In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Der Ticker vom Freitag, 26. Juni, zum Nachlesen.

Neue Meldungen im aktuellen Corona-Ticker

MELDUNGEN VOM FREITAG, 26. JUNI

Die wichtigsten Meldungen:

+++ Tablets und Laptops für den Digitalunterricht +++

17.43 Uhr: Da in der Zeit der Schulschließungen nicht alle Kinder und Jugendlichen gleich gut am Homeschooling teilnehmen konnten, haben sich Bund und Länder auf zusätzliche finanzielle Mittel für den digitalen Unterricht geeinigt. Insgesamt sollen in Hessen 50 Millionen Euro bereitgestellt werden, von denen die Schulen Laptops und Tablets für die Kinder anschaffen können, in deren Elternhaus die entsprechenden Geräte nicht verfügbar sind. Die Bundesmittel in Höhe von 37 Millionen Euro wird das Land um weitere 13 Millionen Euro aufstocken. Am Freitag wurden die ersten Laptops an Schülerinnen und Schüler der Martin-von-Tours-Schule Neustadt (Marburg-Biedenkopf) übergeben.

Schüler erhalten Laptops

+++ Wie das Coronavirus die hessische Wirtschaft trifft +++

17.19 Uhr: Die Coronakrise hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft Hessens. Nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen wird das Land überdurchschnittlich von den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise betroffen sein. Aufs gesamte Jahr gerechnet, prognostiziert die Bank dem Land einen Rückgang der Wirtschaftskraft um rund fünf Prozentpunkte. Für welche Städte und Landkreise die Prognose besonders düster aussieht, erfahren Sie in unserem Artikel.

+++ Klose erklärt Beherbergungsverbots-Ausnahmen +++

16.23 Uhr: Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat darauf hingewiesen, dass das Beherbergungsverbot für Personen aus Risikogebieten in bestimmten Fällen aufgehoben werden kann. "Bei besonders driftigen Gründen gibt es Ausnahmen", sagte Klose am Freitagnachmittag. Bei dringenden beruflichen oder persönlichen Terminen, wie dem Besuch eines erkrankten Familienmitglieds, werde die Regel außer Kraft gesetzt. Bei allen anderen gelte: "Übernachtungen sind nicht gestattet."

Bouffier und Klose tragen Mundschutz

+++ Lufthansa verliert Finanzchef +++

15.30 Uhr: Nach Annahme des staatlichen Corona-Rettungspakets geht bei der Lufthansa der Digital- und Finanzchef Thorsten Dirks von Bord. Der frühere Telekommunikationsmanager war vor drei Jahren zunächst als Chef der Lufthansa-Tochter Eurowings in den Vorstand eingetreten. Den erfolgreichen Abschluss der staatlichen Stabilisierungsmaßnahme habe er zum Anlass für seinen Rückzug genommen, erklärte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt. Bis auf Weiteres übernimmt nun der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr das Ressort Digital und Finanzwesen.

Carsten Spohr Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG

+++ "Kleines Hilfspaket" für Bad Wildunger Gastronomen +++

14.52 Uhr: Die Stadt Bad Wildungen hat beschlossen, dass Gastronomie-Betriebe städtische Flächen vor ihren Gaststätten ohne Gebühr nutzen können. Wie die Waldeckische Landeszeitung am Freitag berichtet, stimmte das Stadtparlament einem entsprechenden Antrag der CDU zu. Mit diesem "kleinen Hilfspaket", wie der Fraktionsvorsitzende Marc Vaupel (CDU) die Maßnahme nannte, sollen Anreize für den Besuch von Restaurants oder Kneipen geschaffen und das Geschäft angekurbelt werden.

+++ Kaum Risikogebiet-Gefahr in Hessen +++

14.32 Uhr: Hessens Landkreise sind derzeit von einer Verschärfung der Corona-Beschränkungen weit entfernt. Den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht kein Kreis und keine Stadt auch nur annähernd. Den höchsten Wert hat laut des Sozialministeriums derzeit Hersfeld-Rotenburg mit 14, gefolgt von Offenbach mit zwölf. Im Lahn-Dill-Kreis, dem Kreis Limburg-Weilburg und dem Vogelsbergkreis gab es in der vergangenen Woche nicht einen neuen Corona-Fall.

