In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf die Corona-Lage in Hessen blicken, schauen die Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und der Welt. Hier einige der Meldungen vom Sonntag:

    • Bundesfinanzminister Scholz: Firmen können weiter auf staatliche Hilfen setzen
    • Zahl der Toten in der Türkei erneut auf Höchststand
    • New Yorks Grundschulen dürfen wieder öffnen
    • Wien startet am 4. Dezember einen freiwilligen Corona-Massentest
    • Frau in Singapur brint Baby mit Antikörpern zur Welt
  • Top-Thema

    Testlauf in Wiesbadener Impfzentrum erfolgreich

    Ein Testlauf im Corona-Impfzentrum in Wiesbaden ist am Sonntag nach Angaben der Stadt erfolgreich verlaufen. Knapp eine Woche nach dem Einsatzbefehl des Landes habe im Rhein-Main-Congress-Center ein erster Testlauf durchgeführt werden können, teilte die Stadt am Sonntag mit. "Dabei hat alles sehr gut geklappt. Die Strukturen waren hervorragend", sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD).

    Der Testlauf fand unter Aussschluss der Öffentlichkeit statt, "um in Ruhe die Möglichkeit zur Fehlersuche zu haben", heißt es in der Mitteilung. Die größte Herausforderung sei gewesen, eine große Zahl an Menschen unter Einhaltung der Hygieneregeln durch das Impfzentrum zu schleusen. Ziel sei es , nach Inbetriebnahme täglich bis zu 1.500 Menschen in insgesamt acht Impfstraßen zu impfen.

  • Musiker tragen ihre Instrumente zu Grabe

    In Wiesbaden haben Musiker und Musikerinnen am Sonntag vor der Staatskanzlei gegen die aus ihrer Sicht unzureichendenm Fördermaßnahmen in der Corona-Krise protestiert. In einer Art Trauerfeier haben die Teilnehmenden ihre Instrumente symbolisch zu Grabe getragen.

    Alle Instrumente blieben still, damit wollten die Pritestierenden zeigen, "wie sich eine Zukunft ohne Musik anhört", schrieb der Hessische Musikerverband im Vorfeld der Aktion auf seiner Internetseite.

    Musiker und Miskerinnen tragen vor der Staatskanzlei symbolisch ihre Instrumente zu Grabe.
  • Virologe: "Brauchen wohl jedes Jahr eine Corona-Impfung"

    Schon bald soll die Corona-Massenimpfung in Hessen beginnen. Die Hoffnungen sind enorm. Aber wie gut wirken die verschiedenen Impfstoffkandidaten? Und sind sie wirklich sicher? Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer beantwortet Fragen unserer Nutzer.

  • Top-Thema

    Impf-Testlauf in Wiesbaden

    Mit einem Testlauf haben am Sonntag die Rettungskräfte in Wiesbaden die Corona-Impfungen geprobt. Damit soll sichergestellt werden, dass Fehlerquellen bei der Durchführung der Impfungen schon im Vorfeld ausgemerzt werden. Wie ein Sprecher der Stadt sagte, waren etwa 120 Personen von Rotem Kreuz, Feuerwehr und Polizei beteiligt.

    Bei dem Planspiel wurden die Abläufe eines Impfzentrums im Rhein Main Congress Center durchgespielt. Dazu wurde eine komplette Impfstrasse mit Aufnahme, Impfstation und Kontrolle eingerichtet. Laut Einsatzbefehl der Landesregierung ist jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Hessen verpflichtet, bis zum 11. Dezember ein betriebsbereites Impfzentrum einzurichten. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) war vor Ort und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

  • Corona-Prognose: Weshalb Weihnachten nicht werden darf wie immer

    Für die Weihnachtszeit setzt die Politik eher auf Vernunft als auf Regeln. Die Modellrechnung zeigt: Wenn die Menschen über Weihnachten wieder mehr Kontakte haben, steht Hessen nach dem Fest deutlich schlechter da als vor dem Teil-Lockdown.

  • Telefonseelsorger verzeichnen mehr Anrufe von Einsamen

    Telefonseelsorger verzeichnen zunehmend Anrufe von Menschen, die sich einsam fühlen. Viele kämen mit den Kontaktbeschränkungen nicht zurecht. Die Telefonseelsorgen stehen im Fokus der diesjährigen hr-Weihnachtsspendenaktion.

  • Top-Thema

    Offenbacher Polizei löst Party auf

    Die Offenbacher Stadtpolizei hat am Wochenende eine Party mit rund 30 Feiernden aufgelöst. Es seien dort keinerlei Corona-Auflagen eingehalten worden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Mehrere Personen hätten beim Eintreffen der Beamten versucht, zu flüchten. Die Personalien der meisten Teilnehmer seien aber festgestellt worden. Sie müssten nun mit Bußgeldern in bis zu vierstelliger Höhe rechnen. Die Räume des Veranstalters im Stadtteil Offenbach-Ost wurden versiegelt.

