des Künstlers Josef Meseg die Installation mit dem Titel "It is like it is" (deutsch: "Es ist, wie es ist") auf der Lahnbrücke auf. Zwei Stunden später zogen die Puppen auf den Domplatz. Die ausgestellten Schaufensterpuppen seien zu Beginn des Jahres noch in den Auslagen der Geschäfte zu sehen gewesen, sagte der Künstler. Viele Geschäfte mussten jedoch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine Zeit lang schließen.

Josef Meseg in Limburg

+++ Corona-Archiv wächst und wird international +++

11.23 Uhr: Das Corona-Archiv der Universitäten Bochum, Hamburg und Gießen wächst weiter. Kommende Woche wollen es die Forschungseinrichtungen in New York als deutsche Initiative präsentieren und mit Interessierten diskutieren, sagte Benjamin Roers, wissenschaftlicher Mitarbeiter am kulturwissenschaftlichen Graduiertenzentrum der Universität Gießen, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine englischsprachige Internetseite existiere bereits seit einigen Wochen. In das offene Onlineportal kann jeder seine Fotos, Texte, Fundstücke, Gedanken und Videos zur Corona-Pandemie einstellen. Die vielfältigen Dokumente aus der Krisenzeit sollen langfristig dokumentiert werden und später auch Forschern eine Rückschau auf das Jahr 2020 ermöglichen.

+++ Ministerin sieht Rückkehr zu Schul-Regelbetrieb skeptisch +++

10.03 Uhr: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht eine vollständige Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach den Sommerferien skeptisch. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte sie: "Inzwischen streben die Länder die Rückkehr zum Regelbetrieb nach den Sommerferien an. Ich hoffe sehr, dass das Infektionsgeschehen diese Entwicklung zulässt." Wie fragil die Situation sei, zeige sich gerade in Nordrhein-Westfalen, ergänzte die Ministerin. In Hessen öffnen die Grundschulen ab kommendem Montag für eine zweiwöchige Testphase für alle wieder täglich, was bei Lehrern und Eltern umstritten ist.

+++ Hotels und Gaststätten vor ungewisser Zukunft +++

7.46 Uhr: Drei Monate nach Verhängung der Corona-Maßnahmen blicken Hotels und Gaststätten in Hessen in eine ungewisse Zukunft. "Die Bilanz ist ernüchternd bis prekär", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Hessen, Julius Wagner, der Nachrichtenagentur dpa. Seit 1. März mussten die Hotels und Gaststätten in Hessen einer Umfrage zufolge Umsatzeinbußen von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften, sagte Wagner. Für das gesamte Jahr werde das Minus auf 58 Prozent geschätzt. Ein Großteil der Gaststätten habe inzwischen wieder geöffnet.

Da Clubs und Diskotheken weiter geschlossen bleiben müssten, stehe hier "das dickste rote Fragezeichen", sagte Wagner. Die Überbrückungshilfen seien sehr wichtig, um Insolvenzen zu vermeiden, ebenso das Kurzarbeitergeld und die abgesenkte Mehrwertsteuer. Es gebe keine Messen, keine Kongresse, und bei Familienfeiern und Hochzeiten noch viel Unklarheit, wie sich diese organisieren ließen.

+++ Ein temporärer Freizeitpark für Fulda +++

7.36 Uhr: Eine Event-Agentur aus Fulda hat sich ihren eigenen Weg gesucht, um aus der coronabedingten Durststrecke das Beste zu machen: Auf ihrem Firmengelände mitten im Industriegebiet hat sie einen Teil ihrer Attraktionen aufgebaut - und damit einen temporären Freizeitpark geschaffen.

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+++ 19 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

7.15 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 19 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 500 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.575 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (92 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. In Kassel-Stadt liegt der Wert bei 13,4, in den Kreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogelsberg sowie in Gießen und Darmstadt dagegen bei 0. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

MELDUNGEN VON SAMSTAG, 19. JUNI

+++ Konzerte aus der Lagerhalle in die Welt +++

21.57 Uhr: Aus der Not hat Veranstaltungstechniker Frank Müller aus Neu-Isenburg eine Tugend gemacht: Er bietet Bands, die momentan nirgends auftreten können, eine Bühne in seiner Lagerhalle und überträgt ihre Konzerte live ins Internet. Die Resonanz ist groß: Mittlerweile ist die Lagerhalle auf Wochen ausgebucht. Unter anderem sind Andreas Kümmerling und die Beatles Revival Band aufgetreten. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag der hessenschau.