+++ Benefizgala für Rheingau Musik Festival +++

14.18 Uhr: Da das traditionelle Eröffnungskonzert des hr-Sinfonieorchesters auf dem Rheingau Musik Festival in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, werden die Musiker ohne Publikum auftreten und für einen guten Zweck auftreten. Laut einer Mitteilung vom Freitag sollen mit einem am Sonntag (20.15 Uhr) im hr-fernsehen übertragenen Benefizkonzert Spenden die Rheingau Musik Festival Stiftung generiert werden. "Damit setzen wir ein Zeichen der Verbundenheit", sagte Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada. Der Großteil der Einnahmen soll direkt an Musiker weitergeleitet werden, die durch den Ausfall des Festivals in finanzielle Nöte geraten sind.

Impressionen vom hr-Sinfonieorchester beim Rheingau Musik Festival 2019.

+++ Schul-Schließung bestätigt +++

13.45 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hat bestätigt, dass die Grundschule in Biebergemünd-Wirtheim vorsorglich geschlossen wird. Grund seien weitere positive Test-Ergebnisse in der Gemeinde, darunter auch bei einer Person aus der Schule, hieß es in einer Mitteilung. 70 Kinder und sechs Lehrer und Lehrerinnen müssen nun vorerst zu Hause bleiben, insgesamt 40 Personen müssen in eine 14-tägige Isolierung. Die Infektionskette ist laut Angaben eines Sprechers klar definiert und bezieht sich auf einen familiären Kreis. Weitere Hintergründe wurden nicht bekanntgegeben. Wann die Schule wieder öffnet, ist noch nicht bekannt.

+++ Schule im Main-Kinzig-Kreis geschlossen +++

12.59 Uhr: Nach hr-Informationen hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am heutigen Freitag die Grundschule in Biebergemünd geschlossen. An der Schule wurden mehrere Kinder positiv auf das Coronavirus getestet. Hintergrund ist nach hr-Rechercherchen eine größere Anzahl von positiv getesteten Bewohnern der beiden Biebergemünder Ortsteile Wirtheim und Lanzingen.

Ausgangspunkt der Infektionskette sind demnach drei Personen, die vor einer Woche aus Indien nach Biebergemünd zurückgekehrt sind. Wie viele Personen bislang positiv getestet worden sind, hat der Landkreis noch nicht mitgeteilt. Über an Covid-19 erkrankte Personen in Biebergemünd liegen ebenfalls noch keine Informationen vor. An einer Hanauer Schule war zuvor eine Klasse in Quarantäne geschickt worden.

+++ Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten +++

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zum Video Einreiseverbot für Gäste aus Risikogebiet

hessenschau kompakt von 16:45 vom 26.06.2020
Ende des Videobeitrags

12.05 Uhr: Das Corona-Kabinett hat am Freitag beschlossen, dass Personen aus Gebieten mit einer erhöhten Anzahl an Corona-Fällen nicht mehr in Hessen übernachten dürfen. "Um weitere Ansteckungsgefahren zu verhindern, haben wir uns für ein Beherbergungsverbot für Personen aus Gebieten mit erhöhten Infektionsgefahren entschieden", teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) mit. Konkret heißt das, dass in diesen Gebieten innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sein müssen. Mit Stand Freitag (10 Uhr) betraf das aus Deutschland einzig Reisende aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh.

+++ Oldtimerkino in Gudensberg +++

11.48 Uhr: Da Corona auch um Fahrer und Fahrerinnen von alten Karossen keinen Bogen macht, müssen nordhessische Oldtimer-Freunde in diesem Jahr umdenken. Die traditionelle Ausstellung der schönsten Autos, Motorräder und sonstiger Fortbewegungsmittel in Gudensberg (Schwalm-Eder) fällt aus, wird aber durch einen Filmabend der besonderen Art ersetzt. Auf dem alten Sportplatz gibt es Hessens erstes Oldtimerkino. Heißt konkret: Auf der Leinwand läuft der Kultfilm "Go Trabi Go", das Publikum besteht aus in Oldtimern sitzenden Film-Fans. "Teilnahme mit Oldtimer-Fahrzeugen aller Art", heißt es dazu auf der Webseite. Ein funktionierendes Autoradio ist nicht notwendig.

Oldtimer des Jahres

+++ Majer und Gottschalk werben für Corona-App +++

11.06 Uhr: Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) und der Frankfurter Gesundheitsamts-Leiter René Gottschalk haben im Interview mit hessenschau.de noch einmal für die Installierung der Corona-Warn-App geworben. Die Software werde zwar zu erhöhtem Arbeitsaufkommen in den Gesundheitsämtern führen. Wichtig sei aber vor allem, dass die Bürger und Bürgerinnen bei einer roten Meldung die Berechtigung auf einen Arztbesuch und einen Corona-Test haben. Außerdem erinnere die App daran, dass die Pandemie noch lange nicht besiegt sei. "Das Thema Corona ist nicht rum, ich muss Abstand halten, ich muss Hygieneregeln einhalten und ich muss die Maske tragen", so Majer.