  • Bouffier: "Corona-Proteste nicht pauschal verurteilen"

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat dazu aufgerufen, die Corona-Proteste nicht pauschal zu verurteilen. "Wir müssen die Corona-Demonstranten und ihre Sorgen ernst nehmen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Viele würden von den Maßnahmen hart getroffen, und diese müssten eine Antwort bekommen, was warum getan werde. "Wir haben kein Recht, jeden zu verurteilen, der jetzt auf die Straße geht", unterstrich Bouffier.

    Anders seien allerdings diejenigen zu beurteilen, "die mit Gewalt unterwegs sind, den Staat zerstören wollen oder mit der Reichskriegsflagge herumrennen", sagte Bouffier. Wenn der Verfassungsschutz bei den Protesten der "Querdenker" genau hinschaue, diene das der Prävention.

  • Priester verzichten auf höhere Gehälter

    Priester und Kirchenbeamte im Bistum Fulda verzichten auf eine für das kommende Jahr vorgesehene Erhöhung ihrer Gehälter. Dies solle zur Stabilisierung des Haushalts beitragen und Solidarität etwa mit Kurzarbeitern in der Corona-Krise ausdrücken, teilte das Bistum mit. "Die Haushaltssituation des Bistums Fulda hat sich durch Auswirkungen der Corona-Pandemie innerhalb kürzester Zeit dramatisch verschlechtert." Durch Kurzarbeit, Steuer-Stundung, Insolvenzen und Gewinneinbrüche sei im laufenden Jahr von zehn bis zwölf Millionen Euro weniger Kirchensteuereinnahmen auszugehen als geplant. Durch den Verzicht auf die ursprünglich geplante Anhebung der Bezüge würden jährlich etwa 280.000 Euro eingespart. Die negativen Auswirkungen der Pandemie werde das Bistum Fulda finanziell auch in den nächsten Jahren deutlich spüren, betonte Bischof Michael Gerber in einem Schreiben an die betroffenen Priester und Mitarbeiter.

  • Erweiterung des Verlustrücktrags soll Unternehmen entlasten

    Hessen fordert zusammen mit Baden-Württemberg und Bayern die Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags, um Unternehmen in der Corona-Krise weiter zu entlasten. Gemeinsam wollen sie in der Wirtschaftsministerkonferenz am 30. November einen entsprechenden Beschlussvorschlag einbringen. Danach soll die Obergrenze der Verlustverrechnung auf 50 Millionen Euro angehoben und der Rücktragzeitraum auf zwei Jahre – aktuell also die Jahre 2019 und 2018 - ausgedehnt werden.

    Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte, die Maßname sei die "ideale Hilfe für Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Sie brauchen Liquidität nicht nur zum Überleben, sondern auch für Zukunftsinvestitionen.“ Zudem sei sie leicht umzusetzen und helfe zielgenau Unternehmen, die in den letzten Jahren ihre Steuern in Deutschland gezahlt haben. Beim Verlustrücktrag können Verluste des aktuellen Geschäftsjahres mit Gewinnen des vergangenen Jahres verrechnet werden.

  • Top-Thema

    Bouffier äußert Zweifel an Erreichbarkeit von Lockdown-Ziel

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat Zweifel daran geäußert, ob das von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgegebene Ziel des Teil-Lockdowns bei der Senkung der Corona-Infektionszahlen erreichbar ist. "Es wird nicht einfach sein, das Infektionsgeschehen auf das Niveau von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner zu senken", sagte Bouffier den Funke-Zeitungen vom Sonntag. "Ich kann auch nicht ausschließen, dass wir das Ziel nicht erreichen." Den Inzidenzwert von 50 hatte Merkel am Mittwoch nach den Spitzenberatungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise als Ziel der beschlossenen Maßnahmen genannt.

    Bouffier warnte außerdem davor, die vereinbarten Corona-Lockerungen für Weihnachten und Silvester infrage zu stellen. "Ich rate dazu, dass wir uns an die vereinbarte Linie halten", sagte er. "Viele Menschen wollen sich gerade um die Weihnachtszeit mal wieder sehen. Wenn wir darauf nicht eingehen, werden wir große Probleme bekommen."