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+++ Demonstration gegen hohe Mieten in Frankfurt +++

17.33 Uhr: Mehrere hundert Menschen haben sich am Samstag in Frankfurt am bundesweiten "Aktionstag gegen Mietenwahnsinn" beteiligt. Mit einer Fahrraddemo und Aktionen an verschiedenen Orten protestierten sie auch gegen Rassismus und Klimawandel. "Die Coronakrise macht zentrale Probleme der Frankfurter Stadtpolitik wie im Brennglas sichtbar", hieß es in einer Mitteilung der Initiative "Stadt für alle". Dazu gehörten aus Sicht der Initiatoren etwa das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, Obdachlosigkeit, die Unterbringung von Geflüchteten sowie zu viel Autoverkehr.

+++ Grüne verabschieden Leitantrag zu Wegen aus Corona-Krise digital +++

15.46 Uhr: Premiere für die hessischen Grünen: Bei einem digitalen kleinen Parteitag haben die Delegierten am Samstag einen Leitantrag zu Wegen aus der Corona-Krise mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach Angaben der beiden Landesvorsitzenden Sigrid Erfurth und Philip Krämer verlief das Treffen im Internet erfolgreich. Von den 61 Delegierten der hessischen Grünen hätten sich 58 an dem nach Angaben der Partei ersten komplett digitalen Parteitag Hessens beteiligt. Zusammen mit Parteimitgliedern seien in der Spitze etwa 150 Grüne zugeschaltet gewesen.

Der beschlossene Leitantrag trägt den Titel "Grüne Wege aus der Krise - Trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie braucht es den Aufbruch ins sozial-ökologische Jahrzehnt." Wichtig sei für die Partei, "dass wir uns nicht aus der Krise sparen", sagte Krämer. So sollten im Rahmen des milliardenschweren Corona-Sondervermögens ökologische und digitale Projekte in den Blick genommen und der soziale Zusammenhalt gefördert werden - etwa indem die zuletzt belasteten Frauenhäuser unterstützt würden oder sozial benachteiligten Jugendlichen Tablets zur Verfügung gestellt würden, um das Homeschooling für alle Schüler zu gewährleisten.

+++ Corona in Deutschland und der Welt +++

14.29 Uhr: Während wir hier hessische Nachrichten rund um Corona zusammentragen, berichten die Kollegen von tagesschau.de über die Folgen der Pandemie in ganz Deutschland und in aller Welt. Heute unter anderem:

  • Erste Touristen in Antalya: Die Türkei gilt zwar eher als Corona-Risikogebiet, doch die ersten Sommergäste aus Almanya sind in den ganz auf Tourismus ausgelegten Resorts angekommen.
  • Wahlkampf in einer geteilten Stadt: US-Präsident Trump nimmt heute Abend (Ortszeit) mit einer Großveranstaltung in Tulsa, Oklahoma den Präsidentschaftswahlkampf wieder auf. Das ist umstritten: wegen eines schlimmen rassistischen Massakers vor etwa 100 Jahren dort, woran sich nun im Zuge der Debatten um Rassismus viele erinnern, und wegen der Pandemie. Viele Besucher von außerhalb liefen ohne Schutzmasken herum, schimpfen Einheimische.
  • Hotspot Fleischfabrik: Beim Massenfleischverarbeiter Tönnies in Rehda-Wiedenbrück sind mehr als 1.000 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, rund 7.000 müssen in Quarantäne. Bundesarbeitsminister Heil (SPD) will schnell schärfere Kontrollen in solchen Risikobetrieben vorschreiben.

+++ Psychiater: Stressfreier leben dank Corona +++

14.03 Uhr: Nach Auffassung des Psychiaters Jan Kalbitzer ist die Corona-Zeit eine Chance für einen Neuanfang. Der auf Stressmedizin spezialisierte Facharzt sagte dem Evangelischen Pressedienst, derzeit lernten die Menschen, mit einer großen Ungewissheit zu leben: "Diese Prägung lässt sich kaum mehr rückgängig machen, ebenso wenig wie die Prägung der Nachkriegszeit für die davon betroffenen Generationen einfach zu tilgen ist."