+++ Fazit nach einer Woche Grundschul-Alltag +++

Videobeitrag

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zum Video Wie die erste Woche Grundschule lief

hessenschau kompakt von 16:45 vom 26.06.2020
Ende des Videobeitrags

10.47 Uhr: Die Zwischenbilanz nach einer Woche Grundschul-Normalität fällt unterschiedlich aus. Während die Schulleiter von einem weitgehenden reibungslosen Ablauf berichten und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln loben, kritisiert die Gewerkschaft die Öffnungen als pädagogisch sinnlos. Das Kultusministerium verteidigte den Schritt: "Das ist der richtige Weg", sagte ein Sprecher. "Die überwiegende Mehrzahl der Eltern hatte den dringenden Wunsch, dass die Schulen wieder öffnen."

+++ Keine weiteren Infizierten an Hanauer Schule +++

10.29 Uhr: Nachdem am Montag insgesamt 21 Schüler und Schülerinnen sowie fünf Lehrer der Hanauer Lindenauschule in häusliche Quarantäne geschickt wurden, sind inzwischen alle Corona-Tests ausgewertet. Wie der Main-Kinzig-Kreis mitteilte, gibt es keine weiteren Infizierten. Bis auf die beiden positiven Tests, die zu der Isolierung führten, sind sämtliche weiteren Befunde negativ.

+++ Dobrindt: Bund muss wieder raus aus der Lufthansa +++

10.12 Uhr: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sieht in der umfassenden Finanzierung durch den Bund die Chance für die Lufthansa, wieder dynamisch durchstarten zu können. "Zustimmung auf der Hauptversammlung macht den Weg frei für einen erfolgreichen 'take off' der Lufthansa aus der Krise", sagte Cobrindt. Die Lufthansa könne nach dem Lockdown im Luftverkehr wieder abheben. "Das ist ein wichtiges Signal an die Beschäftigten und die Luftfahrtbranche insgesamt." Aber: "Ziel bleibt, dass der Bund sich möglichst schnell wieder aus dem Unternehmen zurückzieht, wenn die Krise überwunden ist."

+++ Wo verbringen Sie Ihren Sommerurlaub? +++

9.41 Uhr: Die Corona-Pandemie hat das Leben verändert und wird auch im Sommerurlaub spürbar sein. Wie gehen Sie mit dieser neuen Situation und Herausforderung um? Ein bisschen Entspannung und Abwechslung muss ja schon irgendwie sein.

Voting

Wo verbringen Sie Ihren Sommerurlaub?

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+++ So entspannen Hessens Promis +++

9.32 Uhr: Der Sommerurlaub ist natürlich auch bei Hessens Prominenten ein großes Thema. Da Corona auch vor den Hotspots der Reichen und Schönen keinen Halt macht, müssen viele ihre Pläne überdenken. Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) tauscht Portugal mit der Nordsee. Autorin Nele Neuhaus würde zwar gerne nach Frankreich, könnte sich aber auch Pedelec-Touren im Taunus vorstellen. TV-Moderator Holger Weinert will fortan auf Billigflüge verzichten und zieht stattdessen einen Aufenthalt auf seinem Boot in hessischen Gewässern vor. TV-Koch Mirko Reeh ist ohnehin ein Deutschland-Urlauber. Einzig bei den Amigos ändert sich erst einmal nichts: Sommerurlaub ist in der durchgetakteten Jahresplanung ohnehin nicht vorgesehen: "Der Urlaubsmonat der Amigos ist der Januar", sagte eine Sprecherin.

Die Amigos

+++ Bouffier wirbt für Urlaub in Hessen +++

8.56 Uhr: Rheingau, Bergstraße, Edersee oder doch der Frankfurter Grüngürtel? Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat aufgrund der Corona-Einschränkungen dazu aufgerufen, den Sommerurlaub in diesem Jahr doch einfach in Hessen zu verbringen. "Man muss ja auch hier nicht weit fahren, um wunderschöne Orte und Ausflugsziele zu finden, an denen es sich wunderbar entspannen lässt", sagte er der dpa. Wichtig sei, dass sich alle Bürger und Bürgerinnen weiterhin der besonderen Situation bewusst seien. "Der Sommerurlaub wird anders ausfallen als in den Jahren zuvor. Die Corona-Pandemie schränkt uns alle ein."