  • Kirchenpräsident: "Leugnen der Wirklichkeit verhindert Versöhnung"

    Mit Blick auf die zunehmende Zahl von Corona-Leugnern hat der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) davor gewarnt, "die eigene Sicht der Welt zur alleinigen Wahrheit zu erklären“. Dies verhindere einen Weg zum Ausgleich und zur Versöhnung, sagte er am Sonntag bei einem Gottesdienst zum 1. Advent in der Frankfurter Katharinenkirche. "Frieden kommt nicht durch Verleugnung der Wirklichkeit", so Jung. Dies schließe nicht aus, dass unterschiedliche Auffassungen und Meinungen vertreten und friedlich ausgetauscht werden könnten.

  • Top-Thema

    1.434 Neuinfektionen, acht weitere Todesfälle

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.434 gestiegen. Im selben Zeitraum starben acht weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 1.240 Todesfälle gemeldet.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist die Stadt Offenbach mit 253,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf, gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (215,4) und dem Landkreis Offenbach (208,8). Die übrigen Kreise liegen unter 200. Den niedrigsten Wert zeigt der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit 87,6.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf die Corona-Lage in Hessen blicken, schauen die Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de in ihrem Liveblog auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und der Welt. Hier einige der Meldungen vom Samstag:

    • In einer der größten Kliniken Deutschlands in Berlin droht offenbar auch wegen der vielen Covid-19-Patienten ein Aufnahmestopp.
    • Der Biontech-Impfstoff soll einem Bericht zufolge in der kommenden Woche in Großbritannien zugelassen werden.
    • Dänemark erwägt die Kadaver von Millionen getöteter Nerze auszugraben und einzuäschern - aus Sorge vor Fäulnisgasen im Boden.
  • Starke Nachfrage nach Weihnachtsschmuck

    Kaum Weihnachtsmärkte, strenge Kontaktbeschränkungen: In der Adventszeit werden die Menschen in diesem Jahr gezwungenermaßen viel Zeit daheim verbringen. Deswegen setzen die Hessen wohl mehr als sonst auf Weihnachtsschmuck: In Deko-Geschäften und Baumschulen ist manches schon vergriffen, der Umsatz ist unerwartet hoch, wie die hessenschau im Beitrag zeigt.

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    zum Video Weihnachtsdeko stark gefragt

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    Ende des Videobeitrags
  • Corona-Impfungen: Diese Herausforderungen stehen jetzt an

    Der Corona-Impfstoff soll schon bald nach Hessen kommen. Die Landesregierung bereitet sich intensiv darauf vor, die gigantische Impfaktion für knapp vier Millionen Menschen zu stemmen. Dabei warten einige Herausforderung: Impfzentren müssen im Eiltempo aufgebaut werden, für die Impfungen muss Personal gefunden werden. Und dann ist da noch der Impfstoff selbst, dessen Transport und Lagerung bei eisigen Temperaturen erfolgen muss. Mehr zum Stand der Vorbereitungen erfahren Sie im Beitrag der hessenschau und im daran anschließenden Interview mit Innenminister Peter Beuth (CDU).

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    zum Video Hessen bereitet sich auf Impfungen vor

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    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Kleinere Proteste gegen Corona-Regeln

    Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kamen am Samstag etwa 100 Anhänger der sogenannten "Querdenker" in Darmstadt zusammen. Die Zahl der protestierenden Menschen habe weit unter den zuvor angekündigten 900 Demonstranten gelegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Protest sowie eine Gegendemonstration seien zunächst friedlich geblieben. Auch in anderen hessischen Städten, etwa in Fulda, Marburg sowie in Gießen und Hanau, protestierten Anhänger der "Querdenker". Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer überschaubar. In Hanau kamen etwa 15 Demonstranten zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

  • Top-Thema

    Kirchentag wird dezentral und digital

    Der Ökumenische Kirchentag 2021 wird angesichts der andauernden Corona-Pandemie ein deutlich anderes Gesicht haben als zunächst geplant. Digitale und dezentrale Formate würden derzeit für die vom 13. bis 16. Mai 2021 angesetzte Veranstaltung in Frankfurt erarbeitet, sagte die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Julia Helmke, am Samstag. Demnach hat das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt "erhebliche Anfragen an das Gesamtveranstaltungskonzept" formuliert. Es sei deutlich, dass analoge Großveranstaltungen im nächsten Jahr in Frankfurt zunächst nicht möglich sein werden. Auch eine Absage scheint einer Mitteilung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zufolge möglich. Nach 2003 in Berlin und 2010 in München soll der Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt laut Planung zum dritten Mal stattfinden.

  • Start der Skisaison in Hessen noch ungewiss

    Angesichts der laufenden Debatten über den Skitourismus in der Corona-Pandemie warten Hessens Skigebiete noch mit der konkreten Saisonplanung. "Wir sind vorbereitet, wir können anfangen, aber es ist noch zu früh, etwas zu sagen", erklärte Florian Heitmann, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe in der Rhön. Er schloss einen Saisonstart in diesem Jahr zwar nicht aus, man müsse aber erst prüfen, was erlaubt sei. Zudem werde man sich mit anderen Skigebieten wie Willingen und Winterberg abstimmen.