Menschen hielten sich im öffentlichen Raum bereits mehr zurück, beobachtet Kalbitzer, wodurch sich Öffentlichkeit als solche verändere. Das gelte auch für die Menschen. "Zu meiner Überraschung haben zahlreiche meiner Patienten berichtet, dass es ihnen gerade wegen der Corona-Einschränkungen besser ging. Sie fühlten sich erleichtert, weil damit auch soziale Verpflichtungen wegfielen und die Hektik und der Stress in ihrem Alltag sanken", sagte der Psychiater.

Zwar könnten Eltern, die im Homeoffice arbeiten, vielleicht mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Doch die Menschen seien ohne Diskotheken, Musikkonzerte und Kinobesuche zu einem anderen Freizeitverhalten gezwungen, sagte Kalbitzer. Außerdem verschärfe die Corona-Krise die soziale Kluft, viele nicht-digitale Angebote für die Öffentlichkeit wegfielen.

Disko Disco Diskothek Sujet

+++ Saisonabbruch im Amateurfußball +++

13.44 Uhr: Der Hessische Fußballverband (HFV) hat den vorzeitigen Abbruch der Saison in allen Amateurspielklassen zum 30. Juni beschlossen. Das teilte der HFV am Samstag nach einem außerordentlichen Verbandstag mit. Die Wertung der Tabelle in allen Ligen wird mit Hilfe der Quotienten-Regelung vorgenommen. Es wird keine Absteiger geben. Wer aufsteigt und wer an Relegationsspielen teilnimmt, errechnet sich ebenfalls per Quotient.

Die Entscheidung sei "auf unserer höchsten demokratischen Ebene gefallen", sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. 287 Delegierte hatten sich virtuell an der Veranstaltung beteiligt.

+++ Mehr Beschwerden über Bahn und Airlines +++

12.06 Uhr: Beschwerden von Verbrauchern über Fluggesellschaften und die Deutsche Bahn haben in der Corona-Zeit deutlich zugenommen. Derzeit erhalte die Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr (SÖP) jede Woche zwei- bis dreimal so viele Schlichtungsanträge wie in den vergleichbaren Zeiträumen der Vorjahre, sagte SÖP-Geschäftsführer Heinz Klewe dem Handelsblatt. In den ersten beiden Juni-Wochen stieg die Zahl der Anträge demnach von 810 auf knapp 1.900.

Die meisten Beschwerden betreffen Fluggesellschaften. "Kunden der Airlines wollen die Ticketkosten für nicht stattgefundene Flüge endlich erstattet bekommen", sagte Klewe. Viele Bahnkunden seien verärgert, dass sie für nicht nutzbare Sparpreis-Tickets einen bis Ende Oktober befristeten und nur für die gebuchte Fahrtstrecke gültigen Gutschein erhalten. Die Corona-Krise brachte den Luftverkehr über Wochen fast zum Erliegen. Die Bahn hatte bis zu 90 Prozent weniger Fahrgäste als sonst.

Maschinen der Fluggesellschaft Lufthansa stehen auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) abseits der Start- und Landebahn.

+++ Digitaler Parteitag der Grünen +++

8.23 Uhr: Die Grünen wollen heute bei einem kleinen Landesparteitag über den besten Weg aus der Corona-Krise beraten. Die 61 Delegierten beraten online über einen Leitantrag mit dem Titel "Trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie braucht es den Aufbruch ins sozial-ökologische Jahrzehnt". Man dürfe über den Infektionsschutz die sozialen und wirtschaftlichen Nöte der Gesellschaft nicht vergessen. Das virtuelle Treffen ist nicht öffentlich, abgestimmt wird über ein Online-Tool.

+++ 53 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall +++

7.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 53 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab einen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 500 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.556 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.710 (92 Prozent) als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit rund 22,3 Fällen auf. In Kassel-Stadt liegt der Wert bei 11,4, in den Kreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogesberg sowie in Darmstadt dagegen bei 0. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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