Lorch im Rehingau

+++ Kultursommer statt Theater-Festspiele in Bad Hersfeld +++

7.53 Uhr: Eigentlich wären an diesem Freitagabend die 70. Bad Hersfelder Festspiele eröffnet worden. Nach der coronabedingten Absage und der Suche nach einem zumindest kleinen Trostpflaster-Programm für die Jubiläumssaison des Theater-Festivals hat die Stadt die Ausrichtung eines Kultursommers bekanntgeben. Das Programm dafür soll am 2. Juli vorgestellt werden, wie die Festspiele auf Anfrage mitteilten. Das Programm stammt von der Stadt und wird von den Festspielen kuratiert, wie eine Sprecherin erklärte. Der Kultursommer findet an fünf Wochenenden - jeweils von Freitag bis Sonntag - in der Zeit vom 17. Juli bis 16. August statt. An den 15 Veranstaltungstagen gibt es eine Reihe von Einzelverstaltungen, die im Stiftsbezirk und in der Innenstadt stattfinden sollen. Auf dem Programm stehen werden kleine Theaterstücke, Musik, Vorträge, Lesungen und zum Beispiel Kunstinstallationen. Das Motto lautet: "Ein anderer Sommer. Hersfeld - Stadt der Geschichten. Gestern - heute - morgen." "Es werden aber keine Ersatzfestspiele", sagte Stadtsprecher Meik Ebert, um die Erwartungshaltung zu begrenzen.

Claude Oliver Rudolph, Der junge Gynt

+++ Marburger dürfen mit Gutscheinen shoppen gehen +++

7.11 Uhr: In Marburg kann ab heute geshoppt werden – und zwar mit rund 75.000 Einkaufsgutscheinen, die die Stadt an ihre Einwohner verteilt hat. Die Gutscheine gelten beispielsweise für Restaurants, Cafés, Einkaufsläden oder Kulturveranstaltungen und sollen die Wirtschaft in der Stadt nach den Corona-Beschränkungen wieder ankurbeln. Jeder Erwachsene hat dafür 20 Euro geschenkt bekommen, pro Kind gibt es 50 Euro. Das sogenannte Stadt-Geld ist per Post an alle Haushalte verschickt worden, damit können können die fast zwei Millionen Euro nun in allen teilnehmenden Geschäften ausgegeben werden. Das Projekt ist das erste dieser Art in Hessen und könnte Vorbild für andere Städte und Kommunen werden.

+++ 41 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

6.58 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 41 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen weiter bei 505 liegt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.707 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.800 als genesen.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Den höchsten Wert weist die Stadt Kassel mit rund 8,4 Fällen auf. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

+++ Keine Zwischenfälle seit Öffnung der Grundschulen +++

6.50 Uhr: Die erste Woche seit der Rückkehr der Grundschüler geht ohne große Zwischenfälle zu Ende. Nach Angaben des Kultusministeriums gab es seit Montag keine Infektionsfälle an einer der 1159 hessischen Grundschulen. Kein Grund für Entwarnung, findet die Landesvorsitzende der Gewerkschaft GEW, Birgit Koch. Dass sich in der ersten Woche niemand infiziert habe, "das kann man nicht seriös sagen, das zeigt sich erst später." Seit Wochenbeginn wird der überwiegende Teil der 216.000 hessischen Grundschüler wieder gemeinsam im Klassenverband unterrichtet. Auch in der nächsten Woche gehen die Grundschüler noch zur Schule - dann beginnen die Ferien.

Für die beiden Abschlusswochen wurde die Schulbesuchspflicht in Hessen aufgehoben, die Schüler dürfen auch zu Hause lernen, wenn die Eltern das wollen. Landesweit seien rund 90 Prozent der Schüler zurückgekehrt, schätzt das hessische Kultusministerium. Allerdings gebe es starke Unterschiede zwischen den Schulen. Mit Verspätung war die Königstorschule in Kassel in die Woche gestartet. Nach einem positiven Test bei einem Kind kurz vor der Schulöffnung blieben Schule und Kita bis einschließlich Donnerstag geschlossen, am diesem Freitag darf sie wieder öffnen.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Abstand halten,
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (mind. 20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • in die Armbeuge niesen oder husten, wenn kein Taschentuch griffbereit ist,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
Ende der weiteren Informationen
Weitere Informationen

Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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