    Schneekanonen auf der Wasserkuppe

    Hessens Liftbetreiber haben auf einen Start noch in diesem Jahr gehofft. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa geschlossen bleiben. Die Liftbetreiber kritisieren die Pläne und verweisen auf ihre Hygienekonzepte. "Wir haben ein Hygienekonzept, haben Abstand, wir sind an der frischen Luft", betonte auch Heitmann.

  • Ausstellungen werden verschoben oder verlängert

    Sehnsucht Schirn Fantastische Frauen

    Hessens Museen haben in den vergangenen Monaten ihre Planung wegen der Corona-Pandemie stark verändert. Viele reagierten mit Verschiebungen und Verlängerungen ihrer wichtigsten Sonderausstellungen, wie eine dpa-Umfrage ergab.

    Recht erfolgreich trotz Pandemie war die Frankfurter Kunsthalle Schirn mit "Fantastische Frauen". Nach einer Verlängerung wurden insgesamt 100.000 Besucher gezählt. Das Städel Museum Frankfurt verlegte seine Schau "Nennt mich Rembrandt!" komplett auf 2021. Die Schau "Feuer und Flamme für diese Stadt" des Oberhessischen Museums war trotz Verlängerung bisher kaum zu sehen, soll aber vielleicht noch ein weiteres Mal verlängert werden. Das Landesmuseum Darmstadt verschob mehrere Ausstellungen zu seinem 200. Geburtstag auf die nächsten Jahre.

  • Top-Thema

    Das geheime Lager für Hessens Impfstoff

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Impfzentren sollen im Dezember bereit sein

    startbild-impfzentrum
    Ende des Videobeitrags

    Das Land Hessen bereitet derzeit eine Massen-Impfung gegen Covid-19 vor. Bis Mitte Dezember sollen die Impfzentren stehen. Der Impfstoff selbst wird an geheimer Stelle im Rhein-Main-Gebiet gelagert. Wo genau die Halle steht, soll nicht an die Öffentlichkeit. Denn die Behörden befürchten "Einflussnahme von außen".

  • Bätzing für bundesweiten Corona-Gedenktag

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, schlägt die Einführung eines bundesweiten Corona-Gedenktages vor. "Es wäre ein Tag für das Gedenken an die vielen Corona-Toten. Aber vor allem ein Zeichen der Zuversicht dafür, dass wir die Pandemie und andere Krisen mit vereinten Kräften überwinden können", sagte der Limburger Bischof den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Als denkbaren Termin nannte er den Beginn der geplanten Impfungen gegen das Coronavirus.

    Der Limburger Bischof Bätzing beim Gottesdienst

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte Anfang September eine offizielle Gedenkstunde für die Corona-Opfer in Deutschland ins Gespräch gebracht, um die Hinterbliebenen in ihrer Trauer nicht alleinzulassen.

  • Top-Thema

    1.594 Neuinfektionen, weitere 33 Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.594 gestiegen. Im selben Zeitraum starben 33 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag (Stand 0 Uhr) mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 1.232 Todesfälle gemeldet.

    Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 255,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist die Stadt Offenbach weiterhin den höchsten Wert in Hessen auf. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (203,5), der Kreis Offenbach (197,9) und Frankfurt (193,2). Die übrigen hessischen Kreise weisen einen Wert von unter 200 auf, alle liegen jedoch über der für die Gesundheitsbehörden wichtigen Marke von 50.

  • EKHN zahlt keine Coronazulage an Pfarrer

    Coronabedingt findet die traditionelle Herbstsynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) von Mittwoch bis Samstag online statt - und am Freitagabend stand Sparen an. Die Delegierten beschlossen den Etat für 2021. Er sieht Ausgaben von rund 703 Millionen Euro vor, mit alleine 320 Millionen Euro für Personal. Für die 1.600 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kirchenbeamte soll die Erhöhung der Bundesbesoldung um 1,4 Prozent ab dem 1. April ausgesetzt werden. Eine Corona-Sonderzahlung für diese Berufsgruppen wurde ebenfalls ausgeschlossen. Sie hätte den Haushalt mit fast einer halben Million Euro zusätzlich belastet.

    2022 solle aber bei den Gehältern zur Bundesbesoldung zurückgekehrt werden. Die Zukunftsplanung angesichts demografischer Veränderungen ist ein Hauptthema der Synode. "Wir müssen ein Volumen von 140 Millionen Euro einsparen", sagte Vize-Präsidentin Ulrike Scherf über die "EKHN 2030".